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Vorsorge beim Kardiologen

P{rim&rosex1980 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Es gibt ja ab 35 gewisse check up untersuchungen, die man alle 2 Jahre wahrnehmen kann bzw soll.

Wie sieht das mit dem Kardiologen aus? Wie ich gelesen habe muss man da den check up selbst zahlen.

Nun wollte ich eure meinung dazu hören.

Ist es denn sinnvoll regelmäßig beim kardiologen ein check up zu machen, oder geht man dort nur bei beschwerden hin bzw wenn der arzt einen Überweist?

Vor 2 jahren hatte ich eine kardiologische untersuchung aufgrund vermehrter extrasystolen. Bis auf eine leicht undichte herzklappe war alles in ordnung. Die extrasystolen wurden auch aufgezeichnet, aber sind harmlos.

Wie macht ihr das?

Zu meiner Person, ich bin weiblich und werde im oktober 37.

Danke für eure antworten

Antworten
Knandga


Hi Primrose1980,

Wie sieht das mit dem Kardiologen aus? Wie ich gelesen habe muss man da den check up selbst zahlen.

Das kommt auf dem Kardiologen an würd ich sagen, ich kenne einige Leute die dafür nichts gezahlt haben. Wenn du unsicher bist einfach mal beim Kardiologen anrufen und nachfragen.

Ist es denn sinnvoll regelmäßig beim kardiologen ein check up zu machen, oder geht man dort nur bei beschwerden hin bzw wenn der arzt einen Überweist?

Regelmäßig einen Check-Up beim Kardiologen zu machen ist in einem so relativ jungen Alter nicht notwendig.

Der Grund ist ganz einfach: Das Herz verändert sich nicht soooo schnell zum negativen. Wenn du mit 37 Jahren hingehst und dein Herz einwandfrei Gesund ist und du keine Probleme verspürst ist es nicht nötig mit 38 Jahren wieder hinzugehen. Es sei denn in diesem Jahr ist etwas passiert wodurch du Probleme bekommen hast. Eine verschleppte Erkältung / Grippe mit Schmerzen in der Herzgegend nach einigen Wochen z.b.

Man muss auch nicht zwingend immer zum Kardiologen, der Hausarzt kann in vielen Fällen schon helfen da dieser ebenfalls EKG's, Belastungs EKG's und Langzeit EKG's machen kann.

Wenn es dort auffälligkeiten gibt überweist er den Patienten zum Kardiologen.

Vor 2 jahren hatte ich eine kardiologische untersuchung aufgrund vermehrter extrasystolen. Bis auf eine leicht undichte herzklappe war alles in ordnung. Die extrasystolen wurden auch aufgezeichnet, aber sind harmlos.

Ich nehme an kardiologische Untersuchung beinhaltete ein EKG und ein Herzultraschall, richtig?

Bin kein Arzt aber ich denke nicht das in deinem Fall ein neuer Check-Up notwendig ist, aber das musst du im endeffekt selbst für dich entscheiden.

rNr20\17


Man kann da aber auch nicht "vorsorgen". Wenn was nicht stimmt, merkt man das eh, und bis dahin kann man im Vorfeld auch nix sinnvolles untersuchen. Risikofaktoren sind Bluthochdruck und so, aber die kann man ja ganz banal selber untersuchen.

Ausnahme sind massive Herzklappenprobleme und long QT etc, aber das wird ja bei einer einmaligen Untersuchung festgestellt und ändert sich dann ebenfalls nicht so schnell.

Höchstens nochmal EKG wenn man bestimmte Medikamente nimmt, die da Einfluß haben.

Ansonsten hin und wieder Blutdruck und Ruhepuls messen reicht als Vorsorge vollkommen aus.

G^rot(tig


Bei dem Check ab ist doch ein EKG mit drin, wenn da Auffälligkeiten sind bedarf es der näheren Abklärung.

P+ri[mkros-ex1980


Danke für eure Antworten

@ Kanga

Ja genau, kardiologische Untersuchung war mit echo und sämtlichen ekg Arten.

Natürlich muss ich es selbst entscheiden, wollte nur wissen wie andere das machen, ob das überhaupt nötig ist.

@ rr2017

Es gibt viele Leute, die eben nichts merken, obwohl sie schwerwiegende Probleme haben. Nicht alles macht sich bemerkbar, vieles entdeckt man erst durch eine untersuchung, aber darum geht es ja in meiner frage gar nicht.

Bei Medikamenten die die qt zeit verändern können ist klar, dass man da zur Kontrolle ein ekg macht.

@ Grottig

Seit wann ist in einem check up ein ekg mit drin?

Da wird nur getastet, gehorcht und blut + urin entnommen

G ulJdenb<erg


Natürlich ist eine Untersuchung beim Kardiologen sinnvoll. Die meisten jungen Menschen, die an einem plötzlichen Herztod starben hatten ein vorgeschädigtes Herz und wußten es nicht.

BRel{la19x80


@ Guldenberg

Hast du den Eingangspost überhaupt gelesen ???

TE fragt nach regelmäßiger Untersuchung.

Sollen wir jetzt alle jedes Jahr zum Kardiologen gehen oder wie?

@ primrose1980

Es ist auf jedenfalls nicht verkehrt eine untersuchung beim kardiologen gemacht zu haben. Ich denke aber auch nicht, dass man diese ohne beschwerden, also einfach zur vorsorge, in "jungen" jahren regelmäßig machen muss.

