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Prinzmetal-Angina

swter?nke


Hallo ihr Lieben,

jetzt hab ich drüben in meinem Faden schon geantwortet |-o

Ingo was mirr einfällt, Ranexa hat bei mir auch nichts gebracht, wurde dann schnell wieder abgesetzt und statt dessen Dilzem abends auf 180mg erhöht.

Ich schrein meine Medikamente hier auch nochmal rein.

Dilzem 90mg Retard morgens

ISDN 40 Retard morgens

Pantropazol 40 mg morgens

ASS100 morgens

Candesartan 8mg morgens

Dilzem180mg Retard abends

Corraton 8mg abens

Magnesium abends

Bei Bedarf Nitrospray

LG sternke

Öxlleer


Hallo Sternke, Dilzem wurde von meinem Arzt gegen Amlodipin ausgetauscht, weil man die teilen kann. Er sagte,daß es die gleichen Inhaltsstoffe beinhalte. ASS hatte er mir auch verschrieben.

Aber wozu? Das sind doch m.E. Blutverdünner. Und was, wenn man operiert wird? Ich traue mich nicht, die Dinger einzunehmen. Wie lange hast Du die PMA schon? Ich finde,Du bist ganz schön tapfer.LG Rose

sxt'ern>kxe


Hallo Rose,

Amlodipin gehört wie Dilzem zu den Calciumanagonisten. Bei mir ist nichts mit Tablette teilen, ich mußte 2015 eine höhere Dosis nehmen.

Wenn dein Arzt dir Ass verschrieben hat würde ich die auch nehmen. Ich muss alleine wegen dem Stent mein Leben lang Ass nehmen.

Den ersten Anfall hatte ich in der Nacht zum 19.7.2013.........den Infarkt hatte ich am 1.12.2013, seitdem weiß ich von meiner Krankheit. Bei mir ist die Krankheit im 44 Lebensjahr ausgebrochen, das macht mir schon etwas Sorge, sind doch die Medikamente die ich täglich ein Leben lang nehmen muss nicht gerade wenig. Und leider scheint es so das ich immer mehr Medikamente brauche um die Spasmen zu lindern.

LG Sternke

ÖLll%er


Hallo Ihr Lieben, heute habe ich beim NDR, Redaktion Visite, angerufen und sie gebeten, einmal über die Krankheit Prinzmetal Angina zu berichten. Das Thema,sagten sie mir, hatten sie noch nicht und werden es besprechen. Sie waren sehr interessiert und fanden es spannend. Sie werden sich wieder bei mir melden.

Mal sehen was es dann für , vielleicht neue, Erkenntnisse gibt.Tschüß,Rose

t|ckbg13


Hallo Sternke, Hallo Rose,

ich sehe das ähnlich, es sind verdammt viele Medikamente die man jetzt lebenslänglich nehmen soll und früher nicht mal eine Kopfschmerztablette.

Ass 100 forever...ist klar wegen den Stents.

Dann noch das Wundermittel das jedem von uns bei der PMA hilft und der Rest wird von mir nach und nach verbannt.

Blutdruckmittel 4 Tabl. am Tag, ich hatte nie Probleme mit meinem BD und so wird es in Zukunft auch wieder sein.

Atorvastatin, der Cholesterinsenker ist der erste der fliegt. Die heftigsten und häufigsten Nebenwirkungen hat das Zeug und mit einer ziemlich fettfreien Ernährung gehts auch. Mein Problem war die Milch, ich bin, nein, ich war leidenschaftlicher Milchtrinker. Früher 1-2 ltr pro Tag, heute 1 ltr in der Woche und das auch noch in 1,5%.

Dazu jeden Tag ein großes Glas Granatapfel Direktsaft und ein paar Omega 3 Kapseln und die Cholesterinwerte sind top.

Sorry, muß abbrechen.

Diese Seuche kriegt uns nicht nieder, seid tapfer !!!

G%rauAamsxel


Hallo zusammen!

ich bin eher selten im Forum und heute zufällig auf Euern schon weit gediehenen Faden gestossen. 2006 hatte ich einen Herzinfarkt und bekam nachher die Diagnose PMA. Meine Geschichte erspare ich Euch - sie ähnelt stark den Euren. Auch die Medikation ist ähnlich Eurer.

Mit Interesse las ich, dass jemandem im Anfall ein Glas kaltes Wasser hilft. DAS habe ich für mich nämlich auch herausgefunden; das Wasser muss eiskalt sein und ich habe immer sicherheitshalber ein paar Eiswürfel im Gefrierfach. Das eiskalte Wasser, so scheint mir, lenkt das gerade krampfende Gefäss irgendwie ab... und es gibt ziemlich Ruhe.

Was mir auch sehr half, waren Sitzungen beim Psychiater. Dort lernte ich mit dem Damokles-Schwert umgehen, was permanent über mir hängt. Wenn ein Anfall kommt, kann ich nun ruhig (tatsächlich) abwarten, was die nächsten 5 Minuten bringen. Wenn es nicht Ruhe gibt im Brustkorb, dann spraye ich 1x Isoket und evtl. nach 30Sek ein 2.mal. Noch jedes mal gelang es, den Anfall zu beenden. Nachher bin ich todmüde und der Nitrokopfschmerz bleibt mir jeweils ein paar Tage erhalten.

Ein "Hausmittel", was mir mein Kardio auszuprobieren empfahl, ist so zu tun, als drücke man auf dem Klo an einem grossen Geschäft herum und gleichzeitig zu Husten. Diese Spannung durch den ganzen Körper kann einen beginnenden Anfall auch unterbrechen. Funktioniert bei mir auch oft.

Grosse Anfälle sind selten geworden, noch 1 - 2 mal pro Jahr. Aber dann bin ich wie durch die Mangel gedreht nachher. Kleinere Anfällchen (ich sage dem "Geplänkel") habe ich alle paar Tage mal und die gehen mit dem Eiswasser und/oder dem Drück+Hust weg, dh. ebben ab.

sWterxnke


Hallo Grauamsel, meine Liebe, schön das du nun auch hier bist *:)

Das mit dem eiskalten Wasser gelingt bei mir auch oft, allerdings nur bei kleinerem Geplänkel.

Den letzten wirklich schweren Anfall im Dezember habe ich nicht sofort durch das Nitro aufhalten können so das meine Familie den Notruf abgesetzt hat. Wie lange hält bei dir, liebe Grauamsel, das "durch die Mangel gedreht" fühlen an? Der Anfall war bei mir Samstags, Montags war ich bei meinem Kardiologen, da fühlte ich mich immer noch schwach und null leistungsfähig. Mußte ja dann in der Woche nach bad Oyenhausen zum Herzkatheter, bis dahin war ich immer noch nicht auf den Beinen.

Grauamsel kommt jetzt nicht deine Zeit der Musik. Wenn ich mich recht erinnere spielst du ? Picolloflöte?.

Ich grüße dich herzlich

sternke

s^tZernke


@ tcb13,

Cholesterinsenker nehme ich auch nicht mehr, die die ich nehmen sollte hatten alle heftige Nebenwirkungen, und bei einem LDL von unter 100 sieht mein Kardiologe zum Glück keine Veranlassung dazu mir welche zu verschreiben.

ÖNll`er


Hallo, Ihr seid super. Das hilft ungemein zu wissen, daßman sich wie in einer Familie vorkommt beim Austausch.Ich glaube, daß das wichtig ist. Borken hart heißt die Krankheit ja auch und da spielt,wie wir wissen, auch die Psyche eine große Rolle. Schön, daß so viele mitmachen. LG Rose

tmcb143


Hi an Alle,

das Wasser hilft mir auch oft, allerdings nur bei den Anfällchen.

Hatte von Freitag bis Mittwoch jede Nacht einen,von dem ich wach geworden bin.

Am Sonntag dann der Höhepunkt mit einer 10+, ich dachte jetzt geht die Lampe aus. Er war ausgesprochen lang und heftig und erst nach dem 4. Sprühstoß verschwand er langsam.

Seit Mittwoch nehme ich nun Verapanil und habe den Beta Blocker abgesetzt, welcher die Anfälle ja noch verstärken kann.

Seit Mittwoch habe ich jetzt Ruhe aber 3-5 Tage ohne Attacke waren ja auch vorher normal.

Genaueres kann ich also erst in ein paar Tagen dazu sagen.

@ Grauamsel,

danke für den Tip mit dem Husten wird beim nächsten Mal, wenn ich dran denke, angewendet.

@ Sternke,

guter Kardio, die meisten Traumtänzer faseln ja immer was von 70, ja, ja Idealwert.

