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Tatsächliche Erkrankung oder psychisches Problem?

N)ikolaUs442 hat die Diskussion gestartet


Hallo Freunde,

mir geht es seit gut einer Woche total beschissen. Ich bin total müde und völlig fertig, trotz Sonntag komplett im Bett und allgemein etwas mehr Schlaf als normal.

Ich habe ständig das Gefühl bewusst atmen zu müssen und trotzdem schwerer als normal Luft zu bekommen. Mein Puls ist in Ruhe auch etwas niedrig, so 55-60 (und nein, ich bin kein Sportler (bin zwar schlank und habe bis vor einem Jahr viel Sport gemacht, aber das war einmal))Blutdruck war heute morgen bei 125/80. Komme morgens kaum, habe immer so einen Tunnelblick (psychisch zumindest) und bin auch total traurig. Und irgendwie habe ich auch manchmal das Gefühl, demnächst den Löffel abzugeben, obwohl das ja eher unwahrscheinlich ist.

Letzten Monat wurde bei mir Diabetes Typ 1 diagnostiziert, worüber ich eigentlich halbwegs hinweg war und stets gute Werte erzielen konnte. Auch heute.

Es ging letzte Woche damit los, dass mir die Hand sehr geschmerzt hat, was einer Sehnenscheidenentzündung zu verdanken ist. Seither geht es mir einfach total dreckig und ich bin auch ziemlich abwesend.

Klingt das nach einem psychischem Problem oder was meint ihr? Zum Hausarzt kann ich dank Geschäftsreise erst am Freitag

Antworten
m*s\92


F ür mich hört sich das ein bisschen danach an, als ob du die Diagnose noch verarbeitest. Unheilbare Krankheiten steckt man nicht einfach so weg. Dass du in der Reaktion darauf grad lustlos und traurig bist, ist völig normal. Das wird wieder besser. @:)

KNanxga


Hi Niklas,

Da kann man nur Spekulieren.

Ein Ruhepuls von 55 - 60 ist Ok, selbst wenn du kein Sportler bist. Kritisch wird es ab 50.

Gehe eher davon aus dass du seit der Diabetes Diagnose etwas sensibel eingestellt bist. Aber wie gesagt: Das ist nur Spekulation.

Mjarsupil7ami55x5


Warst du denn wegen der Atemnot schon beim Arzt?

Mir geht's momentan ähnlich wie dir. Allerdings war vom Arzt nichts festzustellen

NoiklaMsT442


Marsupilami555 ja ich hatte leichte Herzrhythmusstörungen, aber nix wildes. Ist jetzt wieder besser. Hat er ein EKG gemacht?

mausic=us_6x5


1 Beitrag entfernt (OT).

d6ennZisvxlc


Hallo, ich bin 38 jahre alt und habe aufgrund von herzrasen und herzrythm.stöhrungen 3 lekg's bekommen. ausserdem ist ultraschall und blut entnommen wurden. alles o.k.! komischerweise werden die rythmusst. aber immer schlimmer und schlimmer! angefangen hat alles vor über 10 jahren mit einem ruhepuls von 80/min. und einer minimalen herzr.st. heute schlägt mein herz 110/min! ohne betablocker die rythm.st. sind enorm geworden. ich bin mir zu 99,99% sicher das das organische ursachen hat! es ist sehr merkwürdig, mein hertz schlägt ganz normal und dann macht es plötzlich ein-zwei intensievere schläge! diese kann man fühlen ist aber auf dem ekg nicht zu sehen, weil es natürlich ein normaler schlag ist. bräuchte dringend hilfe. viele grüsse aus ilfeld, dennisvlc

N7ikl:as442


Dennis ich würde mal den Arzt wechseln wenn er dich nicht ernst nimmt. Und warte nicht zu lange damit. Geh zum Kardiologen und wenns akut ist in die Notaufnahme

PEeddxi


Hallo, also, ich bin eine Herzchenmama. Das hier ist aber trotzdem eine Laienansicht:

Herzrhythmusstörungen hat jeder Mensch. Diese fühlt man sogar, und natürlich vermehrt, wenn sie oft hintereinander sind. Ein Herz ist kein Uhrwerk und darum ist es normal, dass es mal unrund läuft.

Also, eine zweite oder sogar dritte Meinung einzuholen, ist nie verkehrt.

