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Angst vor Herzmuskelentzündung nach Hand-Mund-Fuß Krankheit

s{iOmi1V98x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

letzte Woche Mittwoch ist bei mir die HMFK ausgebrochen nachdem mein kleiner Sohn mich damit angesteckt hat.

Ihm geht es mittlerweile wieder gut, mir leider nicht...

Es fing an mit Fieber und starken Halsschmerzen an.

Ich musste dann den ganzen Tag im Bett verbringen, nach ca. 24 Std. verging das Fieber.

Hatte als das mit dem Fieber begann eine Aspirin genommen und dann aber mit Paracetamol weitergemacht bis das Fieber verschwunden war.

Dann begann ich diese typsichen roten Punkte an Hand Mund und Fuß zu bekommen. Seit dem Fieber war ich dann auch immer schlapp und appetitlos.

Bin seitdem Krank geschrieben.

Heute nach genau einer Woche verschwinden die roten Punkte langsam und das jucken ist auch nicht mehr da.

Dafür bin ich aber immer noch schlapp und hab kaum appetit, hab sogar schon Gewicht verloren.

Leichten Durchfall habe ich auch aber nur sehr wenig.

Ich hatte gelesen das dieser virus auch eine Herzmuskelentzündung hervorrufen kann.

Vor 3 Tagen war ich deswegen auch bei meiner Hausärztin die ein EKG geschrieben hat aber nichts feststellen konnte, mir aber trotzdem eine Überweisung zum Kardiologen mitgegeben hat.

Ich fühl mich echt total daneben und habe auch mittlerweile echt Angst das die Viren aufs Herz gegangen sein könnten.

Hier nochmal meine Symptome seit Ausbruch der HMFK:

- 1 Tag lang fieber bis 39 Grad

- Müde und Abgeschlagen

- Appetitlosigkeit

- manchmal das Gefühl leicht erschöpft zu

sein.

Ich muss noch dazu sagen, dass ich jetzt des öfteren auch meinen Puls fühle, der aber eigentlich immer ziemlich ruhig ist.

Herzrasen konnte ich jetzt nicht feststellen bisher.

Allerdings hab ich ab und an ein leichtes ziehen in der linken Brustseite...Könnte aber auch von der BWS kommen...

Ich bin ziemlich verzweifelt, weil ich auch meinem Sohn ein starker Vater sein möchte und meine Verlobte will ich auch nicht damit zu sehr belasten.

Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig helfen...

Gruß

Simi

Antworten
s imiq198x4 hat geantwortet


Und innere Unruhe hab ich auch...

R)albph_HH hat geantwortet


Wenn Dein Körper sich etwas einfängt, reagiert er mit der Immunabwehr. Die fährt als erstes mal die Körpertemperatur hoch, was Du als Fieber merkst. Hat es einen besonderen Grund, dass Du als erstes mal die Immunabwehr sabotierst, indem Du mit Aspirin und Paracetamol das Fieber senkst?

Schon Dich halt eine Weile und lass es etwas ruhiger angehen mit körperlicher Belastung. Wie man eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert, weiss ich nicht. Mit innerer Unruhe sicher nicht. Die ist bei Dir psychisch bedingt.

skimi1x984 hat geantwortet


Naja die Medikamente hab ich eher genommen um die Gliederschmerzen erträglicher zu machen...

szimi:19x84 hat geantwortet


Hat vllt. noch jemand ne idee? :(

sti~miY19x84 hat geantwortet


Falls es jmd interessiert, ich wurde aufgrund keiner Besserung vom meiner Hausärztin ins Krankenhaus überwiesen.

Dort wurde EKG, sowie ein großes Blutbild mit Troponinwert gemacht.

Alle meine Werte waren super....

Beschwerden halten leider an...

m{nexf hat geantwortet


Du hattest einen heftigen Infekt und es klingt so, als hättest du dich mit nicht gerade wenig Schmerzmitteln behandelt. Was erwartest du? Natürlich fühlt man sich danach noch schlapp, natürlich kann da auch der Darm in Mitleidenschaft gezogen werden.

Du hattest absolut kein Symptom einer Herzmuskelentzündung. Im Gegenteil, alles sprach dagegen. Dass du unruhig bist verwundert bei deiner überzogenen Angst auch nicht...

Hast du generell diese Krankheitsangst, wonach es klingt? (komplettes Übertreiben, Reinsteigern in Schlappheit nach einem Infekt und ein bisschen Ziehen, starker Vater sein wollen...)

Und selbst wenn du eine hättest (nochmal: NULL Anzeichen dafür) - mehr als Schonen kann und man da meist nichtmal machen. Die meisten HMEs merken die Betroffenen nichtmal. Die Anzahl der im Krankenhaus zu behandelnden HME-Fälle sind sehr niedrig (unter 4000 im Jahr verteilt auf die ganze Bundesrepublik, Todesfälle nochmal sehr weit darunter). Und das sind schwere Fälle, denen gehts richtig dreckig, dagegen ist dein Bewerdebild objektiv gar nix.

Herzmuskelentzündungen gehören mittlerweile eindeutig zu den Krankheiten, die durch einseitige Medienberichte von plötzlich tot umgefallenen Sportlern in weiten Teilen der Bevölkerung völlig falsch eingeschätzt und unnötig gefürchtet werden.

sEimRi1U984 hat geantwortet


Danke für deine ehrliche Antwort.

Die Angst hab ich vor ca. 3,5 Jahren entwickelt durch schmerzen im linken brustbereich, damals wurden auch alle möglichen Untersuchungen gemacht und es wurde nix gefunden.

