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Erkennt man eine Thrombose am Ekg bzw. Blutbild?

H*ol)lixwa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei mir wurde ein Belastungs-EKG gemacht und das Blutbild überprüft, aber es ist alles ok.

Ein paar Tage später habe ich Schmerzen im rechten Rippenbogen und mache mir ein wenig Emolie-Sorgen, da ich ein Hormonpräperat neuerdings einnehme.

Muss ich mir die Sorgen machen oder habe ich mich verkühlt (vor der Klimaanlage)?

Für Erfahrungswerte dankbar,

Antworten
S4aUmonxa


Thrombose

hallo

Ich denke dass du eine verklemmte Rippe hast, das geht aber von selber wieder weg. Das kann ganz schön schmerzhaft sein, vorallem beim einatmen. Es gibt eine Möglichkeit eine Throbose ( Lungenembolie) im Blut zu erkennen. Diesen Wert nennt mann D-Dimmer. Wenn der einen bestimmten Wert überschritten hat, besteht der verdacht auf eine Throbose. Im EKG kannst du feststellen ob sich eine Throbose in den HErzkranzgefässen gebildet hat, aber nur wenn das HErz dadurch beeinträchtig ist.

Behalte deine Schmerzen im Auge, wenn sie schlimmer werfen, oder innerhalb von einer WOche nicht weggegangen sind gehe zum Arzt.

Grüessi Samoa :-)

BXelo6vexd


Thrombose

Hallo Holliwa,

ich würde davon ausgehen, dass Du eine Thrombose auch spüren würdest. Anzeichen sind muskelkrampfähnliche Schmerzen in den Unterschenkeln beim Laufen und auch Sitzen, zum Teil Taubheitsgefühle, das betroffene Bein schwillt an.

Schmerzen im rechten Rippenbogen können alle möglichen Ursachen haben, zum Beispiel auch eine simple Verspannung im Rücken. Das kenne ich von mir selbst. Meine eigene Embolie hat übrigens nicht geschmerzt. Gedanken solltest Du Dir vor allem machen, wenn Du plötzlich sehr kurzatmig wärest, Herzrasen hättest und Dir bei kleinsten Belastungen (z.B. ein paar Treppen) schwindelig würde.

Wenn die Schmerzen in den Rippen nicht besser werden, würde ich an Deiner Stelle einfach nochmal zum Arzt gehen. Aber eine Thrombose halte ich persönlich nicht unbedingt für eine wahrscheinliche Ursache.

Liebe Grüße, Beloved

nwad'ir


Embolie auch als "Rippenklemmer" fehldiagnostiziert :-(

HI,

also, ich kann dir folgendes von meiner Embolie berichten:

1. Ich hatte vier Wochen zuvor ziehende Schmerzen in den Wanden, die ich aber ganz anders als Wadenkrämpfe empfand, auch ein ganz anderer Schmerz als Muskelkater!

2. Meine Embolie bemerkte ich tatsächlich auch mit so einem Schmerz wie du, am Rippenbogen. Atemnot kam erst zwei Tage später hinzu. Deshalb gehe lieber mal zum Arzt! (Arzt 1 und 2 haben es als Zwerchfellentzündung und eingeklemmtes Zwerchfell diagnositiziert.)

3. Die Embolie selbst war für mich im Endstadium sehr schmerzhaft: Brustdruck, Herzrasen, Schwindel, Schmerzen atemabhängig hinten an den Lungenflügeln runter.....

Du siehst, man empfindet ganz unterschiedlich, deshalb zum Arzt und D-Dimer untersuchen lassen, zumindest mal.

H_ollixwa


Liebe Nadir,

ich danke Dir für Deinen Beitrag, den ich, naja, also ne, zum Arzt gehe ich bestimmt nicht. Bei allem Respekt vor der Schulmedizin, aber letztendlich sollte man doch ein wenig Vertrauen in den eigenen Körper haben und ein Ziehen im Rippenbogen muss nicht gleich eine Embolie sein. Da hätten die Ärzte ja viel zu tun! :o)

Meine Frage ging er in die Richtung, in welchem Zusammenhang Hormone, EKG und Blutbild stehen.

Liebe Grüße

n:a-dir


???

HI,

mach'was du denkst! Ich habe auch großes Vertrauen in meinen Körper und bin froh und dankbar, damals so schnell und hartnäckig gehandelt zu haben.

In deiner Frage äußerste du die Besorgnis, eine Embolie zu haben.

Das sagt mir: "Ich sorge mich um meinen Körper, es könnte etwas nicht stimmen".

Und wenn du dann nicht zum Arzt gehst, was soll ein Forum dann leisten?

Blutbild, Hormone und EKG sind MIttel deinen Beschwerden auf die Schliche zu kommen. Bei mir wurde die Embolie durch die Pilleneinnahme ausgelöst. WEnn du gerade Hormone nimmst, kann ein Zusammenhang bestehen, zwischen deinen Beschwerden und den Hormonen. Z. B. kannst du eine bisher unauffällige Thormbophilie haben, die durch Hormoneinnahme erst aufbricht.

Ja, eine Thrombose kann man u. U. im Blutbild erkennen, am erwähnten D-Dimer.

Warum wurde überhaupt ein Belastungs-EKG gemacht, wenn du die Beschwerden erst hinterher hattest?

Das EKG diente bei mir dazu, Herzauffälligkeiten zu beobachten, die durch die Embolie ausgelöst wurden. (starkes Herzgeräusch)

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