Anders sieht es natürlich bei herzkranken menschen als oder wenn sich beschwerden zeigen.

GGrottYig


@ Grottig

Seit wann ist in einem check up ein ekg mit drin?

Da wird nur getastet, gehorcht und blut + urin entnommen

Bei mir wurde immer EKG gemacht und Hautscreening.

sgimply)_thse_bexst


Hallo Primerose,

mein Hausarzt kann weder Langzeit-EKG, noch Belastungs-EKGs machen. Dafür gibt es dann eine Überweisung.

Ein normales Ruhe-EKG ist beim checkup mit enthalten.

Sollten sich dabei, oder sich in anderer weise das Herz betreffende Auffälligkeiten zeigen, erfolgt auch eine Überweisung zum Kardiologen...

Ansonsten habe ich seit zwei Jahren mit enormen Extrasystolen zu kämpfen, bei denen mir bisher nicht geholfen werden konnte obwohl sie mich sehr belasten und meine Lebvensqualität dadurch sehr beeinträchtigt ist.

LG

G5ulde;nber|g


@ bella1980

Hast du den Eingangspost überhaupt gelesen ???

ja sicher

TE fragt nach regelmäßiger Untersuchung.

Sollen wir jetzt alle jedes Jahr zum Kardiologen gehen oder wie?

nicht jedes Jahr, aber alle 2 Jahre finde ich OK.

das ist meine persönliche Meinung

X+uesnheng\7x3


Da ich vor kurzem eine Diskussion mit einem ehemaligen Mit-Rea-Patienten hatte, mal kurz folgende Frage...

wie lange ist eine Kardiologische Untersuchung Aussagekräftig? Ich habe gesagt ca. 1 Jahr, da sich Verschlechterungen im/am Herzen nicht so schnell äußern/zeigen... .

XzueTshteng73


Edit: kardiologische Untersuchung: Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Herzultraschall, Blutwerte

Kdanxga


Die Frage kann man nicht so einfach beantworten, es kommt immer darauf an wie Alt der Patient ist und ob Vorerkrankung bestehen bzw. in der Familie Herzleiden desöfteren vorgekommen sind.

Eine 35 jährige Person ohne Vorerkrankungen in dieser Richtung muss meiner Meinung nach nicht alle 2 Jahre zum Kardiologen weil sich das Herz nicht so schnell negativ verändert in so einem jungem Alter.

Vorrausgesetzt er experimentiert nicht mit Drogen oder ähnlichen Stoffen die das Herz kaputt machen.

Jedes Jahr zur Kardiologischen Untersuchung fände ich maßlos übertrieben (bei einem Herzgesunden Mensch).

Eigentlich stellt sich die Frage auch gar nicht da wir darüber gar nicht entscheiden brauchen.

Diese Frage sollte man dem Kardiologen stellen, wenn er sagt kommen sie in 1 oder 2 Jahre wieder dann ist doch alles Ok. Wenn er sagt "Kommen sie, wenn sie beschwerden haben" dann ebenfalls.

@ Xuesheng73

Blutwerte in einer Kardiologischen Untersuchung? Beim Kardiologen wurd mir noch nie Blut abgenommen obwohl ich Herzkrank bin.

Das macht entweder der Hausarzt oder halt ein Krankenhaus. Aber beim Kardiologen? ":/

@ simply_the_best

Dann ist dein Hausarzt aber ziemlich Oldschool geblieben wenn ich das so sagen darf, hier in unserer Umgebung machen ausnahmslos alle Hausärzte EKG's, Langzeit EKG's, selbst Belastungs EKG's sind möglich.

r,r2o081x7


Die mysteriösne, versteckten Herzkrankheiten, an denen vermeintlich gesunde junge Leute plötzlich sterben (wie die bekannten Fußballern mitten im Spiel), haben es aber auch an sich, so gut versteckt zu sein, dass man sie bei normalen 08 15 Untersuchungen ebenfalls nicht bemerken würde.. einige Krankheiten sind ja komplett ohne Symptome, und irgendwann kippt der Betroffene einfach um.

Das kommt aber auch wirklich nicht besonders häufig vor.

Und irgendwann wird ja doch jeder mal untersucht, und sei es beim Kinderarzt.. und dass sich im Verborgenen irgendeine seltsame seltene Krankheit ausbildet, die aber völlig symptomfrei verläuft, ist doch ein ziemlich unwahrscheinliches Szenario. In der Regel merkt man schon was, die Leitsymptome sind da wohl abrupter Leistungsknick, oder Ohnmachtsanfälle.

Viel machen kann man eh nicht. Sofern man nicht operieren will, bleibts meist bei blutdrucksenkenden Medikamenten, und dass ein nicht so hoher Blutdruck sinnvoll ist, ist ebenfalls klar, dazu muss man nicht erst eine Untersuchung machen (wie gesagt, diese Form der Vorsorge macht natürlich Sinn).

GTuldNenberg


Viel machen kann man eh nicht. Sofern man nicht operieren will, bleibts meist bei blutdrucksenkenden Medikamenten, und dass ein nicht so hoher Blutdruck sinnvoll ist, ist ebenfalls klar, dazu muss man nicht erst eine Untersuchung machen (wie gesagt, diese Form der Vorsorge macht natürlich Sinn).

Da hast Du Recht. Zu dem laut Studien verkürzen alle Herzmedikamente, vom Betablocker mal abgesehen, die Lebenserwartung.

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