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BelastungsEkg für Verbeamtung

M'05Wm12Sx69 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich weiß nicht, ob ich jetzt hier richtig bin, aber vielleicht kann man mir hier aus fachlicher Sicht etwas erklären.

Kurz zu mir: männlich, 46 Jahre alt, 187cm groß, inzwischen "nur" noch 160kg schwer (seit 2-2016 rd. 22 kg weniger, mind. 20 sollen noch runter)

Zum Zwecke der Verbeamtung habe ich eine anstehende medizinische Untersuchung und da mein BMI über 30 liegt, wird ein Belastungstest abverlangt.

Vorgabe ist:

Body-Mass-Index (BMI) kleiner als 18 und größer als 30 kg/m² bei unzureichender körperlicher Leistungsfähigkeit (7).

(7) => Als Leistungsminimum gilt eine körperliche Leistungsfähigkeit von PWC max = 1,5 W/kg Körpergewicht bei

einer ergometrischen Ausbelastungsherzfrequenz von 220 minus Lebensalter in Jahren

////

Auf mich bezogen bedeutet das ja (soweit ich das verstanden habe), ergometrische Belastung bis auf mind. 240W bei Herzbelastung von etwa Puls 174.

Nun, ich trainiere das jetzt seit einiger Zeit und schaffe auch inzwischen die geforderte Minimumgrenze von 240W (etwa nach 12 Minuten), komme sogar auch auf 270W, dabei beginne ich bei etwa 50W und alle 2 Minuten wird dann entsprechend gesteigert, Trittfrequenz dabei etwa 65/66.

Mein Problem ist nun, dass ich nicht über einen Puls von max. 144 komme, egal wie lange ich trete und spätestens nach 15/16 Min. machen bei mir die Muskeln zu, da geht nix mehr (mangelnde Kondition...). Während der Belastung leide ich nicht unter größerer Atemnot, klar bin ich außer Atem, aber ich falle nicht vom Rad.

Spätestens nach 5 Minuten ist mein Puls wieder knapp unter 100.

Die geforderten Blutwerte sind alle gecheckt und ausnahmslos in den jeweiligen Normbereichen.

Nun meine Frage an die Fachleute:

Muss der maximale Puls erreicht werden, damit so ein Belastungstest gewertet werden kann?

Worauf wird das Augenmerk gelegt in der Auswertung?

Was kann ich tun, um diesen max. Puls zu erreichen (sofern dieser zum Bestehen des Belastungstestes wirklich erforderlich ist)?

Kann mir dazu jemand ein wenig Erläuterungen geben?

Vielen Dank vorab.

Antworten
S+hei]lagxh


Aus welchem Bundesland kommst Du?

Bei Deinem BMI von 45 hast Du Adipositas Grad III und würdest so mit Sicherheit nicht als Diensttauglich eingestuft. Deine Lebenszeitverbeamtung stellt so einfach ein zu großes Risiko dar.

Eine Freundin von mir wurde bei einem BMI mit knapp über 30 nicht verbeamtet.

Außerdem hast Du auch die Altersgrenze der meisten Bundesländer weit überschritten.

":/

M$05W1%2S6x9


Wenn ich zu einer Untersuchung zur Verbeamtung muss, kann man getrost unterstellen, dass alles weitere an formalen Ansprüchen (auch das Alter...) bereits geprüft sind und geklärt ist - das nur soweit.

Wie ich auch geschrieben habe, wird bei einem BMI größer 30 eben dieser Belastungstest durchgeführt, um die persönliche Leistungsfähigkeit einzustufen.

Ich möchte daher darum bitten, auf diese Fragen einzugehen, und nicht auf die Dinge, die evtl. früher oder an anderen Orten gelten - das ist bei mir bereits alles positiv geprüft.

s;ystewm4atikzer


es scheint zu stimmen, beim Belastungsekg, eigene Erfahrung, subjektiv, bis zum geht-nicht-mehr angefeuert zu werden,

kann mir aber nicht vorstellen, dass es nicht gewertet wird

Cxinneawmon4


Hm... was mich gerade wundert: Sportler haben doch im Allgemeinen einer eher niedrigen Puls - niedriger als die Durchschnittsbevölkerung. Ich weiß, dass sich das auf den Ruhepuls bezieht, aber wie ist das denn beim Sport? Ich dachte bisher: Je fitter, je niedriger der Puls - auch bei Anstrengung. So wäre ein niedriger Puls bei gewünschtem Belastungsgrad doch etwas Gutes? Hm... ":/

P\Asporxts


@ Cinnamon4

Absolut richtig

MP05W1x2S69


Alles wohl richtig, aber wie ich geschrieben habe, wird PWCmax verlangt, also maximale Herzausbelastung - und das ist das, was mich so daran stört, denn das kriege ich nicht hin, daher war ja meine Frage, ob ein solcher Belastungstest dann nicht erfolgreich bestanden werden kann, wenn dieser max. Puls nicht erreicht wird...