Wenn aber das Herz abgeklärt ist, dann auch mal andere Dinge in Betracht ziehen: Schilddrüse, Vitaminwerte, Kalium im Blut, ect.

Wenn das alles abgecheckt ist, schauen, wie sieht es mit der Psyche aus? Man glaubt gar nicht, was die mit einem machen kann. Alles gute

N<ikla*s44x2


Dass das mit den herzrhythmusstörung normal ist hat mein Hausarzt mir auch erklärt. Aber da es mir nicht gut ging meinte er dass man es mit Betablockern probieren könnte.

Die Müdigkeit wurde auch etwas besser, aber ich bin immer noch total müde und angeschlagen.

Dass mit der Psyche kam mir auch schon in den Sinn. Die letzten Wochen waren Dauerstress aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es nur davon kommen kann. Peddi hast du denn erfahrungen in dem Bereich?

CNaMram`axla 3


Hast du einmal Vit. D, B12, Ferretin, Zink, Selen, Mangan, Folsäure testen lassen? Vitamine und Minteralstoffe haben einen nicht geringen Einfluss auf den Stoffwechsel, Körperfunktionen ect.

Herzrythmusstörungen unter B12-Mangel ist keine Seltenheit. Vitamin-D-Mangel macht schlapp und müde. Alle anderen Stoffe braucht das Immunsystem, die Schilddrüse ect.

P.edxdi


Dass mit der Psyche kam mir auch schon in den Sinn. Die letzten Wochen waren Dauerstress aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es nur davon kommen kann. Peddi hast du denn erfahrungen in dem Bereich?

Ja, ich hatte wahrhaftige Herzrythmusstörungen in Streßsituationen, und das nicht zu wenig. Die waren auch auf dem LangzeitEKG

In besseren Zeiten war dann auch mein Herz ruhiger.

Für mich auch logisch, da in stressigen Zeiten ja auch mehr Adrenalin ausgeschüttet wird. Da schlägt das Herz zum einen schneller, und man selber ist ja auch in Unruhe.

Kannst Du Streß reduzieren? Dir Ruheinseln schaffen?

Übrigens können Betablocker Depressionen hervorrufen und verstärken. Wenn s um Blutdrucksenker geht, ich nehme Ramipril, da ich eben vorn den Betablockern verstärkt Depressionen bekam. Also schau da mal drauf.

PKe!ddxi


PS: Da meine Tochter seit kurzem auch Diabetes Typ 1 hat,

auch hier mal schauen, da sind Tiefs im Anfangsstadium total normal. Diabetes und Depressionen hängen sehr oft zusammen. Wenn sich das Insulinspritzen eingependelt hat, dann wird das auch besser. Kannst Du eine Reha machen?? Müdigkeit gehört ebenso zu Diabetes. Der Langzeitwert muß da erst mal runter.

Hier mal Info, das erklärt einiges, was bei Dir zutreffen könnte:

[[https://www.diabetesde.org/experten-chat/diabetes-depression]]

Ncikl3asC442


@Caramala 3 Blutbild wurde keins gemacht. Mein Hausarzt hat mich ja heimgeschickt und gemeint, ich hätte nix (was ja auch sein kann. Fühle mich da irgendwie nicht so richtig ernstgenommen.

@Peddi über das Tief war ich eigentlich total hinweg und mir gings prima. Ich bin ja offen für alles, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass das nicht allein von Kopf kommen kann. Ich bin wirklich total platt und immer müde aber nicht traurig oder so. Betablocker lasse ich jetzt mal weg und schau ob das was hilft.

Wenn nicht weiß ich auch nicht was ich noch machen kann - vor allem wenn mich der Hausarzt nicht mal ernst nimmst %-| Klar wäre es denkbar, dass ich einfach niedergeschlagen bin. Aber denke nicht dass es so ist. Ich versuche diese Woche wieder Sport zu machen und bisschen rauszukommen und sehen ob "Ablenkung" was hilft. Wenn nicht muss es ja körperliche Ursachen haben

P+exddi


Niemals Medikamente ohne ärztliche Absprache absetzen !!

Zum Arzt und bitte abklären.

Sag mal.... Hast Du meine Postings gut gelesen? Natürlich macht die Psyche viel mit einem. Die Seele wohnt nunmal in deinem Körper

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