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Eiseninfusion Erfahrungen?

BWi5ene9"6 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich hab gerade meine Ferritin Werte bekommen, ideal wäre für mich ein Wert zwischen 15 und 150, leider liege ich bei 12. Mein Eisenwert war auch schon total schlecht, deswegen hab ich über einen längeren Zeitraum Tabletten geschluckt. Leider habe ich die überhaupt nicht vertragen und mein Wert ist auch kaum nach oben gegangen. :°(

Deswegen wurde mir jetzt von einem Stoffwechselspezialisten (auch Arzt, bei dem habe ich mich mit meinen Werten vorgestellt) geraten, eine Eiseninfusion zu bekommen. Ich habe da mit meinem Hausarzt drüber gesprochen, der hat allerdings gesagt er hat Angst das selbst bei sich in der Praxis zu machen, also werde ich das dann bei meiner Mutter im Krankenhaus durchführen.

Den Ärzten dort vertraue ich auch sehr, aber trotzdem hat mein Arzt mir ein wenig Angst gemacht. Mit Spritzen komme ich sowieso gar nicht klar und schon nach normalem Blutabnehmen schmerzt mein Arm für mehrere Tage.

Deshalb jetzt meine Frage: hat jemand von euch bereits Erfahrungen mit einer Eiseninfusion gemacht? Und wie schlimm ist die Nadel? Kann man die sich theoretisch auch an der Hand setzen lassen? Sind die Nebenwirkungen sehr schlimm? Irgendwo stand, dass man davon sterben kann... das wäre in der Klausurphase irgendwie denkbar ungünstig ":/

Vielen lieben Dank :)_

Antworten
H\oney971_mizt_Misni13


Ich hatte vor 4 jahren in der schwangerschaft mal eine und lag bald 2 Wochen flach.

Mir ging das so auf'n Kreislauf ich hab nur noch gespuckt und mir war schwindlig. Selbst das Bett im Liegen hatte geschwankt.

Ich persönlich würde es nicht nochmal machen. ":/

Haone y91_mvit_Mini1x3


Oh und Ich bekam sie über dIe Armbeuge.

-SvieDtnamOesxin-


Hast du es denn mit verschiedenen Tabletten probiert? Wegen der Verträglichkeit? Da soll es schon grosse Unterschiede geben. Ich selbst bin auch grade in Behandlung, weil mein Wert nicht so prall ist. Nehme die Tabletten nun 3 Wochen und es hat sich deutlich gebessert mein Wohlbefinden, bin nicht mehr Müde, keine ausfallenden Haare und splissige Nägel. Wobei ich die Tabletten nicht einnehme wie man es eigentlich soll. Nehme sie nach dem Essen. Davor würde ich es nicht vertragen. Es gibt auch eine Marke die erst im Darm aufgenommen wird und nicht über den Magen, die sollen sehr gut sein, dann hat man so gut wie nichts mit Nebenwirkungen zu tun. Denn die normalen schlagen auf jedenfall auf den Magen, hatte ich auch anfangs 2 Tage.

Die Infusion würde ich persönlich nicht nehmen, soll nicht ganz ohne sein und wenn was aus den Fugen läuft..dann kann es zu spät sein. Deinen wert finde ich jetzt nicht so bedenklich das es Infusionen bedarf. Ich hatte nach der Geburt meines Kindes einen Wert von 10. Und bekam auch nur Tabletten.

Bxiewne96


Oh weia, das klingt ja nicht so gut :°_

Eigentlich wollte ich es vor meinen Klausuren hinter mir haben, denn im Moment bin ich einfach für nichts zu gebrauchen und selbst eine halbe Stunde lernen fällt mir schwer. In der Abizeit habe ich ohne Probleme 6 Stunden am Stück gepaukt, und nun...

Naja, ich bin halt sehr verunsichert, manche sagen auch es ging ihnen total gut. Ist bestimmt von Person zu Person unterschiedlich, aber das was du da durchgemacht hast klingt ja schrecklich!

BnienIex96


@ -viertnamesin-

Das Problem ist, dass ich zum einen zu viel Magensäure habe und die Tabletten dadurch schon mal in der Wirkung gehindert werden (wurde mir auf jeden Fall so gesagt), und zum anderen schlagen mir die Tabletten sehr auf die Verdauung. Mir wurde jetzt auf jeden Fall schon von mehreren Ärzten gesagt, dass eine Therapie mit Tabletten eigentlich unsinnig sei, weil der Körper wohl sowieso schon so wenig Eisen am Tag über die Nahrung aufnehmen kann ":/

AynnwOy llxXxx


Mein Ferretin-Wert war bei 6... ich nehme nun seit 4 Monaten täglich eine Tablette und er steigt langsam an. Ich habe die Tabletten erst auch gar nicht vertragen, sollte ursprünglich 3 am Tag nehmen. Mit einer Tablette zu einem großen Glas Orangensaft eine halbe Stunde vor dem Essen hab ich aber keine Probleme mehr.

B]ie-ne9x6


Oh, 6 ist dann ja noch eine ganze Ecke schlechter als bei mir!

Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht wirklich die Möglichkeit habe, über ein Jahr hinweg auf einen Anstieg des Wertes zu hoffen. Mir geht es ziemlich mies und ich habe keine Kraft mehr, mich an der Arbeit oder in der Uni zu konzentrieren, und das hat natürlich auch Konsequenzen. Deshalb erhoffe ich mir von einer Infusion eine "schnellere" Besserung meiner Symptome. ":/

s;tmernen2stauxb79


Ich bekomme mindestens 1 mal im Jahr eine Eiseninfusion, da ich eine Resorptionsstörung habe und somit Tabletten nicht in Frage kommen.

Hatte noch nie Probleme mit der Infusion, deswegen finde ich es schwierig, wenn hier Panik gemacht wird und dazu geraten wird, diese unter keinen Umständen geben zu lassen.

Früher war es wohl tatsächlich risikobehafteter, aber mittlerweile sind diese wohl insgesamt verträglicher, aber eine generelle Antwort kann man hier wohl nicht geben, denn jeder verträgt es wohl anders.

s(unshi6ne8x3


Ich denke mal, das kann man nicht pauschal sagen. Jeder Körper reagiert anders. Ich hatte bei der Eiseninfusion überhaupt keine Beschwerden.

k:at/hax26


Also ich habe die Eiseninfusionen immer gut vertragen. Eine einzige Infusion pro Jahr hat bei mir immer ausgereicht und hat mir die tägliche Qual mit den Tabletten (und ich hatte alle Präparate durch) erspart.

Wichtig ist, dass sich der Arzt Zeit nimmt. Es sollte nur ganz langsam tropfen (viel langsamer als eine normale Infusion) und man sollte danach noch ca. eine halbe Stunde in der Praxis bleiben, falls es zu Problemen kommt. Du bekommst entweder einen Zugang (Venflon) oder nur einen Butterfly (das sind ganz dünne Nadeln), normalerweise in die Ellenbeuge, man kann die Nadel aber auch am Handrücken setzen (tut aber meiner Meinung nach mehr weh - außerdem sind die Venen an der Hand dünner und sensibler, dadurch kann es eher zu Reizungen oder einer Venenentzündung durch das Eisenpräparat kommen).

-vvietnIamesinx-


Also das der Arzt meint man nehme Eisen ohnehin täglich auf und die Tabletten bringen nichts, dass glaube ich so nicht. Denn die Tabletten gibt es in unterschiedlichen Dosierungen. Die aus der Drogerie bringen nichts-die enthalten nur die Tagesmenge die man aufnehmen soll.

Ich wäre dafür das du einen weg findest, mit den Tabletten, hast du es mit Ferrosanol probiert?

Wie gesagt, sie schlagen am Anfang immer auf den Magen, Durchfall hatte ich, Sodbrennen, Übelkeit leichte.

Wenn du dich so schlecht fühlst, dann glaube ich ist es auch teilweise psychisch bedingt (Stress), was dazu kommt, kenne das von mir. Ich würde nicht warten, sondern schleunigst die Tabletten nehmen.

Man merkt schon nach 1 Woche eine Besserung.

Es kann auch sein das du die Infusion nicht verträgst und eine Woche kotzend im Bett liegst. Kann, nicht muss.

b=n_x3


Ich hatte auch über einen längeren Zeitraum einen massiven Eisenmangel aufgrund sehr starken Regelblutungen. Damals waren ich heilfroh über die verabreichten Eiseninfusionen,da ich gar nicht genug Eisentabletten schlucken konnte im Vergleich zum Blutverlust. Ich habe innerhalb von kurzer Zeit mehrere Eiseninfusionen erhalten. Dauer der Infusion lag immer bei ca. 30 min und ich hab sie immer ohne irgendwelchen Nebenwirkungen vertragen. Es dürfte (früher?) Präparate (ge)geben (haben), die weniger gut verträglich sind. Da ist auf das Präparat zu achten.

Leider hab ich den Namen des bei mir verwendeten Präparates nicht mehr im Kopf. Aber vielleicht kann dir da das Krankenhaus weiterhelfen.

Lqila|L:ixna


Ich habe auch alle Infusionen ohne Probleme gut vertragen - daher würde ich jedem mit starkem Eisenmangel dazu raten. Der Wert steigt in der Regel deutlich schneller als mit Tabletten/Saft, so dass dann die Auswirkungen des Mangels auch schneller nachlassen.

Ich kenne mehrere Leute, die Eiseninfusionen bekommen haben - keiner hatte irgendwelche Probleme danach.

Was natürlich nicht heißt, dass es nicht zu Nebenwirkungen kommen kann.

L}ilaCL%ixna


@ Biene96:

Ich habe da mit meinem Hausarzt drüber gesprochen, der hat allerdings gesagt er hat Angst das selbst bei sich in der Praxis zu machen [...] aber trotzdem hat mein Arzt mir ein wenig Angst gemacht.

Wovor genau hat er denn gewarnt und aus welchen Gründen will er die Infusion nicht in seiner Praxis legen?

Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht wirklich die Möglichkeit habe, über ein Jahr hinweg auf einen Anstieg des Wertes zu hoffen. Mir geht es ziemlich mies und ich habe keine Kraft mehr, mich an der Arbeit oder in der Uni zu konzentrieren, und das hat natürlich auch Konsequenzen. .

Ich würde da die Infusion auf jeden Fall einmal testen.

Wenn du schon so unter den Auswirkungen des Mangels leidest und Tabletten nichts gebracht haben (Saft schon getestet?) würde ich persönlich nicht lange warten.

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