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Trotz Herzinfarkt arbeiten?

E9rd-beer6e1x987 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

eine Person die mir sehr nahe steht hat letzte Woche erfahren das sie einen leichten Herzinfarkt hatte. (EKG und Blutwerte sprechen dafür)

Nächste Woche wird eine Katheteruntersuchung durchgeführt.

Der Arzt hat die Person aber nicht krank geschrieben, sie geht also ab morgen wieder arbeiten.

Ist das normal das man mit diesem Verdacht bzw dieser Diagnose nicht krank geschrieben wird und zum arbeiten geschickt wird?

Antworten
lBuomamren


Na ja, das ist vielleicht eher so eine Sache des Patienten. Ein Herzinfarkt ist grundsätzlich ein Zeichen, dass man zuviel Stress hat, meist durch Arbeit verursacht. Wenn deine nahestehende Person männlich und 50 Jahre oder älter ist, dann lässt man(n) sich von einem leichten Herzinfarkt nicht vom Arbeiten abhalten.

Idealerweise sollte man nach einem Herzinfarkt eine Spur zurückschalten. Das fällt aber einigen Leuten schwer, bis sie dann ihr Körper mit dem zweiten Infarkt richtig lahmlegt.

Ich hoffe, das hilft dir weiter.

o<nodDisxep


Hallo! Nach einem Herzinfarkt folgt eine mehrwöchige Reha in einem Sanatorium. Dort findet man dann auch Ärzte / -innen, die einen über die berufliche Zukunft beraten und ggf. einen Rentenantrag (auf Zeit ~2 Jahre) stellen. Vor der anstehenden Untersuchung mit Herzkatheder kann man noch gar nicht sagen, ob es ein "leichter" Infarkt war. Auch fehlt noch die medikamentöse Einstellung, dass sich der Infarkt nicht wiederholt.

cLhi


Also mein Vater hatte 3 Infarkte, einen starken und 2 leichtere. Nach dem leichten ist er auch noch arbeiten gegangen, aber inzwischen hat er mehrere Stents und einen Bypass. Arbeiten ist nicht mehr so einfach, aber soweit ich weiß, geht er dennoch arbeiten, so gut es eben geht. Sonst würde auch das Geld fehlen und die Rente reicht noch nicht aus. Ich kann schon verstehen, wenn man weiter arbeiten möchte - zumal ja die Diagnostik noch nicht abgeschlossen ist und auch der Arzt keine AU ausgestellt hat. Kommt ja sicher auch auf den Beruf an.

Eprdb2ee{re19x87


Erstmal vielen Dank für eure Antworten!

Die Person ist weiblich und 59 Jahre alt.

Mir geht es gar nicht generell um das Arbeiten, sondern darum das sie nicht krank geschrieben wurde bis zur endgültigen Diagnose und wenn sich dann herausstellt das es tatsächlich nicht so schlimm war/ist könnte man ja weiter sehen, aber ohne das man genaueres weiß find ich das etwas verantwortungslos. Andererseits muss man dem Arzt ja auch ein Stück weit vertrauen bzw denke ich er muss ja wissen was er tut.

HZyRperipoxn


1 Beitrag gelöscht

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