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Kardiologe stellt sich quer, Gespräch mit Krankenkasse?

K7aGnRga hat die Diskussion gestartet


Habe eine mehr oder weniger komplizierte Angelegenheit derzeit.

Ich hab seit geraumer Zeit ein diagnostisches Gerät welches wertvolle Arbeit geleistet hat. Nun sind die Batterien aber fast leer, ich strebe an, erneut so ein Gerät zu bekommen weil ich es wichtig erachte, dass man die Probleme weiterhin Dokumentiert.

Ich hab meinem Kardiologen dies so mitgeteilt, dieser stellt sich aber quer und meint es macht keinen Sinn da sie ja wissen dass ich an div. Herzrhytmusstörungen leide.

Da das ganze aber stark variiert und es in letzter Zeit viel häufiger vorkommt, dass etwas Dokumentiert wird (Die Anzahl hat sich fast Verdreifacht) würde ich es förderlich und sicherer finden wenn eben weiter auf dieses diagnostische Gerät gesetzt wird.

Mein Kardiologe meint aber ich solle lieber auf Herzkatheter setzen weil die ja eh schon in Raum gestellt wurden, das möchte ich aber Momentan nicht weil ich schon zig Herzkatheter hatte die aber zu nichts geführt haben.

Erneute Herzkatheter wären also ledeglich auf Gut Glück.

Dazu kommt dass ich in Zukunft dann ja wieder Hoffen muss dass Probleme via normalem EKG dokumentiert werden. Mein Kardiologe sagte dazu "Sie brauchen da keine Sorgen haben, man wird Ihnen Klinisch glauben wenn sie sagen das und das ist vorgefallen".

Das Bezweifel ich aber ein wenig da es in dieser Hinsicht vor dem Einsatz dieses Gerätes probleme gab. Es bringt mir als Patient ja auch nichts wenn die Ärzte im Krankenhaus davon ausgehen dass es die und die Rythmusstörung ist weil das ja schon Dokumentiert wurde wenn es im Endeffekt vielleicht doch etwas anderes, vielleicht harmloseres ist.

Ich habe im Internet gelesen dass bei solchen Geräten die Krankenkasse oft bzgl. der Abrechnung Probleme macht und Prüfungen durchführt.

Ich hab den leisen Verdacht dass der Hund dort begraben liegt, deswegen kam ich auf die Idee eventuell mit der Krankenkasse zu sprechen ob die mir Zustimmen und ggf. eine Kostenübernahme zusichern wodurch es für mich evt. einfacher wird einen Kardiologen zu finden der dem ganzen positiv gegenüber steht.

Bei Herzkatheter gibt es immer schnell grünes Licht, die Kosten ja um einiges mehr. Verstehe nicht warum man bei etwas Diagnostischem was wirklich hilft sich so quer stellt.

Hat Jemand Erfahrung bzw. kann was dazu sagen?

Antworten
EZhemaligAejr Nutzerb (#608x010)


Hallo,

sei mir nicht böse aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht so genau worauf du hinaus willst?

Du hast ja offensichtlich Herzrhythmusstörungen. Das ist jetzt Gewissheit. Was möchtest du denn da noch dokumentieren? Eine Diagnose steht ja schon fest.

Herzrhythmusstörungen sind erstmal nichts tragisches kann jeder mal im Verlauf seines Lebens haben, hatte ich auch mal kurzzeitig. :)z

Wie alt bist du? Hast du einen Herzfehler oder sonstige Erkrankungen?

VG

KTangxa


Du hast ja offensichtlich Herzrhythmusstörungen. Das ist jetzt Gewissheit. Was möchtest du denn da noch dokumentieren? Eine Diagnose steht ja schon fest.

Jaein, es ist schon richtig dass vers. Rythmusstörungen vorliegen allerdings ist es noch ein großes Rätsel warum diese auftreten.

Klar hat man diese bereits schon Dokumentiert aber Rythmusstörung ist ja nicht gleich Rythmusstörung sondern es kann sich in vers. Versionen äußern und in vers. Häufigkeit.

Durch so ein Gerät hat man halt Schwarz auf Weiß wie häufig es passiert, welche Intensität das ganze hat. Und darauß kann dann ein Plan entwickelt werden was das korrekte vorgehen ist was auch zu den Problemen passt.

Wenn ich ein Problem mit dem Herz habe kann ich als Patient nicht deuten was da genau vorsich geht. Wenn ich dann zum Arzt gehe und sage "Ja Herr Doktor, vor ner Stunde ging es mir nicht gut" dann kann er nur anhand der vorherigen Diagnosen raten was wohl am ehesten los war.

Dass der Arzt richtig ratet ist aber nicht gesichert .. Wenn er aufgrund der Raterei die Medikation erhöht oder ein anderes Präperat verordnet oder zu nen Eingriff ratet obwohl dies gar nicht nötig ist dann ist das nicht unbedingt eine gute Sache.

Vorallem weil ich mit meinem relativ jungen Alter schon mehr Herzkatheter hatte als so mancher Opa ..

Es mag auch sein dass so ein Gerät folglich auch nur das gleiche Aufzeichnet wie das Gerät zuvor, es macht für mich persönlich aber ein Unterschied ob sich das ganze eher dahingehend entwickelt dass es häufiger oder weniger wird. Subjektiv kann ich das nicht beurteilen.

Herzrhythmusstörungen sind erstmal nichts tragisches kann jeder mal im Verlauf seines Lebens haben, hatte ich auch mal kurzzeitig. :)z

Ich hab aber schon seit viele Jahre Herzprobleme und desweiteren einen dauerhaft Tachykarden Puls. Ich hab paroxsymales Vorhofflimmern und weitere Herzrhytmusstörungen.

Das beeinflußt meinen Alltag nicht gerade unerheblich.

Ich bin frische 30 Jahre Alt, habe nie geraucht, nie getrunken, nie Drogen genommen. Bin nicht Übergewichtig (nicht mal annähernd) und bewege mich viel.

Ich denke da ist es Verständlich dass ich mir Wünsche dass mehr Diagnostik gefahren wird statt noch weitere Herzkatheter empfohlen zu bekommen welche auch nur auf Gut Glück sind.

Wie geschrieben leide ich unter paroxsymales Vorhofflimmern. Das letzte mal als das Vorhofflimmern auftrat hab ich das selber nicht gespürt. Die VHF Episoden zuvor hab ich immer gespürt.

Das bedeutet wenn erneut VHF auftritt welches ich nicht bemerke, laufe ich so lange damit rum bis es durch ein EKG beim Arzt entdeckt wird oder selber konvertiert was allerdings eher unwahrscheinlich ist da bei den letzten male elektrisch Kardiovertiert werden musste was nur durch mehrfache elektrische Impulse klappte.

Wenn Vorhofflimmern Auftritt empfiehlt es sich allerdings zügig zu Handeln da sich Thromben im Vorhofohr bilden können und das kann dann mit einem Schlaganfall enden.

Hab ich ein Gerät wie jetzt auch kann ich es aber sehen und Handeln.

Ich habe bis auf die Herzprobleme keine Erkrankungen, ich bin ansonsten Gesund.

Meine Schilddrüse wurde auch über die Jahre (zuletzt in der vergangenen Woche) gecheckt und die ist Top in Ordnung.

Meine behandelnde Ärzte sind ratlos, sie sagen man muss abwarten oder weitere Herzkatheter machen.

sei mir nicht böse aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht so genau worauf du hinaus willst?

Ich möchte dass die Ärzte das weiter im Blick haben und sehen ob es sich verschlechtert oder verbessert.

Bevor ich das Teil hatte entgegnete man mir im Krankenhaus oder bei Ärzte immer mit "Ja wir müssen das auf EKG sehen" oder dergleichen.

Als ich als junger Erwachsener beim Kardiologen Herzprobleme beschrieb wurde ich nicht ernstgenommen und man sagte mir "Ist alles Ok, kannst gehen" und ich wurd nicht ernst genommen.

Wenige Jahre später trat akutes Vorhofflimmern auf und somit Medikation auf Lebenszeit.

Ebenso wie ich bereits eine Herzbeutelentzündung hatte die auch erst spät Entdeckt wurde.

Bin sicher kein Extremfall, gibt Patienten denen es viel schlechter als mir geht.

Ich möchte aber einfach auf der sicheren Seite sein und verstehe nicht warum man mir da Steine in den Weg legt obwohl so viel im Vorfeld dokumentiert wurde und schon einiges vorgefallen ist obwohl ich noch relativ Jung bin.

Wenn es sowieso kein Wert mehr hat nach den Dokumentierten Sache noch weitere Info's zu sammeln frag ich mich warum das alte Gerät immernoch regelmäßig abgefragt wird.

Ist ja nach der Aussage vom Kardiologen unsinnig da ja eh schon alles Dokumentiert wurde.

Nicht falsch verstehen, ich nehm dir das nicht böse.

Aber bin einfach Frustriert weil ich das ganze einfach nicht Verstehen kann .. Zumal der Kardiologe empfohlen hat das alte Gerät noch nicht zu explantieren und abzuwarten falls es doch irgendwann sinnig erscheint ein neues zu Implantieren.

Danke für deine Zeit!

T&atSjRanaR6472


Konnte man dein Vorhofflimmern nicht beseitigen durch eine Ablation? Nimmst du Marcumar?

Meine Güte da hast du aber was an der Backe so jung. Obwohl, ich war 33 bei meinem Herzkatheter. Bei mir ist Ruhe.

Ich kann deinen Frust verstehen, aber einen Tipp hab ich leider nicht.

Als ich als junger Erwachsener beim Kardiologen Herzprobleme beschrieb wurde ich nicht ernstgenommen und man sagte mir "Ist alles Ok, kannst gehen" und ich wurd nicht ernst genommen.

Hab ich auch erlebt. Die Unsicherheit dass man was übersieht bin ich lange nicht losgeworden.

E,h!emalige[r NButzerv >(#608x010)


Also ok,

dann ist es also paroxysmales Vorhofflimmern, wie du schreibst.

Weißt du was, ich an deiner Stelle würde mir eventuell eine Meinung von einem anderen Kardiologen einholen und den Medikamentenplan (von den Mitteln die du zur Zeit einnehmen musst) mitnehmen. Aber wegen der Thrombosegefahr haben die Ärzte dir doch sicher auch einen Blutverdünner gegeben oder, den du dir selbst spritzt... ???

Ich muss aber nochmal fragen: Um was für ein Gerät handelt es sich? (Falls du einen Herzschrittmacher meinst, der ist ja wichtig um den Herzrhythmus zu normalisieren). Ich habe das noch nicht ganz herauslesen können?

bMamducOk


Ja .Auf jeden Fall zur Kasse.

Las den Arzt erst mal bei Seite. Vielleicht kannst du ja was zu zahlen. Leider wird oft nicht mehr nach dem eigentlich Sinnvollen entschieden. Ich bin PKV-versichert (Cehfarzttarif),werde aber vermutlich in die GKV wechseln, da ich genau so behandfelt werde,wie in der GKV. Zu nem Chefarzt würde ich sowieso nie gehen.

Bleibe bei deiner Meinung und lass dir erst mal nix ausreden.

KZaKnxga


Da es schon rezidives Vorhofflattern (nach der Ablation) gab ist davon auszugehen dass das Vorhofflimmern ebenfalls wieder auftreten kann.

100% kann man das noch nicht sagen da die Ablation noch nicht so lange zurückliegt. In der Vergangenheit gab es bei mir immer Phasen wo es verstärkt aufgetreten ist und dann wieder eine längere Durststrecke einlegte. Wenn das Vorhofflimmern auftrat dann immer in extremer Form.

Gerade deshalb fände ich es halt Wichtig auch weiterhin ein Auge drauf zu haben.

Mein Kardiologe meinte zwar dass man mir auch so Glauben schenken wird aber wie gesagt dass letzte Vorhofflimmern hab ich nicht mals gespürt und wurde auch nur durch das implantierte Gerät entdeckt.

Marcumar musste ich bisher wegen meines niedrigen Chad Score bisher Gott sei Dank nicht einnehmen. Nur ein anderen Blutverdünner Postoperativ für einige Monate.

Obwohl, ich war 33 bei meinem Herzkatheter. Bei mir ist Ruhe.

Ich drück dir ganz doll die Daumen dass es so bleibt :)

Hab ich auch erlebt. Die Unsicherheit dass man was übersieht bin ich lange nicht losgeworden.

Oh gut, dann kannst ja abschätzen wie es mir damit ungefähr geht. :)

Hoffe einfach dass sich etwas tut, ich wirke vielleicht etwas Ängstlich in meinen Postings. Bin ich aber nicht, nur will ich Vorwärts kommen in der Sache und da ist weitere Diagnostik denke ich nicht verkehrt.

@ Venus

Weißt du was, ich an deiner Stelle würde mir eventuell eine Meinung von einem anderen Kardiologen einholen

Werd ich tun, die Frage ist nur ob es vielleicht besser wäre vorab mit der Krankenkasse zu sprechen und denen ggf. eine Kostenübernahme zu entlocken.

Mir scheint es nämlich so dass der tatsächliche Grund hinter der Sache der Finanzielle Aspekt ist weil ich gelesen habe dass die Krankenkassen häufig bissl Stunk machen wenn solche Geräte implantiert werden weil es nur der Diagnostik dient.

Aber für die Krankenkassen ist es ja auch nicht günstiger wenn ständig Herzkatheter gemacht werden die noch teurer sind und bisher auch keinen Erfolg gezeigt haben. Im Gegenteil, mein Ruhepuls ist seit der Ablation erst über der gesamten Zeit so signifikant Tachykard.

Aber wegen der Thrombosegefahr haben die Ärzte dir doch sicher auch einen Blutverdünner gegeben oder, den du dir selbst spritzt... ???

Nein, der Chad Score ist zu gering weswegen ein Blutverdünner nicht indiziert ist. Die Thrombosegefahr besteht ja ohnehin nur dann akut wenn das Herz flimmert.

Das implantierte Gerät erkennt Vorhofflimmern, wenn ich es Abfrage würde er mir Anzeigen dass etwas nicht ok ist. Somit könnt ich dann ins Krankenhaus um es Behandeln zu lassen. Umso schneller umso besser weil die Thrombose / Schlaganfalls Gefahr dann schneller gebant ist.

Grundsätzlich ein Blutverdünner zu verordnen ist aufgrund des geringen Chad Score zu Risikoreich. Ich musste mal einen Einnehmen, allerdings nur Postoperativ nach einem Herzkatheter.

Ich muss aber nochmal fragen: Um was für ein Gerät handelt es sich? (Falls du einen Herzschrittmacher meinst, der ist ja wichtig um den Herzrhythmus zu normalisieren). Ich habe das noch nicht ganz herauslesen können?

Es ist ein implantierter Loop Recorder. Das ist ein rein diagnostisches Gerät welches einem Schrittmacher ähnelt. (Ausser dass es bei Gefahr nicht interveniert).

Die neue Generation kann man jetzt wie ich hörte schon mit dem Smartphone auslesen, vorher ging das nur in dem man zum Kardiologen gegangen ist.

Ich könnte mich mit dem ganzen wesentlich besser anfreunden wenn ich die Gründe dafür verstehen könnte warum man kein neues Gerät implantieren will.

Die genannten Gründe kann ich aber nicht verstehen, etwas überspitzt ausgedrückt wäre es dann ja auch unsinnig überhaupt noch EKG's im Krankenhaus oder beim Hausarzt zu schreiben weil man ja nach der Logik auch sagen könnte "Der hat dies und das schon gehabt .. Das wird es jetzt wohl auch sein".

Komme mir manchmal schon vor als wär ich nen Mensch vom Mars der Unmögliches verlangen würde. Dabei will ich nur die Entwicklung im Auge behalten können statt radikal mit weitere Eingriffe auf den Körper zu bombardieren.

Danke auch für deine Zeit :)

Kqaxnga


@ bamduck

Ja .Auf jeden Fall zur Kasse.

Ok danke für deinen Rat :)

Las den Arzt erst mal bei Seite. Vielleicht kannst du ja was zu zahlen.

Wäre ich ohne Wenn und Aber bereit für.

Kann Natürlich sein dass ich bei der Krankenkasse schlafende Hunde wecke und die darauf achten dass auch kein anderer Arzt da tätig wird aber da kann ich dann auch nichts tun.

Leider wird oft nicht mehr nach dem eigentlich Sinnvollen entschieden.

Eben. Und mir erschließt sich nicht warum ein neues Gerät sinnlos sein soll aber im Gegenzug Herzkatheter die auf Gut Glück gemacht werden sollen sinnig sind.

Ich bin PKV-versichert (Cehfarzttarif),werde aber vermutlich in die GKV wechseln, da ich genau so behandfelt werde,wie in der GKV. Zu nem Chefarzt würde ich sowieso nie gehen.

Hört man immer mehr, ist schon merkwürdig. Wenn ich mit Jemanden über das Thema rede dann bekomm ich immer die Antwort dass es keine wesentliche Unterschiede gibt ausser das man komfort und termin -mäßig Vorteile hat. Ansonsten aber nicht.

Bleibe bei deiner Meinung und lass dir erst mal nix ausreden.

Danke dir, werd ich machen.

Man kommt sich nur manchmal etwas doof vor. Aber es geht ja um meine Gesundheit, ich werd mein möglichstes versuchen.

t=he-cav[er


Du willst einen Event-Recorder, um Episoden eines längst bekannten VHF zu erkennen? Schon mal über Puls fühlen nachgedacht ??? ?

PYlüsc(hbiesxt


Irgendwie verstehe ich das Ganze auch nicht.

Wozu muss man etwas dokumentieren, was längst bekannt ist?

Da werden doch keine neuen Erkenntnisse gewonnen.

Efh*emali@ger Nuztzer (#L608010)


Ok danke dir @ Kanga. jetzt weiß ich was das für ein Gerät ist. Aber nach dem, was du durchgemacht hast würde ich da auch darauf bestehen ein neues zu bekommen. Ich kann mich meinen Vorrednern anschließen, wenn es um die finanzielle Seite geht ist die Kasse der richtige Ansprechpartner. :)* ich wünsche Dir viel Erfolg dabei. Wäre schön, wenn du weiter berichtest.

Kqaqnga


@ the-caver

Bitte den Thread nochmal lesen.

Wieso bitte soll ich den Puls fühlen wenn ich subjektiv das VHF nicht wahrnehme? Es gab Episoden wo ich es sehr deutlich wahrgenommen habe, die letzte Episode habe ich aber gar nicht gespürt. Die wurde erst durch den Loop Recorder entdeckt.

Und welche Rolle spielt es ob das VHF bereits bekannt ist oder nicht? Ändert doch nichts daran dass man dagegen dennoch vorgehen muss wenn es Auftritt oder?

@ Plüschbiest

Wozu muss man etwas dokumentieren, was längst bekannt ist?

Da werden doch keine neuen Erkenntnisse gewonnen.

Es ist Bekannt, aber es konnte noch nicht erfolgreich Behandelt werden.

Wenn die Ärzte zwar Wissen dass etwas ungewöhnliches mit dem Herz passiert aber nicht Wissen woran es liegt dann ist der Bedarf für weitere Diagnostik doch gegeben.

Wer gibt die Garantie dass nicht eventuell noch irgendwas neues Auftritt? Das was vom Gerät dokumentiert wurde kam auch nicht alles direkt aufeinmal. Das wurd erst nach und nach dokumentiert.

Ich finde wenn ersichtlich ist, dass die Dokumentierte Episoden häufiger oder stärker werden, ist das schon eine wertvolle Erkenntniss.

Denn aus solchen Erkenntnissen ergibt sich der weitere Handlungsbedarf. Ein Arzt kann aus meiner subjektiven Schilderung nicht unterscheiden was für eine Art der Rythmusstörungen ich hatte weil bei mir vers. formen der Rythmusstörungen auftreten.

Der Arzt sieht dann in seinen Akten die Auflistung was alles Diagnostiziert wurde und kann dann Raten was es wohl am ehesten war.

Was habe ich als Patient davon wenn der Arzt nun von der schlimmeren Form ausgeht eben weil sie schon mehrfach Dokumentiert wurde, meine Medikation erhöht oder ein anderes Präperat verordnet obwohl vielleicht die harmlosere Variante der Rythmusstörung aufgetreten ist bei der eine andere Handlungsform sinniger wäre?

