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Blutentnahme bei "schlechten" Venen?

E7hemaliger Nutzer (#x590071x)


(Ehrlich gesagt finde ich das schon vom Lesen her sehr abschreckend/horrormäßig wie die Blutentnahme bei dir verläuft.)

Wie ist denn deine Körperspannung bei der Abnahme bzw. unmittelbar davor? Hast du quasi keinen "Druck" auf den Venen?

(Das hat soweit ich für mich herausgefunden habe, psychologisch-physiologische Gründe. Als eine Art Schutzreflex. Dann fließt leider fast kein oder kein Blut und die BE ggestaltet sich nachfolgend sehr zäh und - finde ich zumindest - alleine schon durch die vielen neuen Einstich- und Rumstocherversuche auch schmerzvoll, was wiederum den Schutzreflex weiter antriggert. Auch bezogen auf den nächsten Termin zur BE.)

Nehmen die ein Butterfly?

F&izzl'yvpuzzlxy


O je, ich sehe immer die zerstochenen Arme bei meinem Mann und bei ihm will oft auch kein Blut mehr fliessen. Ich habe mal eine Nachfrage. Wurde denn die Entnahme mit einer Butterfly versucht? Hast Du den Arm vor Ort warm gebadet oder schon Zuhause? Gegen den Bluterguss kannst Du dir in der Apo Arnica D12 besorgen, 3x5 Kügelchen am Tag. So jedenfalls die Mitteilung, nachdem ich mich in der Apo habe beraten lassenlassenIch hoffe das ich das hier sagen darf.. Einen Tipp könnte ich dir noch geben. Meistens verkrampft man sich schon wenn man nur daran denkt. Vllt konzentrierst Du dich vorher komplett auf deine Venen und sagst ihnen, dass sie das Blut abgeben sollen. Das kannst Du in Gedanken tun und auch gleichzeitig den Fluss des Blutes visualisieren. Hört sich für viele eventuell etwas "bescheuert" an, aber bei meinem Mann und auch bei mir funktioniert es - auch nicht immer, aber immer öfter :)z . Alles Gute für dich.

M]ajxa27


Nehmen die ein Butterfly?

Ja, da bestehe ich mittlerweile drauf. Aber eigentlich macht es nicht wirklich einen Unterschied.

Wie ist denn deine Körperspannung bei der Abnahme bzw. unmittelbar davor? Hast du quasi keinen "Druck" auf den Venen?

Da ich mittlerweile immer ziemlich aufgeregt vor der Abnahme bin, wird die Körperspannung eher hoch sein.

Wenn es psychische Gründe hat, dass kein Blut kommt, hab ich ja schlechte Karten. Nach ein paar Mal stechen (vorallem wenn es schmerzhaft war), hab ich schon Angst.

Ich find es sehr frustrierend, wenn man trotz Quälerei am Ende keinen Erfolg hat.

M9ajQa27


@ Fizzlypuzzly

Danke:)

Ja, es wurde mit Butterfly gemacht.

Diesmal wurde der Arm in der Praxis warm gebadet.

Danke für den Tipp mit dem Arnica. Das werde ich mir nachher noch holen.

Ich werde das nächste Mal versuchen, mich auf die Venen und den Blutfluss zu konzentrieren. Ich probiere einfach alles aus und bin für jeden Tipp dankbar @:)

X3iRraixn


Bei mir helfen heiss kalt Wechsel... ist aber eben anstrengend...

Nur wenns garnicht anders geht machen sie das.

Am arm ist stechen inzwischen fast unmöglich...

Ich lass es lieber gleich an der hand machen...lieber ein blauer fleck als 5...

Aber ich kann verstehen, wenn man das nicht mag... aber in der hand ist es eine sache von 5 minuten...gut drücken und es tut kaum weh...

Am arm krieg ich riesen flatschen und es dauert meist eine halbe stunde...inkl 2 zerstochener arme...

Nein danke.

MZaQja27


@ Xirain

Am Arm werde ich es wohl auch nicht mehr probieren lassen. Vielleicht kommt an der Hand mehr Blut, wenn nicht vorher schon 5 mal woanders rumgestochen wurde und meine Nerven noch nicht blank liegen.

Ich finde es beruhigend, dass es noch andere Menschen mit dem Problem gibt. Die Ärzte und Arzthelferinnen geben mir immer das Gefühl, als wäre ich der totale Exot und sie hätten sowas noch nie erlebt. Und jede erzählt mir immer, dass sie normal beim ersten, maximal beim zweiten Versuch treffen.

M?iMaHMaus


Bei mir ist es auch so! In der Armbeuge ist es überhaupt nicht möglich und auch auf dem Handrücken klappt es nicht.

Ich habe sämtliche Gesichtsausdrücke der Ärzte, Anästhesiepfleger/innen und Arzthelferinnen, von Entsetzen, Angst und Verzweiflung erlebt.

Die Krönung war eine OP aufgrund einer popeligen Fraktur: Es wurde geschlagene 4 Stunden versucht mir einen Zugang zu legen. Warmes Wasser, Föhn, Nitrospray...hat alles nix gebracht. Mittlerweile war schon Schichtwechsel angesagt und der neue Anästhesist wollte es mit einem ZVK probieren :-o . Nach der Suche mit dem Ultraschallgerät sagte er mir wortwörtlich "Nee, das traue ich mich nicht.". Ich war mit den Nerven derweil total durch und wollte nur noch heim!!

Irgendwann kam dann der Operateur, Unfallchirurg, und hat mir einen Zugang auf dem Fußrücken legen können, nachdem dort schon zwei andere erfolglos gestochen haben.

Bei der Geburt meiner Tochter bestand ich bei Betreten des Kreißsaals auf das sofortige Legen eines Zugangs. Denn, "Jetzt muss es schnell gehen", funktioniert bei mir nicht.

Mein Gyn hatte übrigens nie Probleme mir Blut abzuzapfen...lt. ihm hat er da viel Erfahrung in der Versorgung von Suchtkranken gesammelt.

X>iraxin


Mein Hausarzt meinte auch mal zu mir

"Ach sie sind nicht meine schlimmste Patientin, schwierig, aber wir müssen immerhin nicht am Bein Blut abnehmen"

Er hat wohl auch Patienten, die sich mit Heroin die Venen zerschossen haben...

Haben wir hier auch Krankenpfleger und Ärzte da?

Mich würd mal interessieren, wie da von Mensch zu Mensch so ein großer Unterschied sein kann, bei mir war das nämlich schon immer so...

Ich hab mal was von Rollvenen gehört, aber die hab ich nicht...ich hab einfach nur schlechte.

Was macht eine schlechte Vene aus? Sind sie zu klein? Zu tief? Lassen sie sich zu sehr komprimieren und man fühlt sie deswegen nicht?

Also rein interessehalber...woher kommt das?

Und son Krankenhausdrama hab ich auch schon hinter mir.... :=o

1. mal gestochen und Blut bekommen, ich dachte schon "Jo die machen das!!!!" und dann....klapp ich zusammen weil der Zugang nach Blutabnahme kollabiert....suuuuper.

Dann ging die Tortur los, weil sie mir Novalgin und Ortoton venös geben wollten...ich hatte heftige Rückenschmerzen, konnte nicht laufen sitzen oder liegen...aber auch nicht allein aufstehen, was es echt nervig gemacht hat... fürs Aufstehen brauchte ich 5 Versuche... naja tut jetzt nicht so viel zur Sache...

Erstmal lassen sie mich 1 Stunde lang mit dem Zugang sitzen, obwohl von Anfang an, kaum was tropfte und dann meint irgendwann die Schwester so "Da geht ja wirklich nichts rein"... innerlich war ich...genervt, ach echt? und dann hat sie versucht nen neuen Zugang zu legen...

1. Stich...hmm da kommt nichts.... 2. Stich...rumstocher, nichts passiert.... 3. Stich... noch mehr rumstocher, man sieht den verzweifelten Blick der älteren Schwester um die 50, die sonst iiiiiimmer trifft. "Ich glaub ich muss die Assistenzärztin holen...

Ok also hockte ich weitere 1 1/2 Stunden da...ohne Schmerzmittel... und wartete auf besagte Ärztin, die dann noch 2 mal stach und nichts hinbekam...um dann TROPFEN UND TABLETTEN zu bekommen.

Ich war nicht angepisst wegen des Stechens...ich war angepisst, dass sie mir das ncht 4 Stunden vorher gegeben haben als sie merkten, dass nix reingeht.

In den 4 Stunden hätten die auch angefangen zu wirken...

Dann durfte ich mit Rezept nach Hause...ich kam mir vor wie ein Lehrobjekt für schlechte Venen...

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