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Hab wieder ein Tachykarden Run und weiß nicht was jetzt -.-

E6hemal2i_ger N9utzelr (#1'49187)


Nein, das kann man damit nicht herleiten. Die Ursache sind fehlgeleitete Ströme auf falschen Leitungsbahnen, sie zu finden und dann die Bahnen zu veröden und die Ströme dazu zu bewegen, sich auf die richtigen BAhnen zu begeben, ist sehr kompliziert. Ich habe das auch alles hinter mir, erfolglos.

Bei mir war dann noch das Problem, dass WENN mal einen Sinusrhythmus herstellen konnte, meine Frequenz auf 30 und darunter fallen konnte. Oder auch auf 240 mit Einstieg ins Kammerflimmern steigen konnte.

Ktangxa


@ Prinz

Ich denke meine EF ist in Ordnung sonst hätte man das wohl explizit erwähnt, hoff ich jedenfalls ;-D

@ Bella

Nein, man kann zwar die Art der Tachykardie / Rhythmusstörung feststellen (Sinus, Supraventrikulär, Schmalkomplex, Ventrikulär, Atrial etc.) und wie sie anfing / sich im Verlauf verhielt und endete (sofern es aufgezeichnet wird) aber was das Problem ist wodurch die Tachykardie / Rhythmusstörung ausgelöst wurde kann man damit nicht feststellen.

Man hatte beim vorletzten Krankenhaus Aufenthalt noch eine weitere Diagnostik Möglichkeit in den Raum gestellt, dabei sollte mir ein Medikament verabreicht werden (weiß leider den Namen nicht mehr, fing mit A an) wodurch der Herzschlag eine gewisse Zeit aussetzt.

Soweit ich es richtig Verstanden habe sollte das den Vorteil haben das man dann die elektrischen Impulse besser verfolgen kann.

Nach einer gewissen Zeit fängt das Herz dann wieder mit dem Schlagen an.

Der Oberarzt entschied sich am Ende dann aber dafür noch ein wenig Zeit verstreichen zu lassen bevor wir so ein Geschütz auffahren. War darüber auch nicht unglücklich, denn die Vorstellung dass das Herz kurzfristig zum anhalten gebracht wird .. ":/

pDelzdtier8x6


Eine EF von 60 % ist gut/normal.

Allerdings ist die EF nicht alles, und es gibt sehr wohl eine Herzinsuffizienz, bei der das primäre Problem nicht eine verminderte Pumpkraft/Kontraktilität des linken Ventrikels ist, sondern eine eingeschränkte Füllung des Ventrikels bzw. eine Füllung, die nur unter erhöhten Drücken gelingt. Ein vergrößerter Vorhof, ohne dass eine signifikante Klappeninsuffizienz vorliegt und ohne dass der linke Ventrikel vergrößert ist, könnte dafür sprechen.

Da müsste dann mal dann Parameter wie E/A Ratio, sPAP und e' und E/e' bestimmt werden.

Daher fragte ich ja nach dem letzten Echo-Befund im Original. Diese Parameter werden nämlich gerade bei jungen Menschen nicht unbedingt regulär bestimmt.

K;angxa


In meinen Unterlagen finde ich nichts bzgl. der Parameter. Hab das mal durchforstet Vorhin.

Werde mein Hausarzt mal auf die Parameter ansprechen, die bekommen ja einen etwas ausführlicheren Bericht als der Patient beim verlassen des Krankenhaus.

Mein Hausarzt ist aber bis zum 4.08 im Urlaub. :/

Was auch zu einer Herzinsuffizienz passen würde ist dass ich einen verstärkten Harndrang in der Nacht habe. Ich hoffe aber dennoch dass es sich nicht um eine Herzinsuffizienz handelt.

pTelz+tixer86


Naja, es muss ja nicht gleich eine Herzinsuffizienz sein, sondern kann auch "nur" eine leichtgradigere Ausprägung einer Kardiomyopathie ohne HI.

Dass der verstärkte nächtliche Handrang etwas mit deinem Herzen zu tun hat, glaube ich nicht, da Nykturie im Rahmen einer HI üblicherweise ein Symptom bei venösem Rückstau bis in die Beinvenen ist. Du müsstest also Ödeme in den Füßen/Beinen haben.

