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Schlafentzug tödlich???

A#r6dx84 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich habe seit einer Woche gerade mal wenn überhaupt 12 Stunden geschlafen. Ich steigere mich Nachts so sehr rein, dass es einfach nicht funktioniert. Es macht mich wütend und verändert mich... Ich muss zur Arbeit obwohl ich total fertig bin. Mein Kreislauf ist relativ am Boden und ich weiß nicht weiter.

Der Hauptgedanke der mich beschäftigt ist, kann man davon sterben, also vlt. einen Herzinfarkt kriegen? Aus diesem Grund stelle ich die Frage in diesem Forum. Ich leide sowieso an normalen Extrasystolen und diese Sache bringt mich vollkommen durcheinander. Ich habe Angst mein Verstand zu verlieren.

Grüße

Antworten
m'us3icusx_65


In was steigerst Du dich nachts hinein?

A)r*d8x4


Begonnen hat es damit, dass ich eines Nachts nicht schlafen konnte weil ich ein wichtiges Projekt hatte. Danach kam es noch einmal vor und der Gedanke hat sich dann gefestigt. Ich will unbedingt schlafen aus Angst es könnte mir gesundheitlich schaden und das ist das Problem... Ich kriege diesen Gedanken nicht los obwohl ich genau weiß, dass das der Auslöser ist. Am Tag fühle ich mich dann nur noch fertig und habe Angst einen Herzinfarkt oder etwas Anderes davon zu bekommen.

L,uc:i3x2


Die familiär Erkrankung ist tödlich aber da schlafen die über Monaten bis Jahren nicht.

Versuche es mal mit autogenes Training. Anleitung findest du auf YouTube.

A#rd284


Die familiär Erkrankung ist tödlich aber da schlafen die über Monaten bis Jahren nicht.

Das habe ich gelesen aber bei mir ist es definitiv nur psychisch bedingt. Autogenes Training habe ich auch schon probiert. Es klappt einfach nicht. Ich habe einen Termin bei einem Neuoro- und Psychologen aber erst in zwei Monaten trotz Erklärung meiner Problematik :(

Lzi"laL'i0na


Ich muss zur Arbeit obwohl ich total fertig bin. Mein Kreislauf ist relativ am Boden und ich weiß nicht weiter.

Dann ab zum Hausarzt. Der kann dich krankschreiben und schauen, ob ggf. Medikamente akut zur Unterstützung verschrieben werden.

A:rmdy84


Ist das aber tödlich?

L\il$aLinaa


Was genau? 12 Stunden innerhalb einer Woche schlafen?

Nicht zwangsläufig - gesund aber auch nicht. Also mach das dagegen.

s\cqhnittxer


Du schläfst doch eine Menge mit 12 h die Woche. Daran ist nichts tödlich.

Aber jemand der so gestreßt ist wie du, und müde, könnte vielleicht leicht Fehler machen, zum Beispiel einen Verkehrsunfall machen, die Herdplatte anlassen, auf Glatteis oder einer Bananenschale ausrutschen und sich den Hals brechen.

Und mittelfristig gestreßt leben, erhöht wohl schon auch Risiken für Herzinfarkte. Also ich sag mal in der Größenordnung von spekulativ 0,1 % auf 0,5 % pro Jahr.

mku@sicu\s_x65


Du schläfst doch eine Menge mit 12 h die Woche.

Bitte ??

Wenn man "Woche" als 7 Tage interpretiert, ergeben sich - rechnerisch - im Schnitt 1,7 Stunden pro Tag. Das ist viel zu wenig.

Ard84: Die Sache hat zweifellos einen Krankheitswert. LilaLina hat Recht, bitte suche baldmöglichst den Hausarzt auf und schildere ihm das Problem.

sUchnixtter


Die Rede war hier vom Tod als Folge der Schlafmenge. Da reichen 12 h nicht, das ist viel zu viel um zu sterben.

Hab ich mich wirklich so schwer verständlich ausgedrückt.

mcnxef


Der Körper holt sich den Schlaf. Wenn des nur daran liegt, dass du dir Stress machst, wirst du daran definitiv nicht sterben.

Meistens schläft man auch länger, als man denkt, weil man kurze Wegnickphasen selbst nicht als solche wahrnimmt.

k/leiner_d0raBchensxtern


Wenn man nicht durch Schlafentzug gefoltert wird, schläft man irgendwann einfach, bevor man daran stirbt, da sorgt dann der Körper schon dafür - hat zumindest mal ein Arzt meiner Mutter erzählt, die jahrzehntelang unter Schlafstörungen litt. Und auch, dass man meist viel mehr schläft, als man denkt.

Also schläfst du wirklich keine 2 Stunden pro Nacht, sprich bist du 22 Stunden auf den Beinen?

Oder liegst du im Bett und kannst nicht schlafen? Und denkst du bist ununterbrochen wach, was nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen muss.

Geh erst mal zum Hausarzt und lass dir ein Schlafmittel verschreiben.

Versuche andere Entspannungstechniken, z.B. progressive Muskelentspannung nach Jacobsen o.ä.

Steh wirklich auf, wenn du nicht schlafen kannst und mach was und versuche es 2 Stunden später wieder.

Power dich beim Sport aus, macht das Schlafen einfacher.

Beginne mit Schlafritualen und festen Zeiten. Kein PC, kein Fernsehen o.ä.

Und mach dich nicht so irre, das ist ja erst seit kurzem so.

Wenn ich z.B. ein ganz großes Event habe, schlafe ich oft 10 -14 Tage max. 4 Stunden pro Nacht, mehr ist nicht drin. Danach brauche ich eine Regenerationsphase, aber mehr auch nicht.

Alles nicht so schlimm!

Komm vor allem mal von deinem "ich sterbe daran" Trip runter, das wirst du sicherlich nicht.

H asenrZeixch


Das eigentliche Problem sehe ich darin, dass Du den Schlaf mit Gewalt erzwingen willst - und Schlaf lässt sich nicht erzwingen - dh. Du musst DRINGEND etwas für Deine ENTSPANNUNG tun, sonst wird das nix.

Als Kind hatte ich mal so eine Phase, wo ich nicht einschlafen konnte. - Alles "Schäfchen zählen" usw. half nix.

Du musst schauen, dass Du Dich erst mal richtig entspannen kannst, vor allem abends - Baldrian und Hopfen wirken beruhigend, die gibt es als Dragees frei verkäuflich. Abends truhige Musik, nichts aufregendes einen beruhigenden Tee usw. Aber nix erzwingen. -

Wenn nichts hilft, dann geh mal zum Arzt.

rdr20x17


Aber sich trotz allem zur Arbeit zu zwingen ist dann auch nicht so klug.

Akut gefährlich ist das nicht, aber einen kompletten Verlust der Lebensfreude kann man natürlich auch als mittelschweres Problem betrachten. Es geht ja nicht immer nur ums pure Überleben. Ausserdem führt das natürlich in burnout und Depression.

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