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Vergrößerte Aorta, vergrößerter Herzmuskel links

EJp>hbia+lthes


Danke nochmals für Eure beruhigende und erklärenden Beiträge. Ich habe mal den 2 seitigen Diagnose Bericht meines Kardiologen hoch geladen - als Bilddateien. Natürlich entsprechend die Personen, den Doktor und mich, geschwärzt. Die Diagnose des Kardiologen dürfte genauer sein als meine diffusen Angaben.

Seite 1:

[[https://1drv.ms/i/s!AsknUvVUOhQuqLogGQjR-v8oiUuDuQ]]

Seite 2:

[[https://1drv.ms/i/s!AsknUvVUOhQuqLohp6WUmaPBRiREuQ]]

Mwoniuka65


Ich kann da jetzt nur rauslesen, dass soweit alles abgeklärt ist und kein Handlungsbedarf besteht. Ich persönlich würde vermutlich niedrig dosiert einen Blutdrucksenker nehmen und ansonsten regelmäßig nachschauen lassen. Bei meiner Mutter gab es eine langsame Verengung der Aortenklappe, das hat sich anfangs nur in gelegentlichen Vorkammerflimmern geäußert und wurde erst mit einer Katheteruntersuchen diagnostiziert. Das viele Jahre später, zu dem Zeitpunkt waren bereits starke Symptome vorhanden und die Aorta selber extrem erweitert. Aufgrund dieser Erfahrung würde ich speziell diesen Punkt für mich im Hintergrund behalten und bei stärkeren Symptomen das abklären lassen. Aber so wie es jetzt bei dir ist, würde ich das machen wie oben beschrieben.

p#eSlzt}ieEr86


Handlungsbedarf besteht aktuell sicherlich nicht. Laut Echo ist die systolische wie diastolische Funktion des LV normal, ebenso die systolische Funktion des RV. Den Befund der Aorta und der leichten LV-Hypertrophie sollte man aber kontrollieren (und dabei sollte immer die diastolische LV-Funktion (E/A, E/E') bestimmt werden); ein Kardio-MRT könnte man zum Ausschluss einer hypertrophen Kardiomyopathie machen, muss aber auch nicht zum aktuellen Zeitpunkt sein.

Von einer Herzinsuffizienz bist du aktuell jedenfalls weit weg.

EKphi2alJthxes


Boah danke Euch! Das beruhigt mich jetzt deutlich. Danke nochmals.

ECphiQalthexs


Servus....

melde mich nochmals zurück. War heute nochmals bei einem zweiten Kardiologen. Ich betone ausdrücklich, dass ich natürlich überzeugt bin, dass mein erster Kardiologe sicherlich kompetent war bzw. ich fachlich nicht seine Kompetenz anzweifle.

Aber bin sehr happy heute eine zweite Meinung eingeholt zu haben. So viel unterschiedlich war die Diagnose nicht. Aber für mich als Patient hat er in meiner Sprache gesprochen und mir kurz und direkt auf den Punkt erklärt was Sache ist. Hat mir sehr geholfen und mich sehr beruhigt.

Diagnose.

Ja meine Aorta liegt bei 4cm ja. Aber Normmaße sind für Normmenschen und in meiner Größe wäre das jetzt noch lange nicht bedenklich. Und mit meinen Werten und Risikofaktoren schon überhaupt nicht. Aber logisch - beobachten FALLS es sich nach oben bewegt - damit man rechtzeitig gegen steuern kann. Aber... erst mal kann das bei mir noch völlig normal sein.

Meine linke Herzklappe ist so wenig undicht, dass das fast schon nicht als undicht erkennbar ist. Vernachlässigbar.

Die Sache mit dem Herzmuskel /Vorhof. Ja der ist grenzwertig auf die Norm bezogen. Aber ich bin auch nicht die Norm. Soll mir deswegen gar kein Kopf machen. Gesundheitscheck immer mal wieder checken und gut ist.

Herzmuskel nicht entzündet.

Herzinsuffienz nicht vorhanden.

Was er jetzt noch machen möchte um alles aus zu schließen ist ein Stress Echo. Erst wenn es da Anzeichen geben würde ... dann eine Herzkatheder Untersuchung. Wobei er davon ausgeht, dass er im Stress Echo nichts findet. Aber um die Basis komplett abgeklärt zu haben das Stress Echo und Langzeit EKG noch und gut ist.

Fühlte mich rundherum wohl, ernst genommen und sehr gut aufgeklärt. Bin happy doch noch ein zweites Mal beim Kardiologen gewesen zu sein. Nicht wegen dem Fachlichen, sondern weil ich da einfach wohler gefühlt habe.

