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Schmerzen am Herz

tDiDmme80 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich bin m und 24.

Ich habe seit einigen Monaten immer wiederkehrende, Schmerzen am Herzen.

Diese äußern sich durch immer wiederkehrende, nur leichte "Stiche" genau im Bereich des Herzens.

Das beginnt morgens im Bett. Doch sobald ich aufstehe lassen sie nach. Wenn ich mich nochmal hinlege, fangen sie wieder an.

Doch dann am Vormittag bis in den frühen Nachmittag sind sie dann wieder da. Abends meistens nicht.

Darüber hinaus habe ich, auch wenn ich gerade keine Beschwerden habe, fast ständig ein Engegefühl in der Brust beim Herzen, so, als ob ich spüre, dass da was ist, oder anders ausgedrückt, ich spüre mein Herz, dass es eben da ist. Das lässt sich schwer beschreiben.

Das ist sehr unangenehm uns beängstigend.

Vor ca. 6 Wochen hatte ich dann mittags auf einmal einen kurzen dumpfen starken Schmerz am Herzen. Er war kurz, ging dann wieder weg.

Ich habe natürlich Panik bekommen und dachte an einen Herzinfarkt.

Daher rief ich den Notarzt. Der brachte mich in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Dort bekam ich Sauerstoff und eine Infusion. Ich wurde untersucht und ein EKG wurde erstellt.

Die Ärzte konnten nichts feststellen. Meine Werte seihen nach der Zugabe von Sauerstoff und der Infusion und dem Ausruhen auf Normalwerte gegangen.

In einem Gespräch stellte sich heraus, dass ich unter zu viel Stress leide, dass das die Ursache sei.

Dies ist auch richtig, ich habe in den letzten Monaten sehr viel Stress, beruflich wie privat.

So ist meine Oma gestorben und am Tag nach der Beerdigung hatte mein Vater einen Schlaganfall, der zum Glück recht glimpflich ausgieng.

Im Beruf leide ich auch unter permanentem Dauerstress.

Nach dieser Untersuchung im Krankenhaus war erstmal wieder alles ok, aber nur wenig Tage später ging es wieder los.

Ich habe mich schon fast an diesen Dauerzustand "gewöhnt".

Und heute hatte ich dann wieder dieselben kurzen Schmerzen am Herz, wie vor 6 Wochen.

zwei mal trat das heute erstmals wieder auf. Es waren nur sehr kurze, einengende Schmerzattacken, mit einem Gefühl, dass sich der gesamte untere Brustbereich zusammenzieht.

Aber ich weiß nicht, ob ich wieder einen Arzt rufen soll, bzw. selbst ins Krankenhaus fahren soll, oder einen Facharzt aufsuchen sollte.

Oder ob es vielleicht genügt, versuchen zu entspannen.

Oder vielleicht steigere ich mich da nur in etwas rein?

Ich bin sehr beunruigt, auch wenn der Notarzt im Krankenhaus damals sagte, mein Herz ist ok.

Kann mir jemand helfen, der sich damit auskennt oder auch solche Erfahrungen hatte?

Wenn etwas unklar ist, könnte ihr gerne nachhaken!

Vielen Dank!

Zur Ergänzung: Ich bin Raucher und trinke regelmäßig gemäßigt Alkohol.

Antworten
Nvina[5


RE: schmerzen am herz

hallo timme 80 !

ich kann mir durchaus vorstellen, dass du dich mit diesen

symptomen nicht unbedingt wohl fühlst. geh doch mal zu deinem hausarzt und erzähl ihm das alles . der wird dir dann bestimmt eine überweisung zu einem kardiologen geben. der wird mit dir ggf. ein

langzeit ekg , belastungs ekg und eine ultraschalluntersuchung

des herzens durchführen. der kann dir sagen, ob alles i.o. ist

oder nicht. das wäre jetzt das einzige was mir einfallen würde.

ansonsten musst du evtl. auch versuchen ein wenig " runter " zu kommen und ruhiger zu werden. das ist natürlich leichter gesagt als getan,da du ja im moment wirklich " gebeutelt " bist.( beruf und privat). vielleicht hilft da auch autogenes training ?. bis dahin alles gute und wenn du magst, dann melde dich wieder.

gruß

m2ondscShei\n26


hallo timme 80!

mir( w,26) ging es vor 2 jahren ähnlich wie dir. ich hatte sehr viel stress im job und ein guter freund hatte einen tötlichen autounfall, was mir sehr an die nieren ging.

in dieser zeit hatte ich anfangs oft nur schwindelgefühle, mit der zeit kam atemnot hinzu und später dann schmerzen in der herzgegend.

komischerweise traten die beschwerden eher in ruhesituationen als bei stress oder körperlicher belastung auf.

meine internistin stellte mich völlig auf den kopf, 24-stunden ekg und blutdruckmessen, belastungs-ekg, blut und schilddrüse, alles wurde getestet und alles war vollkommen in ordnung.

meine internistin hat damals ein langes gespräch mit mir geführt und ist dann zu dem schluss gekommen, dass meine symtome psychisch bedingt sind. und wenn ich heute zurückdenke, gebe ich ihr auch recht. mein komplettes leben drehte sich um meine "krankheit". war ich mit meinen freunden skifahren, hatte ich angst, mein herz macht das nicht mit und hatte panikattaken, auf partys hatte ich nach jedem bier beklemmungsgefühle, ja noch nicht mal mehr sex machte mir richtig spaß. ich hatte ständig angst vor meinem herzen.

auf anraten meiner internistin habe ich daraufhin einen termin beim psychdoc gemacht, der mir auch wirklich geholfen hat. klar, das ging alles nicht von heute auf morgen. aber er hat mir wieder klar gemacht, dass man freude am leben haben soll und nicht in ständiger angst vor irgendwelchen krankheiten leben soll.

ich weiss nicht, ob du mit meinem fall überhaupt etwas anfangen kannst, aber deine symtome sind meinen von damals sehr ähnlich, gerage weil der notarzt ja auch nix feststellen konnte.

mein rat, such die einen guten arzt, der dich von kopf bis fuß untersucht um zuerst abzuklären, ob es organische ursachen gibt. wenn nicht, liegt es an dir, diese angst zu bekämpfen!

ich hoffe, ich konnte dir vielleicht ein bischen helfen oder mut machen, schreib mir doch mal wie es dir ergangen ist!!!

Fdre5d-Widen


Schmerzen am Herzen

Kenne in etwa die eingangs von timme80 beschriebenen Schmerzen erst seit 2-3 Wochen (bin aber schon 46!!), rauche auch und trinke gerne mal ein Gläschen...

1. habe ich ein-zwei Gläschen Wein getrunken, lassen die Beschwerden nach (bisschen Wein soll gut fürs Herz sein, aber um Himmels willen keinen Schnaps mehr!!)

2. habe gestern in einer TV-Sendung mitgehört, dass Herz-Schmerzen auch deshalb entstehen können, wenn man zu schnell, hastig isst, Luft schluckt und dgl > Magen drückt dann gegen Herz, vor allem beim Liegen, müsste aber beim Aufstehen besser sein.

3. ja und wenn einem was am Herzen liegt, tuts eben weh (Beziehungsprobleme, Probleme am Arbeitsplatz...)

Mein Herz/Lugenröngten ist ok, EKG demnächst (habe ich bisher noch nie gemacht!!)

Und heute in der Nacht starb unser Herr Bundespräsident nach seinem vorgestrigen Herzinfarkt trotz bester mediz. Betreuung.

Wir machen dennoch weiter. Gruß an alle, die unter derartigen Syndromen leiden.

s)chnu#ff>i24


@ timme80

Wenn Dir was an Deinem Herz liegt und Du gesund bleiben willst, würde ich an Deiner Stelle erstmal das Rauchen aufgeben. Ist nämlich pures Gift für Deinen Körper.Allein schon, weil Dein Vater bereits einen Schlaganfall hatte, wäre das zumindest für mich ein Grund(und eine Warnung), das Rauchen einzustellen. Regelmäßige Bewegung ist außerdem wichtig.

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