Es kam schon häufig vor dass die Medikation verändert wurde. Dass ich in guten Zeiten weniger Medikamente einnehmen musste, in schlechten Zeiten mehr. Eben weil das aufgrund der Dokumentation entschieden werden konnte.

Tabletten haben üble Nebenwirkungen. Gerade Antiarrhytmika sind nicht ohne und gehen ganz schön auf die Organe.

Ich bin erst 30 Jahre, wenn man mein Herz vorsichtshalber mit mehr Medikamente zuballert als nötig und meine andere Organe dafür leiden nützt mir das relativ wenig.

Wenn du Fieber hast und es misst dann wiederholst du das in der Regel doch auch in der darauffolgenden Zeit oder? Warum tust du das obwohl durch die erste Messung bekannt ist dass du Fieber hast?

Würdest du irgendwann Aufhören das Fieber zu messen wenn es zu lange Anhält?

Nach der Argumentation "Wozu etwas Dokumentieren was schon längst bekannt ist?" stellt sich die Frage warum die Ärzte dann den bisherigen Loop Recorder noch auswerten oder ihn noch nicht explantiert haben weil er ja quasi unnötig ist? Die sehen ja eh nur das was schon Bekannt ist.

Dennoch wird der Recorder im Schnitt alle 8 Wochen ausgewertet.

Von daher erschließt sich mir der Sinn nicht so ganz sorry, bitte nicht böse nehmen.

tPhoe-cxaver


Bitte den Thread nochmal lesen.

Wieso bitte soll ich den Puls fühlen wenn ich subjektiv das VHF nicht wahrnehme?

Bitte nochmal nachdenken: Den Puls fühlt man, *damit* man das VHF bemerkt. Das Risiko von Vorhofthromben besteht erst bei Episoden >48h, und auch da ist es erst mal gering. Mit einmal täglich Puls fühlen bist du also auf der sicheren Seite. Dafür braucht es keinen Recorder.

Und welche Rolle spielt es ob das VHF bereits bekannt ist oder nicht?

Ganz einfach: Weil es dann keine neuen Erkenntnisse mehr bringt - was soll der Recorder denn sonst noch aufzeichnen? Der Vorhof fängt irgendwann das Flimmern an, irgendwann hört er wieder damit auf. Irgendeine zusätzliche Erkenntnis, die eine therapeutische Konsequenz hätte, ist nicht zu erwarten. Wenn man die genaue Stelle wissen will, von wo das Flimmern ausgeht, braucht man eine EPU.

Wer gibt die Garantie dass nicht eventuell noch irgendwas neues Auftritt?

Niemand. Die gibt aber auch mir niemand, und auch keinem anderen Menschen. Nach dieser Logik müsste jeder mit einem Event-Recorder rumlaufen...

EOhemali0geDr Nutzer Q(#1x49187)


Kanga,

weil Du schreibst

Es ist Bekannt, aber es konnte noch nicht erfolgreich Behandelt werden.

Freunde Dich damit an, dass nich alles erfolgreich behandelt werden kann. Unser Leben ist endlich, so ist es eben.

Ich habe auch VHF, neben anderen Kardio-Problemen. Wegen des VHF hab ich mich einer über 6-stündigen PVI unterzogen, nicht erfolgreich. Ich muss damit leben, dass ich immer, ohne jegliche Pause, VHF habe.

Wenn mein Herz im Sinusthythmus war, immer kurz nach etlichen Elektrokardioversionen, kamen Frequenzen von unter 30 bis ins Kammerflimmern vor. Das ist bescheidener als VHF, weitaus bescheidener!

Also, falls Dein VHF weiterhin nicht abgestellt werden kann, lebe damit, nimm Marcumar, oder evtl. besser, aber exponentiell teurer, Lixiana 60 mg, dann hast Du noch ein paar Jahre.

Kfanga


Bitte nochmal nachdenken: Den Puls fühlt man, *damit* man das VHF bemerkt.

Ist nicht so einfach wenn man von Grund auf Tachykardien hat da subjektiv zu differenzieren und neben einen hohen Puls noch VHF zu identifizieren.

Das Risiko von Vorhofthromben besteht erst bei Episoden >48h, und auch da ist es erst mal gering.

Das ist nicht korrekt was du schreibst. Ab Vorhofflimmer Episoden die über 48h Stunden gehen ist das Risiko dass sich Thromben bilden besonders hoch.

Das Risiko dass sich Thromben bilden besteht schon vorher.

Zitat vom Isar Herzzentrum:

Bei Vorhofflimmern sinken die Flussgeschwindigkeiten im Vorhofohr: Es besteht die Gefahr der Blutgerinnsel-Bildung. Solche Blutgerinnsel lassen sich mit Hilfe der Echokardiographie (TEE) gut nachweisen. Besteht längere Zeit Vorhofflimmern (> 48 Stunden) ist das Risiko für die Entstehung von Thromben besonders hoch.

Ganz einfach: Weil es dann keine neuen Erkenntnisse mehr bringt - was soll der Recorder denn sonst noch aufzeichnen?

Nimms mir bitte nicht Übel aber ich schrieb doch deutlich dass nicht nur VHF ein Problem ist sondern dass auch andere Herzrythmusstörungen bestehen welche sehr variieren vom Auftreten, der Intensität und Dauer.

Und man weiß bisher noch nicht was genau mit dem Herzen nicht stimmt, man kennt die Symptome aber nicht die Ursache.

Und deswegen halte ich es für angebracht dass weiter Dokumentiert wird damit frische und zu dem Zeitpunkt Aussagekräftige Dokumentationen vorhanden sind und nicht welche die schon x Monate oder Jahre alt sind.

Der Vorhof fängt irgendwann das Flimmern an, irgendwann hört er wieder damit auf.

Das ist ebenfalls nicht Richtig. Eine spontane konversion in den Sinusrhytmus ist Möglich ja, es ist aber auch nicht selten dass via Medikamentöse oder Elektrische Kardioversion der Sinusrythmus wieder hergestellt werden muss.

Hatte ich beides schon erlebt.

Ebenso wie ich bereits 3 Tage lang VHF hatte was eben nicht wieder spontan konvertiert ist sondern eine Medikamentöse Therapie bedarf.

Und Nebenbei besteht noch das Risiko dass das VHF chronisch (sprich dauerhaft) wird.

Das Risiko steigt signifikant umso länger der VHF Anfall dauert.

Wenn man die genaue Stelle wissen will, von wo das Flimmern ausgeht, braucht man eine EPU.

Wenn es mal so einfach wäre wie du es hier darstellst. Innerhalb einer EPU die vers. Arten der Rythmusstörungen auszulösen um dessen Verhalten zu verfolgen gleicht nicht selten ein Glückspiel.

Ich hatte schon mehrere EPU's, wenn alles Dokumentierte wie du es darstellst ausreicht weil man ja eh keine neuen Erkenntnisse bekommt dann darf man sich die Frage stellen warum mir immer wieder neue EPU's vorgeschlagen werden.

Die Wahrscheinlichkeit nach mehreren EPU's etwas anderes zu sehen wie bei denen zuvor ist wohl als äußerst gering einzustufen wenn man es nüchtern betrachtet wie du es tust.

Wenn ich Google mal anschmeiße und bzgl. Loop Recorder suche findet man so einige Beiträge darüber dass die Krankenkassen nicht selten bei der Abrechnung Kritik üben bzw. nachprüfen ob das ganze gerechtfertigt war.

Da kann ich mir ja schon Vorstellen wo das tatsächliche Problem liegt.

Wo liegt denn nüchtern betrachtet das Problem das man mir nochmal so ein Gerät zur Verfügung stellt? Dass es Geld kostet? Wie gesagt EPU's (die ebenfalls nur Diagnostisch sind) bietet man mir zu genüge an und die sind weitaus teurer.

Das Risiko das gleiche zu finden? Besteht auch bei EPU's.

Gesundheitliche Risiken? Bestehen so gut wie gar nicht bei der Implantierung.

Zu mal man mir wie gesagt geraten hat das alte Gerät nicht zu explantieren falls es doch mal Bedarf gibt einen neuen zu Implantieren ..

Aber ich werd morgen mit der Krankenkasse über das Thema sprechen und dann Erfahre ich ja wie die zu dem Thema stehen, wenn die von ihrer Seite aus grünes Licht geben werd ich einen anderen Arzt aufsuchen.

@ Prinz

Freunde Dich damit an, dass nich alles erfolgreich behandelt werden kann. Unser Leben ist endlich, so ist es eben.

Wer sagt denn dass es nicht Behandelt werden kann? Die Ursache ist ungeklärt bzw. Rätselhaft.

Ggf. ist es etwas was man Behandeln kann wenn man weiß was es ist. Genau deshalb ist weitere Diagnostik wichtig.

Mit 30 Jahren bin ich noch etwas zu Jung um mich damit anzufreunden ;-)

Ich habe auch VHF, neben anderen Kardio-Problemen. Wegen des VHF hab ich mich einer über 6-stündigen PVI unterzogen, nicht erfolgreich. Ich muss damit leben, dass ich immer, ohne jegliche Pause, VHF habe.

Nicht schön sowas zu lesen. Falls du das beantworten möchtest: Hast du die PVI nicht wiederholen lassen? Da besteht doch Grundsätzlich die Möglichkeit zu. Oder geht das nicht mehr wenn es chronisch ist?

Bei mir ist das VHF noch nicht chronisch, deshalb möchte ich auch jede Möglichkeit ausschöpfen damit es gar nicht dazu kommt. Es mag den Eindruck machen dass ich vielleicht zu übermotiviert an die Sache herangehe aber es geht schließlich um meine Gesundheit.

Wie du sagst: Das Leben ist endlich .. Deswegen sehe ich es auch als Pflicht an für meine Interessen einzutreten damit die Herzaktivitäten eben weiter im Auge behalten werden können.

Wem tut das denn Weh wenn das so weiter passiert? Der Krankenkasse weil die für das Gerät zahlen müssten ja .. Aber wie gesagt die müssen auch für eine EPU zahlen die mir ja zig mal im Jahr angeboten wird wovon es auch schon mehrfach welche gab. Die ist noch teurer und ebenfalls nur Diagnostisch.

Es besteht die Möglichkeit dass bei einer neuen EPU etwas zum Vorschein kommt was bei denen zuvor noch nicht passierte .. Die gleiche Chance besteht aber auch bei einem Loop Recorder .. Und ein Loop Recorder ist wesentlich schonender als ein Herzkatheter.

Wenn mein Herz im Sinusthythmus war, immer kurz nach etlichen Elektrokardioversionen, kamen Frequenzen von unter 30 bis ins Kammerflimmern vor. Das ist bescheidener als VHF, weitaus bescheidener!

Da magst du Recht haben.

Also, falls Dein VHF weiterhin nicht abgestellt werden kann, lebe damit, nimm Marcumar, oder evtl. besser, aber exponentiell teurer, Lixiana 60 mg, dann hast Du noch ein paar Jahre.

Wie geschrieben das VHF kommt sowieso nur paroxsymal. Ich hab eher Probleme durch die anderen Herzrythmusstörungen die ich im Alltag habe.

Allein schon durch den dauerhaft tachykarden Ruhepuls (den ich übrigens in ausgeprägter Form erst seit der PVI habe).

Danke für den Tipp bzgl. Marcumar / Lixiana aber ich werde nicht mit 30 damit beginnen solche Mittel zu nehmen. Ich nehme schon Betablocker und ein Antiarrythmika.

Wenn ich jetzt anfange einen Blutverdünner einzunehmen dann kann ich ja gar nichts mehr machen was meiner Altersklasse entspricht und muss ständig Angst haben vor Blutungen.

Ich möchte Diagnostik. Ich möchte das die Ärzte und ich weiterhin einen Blick auf meine Herzaktivitäten haben. Ich möchte dass die Ursache des Ganzen die möglicherweise Behandelbar ist endlich gefunden wird.

Ich möchte nicht obwohl die Ursache noch gar nicht gefunden wurde, meinen Körper mit noch mehr Medizin zuballern oder weitere risikoreiche Eingriffe durchführen lassen die wieder nur auf Gut Glück passieren.

Bin zugegeben etwas verwundert darüber dass ich mir scheinbar etwas total banales oder sinnloses wünsche wobei ich das gar nicht so sehe.

Aber Danke dennoch an alle für ihre Meinungen.

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