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BelastungsEkg für Verbeamtung

F%rGeßsaxck


Da bin ich auch mal gespannt, wie es weitergeht. *:)

C_innaWmoxn4


Bist vermutlich Mathe- oder Physiklehrer, nicht ;-D ?

q+uacksmalxberei


Ich gehe mal davon aus, dass Du - falls es so ist - es erwähnt hättest, dennoch eine ganz simple Frage: Hast Du Bluthochdruck und nimmst deshalb Betablocker?

W2illesU_nur_2verstehexn


Hey,

gegebenenfalls ein hoher Blutdruck, welcher das noch höher steigen der Frequenz unnötig macht. Gesund ist das aber nicht wirklich. Wie sieht es den mit deinem Ruhe- Blutdruck aus, sowie unter Belastung? Wenn der Druck hoch ist, wird zwar mehr ausgeworfen, aber auf kosten der Gefäße. Durch dein Übergewichtig sein, könntest du eine pathologische Herz- Hyperthropie "erlitten" haben. Würde sich aber, wie schon erwähnt, im Blutdruck wiederspiegeln

MY05W1c2S6x9


Nein, ich bin weder Mathe-, noch Physiklehrer..., das würde ich den Schülern dann doch nicht antun wollen...

Und nein, ich nehme keine Betablocker, habe zwar ein Blutdruckspräparat, das aber demnächst abgesetzt wird (wenn ich das Gewicht um dann insgesamt 25kg reduziert habe), Blutdruck mit Medikament 120/80, ohne Medikament derzeit 140/85 - also jetzt auch nichts weltbewegendes...

S|he;ilaxgh


Ich lese und staune hier einfach. ":/

Meine es nicht despektierlich, aber ich als Beamtin finde es einfach sehr, sehr verwunderlich und bedenklich, dass jemand mit so extremem Übergewicht (welches ein riiiieesiges Gesundheitsrisiko darstellt) UND einer chronischen Erkrankung wirklich und ernsthaft verbeamtet werden soll....

Du kannst doch in diesem körperlichen Zustand Deine volle Dienst- und Treuepflicht gegenüber Deinem Dienstherren überhaupt nicht zuverlässig gewährleisten, sondern wirst mit Sicherheit nicht bis zur Pension tauglich sein.

Und trotzdem bekommst Du dann weiter Deine vollen Bezüge, wenn Du nicht mehr, oder nur noch teilweise tauglich sein wirst aufgrund von Erkrankungen.

Genau deshalb werden Beamte ja so genau untersucht und müssen so hohe, gesundheitliche Anforderungen erfüllen, damit er/sie dem Land/Bund später nicht finanziell auf der Tasche liegt, ohne sein Amt ausfüllen zu können.

:-X

M;05W1R2S69


Und genau deswegen wird ja auch dieser Belastungstest und Blutuntersuchungen gemacht, da das Gewicht alleine eben nicht mehr ein überwiegendes Risiko einer früheren Pensionierung darstellt - wenn es anders wäre, hätte man auch nicht höchstrichterlich anders entschieden, denn ohne ärztliche Grundlagen haben diese Richter auch nicht gearbeitet.

Aber by the way:

Dann dürften nach Deiner Auffassung ja auch Raucher nicht mehr verbeamtet werden...

SEhheilqaxgh


nd genau deswegen wird ja auch dieser Belastungstest und Blutuntersuchungen gemacht, da das Gewicht alleine eben nicht mehr ein überwiegendes Risiko einer früheren Pensionierung darstellt - wenn es anders wäre, hätte man auch nicht höchstrichterlich anders entschieden, denn ohne ärztliche Grundlagen haben diese Richter auch nicht gearbeitet.

Nö, das bewerte ich aus meiner Perspektive ganz anders.

1) Natürlich stellt Adipositas III. Grades alleine ein massives Gesundheits- und Sterberisiko dar.

Und im Umkehrschluss auch das einer frühen Pensionierung.

2) Die Entscheidungen die Vorgaben hier so blind und fast schon sträflich zu lockern, wurden aus der Not des Personalmangels geboren - das weicht die absolute Unantastbarkeit "höchstrichterlicher" Entscheidungen dann schon mal auf.

Als langjährige Staatsdienerin kann ich Dir sagen, dass die Amtswege bei Fachkräftemangel oft plötzlich erstaunlich kurz und, sagender mal flexibel werden.

Außerdem: es geht bei Dir ja (wenn hier nicht jegliche Laufbahnregeln komplett ausgestaltet werden) zunächst um die Verbeamtung auf Wiederuf oder auf Probe.

Die Lebenszeitverbeamtung ist dann doch nicht so einfach zu bekommen. Die Pokern auf Zeit. Bis Du und andere "Zeitsoldaten" ihre drei Jahre Probezeit rum haben, stehen eventuell auch schon wieder qualifizierter und vollumfänglich diensttauglicher Nachwuchs auf der Matte...und Du wieder auf der Straße. ;-)

Dann dürften nach Deiner Auffassung ja auch Raucher nicht mehr verbeamtet werden...

Das ist auch wirklich oft ein Ausschlusskriterium!

Ein Kollege von mir wurde als starker Raucher zwar auf Probe verbeamtet, aber auf Lebenszeit deshalb dann nicht. Man hatte ihm eine Frist von einem Schuljahr gesetzt, das Rauchen stark zu reduzieren. Dies gelang ihm nicht, und er arbeitet nun als Angestellter.

Aber hier ist auch nicht so arg Not am Mann.

SHheiJlagh


sagender malflexibel werden.

Sollte heißen "sagen wir mal [...]."

M'05zW12Sx69


Bei mir wäre es nur eine Probezeit von "nur" einem Jahr, daher kann bei der Untersuchung alles raus kommen: JA - NEIN - JA, aber...

Und: ich gebe Dir Recht, im Moment ist in dem Bereich, in den ich wechsele enorme Personalunterdeckung...

S#heilxagh


Eventuell sind die Anforderungen im einfachen und mittleren Dienst ja auch nicht hochschwellig was die körperliche Eignung betrifft, wie im gehobenen Dienst. Die Leistungen des Dienstherren sind ja dann auch geringer gehalten.

Würde Dir dennoch raten für die Zukunft eben noch einen Plan B in der Tasche zu haben.

@:)

MV05jW12S6x9


Ich würde es eher umgekehrt sehen, denn gerade im einfachen und mittleren Dienst wird tatsächlich auch noch körperlich gearbeitet, auch als Beamter.

Für mich selbst ist es eine Tätigkeit im gehobenen und höheren Dienst...

Skheila#gxh


Nachtrag: Es ist zwar eine miese Handhabe, aber wenn es für das betreffende Bundesland günstiger ist, dann stellen die auch in Mangelzeiten immer wieder für ein Jahr lang, neues Personal an und entlassen dann nach der Probezeit wieder.

Ein Freund von mir meinte gestern (hab mich mit ihm über das Thema unterhalten) die nehmen dann sogar gezielt Arbeitskräfte, die wohl eher nicht Lebenszeit tauglich sind, um sie dann auch wieder entlassen zu können... :(v

Alles nix neues, leider.

M+0D5W1r2S69


Das halte ich eher für ein Gerücht...

Also ich habe ein Auswahlverfahren für Führungskräfte durchlaufen, mit vielen anderen Bewerbern auch, und da denke ich mir, wird so etwas nicht gemacht, aber dieser Bereich rüstet sein Verwaltungspersonal in den nächsten Jahren um knapp 8.000 Stellen auf - daher gehe ich nach wie vor fest davon aus, ist man an einer dauerhaften Verwendung interessiert - ob das was wird, werde ich ja dann wohl erfahren.

S+hweilxagh


[...] dieser Bereich rüstet sein Verwaltungspersonal in den nächsten Jahren um knapp 8.000 Stellen auf - daher gehe ich nach wie vor fest davon aus, ist man an einer dauerhaften Verwendung interessiert - ob das was wird, werde ich ja dann wohl erfahren.

Auch wenn ich's Dir persönlich wünsche, glaub' mir, die sparen wo sie können.

Hier z.B. werden kaum noch Lehrer (und das ist gehobener Dienst, nach 2 Staatsexamina und einem 1,5 jährigen Referendariat!) direkt oder überhaupt verbeamtet.

Ich habe z.B. trotz ausgezeichneten Abschlüssen mehrere Jahre lang als Angestellte Vertretung arbeiten müssen. Da stellen sie Dich zum neuen Schuljahr ein, und kündigen Dich zu den Sonmerferien wieder, und nächstes Schuljahr das selbe Spiel.

Solange Du nicht in trockenen Tüchern bist, ist eine gesunde Skepsis nicht verkehrt. ;-)

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