Außerdem ist ein weiters typisches Symptom bei einer HI die Luftnot unter Belastung und du schreibst ja, dass du durchaus sportlich bist.

EqhemalYiger Nutyzer" (v#1491x87)


Man hatte beim vorletzten Krankenhaus Aufenthalt noch eine weitere Diagnostik Möglichkeit in den Raum gestellt, dabei sollte mir ein Medikament verabreicht werden (weiß leider den Namen nicht mehr, fing mit A an) wodurch der Herzschlag eine gewisse Zeit aussetzt.

Du meinst bestimm Amiodaron. Das habe ich auch für einige Monate genommen, und unter Amiodaron hab ich auch zwei EKV gekriegt, die nicht funktioniert haben. Amiodaron hat beträchtiche Nebenwirkungen, sehr beträchtliche.

Dann gibts neben Amiodaron noch ein zweites Medikament, Name fällt mir nicht mehr ein, unter dem ich auch Elektrokardioversionen gekriegt habe, hat auch nicht funktioniert.

KYangxa


Hab seit einer Stunde wieder einen Tachykarden Run. Puls war anfänglich circa ne halbe Stunde bei 190, dann ist er langsam auf 140 runter.

War kurz davor den RTW zu rufen weil es mir echt Dreckig ging und der Herzschlag schon beinahe Schmerzhaft war.

Hab dann aber erstmal abgewartet.

Ich zähle schon die Tage runter bis mein Hausarzt am 7. August endlich wieder da ist, den werd ich dann mal anhauen mir schnellstens ein Herz-MRT zu besorgen.

Vielleicht kommen wir dann endlich nen Schritt weiter.

@ pelztier

Dass der verstärkte nächtliche Handrang etwas mit deinem Herzen zu tun hat, glaube ich nicht

Das ganze hat Zeitlich paar Monate vor meinen ersten Problemen angefangen soweit ich mich recht erinnere. Es könnte aber auch sein dass es schlicht und einfach an den Herz Medikamenten liegt und das es vorher was anderes war.

Ödeme hab ich jedenfalls nicht.

Außerdem ist ein weiters typisches Symptom bei einer HI die Luftnot unter Belastung und du schreibst ja, dass du durchaus sportlich bist.

Bei Belastung spüre ich dass mir das Atmen schwerer fällt. Es stimmt das ich Sportlich bin, ich muss aber dazu sagen dass Sport mir dennoch nicht gut tut. Eigentlich hab ich von meinem Hausarzt auch striktes Sportverbot bekommen nachdem er mein L-EKG ausgewertet hat.

Aber da ich noch Jung bin und noch auf der Partner suche bin kann ich auf Sport nicht so ganz verzichten. Heißt jetzt nicht das ich Bodybuilding betreibe, aber halt Fitness.

@ Prinz

Kann mich leider nicht mehr an den Namen erinnern, es sollte aufjedenfall nicht mehrfach verabreicht werden sondern einmal damit man halt den Herzschlag für eine kurze Zeitspanne aussetzen lassen kann um zu sehen wie die Impulse sich Verhalten.

Man sagte das Herz würde dann wieder spontan anfangen zu Schlagen.

Elektrokardioversionen hatte ich auch schon mehrfach, aber da wird doch in der Regel "nur" eine kurze Vollnarkose gesetzt und zur Schmerzabwehr Fentanyl verabreicht oder nicht?

Ich hatte von meinen Elektrokardioversionen immer "schöne" Verbrennungen auf der Haut. War das bei dir auch so?

pfelzvtiesrx86


Wie gesagt: ich finde, man sollte bei dir noch einmal intensiver eine unterliegende strukturelle Herzerkrankung/Kardiomyopathie ausschließen.

Aber diese kann auch ohne HI einhergehen, das kommt nur auf die Ausprägung der Funktionsstörung an. Und Rhythmusstörungen alleine können auch ohne HI schon Symptome wie Kurzatmigkeit etc.pp. machen. Frag am besten mal deinen HA auch gleich nach dem Originalbefund des letzten Echos. Vermutlich wird er den aber nicht haben, den muss man sich meist als Patient vor Ort geben lassen.