C>innam)onx4


Alles wohl richtig, aber wie ich geschrieben habe, wird PWCmax verlangt, also maximale Herzausbelastung - und das ist das, was mich so daran stört, denn das kriege ich nicht hin, daher war ja meine Frage, ob ein solcher Belastungstest dann nicht erfolgreich bestanden werden kann, wenn dieser max. Puls nicht erreicht wird...

Ja, ich weiß. Aber es heißt ja auch: Belastungsminimum

Hier steht ja:

Als Leistungsminimum gilt eine körperliche Leistungsfähigkeit von PWC max = 1,5 W/kg Körpergewicht bei//

//einer ergometrischen Ausbelastungsherzfrequenz von 220 minus Lebensalter in Jahren

Vor der "220" steht weder ein "mindestens" noch ein "höchstens".

Und da ein Sportler, was ja für eine Verbeamtung ein eher guter Ausgangspunkt wäre, einen eher niedrigen Puls hat - auch bei Anstrengung (Danke, PAsports) - frage ich mich halt, ob die Ausbelastungsfrequenz nicht als Maximum gemeint sein könnten. Also, dass dein Herz bei den genannten 240 kg maximal 174 Mal die Minute schlägt. Denn bei einem Sportler wäre der Puls ja wohl geringer. Ich kann mir nicht denken, dass Sportlichkeit ein Ausschlusskriterium für eine Verbeamtung ist - ganz im Gegenteil.

Kannst du denn da irgendwie nachfragen, wie das gemeint ist?

CVin"nAamonx4


Ich meinte 240 W.

Sonst musst du halt schauen, dass du die W-Zahl weiter erhöhst und deine Kondition steigerst.

FVreß7sacxk


Ich bin auch verbeamtet und weiß von einem fettleibigen Kollegen, der allerdings lang nicht so beleibt war wie Du, dass er nicht verbeamtet worden wäre, wenn er nicht bis auf das Normalgewicht abgenommen hätte.

In Deinem Falle müßtest du garantiert noch 80 Kilo von den Rippen holen.

FRreßsiack


Nachtrag:

ich will damit sagen, das du mit dem Gewicht, egal wie das EKG ist, eh nicht verbeamtet wirst.

Denn Fettleibigkeit macht ja noch andere Probleme, z.B. an den Gelenken, den Knien usw...da reicht es nicht aus, wenn du zum Zeitpunkt der Verbeamtung ein EKG hast, was (noch) ok ist.

FEreßDsaxck


In deinem anderen Faden lese ich nun, dass die Nieren bei dir auch nicht mehr richtig funktionieren.

Vergiß die Verbeamtung, das EKG haut dich da auch nicht mehr raus.

MA0w5Wx12Sx69


Also nach den heute durchgeführten (und für die Verbeamtung geforderten) Blutwerten ist nix mehr außerhalb der Norm, das Thema hat sich also erledigt und wird vermutlich keine negative Einzelbetrachtung auslösen.

Da es aber für den Arzt sicherlich um eine Gesamtbetrachtung geht, kommt eben bei einem BMI über 30 dieser Belastungstest hinzu.

Ob die Verbeamtung damit wirklich ad acta zu legen ist, wird sich nach der Untersuchung dann zeigen, denn inzwischen werden sogar HIV-Infizierte verbeamtet... - ist eben alles möglich seit dem Urteil aus 2013, das eine komplette Umkehr in der Betrachtung und Prognosebeurteilung bewirkt hat.

Ich danke allen für ihre Einschätzung, sobald mir das Ergebnis des Arztes und seine Prognose vorliegt, gebe ich gerne mal Rückmeldung.

CBinna^monx4


Über so eine Rückmeldung würde ich mich freuen @:) !

M!05aW12S6x9


Gebe ich dann gerne weiter - egal ob positiv oder negativ.

Die Vorgaben sind ja klar definiert, und ich habe über andere Wege Kontakte zu Leuten, die auch jetzt dort neu eingestellt werden und zur Untersuchung müssen, und es sollen (ich sage es so, da ich es nicht verifizieren konnte bisher) auch einige durchgewunken worden sein, die wohl ähnliche Ausgangssituationen haben wie bei mir.

Fakt ist, in dem Bereich wird händeringend gesucht, die fahren die Personalzahlen um einige tausend Stellen nach oben - vielleicht kann das ja auch helfen... ;-)

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