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Möglicherweise orthostatische Dysregulation??

j_anqole2x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe hier ja schon über meinen Schwindel der mittlerweile 5 Jahre andauert geschrieben. Ich habe in letzter Zeit noch einmal intensiv beobachtet, in welchen Situationen er auftritt. Dabei ist mir vermehrt aufgefallen, dass mir bei längerem Stehen schwindelig wird, zum Beispiel wenn ich irgendwas vor meinen Kursen präsentieren muss. Daraufhin habe ich gegooglet und die orthostatische Dysregulation als mögliche Ursache gefunden. Das komische an meinem Schwindel ist nur, dass er sowohl im Stehen als auch im Sitzen auftritt. Dies würde die orthostatische Dysregulation etwas "begrenzen". Außerdem habe ich schon zwei 24-Stunden-Blutdruckmessungen hinter mir und da wurde nie viel zu niedriger Blutdruck festgestellt. Das komische ist auch, dass ich im Urlaub Fahrrad fahren kann, aber hier zu hause ist mir beim Fahrradfahren so schwindelig, dass ich schon nach 50 m wieder umdrehen muss. Umgekippt bin ich aber noch nie. War schon beim Physiotherapeuten, der mir Übungen gezeigt hat, die gar nichts gebracht haben. Die Übungen vom Osteopathen haben ungefähr 3 Wochen geholfen, dann aber auch nicht mehr.

Nun noch mal kurz zusammengefasst: Könnte es sich bei mir um eine orthostatische Dysregulation handeln? Wenn ja was kann ich tun?? Wenn nein, woran könnte es dann liegen??

Vielen Dank im Voraus

janole28

Antworten
B4enit9aB. hat geantwortet


Kurz zusammen gefaßt, informiere man sich intensivst einmal mit psychosomatischem Schwindel, der unter Stress auftritt. Präsentationen in Kursen ist u., U. für Dich eben Stress....

Und im Urlaub, wo das nicht auftritt, würde die Sache bestätigen.

Da ja Abklärung erfolgte, dort nichts gefunden wurde, Glückwunsch, körperlich gesund.

In psychosomatischen Kliniken hat ca. ein Drittel der Patienten Schwindel, hat jahrelang geleugnet, dass es psychosomatisch sein könnte. Fußaufstampf, da soll bitte immer was rausgefunden werden, ich hab was und die Psychosomatik ist was für Irre, aber klar, nie was für mich. Unvorstellbar...

Doch, genau das, was geleugnet wird, isses dann. Statistiken von solchen Kliniken belegen,dass ca. 10 Jahre vergehen, bis Patient sich entschließt, dass man dort Hilfe und u. U. sogar Heilung erreichen kann.

W7illaes_nu~r_verxstehen hat geantwortet


Hey,

vielleicht findest du einen Kardiologen oder Hausarzt, der den Orthostatischen schellong- Test mit dir durchführt. Sonst bin ich auch eher für Psychosomatisch, da er im Urlaub weggeht, bzw. besser wird. Für deine Psyche kannst du aber mal den Test machen lassen

mInexf hat geantwortet


Das komische ist auch, dass ich im Urlaub Fahrrad fahren kann, aber hier zu hause ist mir beim Fahrradfahren so schwindelig, dass ich schon nach 50 m wieder umdrehen muss.

Dafür kann es nun wirklich keine organischen Gründe geben. Wahrscheinlich bist du im Urlaub einfach stressfreier.

Dabei ist mir vermehrt aufgefallen, dass mir bei längerem Stehen schwindelig wird, zum Beispiel wenn ich irgendwas vor meinen Kursen präsentieren muss.

Die orthostatische Dysregulation bezeichnet aber Blutdruckprobleme beim Wechsel der Lage, d.h. beim Aufstehen. Nicht bei langem Stehen selbst. Das ist entweder Stress oder simples versacken von Blut in den Beinen. Muskeln anspannen und ein bisschen bewegen kann da schon helfen.

Jetzt müsste man nur noch wissen, ob du das Problem auch bei langem Stehen im Urlaub hast.

Bzw.: Was ist "lang"?

P`Aschbixest hat geantwortet


Such dir einen anderen Job.

Ich wette, dein Problem löst sich dann von alleine.

mqntef hat geantwortet


Ist das nicht etwas vorschnell? Wenn es generelle Ängste sind, sind die in einem anderen Job nicht automatisch wie weggeblasen.

jFanolej2x8 hat geantwortet


Danke für all Eure Antworten. Ich werde mich mal in psychische Behandlung begeben. @willes nur verstehen: von dem Test habe ich schon mal gehört. Ich glaube den kann man auch selbst durchführen.

Liebe Grüße

W`illges_n^ur_zversAtehen hat geantwortet


Hey,

erstmal schön das du dir Hilfe suchst :)

Den schellong test selbst durchzuführen ist etwas schwierig, da man ein gutes Blutdruckmessgerät braucht, und auch verstehen muss, wie man die Werte interpretiert. Ein Kardiologe mach das sicherlich, der Hausarzt vielleicht nach mehrmaligen betteln ;-)

Aber ich würde es auch erstmal mit einem Therapeuten oder Psychiater versuchen

Alles Gute :)

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