PN ist in deinem Postfach.

E+hemalEiger rNutzer/ (#1*49187x)


Dann war es nicht Amiodaron, und was es für ein Medikament gewesen sein könnte, weiß ich nicht. Elektrokardioversionen hatte ich viele, viele haben gar nicht fuktioniert, manche nur kurz, wenige Stunden bis zu zwei, drei Tagen. Die EKV sind in den letzten zwei Jahren immer unter bestimmter Medikation gemacht worden, u.a. unter Amiodaron, und unter Propofol oder einem ähnlichen Kurzzeitnarkotikum.

Hautverbrennungen hatte ich nur nach den zwei "Rückholaktionen" 2014. Aber lieber Brandblasen als ganz tot. Obwohl: Der Tod war schön, auch, und im Besonderen, das Hinübergleiten. Nur das Davor nicht, das war die Hölle.

q~u_ackWsalPberexi


Also meistens wurde sie in den Berichten mit > 35% beschrieben.

Ich meine aber bei meinem vorletzten Krankenhausbesuch etwas von > 60% gelesen zu haben.

Bei der Messung muss auch berücksichtigt werden, dass die EF bei einer (schnellen) akuten Tachykardie (vorübergehend) reduziert sein kann, eventuell wurden also bei Dir in der Vergangenheit erniedrigte Werte in einer tachykarden Episode gemessen (> 35 % würden die meisten Ärzte wohl nur schreiben, wenn die EF zum Zeitpunkt der Messung zwar reduziert war, aber eben > 35 % lag). Aussagekräftiger ist eine Messung der LVEF, wenn gerade akut keine Tachykardie vorliegt, aber da ist bei Dir die systolische LV-Pumpfunktion ja mit > 60 % in Ordnung.

Man hatte beim vorletzten Krankenhaus Aufenthalt noch eine weitere Diagnostik Möglichkeit in den Raum gestellt, dabei sollte mir ein Medikament verabreicht werden (weiß leider den Namen nicht mehr, fing mit A an)

Damit war wohl Adenosin gemeint. Wird manchmal bei supraventrikulären Tachykardien gespritzt, hat eine sehr kurze (mehrere Sekunden) Halbwerts- und somit auch Wirkzeit, kann therapeutisch sehr effektiv sein insbesondere bei Reentry-Tachykardien, bei denen der AV-Knoten im Reentry-Kreis eine Rolle spielt, da Adenosin eine kurzzeitige Verzögerung bis Blockierung der Leitung im AV-Knoten induziert, was zur Konversion in Sinusrhythmus führen kann. Daneben kann es auch zur Diagnostik verwendet werden, um beispielsweise ein Vorhofflattern zu demaskieren.

wodurch der Herzschlag eine gewisse Zeit aussetzt.

Ein wirkliches, hm, "Aussetzen" des Herzschlags ist es nicht, allerdings kann es zu einer kurzen, vorübergehenden Sinusbradykardie kommen; subjektiv spüren viele Menschen nach der Injektion außerdem kurzzeitig etwas Atemnot und einen Druck auf der Brust, diese Nebenwirkungen gehören sozusagen "fast schon dazu". Wie alle antiarrhythmischen Medikamente kann auch Adenosin vereinzelt eine proarrhythmische (also eine Rhythmusstörung auslösende) Wirkung haben, die natürlich bedacht werden muss.

Hast Du eigentlich einen niedergelassenen Kardiologen, zu dem Du regelmäßig ambulant hingehst?

K}angza


@ pelztier

Danke dir, werd ich aufjedenfall machen!

@ prinz

Obwohl: Der Tod war schön, auch, und im Besonderen, das Hinübergleiten.

Also darf man sich schon mal auf was freuen? :D

@ quaksalberei

Bei der Messung muss auch berücksichtigt werden, dass die EF bei einer (schnellen) akuten Tachykardie (vorübergehend) reduziert sein kann, eventuell wurden also bei Dir in der Vergangenheit erniedrigte Werte in einer tachykarden Episode gemessen (> 35 % würden die meisten Ärzte wohl nur schreiben, wenn die EF zum Zeitpunkt der Messung zwar reduziert war, aber eben > 35 % lag).

Gut Möglich da mein Herz bei fast allen Echo's tachykard war.

Damit war wohl Adenosin gemeint.

Gut Möglich, ich kann mich leider nur daran erinnern dass es mit A anfing.

Aber Wortwörtlich hat die Stationsärztin mir gesagt mein Herz würde für eine gewisse Zeit aufhören zu schlagen. Aber das kann ja im Prinzip gar nicht gehen da der Körper bei einem völligen Herzstillstand ja gar nicht mehr Arbeiten könnte. Das Gehirn brauch ja Sauerstoff.

Könnte also Gut möglich sein dass du Recht hast mit Adenosin.

subjektiv spüren viele Menschen nach der Injektion außerdem kurzzeitig etwas Atemnot und einen Druck auf der Brust, diese Nebenwirkungen gehören sozusagen "fast schon dazu".

Die Stationsärztin meinte wenn man mir das Mittel verabreicht würde ich mich sehr gedämpft / abwesend fühlen, Druck auf der Brust verspüren und auf eine Sauerstoffversorgung mittels Sauerstoffmaske angewiesen sein.

Also nochmals: Gut möglich dass es sich um Adenosin handelt.

Hast Du eigentlich einen niedergelassenen Kardiologen, zu dem Du regelmäßig ambulant hingehst?

Das ganze ist etwas Kompliziert.

Ich werde meistens von Krankenhaus Ärzten behandelt weil ich leider oft im Krankenhaus lag die letzten Jahre. Ich hab zwar auch einen Niedergelassenen Kardiologen, der führt im Prinzip dann aber nur das gleiche wie die Krankenhäuser nochmals durch und geht anschließend mit den Krankenhaus Ärzten konform dass eine weitere EPU / PVI indiziert wäre. Er behandelt mich also nicht Wirklich sondern verweist mich immer auf Krankenhäuser.

Ich hab aber sowas wie ein "hauptzuständigen" Kardiologen, dabei handelt es sich um einen Oberarzt aus einem Krankenhaus der meinen Event Recorder routinemäßig auslest.

Der hat schon einiges in die Wege geleitet und betont immer dass ich mich ruhig jederzeit an Ihn wenden könne wenn es einen Vorfall gibt oder ich Fragen haben.

Aber er Weiß auch nicht so Recht weiter, dass etwas mit dem Herz nicht stimmt ist laut seiner Meinung unstrittig. Aber Was es ist kann auch er nicht sagen.

Heute Nachmittag als ich in der Stadt mit Freunden war hatte ich wieder einen tachykarden Run mit einem Puls von 175. Ich hatte dabei ein "Komisches" Gefühl in der Brust / Hals.

So als ob etwas mir immer ein kleinen wenig die Luft entzieht, hätte mich am liebsten in der Situation auf den Boden gesetzt weil es echt auf die Substanz ging.

Aber da waren so viele Leute, das hätte dann bestimmt damit geendet das Jemand den Rettungsdienst alarmiert hätte.

Weiß nicht was derzeit Los ist, so Schlimm war es selten. Aber ich trau mich auch nicht ins Krankenhaus weil die sonst wieder auf Herzkatheter kommen.

Mein Hausarzt ist derzeit im Urlaub und er (sowie die Vertretung) würde mich auch wieder ins Krankenhaus verweisen.

Ist irgendwie ein Teufelskreis ..

Normal darf ich mich ja nicht "beschweren" weil ich ja den Herzkatheter ablehne. Aber es ist ja nicht Grundlos, nachdem was ich letztes mal erlebt habe will ich einfach Vorsichtiger sein.

E]hemalqiger Nu6tzerl (#1X49x187)


Also darf man sich schon mal auf was freuen? :-D

Das ist ein wenig relativ. Wenn man das erlebt hat, was ich an den beiden Abenden, die dann jeweils im Kammerflimmern endeten, erlebt habe, dann kann man sich auf den Tod tatsächlich richtig, richtig freuen. Es war eine Erlösung, eine wunderschöne, absolute Ruhe, ein "Rüberrutschen" in einen ganz neuen Zustand, völlig anders als alles bislang Erlebte.

D0reams2x015


Hey Kanga, das hört sich alles ziemlich doof an... ich kenne mich leider nicht gut aus, weil ich selbst das Gefühl habe, keinen "gescheiten" Kardiologen erwischt zu haben.

Was soll mit einer erneuten HErzkatheter-Untersuchung erreicht werden? Die kleinen verletzten Stellen gefunden werden? Und warum würdest du nicht sediert? War das medizinisch notwendig? Denn wenn Du schläfst, bekommst Du nichts mit und könntest Dich dann doch trauen, nochmal das ganze über dich ergehen zu lassen. Wenn damit eine Chance verbunden wäre, wieder ganz normal leben zu können, hätte ich das gemacht.

Außerdem finde ich, es ist sehr positiv, dass du einen Krankenhaus-Arzt hast. Diese sind meiner Meinung nach erfahrener als die niedergelassenen Ärzte.

Bei mir wurde - wegen EXtrasystolen, die ich mit 32 bekommen habe - irgendwann ein großer angeborener Herzfehler diagnostiziert. Es hieß, wir können versuchen, diesen mittels Schirmchen über Herzkatheter zu schließen. War eben ein Versuch - wegen Größe (2,8 cm). Ist dann gelungen Gott sei dank.

1 Woche später fing mein Herz an zu spinnen. Der Puls ging so hoch dass ich ihn nicht mehr zählen könnte. Hörte dann auf, ging wieder los. Mal schneller mal langsamer. Der Kardiologe meinte auf Ultraschall Vorhofflimmern gesehen zu haben. Auf LZ EKG waren dann doch "nur" "normale" Tachykardien zu sehen. Wenn ich jetzt bei Dir lese, dass diese eben einen Namen haben, zweifle ich echt an der Kualifikation meines Kardiologen.

Ich bekam Betablocker, hatte ihn aber nicht lang genommen, kam im Alltag damit nicht zurecht.

Eine Zeit lang hatte ich jeden Tag solche Attaken. Dann für Wochen nichts mehr.

Diese halten dann immer fast exakt 4 Stunden an und verschwinden von selbst. Die ganzen Manöver helfen nicht.

Mittlerweile sind diese Attaken schwächer - der Puls geht nur bis 140 und das Rasen hört zwischendurch mal für Minuten auf. Also bilde ich mir positive Tendenz ein.

Wie fühlen sich Deine Runs an? Der Herzschlag ist ganz normal spürbar (wie beim Joggen)? Bei mir ist der Herzschlag dann richt "schlagend", wie bei einer EXtrasystolen halt.

Mein Kardiologe sagt jedenfalls, das wäre absolut harmlos alles...

Nimmst Du Marcumar? Oder andere Blutverdünningstherapie? Oder ist das bei Deinen Themen nicht notwendig? Bei Voehofflimmern wäre eine Blutverdünnung angesagt, steht in meinem Befund.

D ream%s2015


Hab vergessen zu sagen: ansonsten geht es mir nach dem Eingriff viel-viel besser als vorher. Mein Ruhepuls liegt um 59-66 je nach Stresslevel/Tag des Monatszyklus. Die ganzen Strapatzen haben sich gelohnt. Hätte das mit Schirmchen nicht geklappt, hätte der Defekt per OP am offenen Herzen geschlossen werden müssen. Und damit hatte ich mich damals auch schon abgefunden.

Ich denke, lieber kurz leiden und dann ganz normal weiter leben als immer diese Tachykardien.

Achso, ich nehme manchmal für einige Tage homööpathisches Mittel Herzgespann. Das beruhigt ein bisschen und drückt den Puls nach unten. Vielleicht sollte aber bei Dir der Betablocker gewechselt werden? Irgendwie komisch dass du trotzdem Puls um 100 hast. Wie wäre der denn ohne, bestimmt viel höher...

K'a6ngxa


@ Dreams

Danke für deine ausführliche Antwort

weil ich selbst das Gefühl habe, keinen "gescheiten" Kardiologen erwischt zu haben.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen hm?

Was soll mit einer erneuten HErzkatheter-Untersuchung erreicht werden? Die kleinen verletzten Stellen gefunden werden?

Man hat die Hoffnung vielleicht doch etwas neues zu sehen, denk ich. Gesagt hat mir keiner was man sich dadurch Erhofft.

Und warum würdest du nicht sediert? War das medizinisch notwendig?

Das Herzzentrum sediert bei Herzkatheter nicht, die Begründung war dass Sedierungen in die Ergebnisse verfälschen könnten.

Ich wollte eigentlich Sediert werden (war bei meinen vorherigen auch immer Sediert, das war aber in einer anderen Klinik), man lehnte das aber ab.

Denn wenn Du schläfst, bekommst Du nichts mit und könntest Dich dann doch trauen, nochmal das ganze über dich ergehen zu lassen.

Das Problem ist, im Herzzentrum würden sie es erneut ohne Sedierung machen.

In nem anderen machen sie es mit Sedierung, dies ist aber kein Herzzentrum.

Wenn damit eine Chance verbunden wäre, wieder ganz normal leben zu können, hätte ich das gemacht.

Ich werde mich wohl auch darauß einlassen müssen. Gestern war wieder ein sehr Schlimmer Tag, es muss sich was ändern. Ich denke jetzt wo ich Jung bin verkrafte ich das noch einigermaßen, aber im Alter wirds nicht leichter.

Außerdem finde ich, es ist sehr positiv, dass du einen Krankenhaus-Arzt hast. Diese sind meiner Meinung nach erfahrener als die niedergelassenen Ärzte.

Das war Wirklich ein Glücksgriff, er ist Wirklich sehr engagiert. Als ich mal zur Herzmuskel Biopsie musste hat er extra den Termin für mich in nem anderen Krankenhaus gemacht und dafür gesorgt dass ich vom Chefarzt behandelt werde, obwohl ich nur Kassenpatient bin.

Auch seine Helferin ist Gold wert.

Ich bin sehr dankbar dafür denn Krankenhausärzte sind in der Regel ja sehr gestresst, wenn sie sich dennoch dann Zeit für einem nehmen ist das immer sehr schön.

Bei mir wurde - wegen EXtrasystolen, die ich mit 32 bekommen habe - irgendwann ein großer angeborener Herzfehler diagnostiziert.

Wie hat man das bei dir Diagnostiziert?

1 Woche später fing mein Herz an zu spinnen. Der Puls ging so hoch dass ich ihn nicht mehr zählen könnte. Hörte dann auf, ging wieder los. Mal schneller mal langsamer. Der Kardiologe meinte auf Ultraschall Vorhofflimmern gesehen zu haben.

Dann hast du einiges mitgemacht, kannst dir dann Vorstellen wie ich mich fühle.

Vorhofflimmern ist auch so eine Sache für sich, das Gefühl ist echt unbeschreiblich.

Ich bekam Betablocker, hatte ihn aber nicht lang genommen, kam im Alltag damit nicht zurecht.

Schwindel und Müdigkeit oder wo lagen die Probleme? Welchen bekamst du denn?

Eine Zeit lang hatte ich jeden Tag solche Attaken. Dann für Wochen nichts mehr.

Diese halten dann immer fast exakt 4 Stunden an und verschwinden von selbst. Die ganzen Manöver helfen nicht.

Fühle mich immer Dumm wenn die Manöver nicht Wirken, zum Glück hat es neulich nen Rettungssani im RTW selbst mitbekommen dass die bei mir nicht funktionieren.

Sonst hätt ich an mich selbst gezweifelt ob ich einfach zu Dumm bin die anzuwenden. Aber es passiert echt nichts.

Mittlerweile sind diese Attaken schwächer - der Puls geht nur bis 140 und das Rasen hört zwischendurch mal für Minuten auf. Also bilde ich mir positive Tendenz ein.

Ich wünsche dir sehr dass es immer besser wird.

Wie fühlen sich Deine Runs an? Der Herzschlag ist ganz normal spürbar (wie beim Joggen)?

