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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

s]ensib'elmOaxn


Irgendwie hat das wieder einen anklagenden Unterton.

Nö, das ist mir genaugenommen egal, wie ihr eure Gesundheit zerdeppert. Ich versuche nur mögliche Folgen darzustellen. OK- der süchtige Raucher hört da in der regel ohnehin nicht drauf- das ist eben so bei einer Sucht, da werde ich in den meisten Fällen ohnehin nichts bewirken. Die Zeilen sind vielmehr an Menschen gerichtet, die noch nicht nikotinsüchtig sind.

Bqi%gB'lueWoxlf


Nö, das ist mir genaugenommen egal, wie ihr eure Gesundheit zerdeppert

Du widersprichst damit meiner Aussage, tust aber gleichzeitig dasselbe nochmal.

Das hier

wie ihr eure Gesundheit zerdeppert

bläst wieder genau ins gleiche Horn.

Wenn es dir wirklich so egal ist, warum dieser Vorwurf? Finde ich doch etwas unlogisch.

M"arie'CMuri?e


Ich habe eigentlich nichts gegen Raucher, solange sie Rücksicht nehmen. Meistens find ich Raucher sogar geselliger. ":/

Der Gestank ist manchmal wirklich abartig, aber auch nicht bei jedem.

sUen>sibelmxan


Wenn es dir wirklich so egal ist, warum dieser Vorwurf?

Das ist kein Vorwurf- [[https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Gesundheitliche_Folgen_des_Rauchens.html es ist eine Feststellung]].

F?elicGitNasx11


Als selber Nichtraucherin ist mir noch NIE aufgefallen, dass Raucher stinken. ":/ Natürlich riecht man den Rauch wenn sie rauchen, aber, dass SIE generell stinken? Das hatte ich noch bei keinem Raucher, auch nicht beim Küssen.

P}lüsTchMbi$est


Hier mal was für alle Raucher die meinen man sieht es ihnen nicht an, dass sie rauchen.

[[http://unfassbar.es/jeweils-einer-dieser-8-zwillinge-ist-raucher-kannst-du-erraten-wer-es-ist/]]

Ich habe tatsächlich keinmal daneben gelegen. ]:D

m'eliFnkxa


Ich überlege gerade, ob "Vorwurf" es tatsächlich trifft. Ich werfe einem Raucher doch nicht vor, Raucher zu sein. Ich finde es dämlich und unbedacht und nicht nachvollziehbar, aber ja, letztendlich ist es seine Gesundheit und er kann damit machen, was er möchte. Was ich nicht will, ist, zum Passivraucher gemacht zu werden. Ich weiß, dass ganz viele Leute sehr wenig Probleme damit haben, im Qualm der Raucher zu stehen, sitzen, whatever. Ich gehöre nicht dazu. Mich stört das ungemein und ich finde es unerträglich. Ich mag den Rauch nicht einatmen und meide daher Situationen, in denen es dazu kommen könnte. Heißt: ich gehe ein paar Schritte weiter, wenn sich beim Warten ein Raucher in meine Nähe stellt. Ich schließe Balkontüren und/oder Fenster, wenn jemand davor raucht, damit das Zeug nicht ins Zimmer zieht. Ich bin sogar so frech, "ja" zu sagen, wenn man fragt, ob das Rauchen am Tisch stören würde. Und ich wedel durchaus mit meinen Händen vor meinem Gesicht herum, wenn ich mitten in der Rauchschwade sitze und ich dazu nicht meine Zustimmung gegeben habe. Will ich nicht, darf man sehen (auch wenn es mir weniger um die Demonstration als tatsächlich darum geht, die Rauchwolken vor meinem Gesicht zu vertreiben). Rücksichtslosigkeit ist halt blöd, irgendwie. Und Rücksichtslosigkeit ist dann vermutlich auch das, was ich einem rücksichtslosen(!) Raucher vorwerfen würde.

B>igB&lu7eWoxlf


Das ist kein Vorwurf- [[https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Gesundheitliche_Folgen_des_Rauchens.html es ist eine Feststellung]].

Eine Feststellung, die man aber durchaus hätte sachlicher ausdrücken können. Der Ton macht nunmal die Musik. Und gesundheitliche Aufklärung mit Hilfe von Links brauche ich nicht; da werde ich nix Neues erfahren.

Hier mal was für alle Raucher die meinen man sieht es ihnen nicht an, dass sie rauchen.

So viel zum Thema selektive Wahrnehmung. Die Seite ist ziemlich klare Anti-Rauchen-Propaganda und nicht repräsentativ für den Großteil der rauchenden Bevölkerung. Was würde es auch bringen, keine abschreckende Beispiele dort aufzuführen, wenn man darauf aufmerksam machen möchte?

Ich werfe einem Raucher doch nicht vor, Raucher zu sein.

Du vielleicht nicht. Aber mache dir aus den Beiträgen von so einigen Nichtrauchern hier im Faden selbst ein Bild. Offenbar wird das nicht von Jedem so gehandhabt. Hier werden Raucher in einer Tour diskriminiert.

@ melinka

Das ist alles vollkommen richtig, was du schreibst. Ich halte es auch nicht für frech, wenn mir jemand sagt, es stört, wenn ich am Tisch rauche. Habe ich dann zu akzeptieren und tue das auch.

G;arYouy7x8


Das man als Raucher auch noch mit jeder Zigarettenpackung freiwillig bezahlt, dass man eventuell sehr schwer krank wird, dass will mir nicht in den Kopf?

Ich bin jetzt 38 Jahre alt, seit meinem 19. Lebensjahr herzkrank (8 Operationen am Herzen bereits) davon 8 Jahre schwer herzkrank, sitze im Rollstuhl: Bin TH12 inkomplett querschnittsgelähmt und mein linkes Bein ist bis zum Oberschenkel amputiert worden. Seit 8 Jahren nehme ich Opiate, da mich die Phantomschmerzen im amputierten Bein teilweise wahnsinnig gemacht haben. Das kann einem als Raucher nach einer Amputation übrigens auch gut passieren. Und diese Schmerzen wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind! Dazu habe ich regelmäßig Tage, an denen es mir so schlecht geht, dass ich fast nur im Bett liegen kann und teilweise abgeschossen von den entsprechenden Opiaten bin. Ich bin nur heilfroh, dass meine Frau zu 100 % zu mir steht.

Klar kann man mit den Erkrankungen leben und es wird irgendwann auch fast alles normal und Routine. Aber

sich all das freiwillig antun? Seit 7 Jahren habe ich die Pflegestufe 2. Das bedeutet, dass ich mir nicht einmal mehr alleine den Ars** abputzen kann. Will man wirklich so krank werden?

Der Großvater meiner Frau hatte COPD. Eine grauenhafte Lungenerkrankung und wir haben leibhaftig miterlebt, wie er unter Qualen über Monate jeden Tag ein kleines Stück gestorben ist.

Dazu kostet Rauchen (z.B. 3 Schachteln am Tag) ein kleines Vermögen, wenn man es auf ein Jahr hochrechnet.

Das Leben geht mit jeder Sekunde weiter und man kann sich irgendwann mit seiner Situation abfinden. Aber ist es als Raucher wirklich so erstrebenswert, dass es einem eines Tages ähnlich wie mir oder wie dem Großvater meiner Frau geht? Dazu tut man sich das noch freilwillig an und ist sogar dazu bereit auch noch dafür zu bezahlen!! Da fehlt mir jedes Verständnis!!!!

Wenn Ihr unbedingt Euer Geld loswerden wollt, dann spendet das Geld z.B. der Deutschen Aidsstiftung. Dann helft Ihr wenigstens noch schwerkranken Menschen, die z.B. eine allerletzte Reise machen wollen oder eine neues Bett benötigen. Dann wäre Eure Geld bedeutend besser angelegt, als wenn Ihr freiwillig für schwere Erkrankungen oder den Tod eurerseits bezahlt.

KUleixo


Eine Feststellung, die man aber durchaus hätte sachlicher ausdrücken können.

Vor allem gehe ich davon aus, dass das jeder weiß. Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens sollten doch bekannt sein. Das ist auch egal, um welches gesundheitsgefährdende Thema geht, da in der Regel jeder sich dessen bewusst ist. Darüber könnte man natürlich trotzdem sachlich diskutieren, wenn die Diskussion auch so gestartet worden wäre.

Warum jemand gerne raucht ist eine ganz andere Ebene - es ist eine Gefühlsebene und theoretisches Interesse das von anderen auch zu erfahren. Auch das sehe ich hier nicht. Umgekehrt ist eine subjektive Projektion da, die aus meiner Sicht klar festlegt, dass es überhaupt nicht darum geht, warum nun andere etwas gerne tun. Verstehen heißt weder gut heißen noch nicht, sondern einfach nachvollziehen. Diesen Ansatz sehe ich hier nur als Alibiaufhängung um die subjektive negative Wertung anderer oder deren Handlungen loszuwerden. Also nur ein zusätzlicher Faden, in dem sich Gleichgesinnte darüber aufregen können, wie schlimm andere doch sind bzw. wie schlimm sie sich verhalten. zzz langweilig

Als selber Nichtraucherin ist mir noch NIE aufgefallen, dass Raucher stinken. ":/ Natürlich riecht man den Rauch wenn sie rauchen, aber, dass SIE generell stinken? Das hatte ich noch bei keinem Raucher, auch nicht beim Küssen.

