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Meerli13 stellt sich vor: Muskelbrücke, Angina pectoris, Bypässe

MEeerslix13 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute!

Ich wollte euch nun mal schreiben. Habe eine 6 jährige Odyssee nun hinter mehr. Vielleicht finden sich welche wieder in meiner Krankengeschichte und brauchen dann nicht so lange zu leiden.

Ich bin nun 43 Jahre alt, weiblich, lebe in Niedersachsen und bin wegen Rheuma erwerbsunfähig.

Habe mich schon immer in der Jugendzeit gewundert, dass ich nie trainieren konnte, ich hatte immer ein Limit. besonders schwimmen gehen war kaum möglich. konnte nie mithalten. Druck in der Brust bei größeren Belastungen waren normal, kannte es ja nie anders.

Bis ich im Dezember 2009 einen heftigen Rheumaschub hatte. Seitdem bekam ich Luftnot bei Belastungen, die ansonsten kein Problem waren, die Belastbarkeit ist seitdem von Jahr zu Jahr weniger geworden.

Ich bin Reiterin, ausreiten in der Gruppe dann nicht mehr möglich (da man nicht jederzeit stoppen kann) seit 2014 ging es auch in der Halle nicht mehr, selbst ein Pferd von der Koppel holen hat zu Beschwerden geführt.

Die ersten kardiologischen Untersuchungen hatte ich dann 2010, Puls war immer zu hoch (auch schon in der Jugendzeit) also bekam ich Betablocker. Hohe Dosis ging nicht, da ich niedrigen Blutdruck habe.

Im Juli hatte ich beim Einkaufen, den ersten heftigen Koronarspasmus Anfall gehabt. dachte wurde vom Pferd getreten, saß dann im Supermarkt mit heftigen Brustschmerzen und Luftnot/Schwindel auf den Fußboden.

Es wurde dann schließlich auch ein Stress-Echo gemacht, welches Auffällig war (Wandbewegungsstörung) und deshalb die 1. Herzkatheteruntersuchung: dort kam nix bei raus. Es hieß dann: Herz ist gesund, Ich hätte nix, ist psychisch.

Aber die kommenden Jahre wurde meine Belastbarkeit immer weniger, Kältereize waren gar nicht gut, bis ich 2013 vom rheumatologen wieder zum Kardiologen geschickt wurde. Der Belastungsuntersuchung gemacht hatte, die wieder auffällig war: September 2013 2. Herzkatheteruntersuchung: Dort kam dann raus, dass ich eine Hochgradige Muskelbrücke der RIVA habe. Nun habe ich Medikamente bekommen. Die von Jahr zu Jahr gesteigert werden mussten, ich mehrmals mit Angina Pectoris Anfällen im Krankenhaus landete. 2014 : 3. Herzkatheruntersuchung und Diagnose PMA

Von einigen Kardiologen wurde immer gesagt: Muskelbrücke ist harmlos, die macht die Beschwerden nicht. Und Ischämienachweis (Szintigrafie,MRT) hatte ich auch nie.

2016 wieder Einweisung Krankenhaus, die sagten dann: nun muss was geschehen: entweder Muskelbrücke spalten oder bypass.

Aber die Kardiologen, die dann die 4. Herzkatheter gemacht hatten, meinten, nö: Muskelbrücke ist doch harmlos: kein Ischämienachweis. Bis nun doch noch ein Stress-MRT mit Adenosin veranlasst worden ist (nach betteln) Und dieser hat es nun ans Licht gebracht: Ischämie der Herzspitze und Bewegungsstörung. Danach ging es ganz schnell mit OP-Indikation für Bypass -OP.

Kurz vor der OP kamen die chirurgen und hatten mir offenbart, dass ich 2 Bypässe brauche: habe doch eine KHK an einem anderen Gefäß, wurde leider übersehen (konnte wohl schwer erkannt werden ), also doch volles Programm mit HLM und Sternotomie

Die OP ist nun 5 Monate her, ich hoffe, dass ich wieder belastbarer werde, Sport machen kann, wieder reiten gehen kann. Leide noch sehr unter den Schwindel.

Antworten
rhr20g17


Ich sag einfach mal hallo (ist so leer hier..) und alles Gute.

HNyperGion


Hi

Die OP ist nun 5 Monate her, ich hoffe, dass ich wieder belastbarer werde,

Dann ist es sinnvoll wenn du in eine ambulante oder stationäre Rehamaßnahme gehst um die Belastbarkeit wieder steigern.

Leide noch sehr unter den Schwindel.

Stelle dich bei einem Neurlogen vor oder einer Schwindelambulanz zur weiteren Abklärung.

Gruss

D5reamFs201x5


Zu meerli, Mann, du hast was hinter dir! Ich wünsche Dir gute Besserung!

Ich bin knapp an einer Sternotomie vorbei gekommen - es wurde ein 3 cm großer Herzfehler entdeckt und es hieß zunächst, muss operativ geschlossen werden (bin 33). Dann hat es doch noch mit Schirm per Herzkatheter geklappt. Ich habe zwar nun immer noch Herzrhythmusstörungen immer mal wieder, aber es wird besser (ist nun 3 Monate her). Aber ich bin überglücklich, weil es mir seitdem körperlich immer besser geht. Die "Grenze" von der du sprachst, hatte ich mein ganzes Leben lang auch. Jetzt kommen die Muskeln nicht mit, weil sie ja nie so richtig trainiert werden konnten wegen Belastungsgrenze Herz.

Aber nach so einer OP wie du das hattest muss man sich wohl echt lange erholen. Sind die Schmerzen zumindest schon weg oder hast du noch zu kämpfen? @:)

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