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Umstieg von Ace-Hemmern auf Sartane zum Blutdruck-senken

CLiSndMereslla6x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wirken Sartane sofort, oder muss man ihnen eine gewisse Zeit lassen, um effektiv den BD zu senken?

Ich nehme seit 2011 den ACE-Hemmer Ramipril. Ich habe ein Lungenemphysem und leide deshalb sowieso schon unter Atemnot. Da die ACE-Hemmer diese noch verstärken können (und Sartane offenbar weniger diese Nebenwirkung haben), hat mir mein Kardiologe jetzt mal für 1 Monat zum austesten Sartane verschrieben.

Bei Ramipril war es damals so, dass die Wirkung erst nach 1 - 2 Wochen da war. Muss ich damit jetzt auch bei den Sartanen mit rechnen, dass sich erstmal nichts tun wird und mein Blutdruck vorübergehend zu hoch sein wird?

Antworten
S!ensxe


Hallo Cinderella68,

Wirkstoff Ramipril verursacht, wie auch andere ACE-Hemmer, untragbare Nebenwirkungen. Um das optimale Medikament zu finden - und das kann mitunter dauern, da müssen so manche Hypertoniker ewig rummachen - bist Du beim Kardiologen schon mal in den richtigen Händen. Und ja, es kann sein, dass Du mindestens eine Woche und länger Geduld haben musst.

CQindeZre(llxa68


Hallo Sense,

gilt das auch dann, wenn ich inzwischen optimal "eingestellt" bin...?

Das Blöde ist ja: Geht mir der BD zu hoch, bekomm ich auch Atemnot. Ist daher dann schwer einschätzbar, ob ich die Sartane besser verträglich finde ...

A9ufD&erArbbxeit


Sartana sind den ACE-Hemmern sehr ähnlich, bewirken eigentlich das gleiche - nur mit weniger Nebenwirkungen als die ACE-Hemmer.

Dein Arzt muss nur die richtige Dosierung finden. Da wird er aber sicher Erfahrungen haben und im besten Fall merkst du von der Umstellung gar nichts.

Du musst also keine Angst haben :)^

S)ensxe


AufDerArbeit

Dein Arzt muss nur die richtige Dosierung finden. Da wird er aber sicher Erfahrungen haben und im besten Fall merkst du von der Umstellung gar nichts.

Du musst also keine Angst haben :)^

:)^ Im besten Fall merkst Du nichts bis wenig. Positiv denken und handeln: Du bist beim Kardiologen in Behandlung und der muss eine andere Einstellung finden - wegen Deiner Atemnot durch die Nebenwirkung Ramipril. Mit Einnahme des neuen Wirkstoffs bist Du jetzt am besten optimistisch, gleichzeitig aufmerksam, aber nicht ängstlich. Außerdem vorsichtig, was Deine Lebensweise (z. B. anstatt zu viel Arbeit, Anstrengung, Aufregung lieber Entspannung und Ruhe, Spaziergänge an der frischen Luft) anbetrifft. Dein Arzt ist hoffentlich erreichbar, wenn es zwischenzeitlich Probleme geben sollte.

CKinder,ellwax68


Ich finde die von meinem Arzt vorgeschlagene Dosierung für die Sartan-Tabletten ziemlich hoch ":/

Aber naja, ich messe ja zuhause immer den BD und werde schon sehen, ob die Werte plötzlich anders sind.

AxufDe.rAerbeixt


Die Dosierung hängt auch vom speziellen Sartan ab.

Ich hab früher Telmisartan genommen, mit der 5-fachen Menge wie heute Candesartan. Die Wirkung war die gleiche.

C6inderoelHla68


Ja verstehe, aber so meinte ich das nicht, sondern dass ich da einen ganz schönen "Hammer" nehme. Morgens soll ich 160 mg Valsartan nehmen, abends 80 mg. Die Empfehlung im Beipack für den "Normalfall" beträgt 1 x 80 mg Valsartan am Tag.

Naja - Ramilich nehme ich auch entsprechend hochdosiert mit 7,5 mg am Tag.

AUufDserA)rbeit


Was ist schon normal :)

Bei Ramipril beträgt die "empfohlene" Dosis je nach Zustand bis zu 10mg am Tag. Da lagst du mit 7,5mg noch drunter.

Bei Valsartan werden Dosen zwischen 80mg und 320mg empfohlen. Du siehst, mit deinen 240mg bist du noch gar nicht am Limit.

Vertrau deinem Arzt! Er kennt dich besser als wir alle hier. Ungewöhnlich ist deine Dosis aber nicht.

:)*

TRimbatxuku


Vertrau deinem Arzt!

Sprichwort sagt: Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser. Auch Ärzte sind nicht gegen Irrtümer gefeit.

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