» »

Faktor-V-Leiden-Mutation

sQcher2nidaht


erfahrungsbericht

bei mir wurde vor einem Jahr eine Lungenembolie und in beiden Beine tiefe Venenthrombosen festgestellt.

Eine heterozygote Faktor-V-Mutation-Leiden wurde bei mir ebenfalls festgestellt.

Seit gestern brauch ich kein Marcumar mehr nehmen, da die Venen, nach einer Phlebografie, frei sind. Es sind nur ein paar Narben in den Venen geblieben wodurch aber die Fließeigenschaften des Blutes nicht beeinträchtigt sind. Aber das Risiko einer weiteren Thrombose ist durch die Verengungen größer.

Ich muß diese Thrombosestrümpfe für immer tragen, d.h. morgens an und abends, zum schlafengehen aus. Im Sommer ist es zwar etwas unangenehm aber man kann die Strumpfhose mit Wasser besprenkeln, was die Sache angenehmer macht. Vor längeren Reisen, langem liegen o.ä. muß ich fraxiparin (Heparin ähnlich) spritzen und bei größeren Prellungen sollte der Arzt kontrollieren ob Fraxiparin gespritzt werden muß.

Mein Arzt rät mir vorallem von jeglichen Hormonen (auch keine Minipille) ab.

Am Anfang war ich auch sehr vorsichtig, wegen dem Marcumar. Aber ich bin in der Zeit geritten und zweimal vom Pferd gefallen und es ist nichts passiert. Was nicht heißt, das man nicht vorsichtig sein soll.

Es ist alles halb so schlimm, wenn man sich erst einmal dran gewöhnt hat.

Laß dich auch nicht von diesem "Iß-ja-nicht soviel Vit.K-haltiges-Gemüse"-Gerede verunsichern. Ich habe nicht darauf geachtet und es hat mir bzw. dem Quick wert nicht geschadet, denn soviel kannst du und wirst du höchstwahrscheinlich gar nicht essen, daß sich der Wert gravierend ändert.

Liebe Grüße

Jenny

Wenn du noch fragen hast, kannst du dich ja melden.

B=elovexd


Immer Strümpfe?

Hallo Jenny,

danke für die Antwort. Dir scheint es ja fast genauso ergangen zu sein wie mir. Sag mal, hattest Du nach den Embolien in der ersten Zeit auch Angstzustände? Sowas wie Atemnot, plötzliches Herzrasen, Erstickungsanfälle etc? Läßt bei mir langsam nach, kam anfangs aber vor allem nachts häufig vor. Habe dann gelernt, das einfach zu ignorieren. Ich bin nach der ersten Entsetzensphase im Moment immer noch nicht soweit, die ganze Situation akzeptieren zu können. Es gibt immer wieder Kleinigkeiten, die mich zum Heulen bringen. Zum Beispiel gestern: Ich muß, da der INR-Wert noch zu niedrig ist, begleitend Clexane spritzen. Und gestern habe ich wohl gleich mehrere subkutane Hämatome getroffen, und die Einstichstellen haben ewig lange nachgeblutet, obwohl ich gar nicht richtig zugestochen habe. Das hatte ich noch nie, und diese Momente machen mir immer noch Angst. Heute morgen wollte ich dann in den Oberschenkel spritzen, aber das ging gar nicht.

Was Du geschrieben hast, macht mir im Grunde eine Menge Mut, aber den Gedanken an lebenslang Thrombosestrümpfe finde ich furchtbar. Bei mir haben sowohl Krankenhausärzte als auch Hausarzt gesagt, daß ich sie wohl zumindest über den Sommer hinweg tragen muß (sogar nachts, aber damit komme ich natürlich klar), aber wenn das Marcumar wirkt, darf ich sie zum Beispiel bereits zum Sport ausziehen. Warum ist das bei Dir anders? Und mir sind gerade so Gedanken durch den Kopf geschossen wie: nie mehr barfuß am Strand, keine Röcke (die Strümpfe sind ja inzwischen schon schöner geworden, aber mein Mut reicht trotzdem nicht zum Rock), nie mehr offene Schuhe?