Schwachsinn, in anderen Ländern gelten ganz andere Parameter und die haben weniger Herzinfarkte als wir.

@ Rose,

sehe ich ähnlich, denn wenn es schon nur einem hilft, ist es ein Erfolg aber hier ist win win angesagt.

:-)

Ö#llexr


Hallo Ihr Lieben.Jetzt habe ich mir die Zeit GENOMMEN, mal möglichst viele Seiten durchzulesen.warum? Ich wollte wissen, wie ich mit der Krankheit umgehen soll und zwar MIT GEWALT So nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein soll. Ich WAR ungeduldig und zornig, weil mir scheinbar keiner sagen WOLLTE , wie es weitergeht. Schlicht und einfach: Ich WOLLTE die Krankheit nicht haben.Wollte, daß es alles wieder so ist wie früher. Hatte doch bisher immer geklappt. Kommt Euch der Satz bekannt vor? :-) Die Schmerzen und kurzen Stiche in der Brust konnten doch wohl nicht so gefährlich sein. Die Ängste (und wenn doch?) bügelte ich mit den Worten:Mensch,stell dich nicht so an, wieder runter.

Warum ich das schreibe? Ich will mal die kurze, durchlebte Zeit zusammenfassen, weil ich mich in Euren Berichten WIEDERGEFUNDEN habe und ich hoffe, daß es dem Nächsten der dieses Forums liest, hilft.

Ich bin 77 Jahre alt. Viel Verantwortung in meinem Leben gehabt. In den letzten Jahren ist mein 1. Mann gestorben, dann mein Sohn,dann mein2. Mann nach einer schweren Depressionserkrankung. Dazwischen burn out, Angstneurose, Erwerbsunfähigkeit und Nierenvergiftung.Dazwischen einige Wohnungswechsel.

So, alles geschafft. Nun starb mein 2. Sohn und ich trete psychisch auf der Stelle? Ich hatte doch alles bisher gemeistert.Immer optimistisch, hilfsbereit,nie NEIN gesagt, immer die Starke! Das gibt es doch gar nicht!

Ich kriege brennende Schmerzen und Stiche in der Brust. Alle Werte sind ok. Dann,nach einem halben Jahr die Diagnose PMA. Was ist denn das? Ausweichende Antworten und ein Rezept und Anweisung, mich zu schonen.ok, mache ich und werde immer schwächer, schwindlig anstatt gesund.JETZT, nachdem ich alles von Euch gelesen habe, bin ich bescheidener geworden.Danke! Es hilft die Medizin, Ruhephasen, Bewegung in Maßen und gute Freunde. Nur das Alleinsein ist doof.Muß ich mich noch dran gewöhnen. Besser wird die Krankheit nicht aber vielleicht kann man sich damit abfinden und nicht dagegen kämpfen. Das habe ich von EUCH gelernt. Sowas wie Demut. Auch wenn man einen starken Glauben hat. Und auf was freue ich mich? Auf den Frühling 🌺🌼🌻🌸🌞🍺🍦

Ach so, die Krankheit nennt sich auch Broken heart. Gebrochenes Herz. Kein Wunder, daß es mich erwischt hat.

Trotzdem: Es gibt auch schöne Momente im Leben. Die wollen wir bewußt genießen, oder?

Liebe Grüße, 🌹

tTcb}13


@ Rose

Ich bin sprachlos und kann dir auch nicht sagen, wo in solch Schicksalsschlägen der Sinn zu sein scheint.

Aber habe die Kraft zu leben für die, die Dich schätzen und lieben und vor allem für DICH.

@ alle

Nachdem ich nun seit einer Woche wie schon berichtet das Verapamil nehme, habe ich bisher keinen erneuten Anfall gehabt.

6 Tg. ohne ...Rekord im letzten halben Jahr.

Ich werde weiter berichten, sollte ich länger Attackenfrei bleiben.

LG

ÖMlAlehr


Hi,tcb13 :-)...nee,Sinn machen die Schicksalsschläge bestimmt nicht. Wollte nur damit sagen, daß die Krankheit zu Recht broken heart heißt, ihren Ursprung darin hat (viel seelischen UND körperlichen Streß, ) wir alle sehr ähnliche Gedanken haben ("ich will die Krankheit nicht, bin verunsichert, wie soll das weitergehen usw.).Das gibt so ein Gefühl der Gemeinschaft und ich wollte damit auch Mut machen, daß es viel bringt, trotz aller Kümmernisse, wenn man sich bemüht, die positiven Dinge des Lebens zu sehen. "Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die schönen Stunden nur. Nicht einfach, aber es hilft beim Depri. Nicht sauer sein bitte, wenn ich mit den Zeilen genervt habe😕tschüss🌹

G(rauaGmseTl


@ Sternke

danke für Dein liebes Willkommen hier. Durch die Mangel gedreht.... Ein paar Tage hängt es mir noch an und zwar mit einer riesen Müdigkeit und auf nichts habe ich Lust, alles ist ein Müssen.

Ja, hast recht: von Montag - Mittwoch war mein "Weihnachten" und ich habe auf meinem Piccolo nicht nur mich erfreut. Es war herrlich, wenn auch das Wetter schlecht... und meine Gesundheit auch. Ich habe ja noch andere Baustellen. Frau PMA kam jedoch NICHT zu Besuch und das wusste ich sehr zu schätzen.

@ Öller

das ein Mensch so viel Trauer und Schmerz überleben kann! Ich wünsche Dir, dass Dein Leben ab jetzt nur noch Schönes für Dich bereit hält. Du musst eine ungewöhnlich starke und tapfere Frau sein, dass Du den Mut zum Weiterleben hast.

PMA heisst auch Broken Heart? DAS wusste ich nicht. In MEINEM Fall hätte es mich nicht erwischen dürfen - das Leben hat mir bis zum Infarkt hin noch keine solchen Schicksalsschläge aufgebürdet. Vor zwei Jahren jedoch fiel auch uns der Himmel auf den Kopf - und mein Herz hätte allen Grund zum Stehenbleiben gehabt. Ich hatte während der schwersten Trauerzeit jedoch keinen einzigen Anfall.

Es stimmt wohl schon: jeder hat seine eigene PMA.

Ich bin sprachlos und kann dir auch nicht sagen, wo in solch Schicksalsschlägen der Sinn zu sein scheint.

Das ist halt Ansichtssache. ICH suche in Schicksalsschlägen keinen Sinn, finde, dass sie "einfach so" geschehen. Gerechtigkeit gibt es auch nicht, sonst hätte jeder Mensch die gleich grosse Bürde zu tragen.

Du hast NICHT genervt mit Deinen Zeilen; DANKE, dass Du sie geschrieben hast. Sie machen mich demütig - und dankbar, denn ich habe auch die von Dir angesprochene Lebenshaltung: mach' es wie die Sonnenuhr... Es ist nicht allen gegeben, das Positive zu bewahren und das Schlimme beiseite zu lassen, wenn man hindurchgegangen ist. Diese Gabe hat DIR und mir auch eine gütige Fee in die Wiege gelegt.

Ich wünsche Euch keine Anfälle und wenn es doch welche gibt, dann nur Geplänkel. Bin im Moment nur selten bei med1, weil es mir (aus anderen Gründen) bescheiden geht im Moment. Ich bin 68 Jahre alt und da häufen sich die Gebresten und neue Krankheiten klopfen an. Vielleicht soll das Leben auf die Weise "spannend" bleiben... *Sarkasmusmodus aus*

Ö#llexr


Danke für die lieben Zeilen, liebe Grauamsel. Sie haben mir gutgetan.

Übrigens: Der Arzt hat gestern zu mir gesagt auf meineFrage, ob die Krankheit schlimmer wird: NEIN,ABER SIE BLEIBT SO.Juchhuuuu,damit kann ich leben. Nochmals für die, die es umsetzen können:7-8 Std. Schlaf, sich schonen, keinen Stress, auch mal Nein sagen und ganz wichtig: DIE MEDIKAMENTE PÜNKTLICH einnehmen, nicht bei einer Temperatur unter 0 Grad rausgehen, eisigen Wind meiden, und was ich nicht wußte: Verspannungen im Schulterbereich vermeiden. Ich kriege z.Zt. Massagen, die tun wirklich gut.Was die Pünktlichkeit anbelangt: Ich nehme die Tabletten leider immer 1 Std. zu spät. Vergesse es immer. Aber so ist es ja eigentlich auch pünktlich, oder? :-D :-D

Juchhuuu, heute scheint die Sonne in SH . Schneeglöckchen blühen und Krokusse wollen raus. Habe meinen Schokocappo DRAUßEN auf der Terrasse getrunken. Ich freu' mich..Tschüss ihr Lieben🌹

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