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Dosierung Marcoumar

Sqamyonxa


Hallo HVK 1

Irgendwie habe ich das mit dem Vitamin K1 nicht wirklich verstanden. Normalerweise gibt man Vitamin K wenn die Blutgerinnung zu tief ist.

Jetz sagst du ager, das es gelichzeitig auch Proteine aktiviert die die Gerinung aufhebt.

Könntest du mir das nicht nochmals kurz und knapp erläuter?

Gruss Samona

H;VKx1


Weshalb nicht Vitamin K1 ?

Hallo Samona,

das war schon "kurz und knapp" und eigentlich ist in meinen beiden Beiträgen alles gesagt.

Im "Blutgerinnungssystem" gibt es 3 Bereiche: Gerinnungssystem, Antigerinnungssystem und finbrinolytisches System !

Der Organismus des Menschen stellt Proteine her, von denen eine ganze Reihe vitamin-K-abhängig sind.

Dabei sind auch Proteine, von denen einige die Gerinnung fördern (damit das Blut nicht zu dünn ist und man nicht "verblutet"), während andere den Gerinnungsprozess verlangsamen (damit das Blut "nicht zu dick" wird) und ferner wird dafür gesorgt, das die natürliche Finbinolyse funktioniert (also sich bildende Blutgerinnsel "umgehend" wieder aufgelöst werden). Für letztere Funktion ist z. B. der vitamin-K-abhängige Faktor "Plasminogen-Aktivator-Inhibator (PAI)" zuständig.

Auf diese Weise sorgt die richtige Funktion (und Menge) von Vitamin K1 dafür, dass die beiden entgegengesetzten Seiten (Koagulation und Antikoagulation) des Blutgerinnungssystem im Gleichgewicht bleiben.

Das ist in Kurzform das, wie "die Natur" das Gerinnungssystem "in der Balance" hält, damit - umgangsprachlich ausgedrückt - das "Blut nicht zu dünn aber auch nicht zu dick wird und evtl. entstehende Blutgerinnsel sofort wieder aufgelöst werden.

So wie es z. B. die FAZ in ihrer Ausgabe vom 11. Februar 2004 in dem Artikel "Wenn das Blut Klumpen bildet" :

"Die Bedeutung von Vitamin K für gesundes Blut, das weder unstillbar aus Wunden fließt noch in den Geweben verklumpt, ist kaum zu unterschätzen" !

Dieser Satz sagt in absoluter Kürze eigentlich alles aus !

Viele Grüße

Herbert

HJVKx1


Weshalb nicht Vitamin K1 ?

Es muss natürlich:

"fibrinolytisches System" heißen. Da ist leider im obigen Text 1 "n" durch einen Tippfehler zu viel.

Gruß

Herbert

H]VK}1


Weshalb nicht Vitamin K1 ?

Hallo Melanie,

nicht ich habe meinen Arzt überzeugt, sondern er sich selber, weil er ja auch schließlich gelernt hat und weiß, welche Blutparameter er untersuchen muss, um sich zu vergewissern, dass durch Vitamin K1 das Gerinnungssystem + das Antigerinnungssystem + das fibrinolytische System ordnungsgemäß funktionieren.

Natürlich muss man jeden Fall "für sich" betrachten.

Aber es gibt schon ein Menge Erfahrungen auch bei anderen Personen und insgesamt betrachtet, gab es noch keine "unwünschten Wirkungen" !

Vitamin K (K1/K2) erfüllt vielfältige Funktionen im Organismus von Mensch (und Tier) und es ist erstaunlich wie wenig darüber (teilweise) selbst bei Personen bekannt ist, die es von '"Berufes wegen" eigentlich besser wissen könnten und sogar müssten.

Viele Grüße

Herbert

MMarat6hkoni


@student

Sorry, aber du hast global davon gesprochen, dass man bei Thrombophilien weiter Marcumar nehmen muß, und insbesondere bei Faktor V Leiden Mutation (ohne nähere Spezifikation), dann mußt du auch damit umgehen können, dass jemand diese Pauschalisierung kritisiert. Aber schön, dass du weisst, dass man individuell schauen muß - genau das kam bei deinem ersten Beitrag überhaupt nicht raus.

H>VxK1


Warum nicht Vitamin K1 ?

Hallo Marathoni,

es ist keine Frage, dass man zunächst sorgfältig kontrolliert, ob Veränderungen der Gerinngungsfaktoren bzw. Gerinnungsinhibitoren (u. a. auch durch DNA-Analysen) vorliegen.

Bist Du der Ansicht, dass das stets und ohne Ausnahme beachtet wird, wenn orale Antikoagulantien verordnet werden ?

Für mich ist nicht verständlich, weshalb man die natürlichen Gerinnungshmmer, die vitamin-K-abhängigen Proteine C und S (und nach Bundesanzeiger Nr. 59 vom 29. März 1989 auch Protein Z) bisher nicht stärker berücksichtigt, stattdessen mit Hilfe der künstilichen, der so genannten oralen Antikoagulantien vom Typ der Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Marcumar) oder durch die künstliche Gabe von ASS die natürlichen Gerinnungshemmer sogar schwächt.

Viele Grüße

Herbert

S'amQonxa


alles klar!!!

Ok HErbert ich habe jetzt die versch. Wirkungsweise von Vit. K verstanden. Das ist wirklich sehr intressant. Natürlich verabreichen wir im Spital sehr oft MArcoumar, Ass, Plavix und all das Zeug.

Das Vit. K. kannte ich aber nur zur aufhebung von zu tiefen Quicks. Ich werde unsere Ärzte mal etwas detailierter über dieses Thema ausquetschen. ;-)

Vielen dank!!!

Rita

HXVKx1


Weshalb nicht Vitamin K1 ?

Hallo Rita,

mit Vitamin K1 habe ich im Grunde ganz harmlos angefangen, aber es hat sich inzwischen zu einem "Thema" entwickelt.

Wider Erwarten und ich habe mir anfangs auch nicht vorstellen können, das Vitamin K1 - m e h r als nur Blutgerinnung ist.

Viele Grüße

Herbert

mKisVter-xbig


Du mußt dich strikt an die Anweisung deines Arztes halten.Ich hatte vor 12 Jahren eine massive Thrombose an beiden Beinen.Ohne Marcumar geht gar nichts mehr.Am Anfang hab ich mich auch verrückt gemacht (hab den Beipackzettel gelesen) und mich anschließend mit meinem Arzt unterhalten.Schnell war mir klar, daß ich ohne Marcumar nicht lange leben werde.

Als ich einmal operiert werden mußte, wurde das Marcumar abgesetzt.Nach der OP (nach ca 2 Wochen) mußte ich neu

eingestellt werden.Ich hab dann mal den Fehler gemacht, daß ich eine etwas höhere Dosis genommen habe. Resultat: Der Quick lag bei 5%. Andauerndes Nasenbluten. Wenn du zuwenig nimmst ist die Gefahr das sich ein Thrombus bildet groß.

Heute beachte ich exakt die Vorgabe des Arztes.

Am Anfang ist eine Quickkontrolle 1-2 mal wöchtentlich super wichtig.

H`VK1


Weshalb nicht Vitamin K1 ?

Hallo Mister Big,

ich widerspreche Dir nicht, dass man dann, wenn man Marcumar vom Arzt schon verschrieben bekommen hat und nimmt, sich an die "Anweisungen und Notwendigkeiten" halten muss.

Gestern war eine interessante TV-Sendung u. a. über "gesundes Blut", an der Professor Glaeske teilnahm.

