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Seit 3 Monaten Reizhusten, Angst vor ernsthafter Erkrankung

eAaRsy&note hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mich entschlossen, hier mal um Rat zu fragen. Seit ca. 3 Monaten beobachte ich bei mir einen trockenen Reizhusten ohne Auswurf. Sonstige Symptome insbesondere Atemnot, Schmerzen beim Atmen, Fieber etc. habe ich nicht. Der Husten äußert sich nur sporadisch, also als einzelner, dann aber lauter bellender Hustenreflex, dann ist wieder für einige Zeit (20-30 min) Ruhe. Nachts huste ich gar nicht.

Zu meiner Person, ich bin 27 Jahre, männlich, Nichtraucher, keine Lungenkrankheiten in der Familie.

Ich dachte zunächst an eine einfache Infektion bzw. Erkältung während der kalten Jahreszeit, jedoch macht mir die Dauer des Hustens langsam Sorgen. Vor allem nachdem ich entsprechend gegoogelt und dabei auch gleich auf erstes Anzeichen für Lungenkrebs gestoßen bin, bin ich beunruhigt.

Ich habe es die letzten 4 Tage mit Ambroxol 30mg Tabletten (2x täglich) versucht, diese brachten jedoch keine Veränderung/Besserung.

Werde es jetzt noch mit Inhalieren von Kochsalzlösung und Eukalyptus versuchen.

Sollte ich zum Lungenfacharzt gehen und mir die Lunge röntgen lassen um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen?

Antworten
THurvnschuBh5x7


Ja, ab zum Lungenarzt. Es kann auch sein, dass du hypersensible Bronchien hast. Das kann mit einem simplen Lungenfunktionstest festgestellt werden. Ich bin so ein Fall und habe oft, vorallem nach Erkältungen richtig nervigen Husten, da die Bronchien überreagieren. Ist aber halb so wild. Solltest es aber abklären lassen.

M*erliLnex72


hast du sodbrennen? einen reflux? trockene luft kann das auch auslösen.

epasynxote


Nein Sodbrennen habe ich nicht bzw. nicht regelmäßig. Ganz selten mal nach bestimmten Lebensmitteln. Aber das kann meiner Meinung nach nicht der Grund sein weil wie gesagt nur sehr selten der Fall.

Habe echt Angst mittlerweile. Bisher war so etwas wie Lungenkrebs für mich nur eine Raucherkrankheit

eHa)synKotxe


Ich muss vlt dazu sagen, ich habe keine Hustenanfälle wie das normal bei richtigem Erkältungshusten der Fall ist, sondern lediglich alle paar Minuten bzw. unregelmäßig so einen einzelnen Hustenreiz.

Bisher war auch Asthma oder so etwas kein Thema bei mir. Bei Belastung habe ich auch keine Beschwerden.

Bin jetzt seit 1 Stunde wach und habe noch gar nicht gehustet. ":/

Werde nachher beim Lungenarzt anrufen und einen Termin machen. Bringt ja alles nichts.

e-a1sdynohtxe


Also so einfach wie gedacht bekommt man bei keinem Pneumologen einen Termin. >:(

Eine Praxis wollte mir einen Termin im Juni (!) geben trotz geschilderter Symptome, die nächste Ende April usw.

Habe jetzt den frühesten Termin Ende März, das ist noch mehr als ein ganzer Monat.

Parallel habe ich noch einen Hausarzt Termin Ende nächster Woche vereinbart, aber dort kann man ja nicht viel tun. Letztendlich wird nur ein Röntgen Thorax Klarheit bringen.

Ich ärgere mich, so lange gewartet zu haben. Aber da der Husten nur sporadisch auftritt, hielt ich das nicht für so schlimm. Mittlerweile habe ich aber einen dauernden, leichten Hustenreiz, der sich dann ab und an in einem Husten entlädt. Auch habe ich das Gefühl, dass die Bronchien schmerzen. Ob das jetzt aber tatsächlich ein Symptom oder nur angstbedingt ist, weiß ich nicht.

Am liebsten würde ich ins KH fahren und mich röntgen lassen. Aber die in der Notaufnahme würden mich bestimmt weg schicken wenn ich da mit Husten ohne weitere Symptome auftauche. :°(

Man malt sich einfach immer gleich das Schlimmste aus, sch**** Internetrecherche

CXalifColrnxierin


Sprich ev. auch das Thema Pilz in der Lunge an. Das kommt gar nicht soooo selten vor. Wäre im Fall des Falles aber gut behandelbar

oun#od<isxep


Hallo! In Deinem Alter brauchst Du als Nichtraucher wirklich keine Angst vor Lungenkrebs zu haben! Eventuell wäre aber eine Pollenallergie möglich. Die ersten Pollen fliegen schon. Im September hatte ich einen Husten mit Atemnot, wo kein normales Hustenmittel half. Ging irgendwie im Kreis innerhalb der Bronchien. Erst zweimal ärztlicher Bereitschaftsdienst mit Einmalinhalation und Spritze half.

P.S. Das erwähnte "Ambroxol" ist nicht das stärkste der schleimlösenden Mittel.

eCa3synoxte


Hallo onodisep!

Ja, die Wahrscheinlichkeit, dass es sich tatsächlich um einen Lungenkrebs handelt, ist real betrachtet gering, das weiß ich. Leider bin ich sehr empfänglich für diese Horrorgeschichten, die sich nach etwas suchen im Internet schnell finden lassen.

Da wird lang anhaltender Reizhusten, der sich nicht bessert, als häufigstes und meist alleiniges Symptom eines Bronchialtumors beschrieben usw.

Früher als Kind hatte ich mal eine Allergie gegen Gräser und Pollen, aber nur im Hochsommer und dann waren auch meistens nur die Augen betroffen. In den letzten Jahren habe ich, wenn überhaupt, nur sehr selten im Sommer mal juckende Augen. Der Hustenreiz besteht ja schon seit Anfang November. Kann ich mir also eher nicht vorstellen.

Ich werde jetzt nächste Woche den Termin mit meiner HÄ'in abwarten und da auch das Thema Lunge röntgen ansprechen. Hoffentlich ist dann endlich klar, woher dieser Reiz und das gelegentliche Husten kommt und kann entsprechend behandelt werden. Bis dahin muss ich eben mit der Ungewissheit leben.

eLasyCnoxte


Noch dazu....

Das Schmerzgefühl der Bronchien kenne ich von früheren Erkältungen. Ist wie ein leichtes Brennen rund um das Brustbein und fühlt sich wie eine Entzündung bzw. Überlastung der Lunge an. Nicht sonderlich stark, aber störend. Auch im Hals brennt es etwas. Das würde ja eher für eine virale Erkältung als für einen Tumor sprechen denke ich. ":/ :-/

d ozi~bal


Gegen den Reizhusten kann man was nehmen. Da gibt es gute Mittel (auch rezeptfreie) die das unterdrücken können. Laß dich in der Apotheke oder beim Hausarzt beraten.

enaspynotxe


Da sich beim Husten auch weiterhin nichts löst und ich eigentlich frei durchatmen kann, vermute ich mittlerweile einen postinfektiösen Husten, der nach der vergangen Erkältung noch weiter besteht und die Bronchien überempfindlich gemacht hat. Passend dazu wird der Husten bei Wechsel von warmer zu kalter Luft (von drinnen nach draußen) bzw. bei körperlicher Belastung und mehr Atemvolumen schlimmer.

Wie lange die Bronchien entzündet / empfindlich bleiben können, weiß ich aber nicht.

Ich werde beim kommenden Hausarzttermin meine Ärztin darauf ansprechen, gleichzeitig aber auch auf Ausschluss schwerer Krankheiten drängen.

@ dozibal:

Klar könnte ich einfach einen Hustenstiller einnehmen, das unterdrückt aber nur das Symptom und, wenn doch etwas Schwerwiegendes dahinter stecken sollte, besteht die Erkrankung weiter fort, das will ich nicht.

d&ozvibaxl


Dein Husten ist unproduktiv. Du kannst damit leben oder es unterdrücken. Es kann natürlich sein, daß sich da was chronisches entwickelt. Kalte Luft würd ich meiden.

eoasyEnote


Genau deshalb möchte ich es nicht nur unterdrücken, sondern ärztlich abklären lassen. Wenn die Ärzte dann Entwarnung geben bin ich beruhigt und kann den husten entsprechend behandeln. Das mit der kalten Luft stimmt. Das verursacht zusätzlich hustenreiz

rwr2-01x7


Man malt sich einfach immer gleich das Schlimmste au

nicht "man" sondern "Du"!

Vielleicht eine chronische Kehlkopfentzündung? Gibt zumindest etliche Ursachen dafür. Krebs ist eher keine sehr wahrscheinliche.

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