Bin dann ein gutes halbes Jahr mit diesen schmerzen herumgelaufen, bis ich aus Zufall von einem Bekannten auf einen guten Chiropraktiker aufmerkst gemacht wurde.

Dieser stellte mehrere Wirbelblockaden der BWS fest und hat diese dann auch deblockiert.

Die Schmerzen verschwanden dann nach ein paar Behandlungen, du Angst blieb...

Warum kann ich nicht erklären, vllt. weil ich mich ein halbes Jahr so sehr mit dem Herzen beschäftigt habe.

sgim]i1x984 hat geantwortet


Schmerzmittel hab ich übrigens nur am Tag des Fiebers zu mir genommen, wegen der heftigen Gliederschmerzen.

Danach garkeine mehr...

m neSf hat geantwortet


Bei Wirbelblockaden hilft kurzfristiges deblockieren nicht dauerhaft. Irgendwann kommt's zurück, denn die Ursache besteht ja weiterhin. Z.B. Fehlhaltungen oder eine zu schwache Muskulatur. Da hilft nur dauerhaftes Kräftigen des Rückens, dann bleibt auch eher alles, wo es hingehört.

Ansonsten kannst du's mal mit Wärme versuchen, leichte Dehnübungen, wenns wirklich zwiebelt (und nicht nur bissl zieht) Kytta-Salbe (pflanzlich und wirksamer, als Diclofenac).

Wenn du jetzt sagat, dass vor 3,5 Jahren alles mögliche untersucht wurde, kannst du das Herz als Ursache abhaken. So schnell entwickeln sich keine Herzkrankheiten neu. Und eine akute Herzmuskelentzündung: Wie gesagt, extrem selten und du hast nichtmal Symptome dafür. Mach einfach ein paar Wochen mehr Entspannung und nicht gerade Hochleistungssport, dann erholt sich dein Körper schon - wovon auch immer ;-)

Z:yda hat geantwortet


Eine Myokarditis entwickelt sich normalerweise eher nach Abklingen der Symptome wenn die Erkrankung nicht ordentlich auskuriert wurde und vorschnell und zu früh wieder Belastung erfolgt, man zB Fieber medikamentös senkt, während man eigentlich noch krank ist und dabei munter weiter arbeitet....weil derChef ja sonst meckert oder die Abteilung ohne einen im Chaos versinken würde etc etc.

So etwas verläuft sogar oft lange still und unbemerkt, wenn dann Symptome auftreten wird oft erst gar nicht an eine zuvor durchgemachte Erkrankung oder Grippe gedacht.

Btw: ziemlich viele Viren, Bakterien und Pilze können eine Endokarditis oder Myokarditis auslösen.

Viele davon trägt man sogar zig- Millionenfach den lieben langen Tag 24/7 an Haut, Haaren, Rachen, Nase und Darm etc herum.

Aber nicht wenn man sich drei Tage nach einmal etwas Fieber noch schlapp fühlt.

Schonen und ordentlich auskurieren.

Und nicht drei Stunden nachdem man "nur" mehr 37,5 grad hat und ohne Schwindelanfall wieder senkrecht stehen kann gleich wieder in der Arbeit antanzen, wie die Chef es heute oft gerne sehen würden...

Die plötzlichen Herztode bei Sportlern sind übrigens auch meist eher auf eine Hypertrophie des Myokards zurückzuführen, sprich einen überentwickelten Herzmuskel.

Hypertrophe Kardiomyopathie. Gibt's Angeboren oder antrainiert.

Meist va. des linken Herzens führt, was oft auch zu einer Behinderung der Auswurfleistung führt.

Wenn Teile des Muskels nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt werden und ein teil des Muskels zu Bindegewebe umgebaut wurde ist der Muskel zusätzlich auch nicht mehr so elastisch, ergo pumpt die "Pumpe" dann nicht mehr wie sie müsste, oft hat das ganze dann auch Rythmusstörungen zur Folge.

(nennt man auch Hypokinäsie)

Und dann fallen se mitten Im Lauf einach um.

*:)

Z`y3da hat geantwortet


Alle Infos ohne Gewähr und Anspruch auf 100 % garantierte Korrekrheit oder Vollständigkeit.

War auch nur die Kurzfassung.

AvndrZejka hat geantwortet


Hatte schon zweimal Hand- Mund Fuß von meinem Sohn. Sehr unschön. Und es gibt drei verschiedene Virenarten, die das auslösen. Das zweite Mal ging es mir auch lange mies. Es kann also einfach dauern. Mach Dir nicht allzu viele Sorgen

s1imi19x84 hat geantwortet


Danke für eure zahlreichen Antworten.

Ja ich versuche das mit den Sorgen einzudämmen.

Leider fällt mir das irgendwie nicht so leicht.

So merkwürdig ging es mir noch nie in meinem Leben...

Vor allem diese anhaltende Appetitlosigkeit obwohl der Magen knurrt...

Die Schlappheit kommt wahrscheinlich daher, dass ich so wenig gegessen habe die letzte Zeit.

Hat jmd Erfahrungen wielang so was anhalten kann nach einem Virus ?

m7nexf hat geantwortet


Bei mir 2-3 Wochen, aber das ist nun wirklich bei jedem komplett individuell.

Auch ohne Appetit solltest du genug essen, wenn da Energie, Vitamine und Mineralien fehlen, wird auch die Regeneration dauern.

Ängst können Jahrzehnte bestehen oder sich verstärken, wenn man sich nicht intensiv mit ihnen auseinandersetzt (sondern versucht zu ignorieren, abzulenken, kleinzureden...)

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