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Panik nach Lungenembolie

Kwathibe78 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben, ich bin neu hier und Vl hat jemand von euch einen Rat wie ich mit meiner Situation besser leben kann. Hab schon in mehreren threats gestöbert aber nicht so richtig was gefunden :-( ich fang einfach mal an. Alles fing mit heftigsten rückenschmerzen an. Ein endloser run von einem Arzt zum nächsten fing an. Überall wurde ich nur belächelt und es wurde gesagt ich solle mehr Sport machen und mich bewegen. (Zu meiner Person, bin mittlerweile 38, 1, 68 m groß und wiege knapp 58kg. Mutter von zwei Kindern und vollzieht berufstätig. ) naja irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bin am Wochenende in die Notaufnahme vom Krankenhaus. Dort bekam ich dann morphin gegen die schmerzen aber unternommen wurde nichts. An normales laufen war nicht mehr zu denken. Im Gegenteil, ich konnte tlw. Nur noch krabbeln. Dann bekam ich husten und alles war voll blut. Also wieder ins Krankenhaus und dort wurde mir lediglich gesagt das dies von den starken medis kommen würde. Ich bekam immer schlechter Luft und wie gesagt laufen war auch von der Kondition kaum noch möglich! Wenn ich mich hingelegt habe ging es mir relativ gut aber sobald ich aufgestanden bin ging das ganze Spiel von vorne los. Im Endeffekt war ich bei 7!verschiedenen Ärzten und wurde nur noch belächelt. Nach ca. 2 Wochen musste ich einen wichtigen Termin wahrnehmen und war gezwungen mit dem Auto zu fahren. Naja sitzen geht ja so halbwegs dachte ich. Also Kind ins Auto und los. Auf einmal, ich war schon auf der Autobahn, bekam ich keine Luft mehr bzw nur noch ganz minimal. Da ich noch nicht sehr weit weg war bin ich von der Bahn runter und in das nächstgelegene kh. Immer mit dem Gefühl zu ersticken und meine kleine Tochter im Schlepptau. Wurde im kg auch sofort dran genommen. EKG, Blutdruck usw....Alles im aufgeregten Zustand den Umständen entsprechend gut! Sie meinten es kommt von einem verklemmten Wirbel . Alles halb so dramatisch! Ich sollte auf jeden Fall nach hause können!!!! Naja auf jeden Fall stand ein Pfleger oder Student, ich weiß es nicht mehr so genau, dabei und meinte er würde noch einen bluttest auf thrombose machen. Als die Ergebnisse dann kamen ging auf einmal alles ganz schnell! Angehörige informiert, ich sofort intensiv und dann zum ct? Da kam das ganze Ausmaß zum Vorschein. Beidseitige schwere Lungenembolie! Eine halbe Stunde später wäre ich tot gewesen. Bei späteren Tests im gerinnungszentrum wurde dann ein sog faktor 5 leiden diagnostiziert und das mein Körper zu viel Cholesterin bildet. Dazu nahm ich noch die Pille und saß den ganzen Tag im Büro. Muss jetzt marcumar nehmen, thrombosestrümpfe tragen und Cholesterinsenker nehmen. Mittlerweile bin ich gut eingestellt und stehe auch wieder mitten im Leben ! Nur ab und zu überkommen mich beim kleinsten zwicken oder Unwohlsein panikattacken gegen die ich mich nicht wehren kann. Ich habe mittlerweile auch eine Ärztin gefunden die wirklich toll ist und meine Ängste versteht. Ich hatte mich bei mehreren psychologen angemeldet aber überall Wartezeiten von mindestens einem Jahr. Manchmal bin ich durch diese panik kaum noch in der Lage ein normales Leben zu führen, bin nur am weinen und habe angst jeden Moment zu sterben. Ich weiß nicht woher ich Hilfe bekommen soll. Vl. Kann einer von euch mir einen Rat geben! Ich möchte das meine Kinder endlich mal wieder eine Mama haben die glücklich ist. Selbst im Moment, habe einen grippalen Infekt, hatte ich vorhin ein brennen im oberkörper und Rücken...Und zack ..nächste Attacke. ..Ich weiß einfach nicht mehr weiter ??? Sorry für den langen Text aber ich musste es mir mal von der Seele schreiben!