Das kommt hinzu - Rauchen stinkt, Raucher stinken. Auch das sehe ich nicht im Zusammenhang mit dem Rauchen. Es gibt Menschen, die schnell mit dem Wort "stinken" zur Hand sind, egal ob es nun ums Rauchen oder anderen Gerüche geht, wie z. B. Parfums, Kochen, etc. Völlig okay, aber was gibt es darüber wiederum zu diskutieren? Anderen "stinkst" eben für sie, wenn andere es so unsachlich ausdrücken wollen. So stinkts halt jedem woanders. :p>

B*igBl0ue>Woxlf


@ Kleio

Absolut :)^

Das hier kann gar keine sachliche Diskussion werden nach diesem Eröffnungsbeitrag.

Das schrieb ich bereits auf der ersten Seite.

Mir war das auch von Anfang an klar, aus welchem Grund dieser Faden überhaupt gestartet wurde. Sollte man bei dem Fadentitel aber gar nicht meinen.

m`iri8r0


Ich finde es eigentlich garnicht schlecht so unliebsame Themen öfter mal an den Tag zu bringen und das Bewusstsein dafür zu schärfen. Grad in der heutigen Zeit, in der man soviel Müll zu Essen kaufen kann und sich keiner mehr bewegen mag, ist das doch wichtig die Gesundheit nicht ausser Acht zu lassen, egal in welchem Bereich.

Und ohne ein Bewusstsein für die Probleme kann sich auch nichts ändern. Der Nichtraucherschutz in Bayern ist durch ein Volksbegehren ins Rollen gebracht worden. Es war also ein Wunsch vieler Menschen, die Raucherei in der Öffentlichkeit einzudämmen und sich dafür aktiv einzusetzen.

Ich sage auch meinem trinkenden Verwandten, wie schlecht er aussieht, wenn ich ihn sehe. Oder stelle ihm unangenehme Fragen. Er fühlt sich dadurch auch angegriffen und reagiert aggressiv. Aber vielleicht bewirkt es ja etwas auf Lange Sicht? Ich weiß nicht, aber ich kann auch nicht einfach abwarten, bis er sich vor meinen Augen totgesoffen hat. Klar, jetzt behaupten wieder einige, ich tue das um mich besser zu fühlen und mich über die anderen zu stellen. Kann man so sehen, aber ich denke, wenn man es oft genug wiederholt, wird es vielleicht irgendwann eine Veränderung bringen und die Person zum Umdenken bringen. Es wird zumindest unbequem und das ist in dem Fall ja schon ein erster Schritt. Steter Tropfen höhlt den Stein.

mAi'ri80


Und falls man dieses Bewusstsein und die Konfrontation mit den negativen Aspekten nicht verträgt sollte man solche Fäden vielleicht eher meiden, anstatt sich angeklagt zu fühlen bzw. die Kritik auf herablassende Art runterzuspielen.

s]ensibe{l:maxn


Und gesundheitliche Aufklärung mit Hilfe von Links brauche ich nicht; da werde ich nix Neues erfahren.

Das kannst du nur beurteilen, wenn du es gelesen hast.

BbigBjlueWoxlf


Und falls man dieses Bewusstsein und die Konfrontation mit den negativen Aspekten nicht verträgt sollte man solche Fäden vielleicht eher meiden, anstatt sich angeklagt zu fühlen bzw. die Kritik auf herablassende Art runterzuspielen.

Lies dir doch den Verlauf des Fadens (inklusive seinem Titel, der übrigens eine neutrale Diskussion impliziert) noch einmal durch. Herablassend äußern sich hier überwiegend die Nichtraucher. Ausserdem haben Raucher dasselbe Recht auf freie Meinung. Wenn ich angegriffen und diffamiert werde, nehme ich das natürlich nicht einfach tatenlos so hin. Wer würde das?

Das Problem ist ja nicht, das dass Bewusstsein, was das Rauchen und seine Folgen angeht, geschärft wird. Ich finde das sogar sehr gut. Es geht viel mehr darum, dass gegen die Raucher selbst gehetzt wird. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Die Raucher verteidigen hier nur sich selbst und ihresgleichen; nicht das Rauchen an sich. Und das steht ihnen genauso zu wie den Nichtrauchern.

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