» »

Ständig tiefes Einatmen und schwach

SNtxefan Khur/czyk hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen.

Ich hab ein Problem mit ständig tiefem Einatmen. Es ist immer das Gefühl vorhanden, ich muss tief Luftholen.

Desweiteren bin ich oft schwach, müde, zittrig und einfach schlecht drauf. Auch hab ich oft Schmerzen im Brustbereich, der aber wie ich meine von dem häufigen tiefen Luftholen kommt.

Ab und zu hab ich auch leichte Herzstolperer.

Es ist dann so das mein Herz 2 mal schnell hintereinander schlägt und dann ca. 1 Sek. aussetzt und dann normal weiterschlägt.

Das Gefühl ist allerdings nicht so schön.

Ich war schon oft beim Lungearzt und der hat mir ausser meines Asthmas, das ich mit Cortison behandle eine gut funktionierende Lunge bestätigt. Beim Internisten und Cardiologen hab ich mir auch mein Herz untersuchen lassen. EKG, Bel.EKG, Herzecho .

Auch er sagte das dem Herz nichts fehle.

Diesen Mist hab ich mitlerweile schon 3 Jahre und niemand kann mir irgendwie helfen.

Angefangen hat das ganze , so denke ich als ich Tabletten gegen meinen hohen Blutdruck genommen habe.

Ich war einige Zeit absolut falsch dosiert (zuviel)

In der Zeit ging es mir sehr schlecht

Ich nahm Betablocker und alle möglichen anderen Tabletten.

Diesen schlechten Zustand habe ich leider viel zu lange rausgezögert, da ich Angst hatte wenn ich die Tabletten absetzte das mein Blutdruck wieder so steigt.

Ich hab sie aber dann nach einiger Zeit komplett abgesetzt.

Ich hab auch 2 Monate gar keine Blutdruckmedikamente mehr genommen, aber mein jetziger Zustand besserte sich auch dann nicht.

Gibt es jemanden der änliches erlebt hat oder jemanden der mir einen Tip geben kann was ich mal Untersuchen lassen sollte.

Ich denke mir das es vielleicht durchaus am Herzen liegen könnte, nur was kann da falsch sein.

Nunja

Vielleicht kann mir ja wirklich hier jemand weiterhelfen.

Gruss

Stefan

Antworten
S_ebxa


Hi , ich kenne das mit dem subjektiven Gefühl nicht tief durchatmen zu können nur zu gut. Ich hab es auch wirklich ständig.

**Ich war schon oft beim Lungearzt und der hat mir ausser meines Asthmas, das ich mit Cortison behandle eine gut funktionierende Lunge bestätigt. Beim Internisten und Cardiologen hab ich mir auch mein Herz untersuchen lassen. EKG, Bel. EKG, Herzecho .

Auch er sagte das dem Herz nichts fehle**

Ich denke mir das es vielleicht durchaus am Herzen liegen könnte, nur was kann da falsch sein.

Warum denkst du das es am Herzen liegt? Es ist doch durchgecheckt worden.

Also ich bin wegen der Sache seit Januar 2004 in Psychotheraphie und es gibt viel zu verarbeiten.

Ich denke , wenn die Lungenfunktion ok ist , ist es auf jedenfall psychisch.

Was meinst du , könnte es sein?

t?izzy


Luftnot und Herz

Es gibt ein Zusammenhang zw. Herzklappenfehler und Atemnot. Wenn Du durchgecheckt worden bist, ist es sicherlich pychsich

RGichard3 FriXedel


Schulmedizin nach Maß

Ich würde folgendes zu bedenken geben. Es gibt die Pranayama-Dimension und die Dimension der dt. Atemtherapeuten, wie z. B. der Therapie nach Middendorf. Die Schulmedizin (SM) kann diesen Ansatz nicht in die Eso-Ecke schmeißen wie sie z. B. mit guten Argumenten den Glauben, alle Kräuter seien PRINZIPIELL sicherer und natürlicher als synthetische Medikamente und kurzum fast die ganze "sanfte Medizin" à la Fliege ablehnt.

Ein sehr problematischer Grundsatz der SM ist aber, dass unter Atmung nur der Gasaustausch zu verstehen ist und dass es keinen wesentlichen Unterschied zwischen Mund- und Nasenatmung gibt, was bei der unnatürlichen Prozedur der Spirometrie gelten mag, die so weit von der Ruheatmung entfernt ist.

Nach Dr. Julius Parow (1901-1986), der durchaus schulmedizinisch vorgehen wollte, spielt der Nasenwiderstand bei der Einatmung eine überaus große Rolle für die Atmungstiefe und für die Tätigkeit des Zwerchfells. Siehe insbesondere S. 36 seines Buches "Die Heilung der Atmung" (Link: [[http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowHDA.pdf]])

Deshalb könnte man in erster Linie bei diesem Verlangen, tiefer einzuatmen, auf die Idee kommen, dem Körper fehle ein ausreichender Strömungswiderstand in der Nase. Bezeichnenderweise hat man im Asthmaanfall immer das Bedürfnis, tiefer einatmen, was durch das Airtrapping und m. E. fehlenden Nasenwiderstand verhindert wird.

Immer noch theoretisch gedacht, könnte es sein, dass das Zwerchfell mehr angeregt werden soll, um seine Rolle bei der Entfernung von Schleim aus der Lunge und als eine Art Aufputschmechanismus zu spielen, wie man ihn bei der für den Anfänger nicht ganz ungefährlichen Pranayama-Übung namens Feueratmung (z. B. Bhastrika) erleben kann.

Ich würde also einen verantwortungsvollen sachkundigen Yoga- oder Middendorf-Therapeuten mit erwiesenen Erfolgen aufsuchen und seine wahrscheinliche Aussage, die SM habe keine Ahnung von der Atmung, geduldig zu Gemüte führen und testen. Gruß, Richard Friedel

Rnich=ard Fr:iexdel


Doppeltes Posting

Ich bitte um Verzeihung. Der erste Versuch kam während eines "shutdowns" des Systems. R. Friedel

S5ebxa


@Richard Friedel

Es ist ja ''nur'' rein psychisch.

Es hat nicht mit organischen Sachen zu tun , zumindest ist das bei mir so und bei Stefan denk ich es auch.

Aber das ist natürlich sehr hilfreich :-)

SBeba


Ich denke nur , wenn der psychische Auslöser nicht gefunden wird und man sich nach Abklärung immer noch nur mit dem organischen beschäftigt , wird das Übel nicht behoben.

Es ist ja wirklich immer da.

R(ich@ard Fxriedel


@Seba

Folgende Gründe sprechen offenbar für eine psychische Erklärung von Asthma und des Verhaltens der Patienten

a) Denken an Körperteile (z. B. Nasenwurzel, Zwerchfell, Becken) beeinflusst die Atmung günstig oder ungünstig, könnte einen Anfall anhalten. Vergleiche das Denken überhaupt, das die Blutverteilung im Gehirn ändert (CT).

b) Die Möglichkeit eines Asthmaanfalls im Gegensatz zur Möglichkeit eines viel besser zu erklärenden Herzkasperls ist ein enormer (Kultur)Schock. Man hört zwar oft, dass "wir alle falsch atmen", aber wieso das zu Asthma führen sollte, bleibt verborgen.

c) Ärzte im Westen wollen allgemein von jeglicher pillenlosen Selbstbehandlung ablenken. Wo jedoch die Wahrnehmung des eigenen Körpers (Atmung, Blutdrucksteuerung) wichtig ist, könnte diese Gepflogenheit gerade fatal sein.

d) Die Patienten werden durch eine Art "Asthmaindustrie" in ihrem Glauben an eine organische Natur von Asthma bzw. an einen geheimnisvollen Erreger opportunistisch verstärkt. Siehe auch "disease mongering".

Auf Grund dieser Sachlage und der manchmal höllischen Qual eines selbst erlebten oder nachempfundenen Anfalls sind seelische Probleme vorprogrammiert. Wer unbedingt mit einem Psychologenjob als "Asthmatiker-Flüsterer" sein Brot verdienen will, kann dem Leidenden mit der Theorie "Schrei nach der Mutter" als freud‘sche Asthmaursache imponieren und ihn evtl. beeindrucken. Es stimmt, dass seelisch was los ist, aber diese Praxis ist m. E. nur Trick 17, weil die seelische Seite Ergebnis der Krankheit ist.

Warum eine Fehlatmung bei einem Menschen Asthma auslöst und bei einem Anderen nicht, scheint nicht erforschbar zu sein. Besser ist es, sich auf die Fehlatmung und auf eine internetunterstützte Selbstbehandlung zu konzentrieren

Angesichts der Kritik am Gesundheitswesen nicht zuletzt aus seinen eigenen Reihen bleibt unerfindlich, warum das Thema, dass Asthma und andere Atemwegserkrankungen durch die Behandlung verursacht werden, im Gegensatz zur Pisa-Studie, nicht salonfähig ist. Gruß, Richard Friedel

S?eba


@Richard Friedel

Also wir haben ja kein Asthma und ich mein Asthma äußert sich in Anfällen und nich in permanent-dasein.

Warum ist meine Sauerstoffsättigung bei 100% und ich denke ich krieg keine Luft? Wohl eher doch psychisch ....

oder nicht?

STe8bxa


Also wir haben ja kein Asthma und ich mein Asthma äußert sich in Anfällen und nich in permanent-dasein.

Ich mein Stefan und mich.

Es ist ja so das wir körperlich gesund sind.

Aber natürlich ist es richtig das durch eine falsche Atmung solche Probleme auftretten ....

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH