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Gefühl + Panik, immer weniger Luft zu bekommen

LIaura8txi hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich denke Einträge zu diesem Thema gibt es viele, ich habe auch schon einige gefunden aber keiner passt so richtig zu meinen Sypthomen. Ich wäre sehr dankbar darüber, wenn es hier jemanden gibt, der mir etwas die Angst nehmen könnte.

Ich habe seit Samstag das Gefühl, es stimmt irgendwas mit meiner Lunge nicht. Ich bin allgemein ein sehr sportlicher Mensch und komme nicht so schnell aus der puste. Als ich allerdings am Samstag eine gewöhliche Treppe hoch lief, viel mir auf, dass ich sehr außer Atem war und schlecht Luft bekam, als ich oben ankam.

An diesem Tag ist mir aber weiter nichts aufgefallen ,so wie auch am Tag darauf (Sonntag) nicht. Am Montag habe ich allerdings tagsüber bemerkt, dass ich außer Atem bin, wenn ich viel erzählen muss und öfter den Drang danach habe tief einzuatmen oder zu gähnen. Allerdings konnte ich dann nie so richtig tief einatmen. Es war, als wenn immer ein Stück fehlte. Ich habe mich davon allerdings nicht beeindrucken lassen, da ich mir öfter mal Dinge einbilde und bin abends noch zum Sport, denn ich aber auch nicht machen konnte wie sonst, weil ich plötzlich sehr schlecht Atmen konnte. Als ich dann heute morgen aufwachte, war es besonders schlimm. Mir wurde schwindelig und ich hatte angst, jeden Moment umzukippen.

Ich bin sofort zu meinem Hausarzt der mich abhörte und meinen Rücken und Nacken untersuchte. Er sagte allerdings, er könne nichts finden und die Lunge und das Herz würden sich nicht auffällig anhören. Asthma und Keuchhusten könnte er ausschließen, es ist mein Kopf der falsche Signale sendet. Er hat mir daraufhin Beruhigungstabletten verschrieben (Bromazanil 2x Tägl. 1/4).

Diese Tabletten kann ich allerdings nicht nehmen, da in der PBL steht, dass man diese nicht nehmen darf, wenn man schwere Atembeschwerden hat. Ich habe mir nun Baldrian gekauft und nehme diese.

Es hat aber alles nichts gebracht und ich habe immer noch das gleiche Gefühl, nicht richtig einatmen zu können, wenn es nicht sogar schlimmer geworden ist. Auch beim Gähnen klappt es nicht immer. Mitlerweile tut mir schon der ganze Brustkorb und Rücken weh, vom dauernden tiefen einatmen. Mitlerweile fällt mir auch schon das einfache flache Atmen schwer.

Ich werde morgen einen Termin bei einem Lungenspezialisten machen, aber könnt ihr mir sagen ob ihr sowas auch schon hattet und was ihr dagegen getan habt? Ich werde mir nachher die Schüssler Salze Nr. 7 holen, die wurden mir empfohlen. Ich habe nur Angst, dass dieses Gefühl nie wieder weg geht oder gar schlimmer wird.

Danke für eure Hilfe

Antworten
A;nk;a10x1


Ich hatte auch schon solche Beschwerden. Der Grund war eine larvierte Depression.

Ich hatte auch ständig das Bedürfnis, tief einzuatmen oder zu gähnen. Manchmal funktionierte es,

meistens aber nicht. Und dann bekam ich Panik. Ich hatte häufige Hyperventilationen und habe mal

deshab eine Arztpraxis lahmgelegt. Als ich von einem Psychiater schliesslich die Diagnose bekam

und ein Antidepressivum einnahm, verschwanden die Atembeschwerden.

D]reUamst201x5


Ich habe das in letzten Tagen immer wieder mal auch - nach kurzem Gehen oder längerem Sprechen, vor ein Paar Tagen auch mal ohne Grund. Dann paar Zage wieder alles in Ordnung. Ich bin mir sicher, dass das allergisch ist - wir haben Herbst, das Laub liegt überall, es sind Allergene in der Luft! Nimm mal eine Lorano oder Cetirizin und schau, was passiert! @:)

wiahuO4]3


Mittlerweile bist Du ja sicher beim Lungenspezialist gewesen und weisst hoffentlich, was und warum Du diese Probleme hattest (oder noch hast?). Ich hatte vor einigen Jahren ähnliche Sympthome, vor Allem kurzatmigkeit und Luftmangel nach kleinen Anstrengungen. Mein Hausarzt machte einen Lungenfunktionstest, welcher normal war; also Diagnose = zuwenig fit. Als das immer schlimmer wurde, wieder dieser Test, welcher wieder normal war. Dann beim Lungen-spezialist nach Scintigramm und Ultraschall + Blutuntersuchung das Resultat Pulmonale Hyperthonie (PH, = Lungen-hochdruck).

Nun bin ich seit 3 Jahren fast ununterbrochen am Sauerstoff (2-2,5 l/Std.), habe einen Spender gefüllt mit Flüssig-sauerstoff und einen 10 M-Schlauch für die Bewegungsfreiheit. Wenn ich weggehe, kann ich ein Portable füllen und mit Rucksack mitnehmen. Zusätzlich sündhaft teure Tabletten, welche es kaum verbessern, aber helfen es zumindest stabil zu halten.

Ich erzähle das, weil Lungenhochdruck immer wieder viel zu spät erkannt wird, besonders wenn der Funktionstest normal ist. Deshalb rate ich bei ähnlichen Schwierigkeiten mit der Atmung den Arzt auf diese PH Möglichkeit anzusprechen. wahu30

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