Antworten
h\a'venA't_w8aitexd


Da hast du ja wirklich einen Streifen hinter dir. Wie lange ist das denn jetzt her? Es braucht ganz sicher seine Zeit, bis solche Dinge verarbeitet sind. Ich hatte mal eine schwere Beinverletzung und habe noch viele Monate nachher das Gefühl gehabt, ein rohes Ei zu sein - äußerst verletzlich und ständig gefährdet. Es ist immer auch eine Art Posttrauma mit solchen Erlebnissen verbunden, und ich könnte mir vorstellen, dass du auch noch Zeit brauchst, um weniger Angst zu haben.

Wie realistisch dein Gefährdungsgefühl ist, lässt sich schwer einschätzen. Immerhin kennen die Ärzte jetzt deine Krankengeschichte und wird im Fall des Falles sicherlich sehr schnell und effizient reagieren, auch von Seiten der Krankenhäuser.

Ich denke, in Wirklichkeit ist es so, dass wir alle permanent etwas erleiden können, das uns aus dem Leben herauskatapultiert; nur denken wir normalerweise und zum Glück nicht ständig daran, was uns alles passieren könnte. Für dich erscheint es mir einfach wichtig, dass du zu einem Gleichgewicht zurückfindest, und du solltest natürlich alles an Hilfe in Anspruch nehmen, was du bekommen kannst. Alles Gute! :)*

K&athi}e7x8


Hallo :-) es war schon im November 2012. Bin nach dem Krankenhaus und kurzer krankschreibung direkt wieder voll arbeiten gewesen. Hatte damals einen ziemlich besch. Chef der Druck gemacht hat. Manchmal glaube ich das es alles viel zu schnell ging und ich das geschehene noch gar nicht richtig realisiert hatte. Es dafür mich oftmals umso heftiger trifft. Lt meinen Ärzten, also meiner Hausärztin und auch der Ärztin vom gerinnungszentrum kann diesbezüglich nicht mehr wirklich was passieren aber irgendwie bin ich trotzdem immer verunsichert und habe panik :-(

P4iMia0509


Hallo,

Das ist ja schrecklich was du durch gemacht hast. Sowas muss ordentlich verarbeitet werden. Die Angst ist total normal.

Ich nehme an du nimmst marcumar lebenslang? Hast du Coagu Chek und kannst den Wert selbst messen? Das hat mir viel geholfen. So lange ich marcumar nehme und meine Werte stimmen kann mir keine thrombose oder embolie passieren.

Ich hab übrigens Faktor V homozygot und dann noch irgendwelche resistenzen

K:athixe78


Hi, nein ich muss immer zum doc zum messen. War am Donnerstag und da war er 2,2 . Zwischen. 2 und 3 sollte ich liegen. Also eigentlich alles ok, wenn diese blöde angst nicht wäre. Ja , die beste Krankheit taugt nichts :-)

hTaveEn't_waxited


Auf jeden Fall auf psychologische und, falls notwendig, auch medikamentöse Hilfe zurückgreifen. Die Panik scheint sich selbstständig gemacht zu haben, wenn die Vorfälle schon so lange her sind.

P<iMak050x9


Frag deinen Doc nach coagu chek. So kannst du bei Unsicherheit mal selbst messen. Wenn dein Wert stimmt ist eine thrombose oder embolie eher unwahrscheinlich.

K>aMthime78


Danke für eure Antworten. Werde morgen nach der Arbeit mal zu meiner Ärztin gehen und sie nochmal drauf ansprechen. Vielen dank und liebe grüße @:)

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