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Faktor-V-Leiden-Mutation

D:afnie4la19x78


war bei mir auch so. ich hab die mirena bekommen. da ich in der zeit marcumar genommen hab,wäre meine blutung mit ner kupferspirale viel zu stark gewesen. ausserdem ist die mirena so sicher wie ne sterilisation,während die kupferteile gar nicht sooo sicher sind.

kRatix79


@jussi

Hi,

mir wurde damals zu der Mirena geraten und die habe ich mir dann auch einsetzen lassen. Hatte sie allerdings nur ein Jahr weil ich sie nicht vertragen habe.

Aber ich finde trotzdem das sie ein Super-Verhütungsmittel ist wenn man sie verträgt. Außerdem hat man 5 J. Ruhe !!!!! Und dafür ist sie nicht mal teuer.

LG Kati

jUusxsi


@kati79 @Daniela1978

Hallo,

vielen lieben Dank für eure schnellen Antworten! Im Moment würde ich glaube ich trotzdem eher zu einer Kupferspirale tendieren.

Nach diesem Schock vor 3 Wochen mit der Lungenembolie bin ich eigentlich von allem was mit Hormonen zutun hat schock-"geheilt".

Übrigens finde ich das Forum hier echt nett; in den Threads hier habe ich mehr über Thrombosen, Embolien, Marcumar, Kontrazeptiva etc. erfahren, als von all meinen behandelnden Ärzten zusammen!

Lieben Gruss von Jussi, die jetzt die Beine hochlegt und einen auf Couchpotato macht.

Syiflxo


@jussi

Hallo,

da stimme ich dir völlig zu. Ich hatte ebenfalls vor 4 Wochen Thrombose + Lungenembolie und fühle mich nicht gut von den Ärzten beraten. Mein größtes Problem ist momentan die Verhütung. Ich bin überhaupt kein Freund der Kupferspirale, aber meine FA rät dazu, kann mir aber auch keine alternativen bieten.

k=atix79


@Siflo

Hallo,

wenn du von der Kupferspirale nicht überzeugt bist würde ich eher erstmal auf Kondome zurück greifen.

Meine damalige Gyn sagte mir das die Hormonspirale kein Problem wäre, da sie keine Östrogene enthält.

Aber ich kann natürlich auch verstehen das einige von Hormonen jetzt die Finger lassen wollen.

Ich muß mir nach der Geburt auch wieder Gedanken um Verhütung machen (Mirena fällt ja bei mir eh weg) und da bleiben nicht mehr viele Alternativen.

LG Kati

H8VK1


Jussi : Schock vor 3 Wochen mit der Lungenembolie

Siflo : Ich hatte ebenfalls vor 4 Wochen Thrombose + Lungenembolie

T h r o m b o s e und E m b o l i e - schlimm. Tut mir leid für Euch !

Scheint ja regelrecht eine "Seuche" umzugehen und zu existieren ?

Mit oder ohne "Faktor-V-Leiden-Mutation" ?

Das ist eine ungewöhnliche Enwicklung ? Oder nicht ?

Gruß

Herbert

sfch`ernidxaht


hi

wenn ihr nicht so begeistert seit von der Kupferspirale, dann wäre vielleicht die Gynifex was für euch.

unter Gynäkologie-> Verhütung ist ein langer Thread über die Gynifex mit Erfahrungsberichten.

Ich denke nämlich auch darüber nach mir die Gynifex einsetzen zu lassen, da ich vor 2 Jahren eine Lungenembolie + Thrombose durch die Pille und Faktor V Leiden Mutation hatte.

Liebe grüße und gute Besserung. Jenny

sQcher(nidxaht


@ HVK1

Das mit der Seuche könnte zutreffen.

Ich habe gerade erfahren, das meine Schwester eine Thrombose und eine Venenentzündung in der Wade hat. Sie liegt zur Zeit im Krankenhaus. Dabei hat sie die Faktor V Leiden Mutation nicht. Hat aber die pille genommen und hat bis vor 4 Monaten noch geraucht. Mal schauen ob sie nicht doch einen anderen Gendefekt hat, denn sie wurde wegen mir nur auf Faktor V getestet. Fahre gleich hin und schaue mal wie es ihr geht, zum Glück wurde es rechtzeitig erkannt, aber nur weil sie als Krankenschwesterlehrling im KH von einem Arzt zur ambulanz zum durchchecken geschickt wurde, als sie nach ihrem Krankenschein wieder arbeiten ging und immer noch schmerzen im BEin hatte. Ihr Hausarzt hatte nichts erkannt, wie bei mir. Nur wurde bei mir so lange herumgedoktert bis ich eine Lungenembolie hatte.

MFG

HyVK1


Hallo schernidaht,

ich glaube inzwischen, dass es an der Zeit ist Ärzten Fragen zu stellen.

Nicht erst bei äußeren Anzeichen, sondern schon wesentlich früher kann man Hinweise untersuchen, ob das Risiko einer "Blutverklumpung" besteht.

Z. B. durch eine Blutuntersuchung u. a. folgender Faktoren:

Antitrombin III (AT III)

Plasminogen-Aktivator-Inhibator (PAI)

Protein-C-Aktivität

Protein-S-Aktivität

Protein-Z-Aktivität.

Recht anschaulich und verständlich schreibt dazu Herr Professor Biesalski, et al., im Buch "Ernährungsmedizin", Thieme, Stuttgart, (2004) - Uni Bonn :

"Gleich den Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X werden die Inhibtoren Protein C und Protein S als Vorstufen in der Leber synthetisiert und ebenfalls unter Mitwirkung des Vitamin K carboxyliert.

Ein Vitamin-K-Mangel führt somit auch zu einem Protein-C- und Protein-S-Mangel".

Soweit Professor Biesalski, Uni Bonn.

Noch eine Anmerkung: "carboxyliert heißt soviel wie "aktiviert".

Und zu den Gerinnungsinhibitoren muss man laut Bundesanzeiger Nr. 59 vom 29. März 1989 (herausgegeben von der Gesundheitsoberbehörde) auch noch Protein Z als Gerinnungsinhibitor zählen und es dürfte noch weitere, bisher unentdeckte Gerinnungsinhibitoren geben.

Vitamin K aktiviert (als Kofaktor durch Förderung bzw. Katalyse der sog. gamma-Carboxylierung von Glutamat an bestimmten Stellen einzelner Proteine) eine Reihe von Blutproteinen, von denen einige die Blutgerinnung fördern, während andere den Gerinnungsprozess verlangsamen. Auf diese Weise hält die richtige Funktion (und Menge) von Vitamin K die beiden entgegengesetzten Seiten des Blutgerinnungsvorgangs (Gerinnung und Antigerinnung) im Gleichgewicht.

Die Bedeutung von Vitamin K für gesundes Blut, das weder unstillbar aus Wunden fließt noch in den Geweben verklumpt, ist kaum zu unterschätzen.

Solche Aussagen kann man heute bereits in Tageszeitungen wie der FAZ in ihrer Ausgabe vom 11. Februar 2004 im Artikel "Wenn das Blut Klumpen bildet" finden.

Es wäre schön, wenn über Antworten hier informiert werden könnte.

Viele Grüße

Herbert

juusxsi


@ siflo

Hallo,

bzgl. Hormonspirale oder Kupferspirale etc. werde ich vielleicht morgen etwas schlauer sein, denn ich habe zusätzlich noch bei einem anderen Frauenarzt einen Termin gemacht, um nochmals ganz genau nach beiden Spiralen zu fragen. Ich kann ja dann mal berichten...

@ Schernidaht:

nach der Gynefix werde ich dann auch gleich fragen.

--> Schernidaht, dass mit deiner Schwester tut mir sehr leid. Hoffentlich geht es ihr bald wieder besser. Ich werde ihr jedenfalls ganz fest die Daumen drücken, dass es wieder gut werden wird!

@ HVK1:

Lungenembolie und Thrombose MIT Faktor-V-Leiden-Mutation.

Lieben Gruss, Jussi.

Crlau>diax71


Thrombose in der Schwangerschaft

Hallo, bin auch neu hier und beeindruckt, was man in diesem Forum alles erfahren kann, was einem viele Ärzte bisher nicht erzählen konnten/wollten.

Ich bin 33 J. und habe in meiner 2. Schwangerschaft in der 32. Woche (vor 6 Wochen) eine Beckenvenenthrombose bekommen.

Eins habe ich gelernt: Schwangerschaft und Thrombose ist eine komplizierte Kombination - sowohl bezüglich der Diagnose als auch der Medikamente. Kontrastmittel als Diagnose-Mittel gehen ja z.B. nicht.

Meine Thrombose-Symptome habe ich persönlich überhaupt nicht richtig deuten können: Schmerzen beim Gehen und insb. Treppen gehen im linken Bein insb. Oberschenkel. Anschwellendes, warmes Bein. Ich dachte an die schwangerschaftsüblichen Wassereinlagerungen. Als ich die Schmerzen nicht mehr dauerhaft ertragen wollte, rief ich meine Hebamme an und die schickte mich -trotz nur kurzer diffuser Erklärung meinerseits am Telefon- mit Verdacht auf eine Beckenvenenthrombose ins Krankenhaus.

Dort begann für mich eine Odysee. Der erste untersuchende Arzt (Gynäkologe) tippte auf einen geklemmten Ischias-Nerv oder einen Hexenschuss. Dann die Neurologin. Die konnte das nicht bestätigen. Vielleicht ein Bandscheibenvorfall? Am nächsten Tag beim Doppler-Ultraschall "keine indirekten Hinweise" auf eine Thrombose. Der anschließende Kernspin von Rücken und Bein schloss immerhin den Bandscheibenvorfall aus. Wieder zu den Neurologen, dort allerlei Belastungsübungen - ohne weiterbringende Ergebnisse. Dann konnte ich meine Schmerzen deutlicher auf die Leistengegend einschränken, was mich zu einer neuen Ultraschall-Untersuchung brachte - die allerdings einen Leistenbruch ausschließen ließ. Die Entlassung aus dem Krankenhaus deutete sich an. Dann nochmal ein Kernspin, diesmal vom Beckenbereich. Aha: Verdacht auf eine Beckenvenenthrombose. Am 5. Krankenhaustag dann beim erneuten Doppler-Ultraschall endlich die Bestätigung der Diagnose. Während ich bis dahin alle Konzile unter Schmerzen zu Fuß beschritten hatte (lediglich für die Strecken zwischen den einzelnen Häusern gab es ein Taxi), wurde mir dann sofort strenge Bettruhe verordnet. Und es bahnten sich Schreckensmeldungen an: Das Kind müsse möglicherweise frühzeitig geholt werden - Kaiserschnitt - Kortison-Einnahme für die vorzeitige Lungenreife des Kindes - lebenslang Kompressionsstrümpfe - nach der Entbindung Einstellung auf Marcumar und damit kein Stillen des Kindes.

Ich glaube, die letzte Info hat mich am schlimmsten getroffen.

Mittlerweile bin ich in der 38. Woche schwanger, dem Kind geht es gut - eine Spontangeburt wird angestrebt. Ich habe nun 5 Wochen lang Clexane gespritzt. Habe aber ab der 3. Woche darauf allergisch reagiert (Entzündungen im Einstechbereich, Nesselsucht am gesamten Oberkörper, Juckreiz am schlimmsten nachts). Seit heute nehme ich nun Fragmin forte, 10.000 Einheiten pro Tag. Ich habe im Laufe des Krankenhausaufenthaltes mit vielen verschiedenen Ärzten gesprochen und viel (auch gegensätzliches) gehört. Wegen der Allergie war ich jetzt nochmal bei einem Gerinnungs-Spezialisten und der hat einen Bluttest veranlasst. In dem Zusammenhang habe ich zum ersten Mal in den vergangenen 6 Wochen davon gehört, dass es bei mir möglicherweise eine erbliche Vorbelastung wegen Protein S Mangels gibt. Da dieses Protein in der Schwangerschaft aber wohl sowieso nur mangelhaft vorkommt, lässt sich der Verdacht erst nach der Entbindung überprüfen.

Eine Phlebologin hat festgestellt, dass die Thrombose irreversible Schäden der Venenklappen im linken Bein verursacht hat, die mir den Strumpf damit lebenslang aufdrücken. Wie lange ich Medikamente nehmen muss, weiß ich nicht.

Am meisten mache ich mir Gedanken um das Stillen. Ich habe in diesem Forum immerhin einen Beitrag gelesen, wo eine Frau über positive Erfahrungen trotz Marcumar schreibt. Kann das noch jemand bestätigen? Oder weiß jemand, wie dieses neue Medikament aus den U.S.A. heißt?

DHaQni8ela19x78


kernspinn WÄHREND der schwangerschaft ??? hätte nicht gedacht,dass das geht...wenn sogar spiralen durch die wellen verrutschen...

marcumar und stillen ist glaub ich keine gute kombination.weiss ich aber net genau.

das die thrombose schäden verursacht hat,ist natürlich doof. aber es wird nichts so heiss gegessen,wie es gekocht wird. bekomm erstmal "in ruhe" dein baby und dann besprich alles nochmal mit nem spezialisten.

H=VKx1


Hallo Claudia,

was Du geschildert hast - eine durchaus nicht "unübliche Odysee"

Du kannst gerne meinen obigen Beitrag dem Arzt Deines Vertrauens geben und falls Rückfragem seinerseits vorhanden sind - bitte melden.

Schöne Osterfeiertage - allen Lesern hier im Forum !

Gruß

Herbert

CJlaHudixa71


Danke für eure Antworten. Tut gut. Aber wer ist der Arzt meines Vertrauens? Irgendwie sind alle nett, aber manchmal denke ich, die sind dankbar, dass sie neue Ergebnisse zum Thema Schwangerschaft und Clexane bzw. Fragmin forte bekommen. Aus medizinischer Sicht verstehe ich das, aber andererseits ist es ein ganz doofes Gefühl, Medikamente einzunehmen, die für die Schwangerschaft gar nicht offiziell freigegeben sind bzw. bei mir dann ja auch gleich mit blöden Nebenwirkungen eingeschlagen haben. Ich bin froh, wenn unsere Nr. 2 heil auf die Welt gekommen ist. Aber ich frage mich immer noch, ob ich eine Hoffnung aufs Stillen habe. Könnte man denn wirklich beim Säugling die korrekte Vitamin K Versorgung überprüfen, falls ich auf Marcumar umgestellt werde? Oder sollte ich weiter Heparin spritzen (was ja für das Baby stillverträglich wäre), obwohl die Ärzte vor dem hohen Osteoporose-Risiko warnen und immer wieder betonen, dass Marcumar für die Therapie *das* Mittel der Wahl sei?

DZanielaS1978


habe gerade mal marcumar gegoogelt und gefunden,dass frau unter marcumar-einnahme nicht stillen darf,da das zeug in die muttermilch übergeht. dachte ich mir aber schon. beim kind den vitamin-k-haushalt im auge zu behalten bringt überhaupt nichts. (desweiteren musst du in näherer zukunft die finger von vitamin-k-haltigen lebensmitteln lassen,da sie die gerinnung fördern!!!)

am besten,du bleibst während der stillzeit bei heparin, um deinem kind die wichtige muttermilch geben zu können.

marcumar als "mittel der wahl" zu betrachten ist so eine sache... das zeug hat ebenfalls erschreckend viele nebenwirkungen und ist für dich nicht gesünder als heparin. es ist also total situationsabhängig,das passende medikament zu finden. marcumar kannst du nach der stillzeit immer noch nehmen.

google dir doch mal die packungsbeilage.

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