Ich gebe gerne zu, verglichen mit dem, was hätte noch alles passieren können, sind das Kleinigkeiten, und viele Menschen haben sicherlich noch ganz andere Probleme. Aber hast Du auch Phasen gehabt, in denen Du über solche Dinge nachgedacht hast? Noch hoffe ich ja, daß ich die Strümpfe vielleicht im nächsten Jahr wieder weglassen darf. Ich will auch ganz brav sein, immer viel laufen, die Beine hochlegen und Gymnastik machen... ;-)

Witzig ist, daß ich ja mit meiner frischen Thrombose bei einer Venenspezialisin war. Und selbst da waren – zumindest nach den Untersuchungen dieser *sorry* Krampe, die gleich zweimal Thrombosen übersehen hat :-o – die Venenfunktionen (Klappen etc.) völlig normal. Das verstehe, wer will...

So, jetzt habe ich schon wieder einen halben Roman geschrieben. Ich glaube, das reicht für heute.

Tschööö,

Sabine (die jetzt doch mal wieder über's Reiten nachdenkt)

s;cher1nidxaht


hi beloved

vielleicht ist mein Hausarzt auch sehr vorsichtig, was die Sache mit den Strümpfen angeht, aber ich habe noch Verengungen bzw. Narben in den Venen, die wohl nicht mehr weg gehen. dadurch ist das Risiko größer.

Trag ruhig eine Rock oder kurze Hosen, das fällt nicht auf, ich habe zig Leute gefragt ob die Strumpfhose zu sehen ist. Das mit den offenen Schuhen ist schon noch ein Nachteil aber es geht auch und mal eine Tag am Strand ohne Strumpfhose werden dir deine Beine auch nicht übel nehmen.

Angstzustände hatte ich auch in der ersten Zeit nach dem Krankenhaus, wie Herzrasen oder Atemnot. Auch war ich sehr vorsichtig, wenn ich in der Küche gewerkelt habe oder ich mich irgendwo gestoßen hatte. Es ist nichts passiert und es ist alles nur halb so schlimm.

Leider haben sich die Angstzustände auch aufs reiten übertragen, da ich nicht immer sehr zuverlässige Pferde geritten bin. Jetzt habe ich eine ziemlich sichere Reitbeteiligung (vorallem nicht so groß) und im Verein bin ich auch ein sicheres Pferd geritten.

Ich hoffe das sich meine Angst beim reiten jetzt etwas mehr abbaut, obwohl es in letzter Zeit schon nicht mehr so schlimm war.

Ich hatte durch das Marcumar sonst keine Einschränkungen, eher etwas positives. Mein Freund hat sich beim käbbeln nicht mehr revaunchiert (wird das so geschrieben, schäm ;-) ). Aber das bekomme ich jetzt wohl alles wieder zurück.

Zur Diagnose der Thrombose: Ich bin fast 4 Wochen mit Thrombosen rumgelaufen, die als Achillessehnereizung diagnostiziert waren. Nach 4 Wochen hatte ich einen sehr hohen Puls und bekam sehr schlecht Luft, so daß meine Ärztin mich zum röntgen geschickt und mit Betablocker verschrieben hat. Erst als ich zu Hause keine 5 Schritte mehr machen konnte ohne das mir schwarz vor Augen wurde und ich keine Luft mehr bekam, wurde im Krankenhaus Thrombose und eine Lungenembolie festgestellt.

Und über so Kleinigkeiten wie, soll ich mir jetzt denn noch die Haare rasieren oder nicht wg. der Strumpfhose oder andere Sachen, haben hier wohl schon viele drüber Nachgedacht.

Aber mach´dir nicht so nen Kopf und genieße das Leben und gehe beim kleinsten Anzeichen für eine Thrombose zum Arzt.

Liebe Grüße schernidaht

BEeslsoved


Strümpfe

Hallo Jenny,

da wäre mein altes Pflegepferd wohl das Ideal für Dich. Ich habe aufgehört, ihn zu reiten, weil ich Examen gemacht habe (macht nach einer Embolie richtig Spaß :-/) und er mir zu langweilig wurde. Der Gute bleibt sogar frei in der Halle stehen, wenn Du ein Hindernis umbaust. Er bewegt sich halt nicht so gern... Ich werde mir, wenn ich die Jobsuche bewältigt habe, wohl was Neues suchen.

Nochmal zu den Strümpfen: Welche hast Du, daß sie nicht auffallen? Ich trage im Moment den Memory von ofa, KK 2. Habe ihn in schwarz, aber das ist ja im Sommer blöd, und in hautfarben, aber der fällt schon sehr auf.

Die Angstzustände werden bei mir auch immer besser, wenigstens wache ich jetzt nachts nicht mehr auf und schnappe nach Luft. Das Marcumar macht mir bisher nicht so Sorgen, nur beim Schnupfen und so bin ich etwas vorsichtig, weil ich Angst vor einer Hirnblutung habe. Aber das ist nicht so dramatisch. Schlimm ist immer noch der Tick, überall die Beine hochlegen zu wollen – selbst im Lokal. Zu Hause sitze ich eigentlich gar nicht mehr anders. Schadet ja nicht, hat aber einige Ecken – wie den Schreibtisch am Fenster – unbenutzbar gemacht, denn da müßte ich die Beine zwangsläufig unter den Tisch halten....

Wie lange hat bei Dir eigentlich die Einstellung auf Marcumar gedauert? Und hast Du dabei auch gespritzt? Wie bist Du damit klargekommen?

Viele Grüße,

Sabine

s.chernwidahxt


hi

ich habe die strumpfhose von Varilind in K(sehr haltbar aber auch sehr grob gestrickt und in K fein (haltbar und nicht ganz so grob) in der Farbe Muschel und Sahara. Da ich viel Fahrrad fahre und 3 mal die woche reite ist die grobe Strumpfhose dafür besser (hält ca. 6 Monate) die andere geht bei derselben Belastung nach etwa 3- 4 Monaten kaputt. Habe mir aber jetzt Strümpfe verschreiben lassen, die bis zum Oberschenkel gehen (also ohne Schritt), das ist bei diesem Wetter wohl die beste Lösung.

Mein INR war sehr schnell eingestellt bzw. wankte nicht extrem. Eine Kontrolle alle 4 Wochen war ausreichend. Am Anfang habe ich die Beine auch sehr oft hochgelegt. Mittlerweile lege ich sie vor dem schlafen gehen für ca. 30 min. auf ein spezielles Venenkissen (das entstaut besser, als wenn man die Beine nur hochlegt) und wenn ich länger sitze, aber dann mache ich auch schon mal ein bisschen Venengymnastik im sitzen, einfach die Füße auf die Zehenspitzen stellen und auf die Hacke wippen und wieder zurück, das kann man auch im stehen machen. Diese Übung regt den Blutfluß durch die Muskelkontraktion an und macht schlanke Waden.

Liebe Grüße Jenny

nRaKdixr


Auch Embolie und trage Stutzstrumpfhosen

HI,

ich hatte vor knapp einem Jahr auch eine schwere Embolie und muss seitdem Stützstrumpfhosen tragen, obwohl keine tiefe Beinenventhrombose festgestellt wurde.

Ich würde sie also auf alle Fälle tragen, auch ohne Vernarbungen, es ist eine effektive und nebenwirkungslose Sache. (Abgesehen, dass ich natürlich auch leíde, nicht mehr Barfuss gehen zu dürfen und schier einen HItzeschlag erleide, wenn ich raus gehe. Deshalb der Tip mit dem Wasser, gar nicht schlecht, werde ich auch ausprobieren.)

Bei mir wurde auch das Faktor V Leiden - Mutation festgestellt. Meine Mutter lebte aber über 50 Jahre bis heute ohne jeden Vorfall damit. Sie hat erst durch meine Erkrankung davon erfahren. Deshalb: Wenn man es weiß vorbeugen, aber nicht panisch werden.

Mein Vater hatte fast gleichzeitig mit mir eine Lungenembolie, bei ihm konnte bis heute keine Gerinnungsstörung festgestellt werde. Wir haben beide noch nie geraucht, sind super sportlich.

Bei mir hat wahrschenilich die Pille wie ein Katalysator gewirkt, aber bei meinem VAter??

b[abnserl


Ich habe heterozygotes Faktor V und II Leiden

In meiner Familie war es so, dass mein Vater mit 17 und 19 Lungeninfarkte hatte...seit dem nimmt er jetzt für sein Leben lang Marocumar. Es stört ihn aber nicht weiter...also er isst was er will geht regelmäßig zur Blutuntersuchung. Er hat dazu aber noch offene Beine...bei den Knöcheln und muss somit auch schon seit dem er 19 ist täglich Bandager bzw. Stützstrümpfe tragen...man gewöhnt sich mit der Zeit daran.

Meine Schwester ist mit 17 Jahren an einem Lungeninfarkt infolge einer Beckenvenenthrombose gestorben...Grund dafür war sicherlich auch die Fehldiagnose des ersten Arztes der glaubte dass Sie etwas mit dem Ischiasnerv hätte!

Dannach wurde bei mir das Faktor V und II Leiden festgestellt. Bei meinem Vater nachträglich auch. Ich nehme kein Marcoumar, solange bis sich ein Vorfall ereignet. Ich weiß es jetzt seit 5 Jahren. Ich esse was ich will. Ich schau dass ich viel Bewegung mache.

Wenn ich längere Reisen mit dem Bus antrete mehr als 5 Std. verdünne ich mein Blut mit Heparin bzw. wenn ich in der Urlaub fliege gebe ich mir auch immer eine Spritze. Es ist zwar anfangs komisch gewesen aber man gewöhnt sich daran.

Voriges Jahr war ich Mandeln operieren und da musste ich 2 Tage im KH bleiben. Da wurde mein Blut auch verdünnt vor der Operation und während des Krankenhausaufenthaltes.

Angeblich wird dann bei einer Schwangerschaft das Blut auch verdünnt bzw. vor der Geburt...was ich aber nur vom Arzt weiß und noch nicht sagen kann, da ich mit Schwangerschaft noch keine Erfahrung habe ;-)

Unter puncto Verhütung habe ich so einiges mitgemacht, es gab einige Ärzte die mir die 3-Monats-Spritze geben wollten...du darfst ja überhaupt keien Hormone nehmen..bzw. einen Arzt zu finden der dir, einer jungen Frau (15-19) die Spirale einsetzt. So musste ich jahrelang mit Kondom verhüten bis letztes Jahr...da bekam ich eine Kupferspirale...jetzt habe ich Gynefix..auch eine Spirale allerdings eine die ideal für junge Frauen ist, da sie die Gebärmutterschleimhaut nicht so irritiert!

Mein Rat: nicht verzweifeln wenn es einmal nicht weitergeht bzw. wenn sich Ärzte nicht auskennen! Irgendwann kommt man zur Lösung.

Ich habe auch einige Zeit gebraucht um akeptieren zu können, dass bei mir halt einiges komplizierter ist!

M~ed%iven


Faktor V und Verhütung

Hallo.

Habe ein diagnostiziertes Faktor V Leiden, rauche und verhüte mit der Pille.

Da sich das mit dem Rauchen gerade nicht ändern lässt (frisch getrennt, aber keine Sorge, nicht wegen der sexy Kompressionsstrümpfe! ;-) ) interessiere ich mich für nicht hormonelle Verhütungsmittel, wobei mir da eigentlich nur die Spirale als akzeptabel einfällt. Leider hört man immer noch, das nur Frauen mit Kindern sie bekommen und sie außerdem nicht so richtig angenehm sein soll (Krämpfe, Abstoßungen etc.)

Wer hat Erfahrung?

Gruß Mediven

D>anizela1x978


hab auch die faktor-v-leiden-mutation.

hatte mehrere embolien.das war aber unter pilleneinnahme.seit ich von der mutation weiss,darf ich natürlich keine pille mehr nehmen. habe eine mirena-spirale eingesetzt bekommen,obwohl ich noch keine kinder habe.die gibt zwar auch hormone ab,aber erstens sind das "nur" gelbkörperhormone und zweitens eben viiiieeeel weniger als in irgendeiner pille.

das einsetzen war nicht besonders angenehm...aber auch net sooo schlimm.kommt wohl drauf an,wie empfindlich man ist.

hab die mirena jetzt 2 jahre und keine probleme mehr damit.

am anfang hatte ich oft blutungen,was wohl am marcumar (musste ich ein jahr lang nehmen) und an den strümpfen lag. seit ich die strümpfe nur noch bei langen autofahrten oder wenn ich mal lang stehen muss trage,hab ich gar keine probleme mehr.also keine schmerzen,keine blutungen,gar nix.

hoffe,dass ich nie wieder marcumar nehmen muss... nur wenn ich nochmal ne thrombose kriege,muss ich das zeug wieder nehmen...dann allerdings für immer.

letztens hatte ich ne knieverletzung und konnte mich net grossartig bewegen.da musste ich dann 2 wochen lang 2mal am tag clexane spritzen,damit nix passiert.hab dann auch immer schön die beinvenenpumpe betätigt(auch wenns weh tat)

wenn frau trotz faktor v ein baby bekommen will,wird auch so gut wie möglich thrombosen vorgebeugt...das stimmt.

für schwangere gibts glaub ich auch sachen in tablettenform. wo will man auch neun monate lang hinspritzen? das wird ja alles blau mit der zeit.einfach so schwanger zu werden ohne besondere vorkehrungen zu treffen wäre unvorsichtig.

absolut dumm finde ich es,mit der mutation zu rauchen UND auch noch die pille zu nehmen.das erhöht für GESUNDE frauen schon das risiko... welcher arzt verschreibt denn da noch die pille ??? unvernünftig... *kopfschüttel*

Bcelloved


Faktor V und Verhütung

Hallo Mediven,

ich muss sagen, ich halte Dich auch für wahnsinnig :-o!!! Bei mir haben die drei von Dir genannten Faktoren (Gene, Pille und Rauchen) Thrombosen in beiden Beinen und zudem mehrere periphere Lungenembolien ausgelöst. Ich habe riesiges Glück, dass ich noch am Leben bin (zumal ich mit der – unerkannten – Thrombose noch in der Sauna und Ski laufen war!)!!! An Deiner Stelle würde ich nicht nur über die Spirale nachdenken, sondern die Pille SOFORT absetzen und auch schleunigst mit dem Rauchen aufhören. Trennung hin oder her. Eigentlich ist das gerade der richtige Grund, mal alte Zöpfe abzuschneiden. Habe ich (ohne Thrombose) von drei Jahren auch gemacht: Aufgehört zu rauchen, ausgezogen, angefangen zu joggen. Die Entwöhnung war so einfach, dass ich es bis heute nicht glauben kann. Und noch immer habe ich nicht das Gefühl, mal an einer Zigarette ziehen zu müssen – selbst, wenn ich viel Alkohol getrunken habe…

Ich habe meine Pille noch im Krankenhaus entsorgen lassen und mir unmittelbar danach auch eine Spirale einsetzen lassen (Multiload). Ist nicht nur viel, viel billliger, sondern man muss auch nicht mehr ständig daran denken, noch die Pille zu nehmen (dafür gibt's jetzt natürlich Marcumar ;-)). Das Einsetzen tat einen kurzen Moment weh, anschließend hatte ich den übrigen Tag lang ein leichtes Ziehen im Unterleib, das aber zu schwach für eine Schmerztablette war. Also absolut kein Drama. Inzwischen haben sich meine Regelschmerzen ein wenig verstärkt und ich blute dank Marcumar + Spirale stärker, aber das ist alles nicht dramatisch. Eigentlich ärgere ich mich, dass ich erst jetzt umgestiegen bin. Hätte ich viel eher auf die Spirale gesetzt, wäre mir vielleicht Einiges erspart geblieben.

Also denk noch mal nach, es ist echt wichtig.

Lg, Sabine

v%w-ixng


was tun bei Thrombophilie ?

Ich hatte 1996/97 innerhalb von 1 Jahr 2 tiefe Unterschenkelthrombosen, obwohl ich täglich gejoggt habe.

Auslöser waren kleine innere Verletzungen im Bein beim Skisport.

Ursachen:

1.) heterozygote APC-Resistenz

2.) Homocysteinämie infolge Folsäure und Vitamin B12-Mangels

Die Gerinnungsanalyse wurde erst nach der 2 TVT gemacht !!

Wie schütze ich mich heute ?

