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Ständige Angst vor Herzinfarkt

BGivbix94 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben, erstmal möchte ich mich vorstellen ich bin weiblich 22 Jahre alt bin 160cm groß und wiege ca 49kg. Ich habe am 21.12 meinen Sohn entbunden. Alles war super, im Februar musste ich mit meinem kleinen ins Krankenhaus da er Neugeborenen Gelbsucht hatte. Wir durften aber nach 3 Tagen wieder nach hause organisch war alles super (sollte wohl vom stillen kommen) Ende Februar fing es dann bei mir an ich habe mich abends total schlecht gefühlt wusste nicht so wirklich was los is bin am nächsten Tag zu meiner Hausärztin die eine blasenentzündung feststellte, sie wollte mir allerdings nichts verschreiben da ich meinen Sohn gestillt habe, sie meinte ich soll einfach viel trinken. Eine Woche später war es schlimmer bin in die Notfall Praxis weil Wochenende war, dort wurde eine nierenbeckenentzündung festgestellt. Die Ärztin hat mir dann ein Antibiotikum verschrieben was man auch während der stillzeit nehmen darf. Wieder eine Woche später habe ich schon gemerkt das eine Mandelentzündung im Anflug is bin aber nicht direkt an dem Tag zum Arzt, weil wieder Wochenende war. Am nächsten Tag bin ich aufgewacht und musste zweimal total nach Luft schnappen, daraufhin total herzrasen.. nachmittags dann wieder in die Notfallpraxis dort wurde auf meinen Wunsch ein ekg geschrieben, was wohl nicht in Ordnung war, Verdacht auf herzbeutel Entzündung, die Ärztin hat mich sofort ins Krankenhaus eingewiesen mit Rettungswagen. Dort wurden einige Tests gemacht Blut, ekg, Ultraschall von der Niere, röntgen Aufnahme der Lunge, Ultraschall vom herzen, und ein MRT vom herzen. Letztendlich habe ich wieder Antibiotikum bekommen die Nierenbecken Entzündung war immernoch da und eben die Mandelentzündung. Bei den Untersuchungen vom herzen war alles in Ordnung. Ich durfte nach einer Woche wieder nach hause. 2 Tage zuhause aufeinmal Ausschlag am ganzen Körper also auf zum Hausarzt dort habe ich Kortison bekommen, hatte eine allergische Reaktion auf das Antibiotikum... 2 Wochen später erneute Mandelentzündung diesmal musste ich stärkeres Antibiotikum nehmen und somit abstillen was für mich auch nicht einfach war. 1 Woche später Mandelentzündung war weg aber die blasenentzündung wieder da. Wieder Antibiotikum... daraufhin hat mir meine Ärztin endlich mal was für die darmflora gegeben und es wird langsam wieder besser... nur habe ich ständige Angst seitdem das evtl doch was übersehen wurde am herzen... ich meine das ekg war ja nicht in Ordnung. Ich habe ständig stechen in der Brust dann seitlich im Hals dann tut mir der Arm weh usw. ich muss dazu sagen das ich auch extreme Probleme mit meinem Rücken habe und die Ärzte meinen es kommt daher. Nur habe ich es langsam satt ständig zum Arzt zu rennen komme mir schon total bescheuert vor und würde die zeit viel lieber mit meinem Sohn verbringen! Aber ich hab einfach so Angst das ich irgendwann einfach nicht mehr aufwache mein Freund auf Arbeit is und mein Sohn dann da alleine liegt :( ich kontrolliere ständig meinen Puls der zwischen 70-90 ist mein Blutdruck meist etwas niedrig Oder gerade so im normal Bereich. Jetzt meine Frage kann es trotz MRT sein das sich doch irgendwas verschlechtert und was passiert? Belastungs Ekg wurde leider nicht geschrieben. Diese ständige Angst macht mich Wahnsinnig.. tut mir leide für den ewig langen Text. Ich hoffe mir kann dennoch jemand helfen.

Antworten
HAypeZrion


Wie läuft es denn so zu Hause mit Kind und deinem Mann?

Klappt das alles? Kümmerst nur du dich um das Kind oder dein Mann auch?

Wie schaut denn unter der Woche aus bei euch. Bleibt da viel an dir hängen?

S.chw~eJißerinn1987


Das hatte ich auch jahrelang. Zumal ich meine Extrasystolen extremst gespürt hatte. Diagnose: Cardiophobie. Stationäre Behandlung mit Konfrontation. Also 24 Std EKG, (kurz davor deswegen Nervenzusammenbruch), und man hat mich dann zwei Wochen auf das Ergebnis warten lassen. Das war extrem hart, Panikattacken ohne Ende (wobei die eigentlich Symptom zweier anderer psychischen Störungen war, aber das war da einfach zuviel). Seitdem prüfe ich meinen Puls so gut wie gar nicht mehr, und meine Stolperer nehme ich auch nicht mehr so extrem war. Ambulant hat da keine Therapie mehr gefruchtet, da ich schon fast ein Jahrzehnt mit rumlief, da ich mich nicht überzeugen ließ, dass es psychisch ist.

B<ib;i94


@ Hyperion

Mit meinem Freund läuft es leider alles andere als gut, er kommt abends nach hause geht duschen dann essen wir anschließend bringe ich den kleinen ins Bett und wenn ich wieder ins Wohnzimmer komme schläft er meistens schon auf der Couch. Auch so bleibt eigentlich alles an mir hängen sei es der kleine, Haushalt Oder organisatorisches. Also eigentlich habe ich das Gefühl ich bin Alleinerziehende Mutter von zwei "Kindern"

Zweisamkeit is dementsprechend auch keine mehr da. %-|

B'ibi9x4


@ Schweißerin1987

Ohje das hört sich auch nicht schön an. :-(

Ich denke bei mir wird es genauso raus laufen, irgendwann werde ich mich wohl damit abfinden.

Eine Therapie werde ich demnächst in Angriff nehmen, habe am Freitag einen Termin zum Vorgespräch, mal sehen ob es bei mir hilft. ???

Hcype[rioxn


Mit meinem Freund läuft es leider alles andere als gut, er kommt abends nach hause geht duschen dann essen wir anschließend bringe ich den kleinen ins Bett und wenn ich wieder ins Wohnzimmer komme schläft er meistens schon auf der Couch. Auch so bleibt eigentlich alles an mir hängen sei es der kleine, Haushalt Oder organisatorisches. Also eigentlich habe ich das Gefühl ich bin Alleinerziehende Mutter von zwei "Kindern"

Vermutlich ist das auch schon die Ursache für deine Phobie, Symptome und Arztbesuche.

Es ist zu überlegen ob du einen sekundären Krankheitsgewinn durch deine Symptome hast. Menschen die Aufmerksamkeit oder Beachtung brauchen oder suchen bekommen das durch ihre Symptome.

Lies dazu:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Krankheitsgewinn#Prim.C3.A4rer_und_sekund.C3.A4rer_Krankheitsgewinn]]

Der sekundäre Krankheitsgewinn (äußerer Krankheitsgewinn) besteht in den äußeren Vorteilen, die der kranke Mensch aus bestehenden Symptomen ziehen kann, wie dem Zugewinn an Aufmerksamkeit und Beachtung durch seine Umwelt und/oder z. B. der Möglichkeit, im Bett bleiben zu können und dort Nahrung serviert zu bekommen.

[[http://www.psyheu.de/5578/vorteile-krankheit-sekundaerer-krankheitsgewinn/]]

Im Normalfall bewirken diese eine Anteilnahme des sozialen Umfeldes, gegebenenfalls etwas Ruhe, eine liebevolle Geste oder einen heißen Tee. Nähert man sich schwerwiegenderen Erkrankungen, so werden diese Zuwendungen, gestützt auf Anteilnahme (sog. Empathie) und Hilfsbereitschaft, vermutlich größer ausfallen – Vorteile durch Krankheit, die durchaus ihren Nutzen haben.

Der Kranke erfährt Unterstützung und Stärkung,

Denkbare Hypothese:

Da es bei euch nicht so läuft, du eher alleine mit dem Kind bist, alles an dir hängen bleibt, keine Unterstützung durch deinen Partner hast, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit für Gemeinsamkeiten usw suchst du den Kontakt und die Fürsorge durch Krankheit.

Heißt, wenn du Krank wirst, ins Krankenhaus musst, dann sorgt sich ja dein Mann/Familie um dich, du bekommst Aufmerksamkeit, du wirst wahrgenommen, bekommst dann die Unterstützung welche du suchst und brauchst.

Aber das funktioniert nur wenn du Krank bist, bzw Symptome entwickelst.

Es ist daher weiter zu Überlegen, ob ihr beide nicht einmal zu einem Paartherapeuten geht oder einem Lebenscoach/ Life Coaching für bessere Organisation und mehr Zeit miteinander.

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