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Langzeit Ekg

SCm2illaD777 hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen liebe Forumsteilnehmer,

da mi in diesem Forum vor ein paar Jahren schon einmal sehr weitergeholfen wurde wende ich mich noch einmal mit einer Frage an euch und hoffe, dass mir hier jemand auch dieses Mal etwas Klarheit schenken kann.

Seit Jahren sind bei mir Extrasystolen, polymorphe VES und manchmal auch ein paar SVES bekannt.

Im April dieses Jahres bekam ich nun zum ersten Mal Vorhofflimmern und wurde mal wieder zum Kardiologen geschickt.

Da seit Anfang dieses Jahres eine starke Schilddrüsenüberfunktion bei mir bekannt ist, vermuteten die Ärzte dass das Vorhofflimmern dadurch ausgelöst wurde. Es wurde ein Herz-Echo durchgeführt, das in Ordnung war und im Mai dieses Jahres ein Langzeit-EKG in dem ich 104 polymorphe VES und 16 SVES hatte. Der Kardiologe sagte, ich müsste nichts weiter unternehmen. Letzten Monat war ich eine Woche im Krankenhaus um eine Radiojodtherapie durchführen zu lassen um die Schilddrüsenüberfunktion zu beheben bzw. stark zu verbessern. Da ich seit April dieses Jahres auf Grund des einmalig aufgetretenen Vorhofflimmerns einen Gerinnungshemmer (Eliquis) einnehme und diesen sehr gern, so bald wie möglich wieder absetzen möchte, schlug der Kardiologe vor, dass nach der Radiojodtherapie, innerhalb eines halben Jahres noch 2 mal ein Langzeit-EKG gemacht werden sollte und wenn kein weiteres Vorhofflimmern auftritt, der Gerinnungshemmer wieder abgesetzt werden kann. Das erste Langzeit-EKG hatte ich nun Anfang Oktober, einen Monat nach der Radiojodtherapie (vielleicht zu früh?) und das Ergebnis habe ich heute per E-Mail bekommen. Die Besprechung mit meinem Hausarzt habe ich übermorgen. Das Langzeit-EKG hat sich deutlich verschlechtert, bisher hatte ich, wie gesagt, nur VES uns SVES.

Mein jetziger Befundbericht sieht wie folgt aus:

L a n g z e i t - E K G

Indikation : Paroxysmales Vorhofflimmern

Aufnahmedatum und -dauer : Vom: 5.10.16 / 23 Stunden

Rhythmus : Sinusrhythmus

Frequenzspektrum : Max. 109, min. 53, durchschnittlich 71/Minute

Asystolien : 0 Pausen

Ventrikuläre Rhythmusstörungen : 2721 polymorphe VES, 58 Couplets, 3 Triplets, 29

Bi-+ 22 Trigeminie, 2 VT's: je 4 Aktionen, HF max

171/'

Supraventr. Rhythmusstörungen : 11 SVES

Beurteilung:

Grundrhythmus Sinusrhythmus mit physiologischem Herzfrequenzprofil. Zahlreiche polymorphe

ventrikuläre Extrasystolen, zum Teil als komplexere Arrhythmie auftretend. Keine

anhaltenden VT. Keine nennenswerten supraventrikulären Arrhythmien, insbesondere

kein Hinweis auf Vorhofflimmern. Keine Pausen.

Eine Erhöhung der Betablocker-Dosis erscheint mir erwägenswert.

Was mich besorgt ist die hohe Zahl der VES. Couplets, Triplets, Bi-und Trigeminie sowie VT's hatte ich bisher nie.

Kann mich vielleicht jemand ein wenig aufklären was das zu bedeuten hat und weiß vielleicht jemand, ob das evtl.mit der Schilddrüsenüberfunktion in Zusammenhang stehen kann. Ich habe zwar eine Radiojodtherapie machen lassen, aber meine Schilddrüsenwerte sind noch längst nicht in Ordnung.

Liebe Grüße und Dank im Voraus

Antworten
SEmIillax777


Ich schiebe den Beitrag mal, vielleicht mag mir ja doch noch jemand antworten.

Liebe Grüße

P,urmbxano


Ich kenne mich mit den Begrifflichkeiten leider nicht aus und kann Dir dazu nichts Qualitatives sagen.

Aber zumindest wünsche ich Dir eine gute Besserung! :-)

D-rIeam:s201x5


Leider kenne ich mich auch nicht aus, ich hatte eine Langzeit -EKG wegen Extrasystolen gehabt, die bei mir aber phasenweise auftreten. Entweder habe ich sehr viele - alle 3-5 Herzschläge eine - oder dann paar Mal am Tag, über Nacht verschwinden sie eben. Da blöderweise eine solche Ruhe-Phase war, hat das 24-Std. EKG auch nichts gezeigt. Bei mir ist die wahrscheinlichste Ursache mein großer angeborener Herzfehler (Loch in der Vorhofscheidewand 2,8 mal 2,5 cm, und damit lebte ich ahnungslos bis zu meinem 32. Lebensjahr, bis dann die Extrasystolen auftraten), was bei Dir ja nicht vorliegt.

An die 3000 Stück kommen mir ziemlich hoch vor. Vielleicht war die Untersuchung zu früh nach der Schilddrüsen-Terapie? Der Körper muss sich ja erst daran gewöhnen, denke ich.

Sorry, dass ich nichts sinnvolles beitragen kann, fühle aber mit dir. Ich weiß, wie zermürbend diese Extraschöge sein können. Im Moment habe ich wieder viele (wohl wegen des Infekts, den ich gerade auskuriere), das ist ziemlich ermüdend...

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