Ich spritze regelmässig B 12 und Folsäure und nehme auch solche Tabletten ein, wodurch das Homocystein seit Jahren bei unkritischen 7 liegt.

Dadurch ist mein TVT-Risiko um den Faktor 2-3 geringer geworden.

Ferner nehme ich jeden Tag 200mg Herz Ass ein, was nur einen geringen Schutz gegen TVT bietet, es schützt viel besser im Arterienbereich, aber etwas hilft es auch.

Die üblichen Kompressionsstrümpfe trage ich auch.

Seit kurzem nehme ich Antistax-Tropfen ein.

Ergebnis:

Deutlich verbesserte Beindurchblutung und weniger Wasserablagerungen, sehr zu empfehlen.

Ich habe nämlich überall Krampfadern.

Wenn ich länger als 4-5 Stunden abgewinkelt sitze, habe ich früher leicht eine oberflächliche Venenentzündung bekommen.

Mal sehen, ob Antistax auch dagegen hilft.

Ich spritze bei allen verdächtigen Symptomen zur Prophylaxe sofort Fragmin P 2500 i.E., also niedermolekulares Heparin.

Denn ich habe natürlich durch die nicht heibare APC-Resistenz ein um den Faktor 5-8 erhöhtes TVT-Risiko.

Ausserdem sind die Venenklappen durch die beiden TVT bei mir stark geschädigt.

Mein Gesamtrisiko dürfte also noch deutlich höher sein.

Aber immerhin, ich habe, obwohl (oder weil) ich seit der letzten Thrombose 1997 keinen Sport mehr treibe keine TVT mehr gehabt, toi, toi, toi.

Der Hauptgrund wird die Beseitigung des starken B12- und Folsäuremangels im Körper sein => Homocystein.

Mein Blut floss damals viel dicker, heute läuft es wie aus einem Wasserhahn.

Viele Grüsse

nXessixe2


Hallo,

obwohl bei mir noch kein Bluttest gemacht worden ist, möchte ich mich mal einklinken, da einige über Kompressionsstrümpfe geschrieben habe. Ich kenne bisher nur Venotrain von Bauerfeind. Da die Angestellen von dem Sanitätshaus, in dem ich war, immer Probleme mit der Anpassung der Strümpfe haben und ich nun schon die 3. Strümpfe habe, die nicht richtig passen, interessieren mich auch andere Hersteller von Kompressionsstrümpfen.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Tragt Ihr Konfektionsstrümpfe oder maßgestrickte?

Ich denke, wenn man sein Leben lang auf die Strümpfe angewiesen ist, dann sollen sie auch richtig passen! Bei meinen schrumpelt sich das Fußteil immer zusammen, so dass ich ständig auf den Falten vom Strumpf rumlaufe und die Haut zusammengezwickt ist.

Momentan trage ich den Strumpf nur an dem Bein mit der 3-Etagen-TVT. Das ist komisch im Sommer mit ner kurzen Hose (die ich dann auch nur zuhause anziehe) und im Winter, weil ein Bein warm ist und das andere kalt. Oder ich ziehe noch eine Strumpfhose drüber, dann ist mir an dem Bein mit dem Strumpf zu heiß. Irgendwie bin ich immer falsch angezogen.

Mit wurde das Medikament Venalot empfohlen. Kennt das jemand von Euch?

Grüße

Nessie

vTw-ixng


@ nessie2

Ich beutze Mediven, Massanfertigung in schwarz.

Hat lange gedauert, bis die Masse stimmten.

Jetzt werden sie nicht mehr verändert.

Das Sanitätshaus will die Masse immer wieder neu aufmessen, lass dich bloss nicht darauf ein.

Meine jetzigen Masse sind nämlich aus mehreren Zugaben entstanden, weil mit den gemessenen Masse die Strümpfe vor allem im Fussteil nicht richtig gepasst haben.

Venalot ist ein Rosskastanienprodukt.

Soll ähnlich positiv auf die Durchblutung wirken wie das rote Weinlaub, das ich einnehme (Antistax).

Grüsse

nness)iex2


Kann ich Venalot einnehmen, auch wenn ich die Spritzen habe?

v)w-xing


Na, klar.

Grüsse

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH