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Wasser im Herzbeutel und sonstige Diagnosen

l'uda hat die Diskussion gestartet


Haool, ich brauche mal eure Hilfe. Mein Mann war stationär wegen Wasseransammlungen im Herzbeutel. Die Ursache wurde nur vage mit einer Virusinfektion begründet. Auf dem hausärztlichen Bericht standen aber noch weitere Diagnosen, die man ihm im Krankenhaus nicht mitgeteilt hat:

Infrarentales Aortenaneurysma, Aortensklerose, Vena cava grenzwertig weit, Lebervene ebenfalls grenzwertig weit.

Wenn ich diese Diagnosen im Internet nachlese wird mir schlecht. Kann man einen Menschen mit diesen Diagnosen, Wasser befindet sich immer noch im Herzbeutel, es ist nicht weniger geworden, ohne Besprechung der Ergebnisse nach Hause schicken? Hat noch jemand solche Diagnosen und es ist vielleicht wirklich nicht so schlimm?

Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte (Termin beim Kardiologen erst am kommenden Mittwoch).

Gruß

Antworten
aJgnexs


Wasser im Herzbeutel

kann diverse Ursachen haben, Virusinfektion ist wahrscheinlich die häufigste, primäre Behandlung ist Abwarten, bis/ob es besser wird.

Von den anderen Sachen ist das Aortenaneurysma das, was ich abklären wollen würde. Wenn klein, ist auch hier die "Therapie" abwarten.

Die weiten Lebervenen/Vena cava kommen höchstwahrscheinlich vom Percarderguß (Wasser im Herzbeutel), da der Blutfluß in´s Herz dadurch behindert ist, sind also solange der existiert nicht beunruhigend.

Das liest sich nicht, als ob es um einen jungen Mann geht, wie alt ist er denn?

l7uda


agnes

ich danke dir. Mein Mann ist 45, schlank und seit ca. 8 Wochen Nichtraucher.

Gruß

toorsarot


perikarderguss

Hallo luda,

ich hatte diesen sog. Perikarderguss auch, und zwar nach einer Herz-OP letztes Jahr. Ich hatte zuvor auch ein Aneurysma hinter der Aortenklappe, das durch einen Herzklappenfehler entstanden war. Hab bei der OP eine künstliche Herzklappe bekommen.

Der Perikarderguss entstand durch die Herzlungen-Maschine, und ein Tag nach der OP wurde mit einer Punktion 1,8l Flüssigkeit entfernt. Danach etwa eine Woche später nochmal ca. 1,5l durch Punktion.

Wurde das bei Deinem Mann auch gemacht?

Geringere Mengen bis 0,5l hat man dann nicht mehr punktiert, da das nicht gerade sehr angenehm ist. Deshalb bekam ich Kortison für etwa 2 Wochen in Tablettenform.

Mit einem Perikarderguss zu leben, ist nicht angenehm, denn man leidet unter Luftnot, kann nicht richtig durchatmen.

Aber mit der Zeit wurde es besser.

Vielleicht versucht man es bei Deinem Mann ja auch medikamentös.

Schöne Grüße von Dieter

a5ggnxes


ich würde mal davon ausgehen

daß luda so eine Kleinigkeit wie eine Herz-OP erwähnt hätte

tNoraryot


@agnes

ich meinte, ob bei ihrem Mann auch punktiert wurde, nicht ob auch operiert wurde!

lwuda


Punktion

Hallo ihr beiden, bei meinem Mann wäre eine Punktion zu gefährlich gewesen, die Ärzte wären nur durch Umwege an den Herzbeutel herangekommen. Im Krankenhaus bekam er VIOXX, gegen Entzündungen. Der Kardiologe hat ihm dann noch Wassertabletten gegeben. Die Menge wurde, je nach Arzt, der gerade den Ultraschall im Krankenhaus machte, auf 400 - 600 ml geschätzt.

Tarot, wie lange dauerte es, bis das Wasser, nach dem Kortison, entgültig verschwunden war.

Ich danke euch

a:gnexs


wie lange das dauert

kann man nicht unbedingt voraussagen, Kortison ist auch nicht immer die Lösung

wenn der Erguß weg ist, muß Dein Mann übrigens ab und zu seinen Blutdruck messen lassen, da Hochdruck schlecht für´s Aneurysma wäre. Dazu eben die üblichen kardiovaskulären Vorbeugemaßnahmen, das Rauchen hat er ja schon eíngestellt.

t\orqar:ot


dauer

Hallo luda,

bei mir dauerte das etwa 2 bis 3 Wochen. Die Dosis war zunächst hoch und wurde dann kontinuierlich reduziert. An die genaue Dosis kann ich mch aber nht mehr erinnern.

Gruß Dieter

lGuda


torarot

Wie lange warst du insgesamt krank. Mein Göttergatte wird nach 3 Wochen krank sein schon leicht nervös?

tqorarxot


@luda

Hallo luda,

bei mir stand alles im Zusammenhang mit der OP und da ich auch noch mit anderen Dingen zu kämpfen hatte, kann ich gar nicht richtig beurteilen, wie schnell sich mein Pericarderguss bis zur Heilung gebessert hat. Vielleicht dauerte das auch länger als zwei bis drei Wochen.

Frag doch den Kardiologen, was er empfehlen würde. Bekommt Dein Mann auch Kortison? Oder wird zur Zeit gar nichts gemacht?

Gruß Dieter

l/uda


Hallo torarot

Mein Mann war gestern beim Kardiologen. Die Wassertabletten haben angeblich nichts geholfen, obwohl er sich besser fühlt. Seit gestern nimmt er auch Kortison. Blutdruck und Puls, die vor den Wassertabletten extrem niedrig waren sind jetzt auch erheblich höher, was für uns auf eine Besserung hindeutet. Aber laut Ultraschall hat sich halt nichts verändert. Da die genaue Ursache des Perkardergusses ja nicht festgestellt werden konnte, bleibt irgendwo ein verdammt flaues Gefühl.

Ich danke dir.

Gruß

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