» »

Blutspende, rascher Neuaufbau und Ernährung

CWomrxaIn hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich war seit langem heute mal wieder Blut spenden und habe schon vor, dieses in Zukunft auch mal wieder regelmäßig zu machen, sofern es meine freie Zeit zulässt. Ich stecke den halben Liter immer gut weg, hatte noch nie Kreislaufprobleme o.ä., aber man macht sich schon bisschen Gedanken, was man in den nächsten 24 Stunden alles vorhat. Wenn dann anstrengende Arbeiten oder stressige Tage anstehen o.ä. möchte ich mich zumindest bisschen schonen, möglicherweise auch übervorsichtig ((den letzten Termin habe ich sausen lassen, weil wir tags drauf einen Wellness-Tag in unserem Paare-Club geplant hatten - nicht dass da die Durchblutung nicht gut ist o:)

Wie ist da eure Erfahrung? Nehmt ihr darauf Rücksicht? Habt ihr spezielle Ernährungstipps (außer viel Trinken), die bekanntermaßen einen schnellen Blutaufbau fördern? Freue mich auf die Erfahrungen der routinierten Spender!

Antworten
Bsenit#aBx.


Der Körper regelt das ganz allein...

Die Jungs vom Bund spenden oft. Wäre mir nicht bekannt, dass die nun Schonung bräuchten oder was anderes auf den Teller bekommen.

H8elismendxe


Ich schone mich am Tag der Spende und gönne mir ein leckeres Malzbier.

Aber ansonsten geht es weiter wie immer.

C8ho(mskxy


Mein Arbeitgeber (großes Unternehmen) organisiert 4x/Jahr eine Blutspenden-Aktion. Da schlagen Arzt und Sanis vom DRK direkt bei uns vor Ort ihre Zelte auf und wir Mitarbeiter können während der Arbeitszeit zum Spenden gehen, was jedes Mal sehr viele tun. :)^

Ich stecke das auch immer gut weg, keinerlei Probleme. Weiß nicht, wie es abläuft, wenn man direkt beim DRK spendet, bei uns hat das immer etwas Event-Charakter und für die Spender gibt es eine kleine "Chill-Area", in der man es sich noch eine Weile gemütlich machen soll. Da steht immer Cola (die Original mit Zucker) und Apfelsaft bereit, außerdem Äpfel, Bananen, Mandarinen, Schokoriegel, Traubenzucker, belegte Brötchen. Die Sanis zwingen einem regelrecht davon zu essen und zu trinken. Ich denke nicht, dass das jetzt spezifische Kost ist, die speziell zum Blutaufbau gedacht ist, aber die Cola und der Süßkram soll wohl den Blutzucker hochjagen? ":/ Zumindest nehme ich das mal an.

Ich glaube, es ist einfach wichtig, genug zu trinken und zu essen. Mir geht es hinterher eigentlich immer gut und ich fühle mich ganz normal. Trotzdem gehe ich am selben Tag nicht unbedingt zum Marathonlaufen oder in die Kraftkammer, sprich vermeide Überanstrengung. Normalen Sport habe ich am selben Abend aber auch schon problemlos gemacht.

HxypeCrixon


Habt ihr spezielle Ernährungstipps (außer viel Trinken), die bekanntermaßen einen schnellen Blutaufbau fördern?

Blutbildung, sog [[https://de.wikipedia.org/wiki/Hämatopoese Hämatopoese]] findet im Knochenmark statt. Das Knochenmark besteht aus reticulärem Bindegewebe ( spezielles Bindegewebe) und das ist Teil der [[https://de.wikipedia.org/wiki/Extrazelluläre_Matrix Extrazelluärmatrix]]

Die EZM besteht aus faserigen Bestandteilen und Flüssigkeit mit den darin gelösten Substanzen. Den mengenmäßig größten Anteil stellen dabei, neben Wasser, verschiedene Glykoproteine und Polysaccharide. Daneben kommen Nährstoffe (z. B. Aminosäuren, Glukose), Gewebshormone sowie Elektrolyte vor.

Das bedeutet für die Blutbildung nach dem Spenden gut Wasser zu trinken, Polysaccharide ( Kohlenhydrate) essen, Glukose ( Traubenzucker), Aminosäurehaltge Lebensmittel ( Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Nüsse) und Elektrolyte ( Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium)

:-)

HNype"rioxn


BTW

Welche Blutgruppe habt ihr? :)D

M"yrmid7one


Ich war nun schon etliche Jahre nicht mehr zur Blutspende; und zwar aus dem Grund, weil ich immer extrem lange da lag – nebenan auf der Liege kam bereits die dritte Person, bis bei mir mal endlich der halbe Liter Blut abgezapft war.

Als ich damals abgestöpselt wurde, sagte die Person eindringlich zu mir: "Tun Sie es bitte sich und uns künftig nicht mehr an!" Und das war ergo meine bislang letzte Blutspende. :-/

rEr2n017


hab grad irgendwie ne slapstick szene in dem paar club vor augen

Ppfeffe;rmi.nzb1onbxon


Ich war gestern auch spenden :-)

Also ich mache einfach alles weiter wie vorher. Außer schwer heben direkt nach der Spende, das hab ich nämlich einmal gemacht und da hat es dann saumäßig geblutet.

Ich glaube, der Körper merkt das erst mal gar nicht so dass der halbe Liter weg ist. ich fühle mich jedenfalls meistens so wie immer außer ich habe gleichzeitig meine Tage, dann bin ich schon recht schlapp, aber für dich als Mann ist das ja eher unwichtig

Übrigens haben die in unserem Blutspendezentrum die Intervalle auf 8 Wochen gesenkt.

CmomSran


Die Jungs vom Bund spenden oft.

Beim Bund habe ich damals auch am meisten Blutspenden mitgemacht. Es gab nämlich immer einen Tag frei dafür ;-)

Allerdings sagte man uns damals, man dürfe nach Dienstschluss an dem Tag kein Fahrzeug führen. Ich habe mich nicht daran gehalten, weil ich mich immer fit danach fühlte.

Weiß nicht, wie es abläuft, wenn man direkt beim DRK spendet, bei uns hat das immer etwas Event-Charakter und für die Spender gibt es eine kleine "Chill-Area", in der man es sich noch eine Weile gemütlich machen soll. Da steht immer Cola (die Original mit Zucker) und Apfelsaft bereit, außerdem Äpfel, Bananen, Mandarinen, Schokoriegel, Traubenzucker, belegte Brötchen.

So ist es beim DRK auch. Die sind bei uns in der Stadthalle, da gibt es auch das "Buffet", Getränkeauswahl, Siedewürstchen, Brötchen, Kuchen, Traubenzucker, Obst/Tomaten/Möhren. Wenn man auf der Liege liegt, fragen einen die Helferinnen sogar, ob man was zu Trinken gebracht haben möchte - irgendwie hat es schon was Chilliges ;-D

weil ich immer extrem lange da lag – nebenan auf der Liege kam bereits die dritte Person, bis bei mir mal endlich der halbe Liter Blut abgezapft war.

Damit habe ich zum Glück keine Probleme. Neben mir lag einer mit 100 Kilo, hatte Kreislaufprobleme und immer wieder ging der Alarm los, weil das Blut zu langsam lief. Ich hatte kaum gemerkt, dass der Beutel angeschlossen ist, und da war er schon halb voll.

Welche Blutgruppe habt ihr? :)D

Bei mir ist es B. Möchtest du einen Mikrozensus auf Med1 machen? :-)

Ich finde es auch interessant zu erfahren, wieviele eigentlich Blut spenden. Man hört immer, dass die Reserven knapp seien, aber bei uns hatten die gestern bestimmt 20 Liegen aufgestellt, die zu 75% auch am frühen Abend ständig besetzt waren.

B/lCaueAsxter


Ich geh auch regelmäßig spenden, bin Universalspender ;-D

Vorher trinke ich immer ausrechend, esse noch eine Kleinigkeit und schütte einen doppelten Espresso rein. Sonst ist mein Blutdruck zu niedrig und sie schicken mich wieder heim (Grenze liegt bei uns bei 100 mmHg systolisch).

Danach fahre ich nicht mit dem Auto, ist mir zu gefährlich (weil mir doch etwas schwummrig ist). Abends trinke ich dann ein Glas Wein, ist ein billiger Rausch ]:D

Der limitierden Faktor sind bei mir Reisen ins außereuropäische Festland: da darf man dann oft 3 Monate nicht spenden gehen (wegen Inkubationszeit für Malaria etc.), das schränkt schon sehr stark ein.

Einige meiner sporttreibenden Freunde gehen nicht Blut spenden, wenn in den nächsten 4 Wochen ein Wettkampf stattfindet, da sie das schon als Leistungsabfall merken. Ich treibe auch viel Sport (ohne Wettkämpfe), den Blutverlust merke ich schon 1-2 Wochen lang als schnellere Erschöpfung.

SUchmUidoti70


Ich bin noch ein Anfänger, war erst 6x, will das aber jetzt regelmäßig machen. Ich dachte früher immer, meine Neurodermitis sei da ein Hinderungsgrund. Ich gehe zum DRK, da lassen sie mich als Frau aber auch "nur" 4x im Jahr spenden.

Wenn ich vorher gut trinke (am besten 2 Liter), dann läuft das Blut gut und hinterher ist mir maximal etwas schwummerig. Und die Damen da in meiner Spendenstelle zaubern immer total leckere und liebevoll verzierte Brötchen und Schnittchen.

Im letzten Jahr wurde mir vor der Knie TEP die Eigenblutspende nicht empfohlen, es lagen aber 2 Konserven für den Notfall für mich bereit, auch ein Unfall mit Blutverlust ist schnell passiert. Daher finde ich, es ist für mich eine leichte Art und Weise, mit einer Blutspende Anderen zu helfen. In 2-3 Wochen habe ich es wieder auf dem Plan.

Für die Statistik: Blutgruppe A positiv.

D+implxe


Ich war mal "Profi", d.h. ich habe ca. alle 5-6 Wochen Thrombozyten gespendet. Wenn man nämlich in die örtliche Uniklinik geht, bekommt man dafür bis zu 60 €, die man als Student gut gebrauchen kann. Das Geld wurde anschließend in Bier investiert, war günstiger, denn man musste nicht so viel trinken ;-D ! Momentan läßt es die Kombi aus Beruf und Kindern zeitlich nicht mehr zu, man ist schon zwei Stunden beschäftigt. Aber eine Chill Out Area mit Verpflegung gibt es in der Klinik auch. Die Cola und der Kaffee werden übrigens weniger für den Blutzucker denn für den Blutdruck gereicht (Koffein). Probleme mit dem Kreislauf hatte ich eigentlich nicht, nur bei der Thrombozytenspende kann es immer mal wieder ein wenig kribbeln, als wenn man Ameisen unter der Haut hat. Habe ich immer gut weggesteckt.

Bei uns auf dem Dorf wurde immer am 2. Januar Blut gespendet, da lief es besonders gut! Ein Kollege und ich haben mal einen Beutel unter 10 Minuten voll gemacht.

GOiugseppxe


Ich gehe regelmäßig beim DRK Blutspenden. Ich achte vor der Blutspende darauf dass ich viel trinke (sonst trinke ich eher zu wenig :-/) und dass ich vernünftig esse. Nach der Spende lasse ich es immer locker angehen, also kein Sport oder sonstige größere körperliche Beanspruchung. Das aber nur am Tag der Blutspende, ab dem nächsten Tag geht es wieder wie gehabt weiter.

Probleme hatte ich durch die Blutspende nie.

Die letzten Male bin ich immer etwas später gegangen dann war weniger los und man kommt richtig schnell durch.

C3omrxan


Übrigens kann ich euch mitteilen, dass ich schon 3 Tage später absolut keine Folgen spürte, selbst bei Belastung. An Sex war am nächsten Tag noch nicht zu denken, aber auch das ging 2 Tage später wieder.

Ich habe einfach ausreichend gegessen und auch viel getrunken. Auf besondere Ernährung habe ich nicht geachtet.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH