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Mutter hat mehrmals Schwächeanfälle

O)kt=ob:er8x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

jetzt geht es meiner Mutter wieder nicht so gut. Schon Ende November haben wir sie ins Krankenhaus gefahren, weil sie meinte sie sei kurz bewusstlos geworden. In den paar Tagen im Krankenhaus wurde aber nichts gefunden.

Jetzt war sie zwar gestern nicht bewusstlos, aber mehrfach meinte sie sie fühle sich sehr schwach und hatte dabei große Angst und sich sofort ins Bett gelegt. Und das obwohl sie davor ganz normal gesprochen und gemacht hat.

Jedes mal wenn sie diese Schwäche hatte, hat sie sich sofort ins Bett legen müssen was dann erhebliche Besserung brachte. Das war jetzt 3 mal der Fall.

Ist das der Kreislauf? Sie meinte dauernd, sie sei vlt erkältet und Halsweh, aber ich mach mir da voll Sorgen....

Antworten
B;irkenz6w`eig


da fehlen ja alle infos, die man so braucht, um sich ein bild zu machen ;-)

wie alt is sie? wie ist ihr blutdruck? ist sie diabetikerin?

trinkt sie genug?

natürlich kann das der kreislauf sein. aber auch niedriger zucker.

O~ktobexr87


Sie ist 66, sie nimmt gegen zu hohen Blutdruck Medikamente, das hat sie erst seit ca 5 Jahren. Ansonsten ist sie aber immer gesund gewesen, bis auf Probleme mit dem Knie.

Keine Diabetikerin. Naja sie hat gestern ne halbe Flasche Wasseer getrunken und trotzdem war ihr wieder komisch wenn sie wieder aufgestanden ist. Im liegen gings ihr sofort wieder besser.

Jetzt läuft sie wieder ganz normal durch die Wohnung, aber meint sie fühlt sich etwas "gripperig". Aber im November war sie mal kurz bewusstlos. Aber wie gesagt, da hat man nix gefunden.

Wiilles_}nur_vBerstexhen


Hallo,

ab zum Hausarzt, aus der Ferne lässt sich nichts Diagnostizieren. Ordentliche Anamnese und Diagnostik durchführen lassen und dann weiter schauen. Könnte alles mögliche sein. Herzinsuffizienz, Arrhythmien, Barorezptor Probleme oder etwas neurologisches. Lässt sich so schwer sagen. Vielleicht hat sich etwas am Blutdruck getan und die Medikamente müssen angepasst werden.

Alles Gute noch :)

O@ktob*er8x7


Der Hausarzt ist am Wochenende nicht da.

Der Blutdruck war okay, ich habe ihn gemessen 138 zu 79. Daran lags wohl nicht.

Und Herz und Co wurde ja im Dezember über 3 Tage untersucht.

Neurologisch.... gibts jetzt nicht wirklich Anzeichen..

O1kto:bter8O7


Es ist etwas, was sie schon seit längerem plagt irgendwie. Oft ist ihr dabei kurz übel.

NMK78


HWS prüfen lassen und die Aorta, die die Blutgefässe zum Hirn versorgen.

O@kktobe!r87


Was hat es mit der genannten Aorta zu tun? Ist das schlimm?

Htype0rixon


weil sie meinte sie sei kurz bewusstlos geworden

Und wann passieren diese Schwächeanfälle?

Passiert das wenn sie vom Liegen oder Sitzen aufsteht?

Wenn sie lange Steht?

Wir ihr dann schwarz vor den Augen, duselig/leer im Kopf?

NQK78


Wenn nicht genug Blut ins Gehirn fliesst, weil die Aorta verengt ist, KANN so etwas passieren. Das ist aber nur eine von vielen möglichen Ursachen (Bei Bluthochdruckpatienten kommt sowas häufiger vor als bei gesunden Menschen). Da ich aber zum einen kein Arzt bin und keine Ferndiagnose stellen kann, ist das alles nur ein Tip.

Wenn sie Blutdrucktabletten nimmt kann es auch sein, dass dieser zeitweise stark abfällt- in der Situation fühle ich mich auch wie "benommen" und relativ schwach. Wann war da denn die letzte 24-Stundenmessung ?

Es kann aber auch viele andere Ursachen haben. Lass deine Mutter durchchecken, notfalls in der Klinik, wo man sie komplett auf den Kopf stellt.

O;ktobeMrd8x7


Nochmal, sie wurde vor 3 Monaten in der Klinik komplett auf den Kopf gestellt 3 Tage war sie da, mit Langzweit Blutdruck, EKG, diversen Blutuntersuchungen und Herzecho. Es wurde nichts gefunden. Deswegen müssen wir jetzt wohl einen auf Sherlok Holmes machen. Morgen geht sie nochmal zum Hausarzt, aber ich bezweifle, dass der irgendwas finden wird.

Trotzdem macht man sich halt Sorgen

@ hyperion

sie beschreibt es als allgemeines Schwächegefühl in Arme und Beinen, eine Beklemmungsgefühl aus der Magen/Brustgegend und dazu halt Übelkeit bis hin zu erbrechen. Dazu kalter Schweiß und Angst. Es scheint nur beim stehen aufzutreten und bessert sich sofort, wenn sie sich hinlegt. Sie ist halt auch total verunsichert und hat regelrecht Panik davor wieder bewusstlos zu werden wie damals und hat ihre Kreislauftropfen immer griffbereit. Deshalb, habe ich sie ja auch zu dem Zeitpunkt gleich in die Klinik gefahren. Aber wie gesagt, nix gefunden. Alles i.O. Das ist 3 Monate her. Aber das ganze scheint sich schon seit Jahren hin zu ziehen und ist auch meist mit Übelkeit und Brechreiz bis hin zu erbrechen aufgetreten.

OEkpt%ober58x7


Jetzt heute wo ich sie besucht habe ist irgendwie nix, sie kann ganz normal die Hausarbeit machen.

HoypeTrion


Es scheint nur beim stehen aufzutreten und bessert sich sofort, wenn sie sich hinlegt

Das klingt nach einer [[https://de.wikipedia.org/wiki/Orthostatische_Dysregulation Orthosstatischen Dysregulation]] Das kann auch vorkommen wenn man steht.

Durch die Fehlfunktion treten in aufrechter Stellung Zeichen wie Schwindel, Herzrasen, Übelkeit und Schwäche auf, die zum Hinsetzen oder -legen zwingen, worunter die Beschwerden rasch nachlassen. Bei manchen Erkrankten treten kreislaufbedingte Synkope

allgemeine Symptome: Innere Unruhe, Schweißausbruch, Blässe, Kältegefühl, Akrozyanose, Übelkeit

kardiale Symptome: Beklemmungsgefühl, Herzrasen, Palpitation

neurologische Symptome: Benommenheits- und Leeregefühl im Kopf, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Stand- und Gangunsicherheit, verschwommenes Sehen, Augenflimmern, Tunnelblick.[2][3]

Was passiert:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Orthostase-Reaktion]]

Beim Übergang vom Liegen zum Stehen kommt es aufgrund eines Anstieges des hydrostatischen Druckes zu einer Aufdehnung der Beinvenen. Infolge kommt es zu einer Verminderung des venösen Rückstromes zum Herzen. Die Senkung der Vorlast des Herzens wird beim Gesunden durch eine Aktivierung des Sympathikus ausgeglichen.

Um das zu Überprüfen ist ein [[https://de.wikipedia.org/wiki/Schellong-Test Schellong Test]] hilfreich.

Das kann jeder Hausarzt machen.

O!kto<bear8x7


Das kanns echt sein, vlt auch in Paarung mit Psyche?

Aber was kann man dagegen tun? Da steht nur Diagnose etc, was für ne Therapie macht man bei sowas?

H!yperi~oxn


vlt auch in Paarung mit Psyche?

Das kann auch vorkommen.

Wohnt sie alleine?

Hat sie soziale Kontakte?

Hat sie psychische Erkrankungen?

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