Ich spür meinen Herzschlag sehr massiv in der Brust, es ist sehr unangenehm und schmerzt beinahe schon.

Es fühlt sich dann dazu noch so an als würd mein Herz von etwas umklammert werden. Zusätzlich tritt Schwindel auf.

Mein Kardiologe sagt jedenfalls, das wäre absolut harmlos alles...

Drücke die Daumen das es Stimmt und harmlos bleibt :)

Nimmst Du Marcumar? Oder andere Blutverdünningstherapie? Oder ist das bei Deinen Themen nicht notwendig?

Nein, ich nehme kein Marcumar ein.

Ich musste nach meinem letzten Herzkatheter mehrere Monate den Blutverdünner Xarelto einnehmen.

Eine dauerhafte Blutverdünnung ist bei mir trotz paroxsymales VHF nicht notwendig da mein Chad Score wegen meines jungen Alters etc. zu Niedrig ist.

Da würde das Risiko Blutverdünner größer sein als die eventuelle Schäden durch das VHF.

Hab vergessen zu sagen: ansonsten geht es mir nach dem Eingriff viel-viel besser als vorher.

Das freut mich sehr :)

Ich fühlte mich nach meinem letzten Herzkatheter auch besser die ersten Wochen / Monate. Bei der ersten Nachkontrolle war auch alles in Ordnung.

Bei der zweiten bekam ich aber nen Schlag ins Gesicht, ich fühlte mich zwar besser aber die Ergebnisse waren alles andere als gut sodass sofort eine neue Elektrophysiologische Untersuchung und Pulmonalvenenisolation angeraten wurde.

Mein Ruhepuls liegt um 59-66 je nach Stresslevel/Tag des Monatszyklus.

Das wär so ein Träumchen wenn ich auch mal wieder auf so nem Level kommen würde. Aber mit ganz viel Glück komm ich manchmal (sehr selten) auf 90.

Hätte das mit Schirmchen nicht geklappt, hätte der Defekt per OP am offenen Herzen geschlossen werden müssen. Und damit hatte ich mich damals auch schon abgefunden.

Zum Glück kam es anders, wäre sonst ein Albtraum gewesen.

Ich denke, lieber kurz leiden und dann ganz normal weiter leben als immer diese Tachykardien.

Das Problem ist dass die beiden Herzkatheter die angeraten werden nur möglicherweise Helfen, es kann genauso gut sein dass sich nichts ändert.

Deswegen bin ich etwas gebremst ob ich das Risiko wirklich eingehen sollte. Klar reden wir hier von Eingriffe die nicht sehr Risikoreich sind, Routineeingriffe eben.

Aber das wurd mir auch beim letzten Eingriff gesagt und prompt war es dann Lebensbedrohlich.

Wäre es das erste Mal gewesen dass es Probleme gab wäre es noch vertretbar gewesen. Aber es gab ja noch den anderen Herzkatheter bei dem heftiges Vorhofflimmern auftrat. Die mussten dann mehrfach elektrisch Kardiovertieren, mehrfach Medikamentös.

Aus dem 2 Std. Eingriff wurd dann ein 6-7 Std. Eingriff.

Es erschreckt mich selbst ein wengi wenn ich bedenke dass ich schon so viele Herzkatether hatte. Vielleicht wäre es sinnvoller weiter Defensiv zu bleiben.

Aber das ist halt auch sehr schwer weil diese Probleme an mir zerren. Momentan bin ich einfach Ratlos.

Vielleicht sollte aber bei Dir der Betablocker gewechselt werden?

Das überlegt man häufiger, man hat es auch schon mit Implicor (Mischung aus Beta Blocker und Ivabradin) probiert versucht. Aber das hab ich nicht gut vertragen leider.

Irgendwie komisch dass du trotzdem Puls um 100 hast. Wie wäre der denn ohne, bestimmt viel höher...

Ohne wäre es Wohl Jenseits von Gut und Böse.

Meine Idee war mich mal im Ausland umzusehen, mich dort Untersuchen zu lassen um zu schauen ob es da andere Ansätze gibt.

Aber ich glaub die Kochen auch nur mit Wasser oder was meint ihr?

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