M`onikUa6x5


Finde ich super, dass du einen solchen Arzt gefunden hast!

E9phialxthes


Danke Monika - ja - ein Arzt dem man vertraut ist echt wichtig. Das soll übrigens keine Wertung sein. Der Arzt ist schlecht, der Arzt ist gut. Es ist ja eine persönliche Sache. Und ich denke, fast alle deutschen Ärzte sind kompetent. Aber Vertrauen ist eben eine persönliche subjektive Schiene. Aber gut, wenn man als "Angstpatient" eben auch so einen Arzt für sich findet.

E{phiaylthexs


PS: Eben Anruf von keinem Kardiologen bekommen, ich habe heute Vormittag mein Langzeit EKG abgegeben. Und das "tolle" war, gestern Abend beim TV schauen hatte ich einen heftigen Herzstolperer (welch Glücksfall, wenn man ein 24h EGK hat und dann auch einen Stolperer bekommt, den man sonst immer hat!). Und ich hatte gestern Abend wieder meine Schulter Schmerzen! Juche! Ja wirklich juche - Schulterschmerzen und Stolperer beim Tragen des EKG sind wirklich Glücksfälle - sonst kann man ja sich selber wieder einreden "ja klar hatte man im 24h EKG nix gefunden, da waqr ja auch an dem Tag nix"...

Aber ich hatte gestern Stolperer und Schmerzen.

Ok sehe gerade Nummer des Kardiologen auf dem Handy und denke MIST wieso ruft der persönlich mich zurück?

Nichts.

Ich hatte nicht nur einen (gespürten) Stolperer - ich hatte mehrere. Wie zig Millionen Menschen aber auch. Und es waren die normalen Stolperer die jeder hat. Auch mein gespürter war kein "Besonderer". Und auch sonst (Schulterschmerzen) - nix.


Ich schreibe dies hier nieder, damit auch andere ängstlichere Patienten sehen, es muss nicht sofort etwas ernstes dahinter stecken. Lasst Euch wenn es geht nicht gleich kirre machen. Gerade (!) beim Herz spielt die Psyche eine sehr (!) große Rolle wie ich finde. Lasst Euch durch checken bei einem Arzt dem ihr vertraut. Sich untersuchen zu lassen bei unklarer Diagnose ist per se ja eine gute Sache. Aber dann - macht nicht (wie ich teilweise) den Fehler Euch in einen Teufelskreis der Angst ein zu lassen! Es leidet nicht nur Eure Psyche, das Herz - sondern auch die Lebensqualität. Und das ist verlorene Lebenszeit.

MJoniAka6x5


Naja, ich habe schon erlebt, dass Ärzte komplett daneben gelegen sind, erst in jüngster Zeit. Liegt auch daran, dass sie sich keine Zeit nehmen. Da kann man schon froh sein, wenn man einen erwischt, bei dem es anders ist. Kommt aber auch auf das Fachgebiet an.

EHph&ialRt hexs


Das dürfte dann auch unter "Vertrauen" fallen. Wenn man merkt, der Arzt hat keine Zeit für einen und/oder überfliegt alles nur, hört nur beiläufig zu, wickelt Untersuchungen schnell ab etc.... dann sollte man vielleicht auch wechseln. Dann hat man ja auch (teils berechtigt) kein Vertrauen.

In meinem (glücklichen) Fall habe ich das Gefühl es ist anders.

Gegen 09 Uhr Langzeit EKG abgegeben um 11 Uhr persönlicher Rückruf des Kardiologen und einem 5 minütigem Aufklärungsgespräch. Da nehme ich jetzt an, er hätte mich nicht extra angerufen (und beruhigt) hätte er es sich nicht genau angeschaut - und er macht es sich nicht einfach nur einen Bericht an den Hausarzt zu senden - sondern die Mühe und ruft mich auch noch an.

Wobei. Die Freundin meines Freundes ist Ärztin. Man muss auch bedenken, dass heute man (finanziell) nicht mal mehr die Zeit hat für die Patienten. Was niedergelassene Ärzte an Gelder bekommen für Behandlung, Untersuchungen und Gespräche mit dem Patienten ist teils eine Frechheit. Mancher Arzt wäre innerhalb eines Jahres pleite, würde er sich Zeit und Untersuchungen nehmen, welche er selbst wollte....

M=oni"ka65


Meine Freundin und ihr Mann sind auch Ärzte, das Lamento kenne ich. Beide pflegen aber einen großzügigen Lebensstil, ebenso mein Hausarzt. So ganz sicher bin ich mir bezüglich der kläglichen Bezahlungssituation nicht. ;-)

E*phia)lthxes


Jetzt habe ich doch noch eine Frage an die Experten hier ]:D

Mein Kardiologe möchte ja noch ein Stress Echo machen - um zu sehen ob es in Richtung fehlende Herzdurchblutung / Sauerstoffversorgung geht und sollte es da den geringsten Anhaltspunkt geben, dann geht's weiter - denkt er aber jetzt erst mal nicht.

Möglicher Verdacht wäre ja Angina Pectoris und Co.

Jetzt bin ich eben vom Haus aus runter ins Dorf gelaufen war eben bei der Apotheke und dann wieder zurück nach Hause. Zurück nach Hause bedeutet dann 4-5 Minuten ziemlich steil nach oben bis vors Haus. Da musste ich schon gut schnaufen, bei 3/4 der Strecke musste ich 1-2 Sekunden anhalten weil die Luft dann doch knapp wurde. Bin sehr zügig durch gelaufen - auch berghoch.

Bei einem möglichen Angina Pectoris Anfall müsste ich doch Schmerzen vorne haben?! Oder?

Wenn ich mich nämlich anstrenge und zur Zeit schneller als früher außer Atem komme, dann brennt das hinten im Rachen. Das ist wie Sodbrennen - aber nicht vorne. Also wenn ich mich richtig anstrenge und zur Zeit auch schneller nicht mehr kann (Treppen steigen, Berg hoch walken...) und der Atem knapp wird, dann brennt das hinten im Rachen. Fühlt sich an, als würde die Luftröhre brennen. Aber weder an den Schultern, noch auf der Brust, noch vorne ist irgend ein Druck - und vorne brennt auch nichts. Das ist mehr so ein brennen nach "hinten weg" Richtung Rücken.

Also bei Anstrengung und "Atemnot" habe ich das Gefühl, dass die Luftröhre brennt und das strahlt nach hinten weg. Vorne ist gar nichts. Das ist doch dann keine Angina Pectoris oder sonst was - oder? Zudem habe ich keine 3-4 Minuten gebraucht um nach dem Anstieg wieder zur Ruhe zu kommen - Puls 79 RR 131/89 kurz danach.

Was allerdings bleibt - nach der "Verausgabung" - das oben beschriebene brennen der Luftröhre "nach hinten". Im vorderen Brustbereich tut sich nichts, kein beklemmendes Gefühl, kein Brennen, kein Schmerz - weder während der "Atemnot" bzw. schweren Atmens noch danach.

(Frage daher, weil mein Kardiologe gemeint hat, dass wenn ich mich nochmals anstrenge und Atemnot bekomme, dass ich das verschriebene Nitro Spray ja mal ausprobieren könnte. Gute IDee - ist es danach weg - wäre die Diagnose klar. Aber mein Leben lang lebe ich nach der Devise, alle Medikamente nur in Notfällen, dann wirken sie auch wenn man sie braucht. Nitro Spray als Versuch, nette Sache, aber ich habe keine Probleme vorne in der Brust mit Stechen, Brennen oder Enge. Muss man dann so einen Selbstversuch starten?)

EXphialVthxes


So ich nochmals - ich hoffe das letzte Mal zu diesem Thema :)

Bei mir wurde je bisher gemacht:

Echo

Dabei wurde eine vergrößerte Aorta und ein leicht vergrößerter LV festgestellt. Wobei der Kardiolo0ge 4cm meinte und im KH auf 3,7cm gemessen wurde. Ischämie nein.

Belastungs EKG

Fazit. Untrainierte Socke, aber weder bei Belastung noch nachher in der Entlastung im EKG irgend etwas Besorgnis erregendes.

So und da ich bei Anstrengung ja das Gefühl habe zu wenig Luft zu bekommen und/oder einfach das Gefühl habe, dass ich nicht mehr so Leistungsfähig bin wie bisher (dazu muss man sagen, dass ich abnormalen Stress hatte die letzten Woche mit einigen ganz schlimmen Nachrichten im direkten Umfeld). Da man Psyche und Physis genau aber abklären wollte - habe ich ein Cardio CT bekommen!

Cardio CT

1x ohne Kontrastmittel

1x mit Kontrastmittel + Nitrospray

Befund: keine Stenosen der Koronararterien

Man sagte mir, das wäre noch eine Möglichkeit gewesen, dass ich an KHK leide und das Herz zu wenig Sauerstoff unter Anstrengung bekommt. Allerdings - siehe oben - nein, keine Stenosen.


Echo

Speckle Tracking

Belastungs EKG

Langzeit EKG 24h

Cardio CT

Alles ohne direkten Befund.

Dann liegt es doch an meinem Kopf - oder? Sprich ich muss schauen, dass ich wieder mehr Ausdauer Sport mache, runter komme und so weiter?!

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