Da wurde von "gesundem Blut" gesprochen das wichtig ist, nicht unbedingt von "dünnem Blut" und es wurde empfohlen, dass man sich bei einem Arzt seines Vertrauens genau erkundigen soll, ob man (Anmerk.: z. B. aufgrund eine genetischen Disposition - überprüfbar durch DNA-Analyse) eine "Risiko-Person" ist.

Ich bin z. B. auch eine Risikoperson und habe mich dennoch vor rd. 9 Jahren entschlossen anstelle "herkommlicher Blutverdünner" (wie z. B. Marcumar oder ASS) Vitamin K1 zu nehmen und bisher hat das tadellos funktioniert und die Voraussetzungen für die Zukunft sind bestens.

Auch gezielte Blutuntersuchungen sind ohne großen Aufwand möglich, wobei neben den Gerinnungsfaktoren auch die Gerinnungsinhibitoren überprüft werden und auch der Faktor, der Aussagen bringt, ob die natürliche Fibrinolyse (= Auflösung von Blutgerinnseln) "funktioniert" !

Als wichtige Erkenntnis hat sich für m i c h ergeben, dass eben Vitamin Vitamin K1 selbst grundsätzlich keine Thrombose macht und das es wichtig ist, das natürliche Antigerinnungssystem und das fibrinolytische System und nicht nur das Gerinnungssystem durch die richtige Funktion (und Menge) Vitamin K1 zu stärken und nicht durch "herkömmliche Bluverdünner" zu schwächen.

Schwächen, wie es z. B. durch orale Antikoagulantien vom Typ der Vitamin-K-Antagonisten oder auch durch ASS geschieht, weil - grob gesagt - der K-Zyklus in der Leber "unterbrochen" wird.

Wie Professor Glaeske sagte, ist es empfehlenswert seinen Arzt des Vertrauens genau zu fragen, welche Situation im Einzelfall vorliegt, damit man für "gesundes Blut" sorgt.

Wozu Vitamin K1 dienen kann bzw. dient wie in meinem Fall und inzwischen in vielen anderen Fällen !

So wie es die FAZ in der Ausgabe vom 11. Februar 2004 in einem Artikel mit der Überschrift "Wenn das Blut Klumpen bildet" in "kürzester Form auf einen Nenner" bringt:

Die Bedeutung von Vitamin K für gesundes Blut, das weder unstillbar aus Wunden fließt noch in den Geweben verklumpt, ist kaum zu unterschätzen" !

Viele Grüße

Herbert

m7ihstNer-bxig


Hallo HVK1.

Leider sind bei mir die Venenklappen defekt, so daß mir mit großer Wahrscheinlichkeit das Vitamin K 1 auch nicht helfen wird.

Ich war bei 2 Spezialisten wobei der einer eine Venenklappen-

transplantation (weltweit ca. 50 Operationen) durchführen würde.

Ist in Deutschland der einzige der sich überhaupt so etwas zutraut.

Da ich mich aber als Versuchskaninchen noch zu gut fühle, werde ich wohl noch abwarten und hoffen daß die Forschung bald mal

was neues bringt.Anscheinend gibt es ja eine Menge Leute die

Probleme mit Durchblutungsstörungen haben. Mich hat es seinerzeit mit 33 Jahren erwischt.(erblich vorbelastet.)

HPVKx1


Weshalb nicht Vitamin K1 ?

Hallo mister-big,

ich heiße mit Vornamen Herbert und schreibe das auch stets. Ist zwar nicht wichtig, aber ich wollte es der guten Ordnung halber sagen.

Vitamin-K-abhängige Proteine kommen fast in allen Zellsystemen bzw. Geweben vor. So auch in Muskulatur, Bindegewebe, Haut usw.

Es ist also nicht gesagt, dass durch Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe) zuzüglich Vitamin K1 nicht auch defekte Venenklappen möglicherweise sogar halbwegs oder einigermaßen entsprechend den natürlichen Gegebenheiten "repariert" werden können.

Falls es Dich interessiert: Unter [[http://www.vitamin-k1.de]] speziell unter "Kurz&Bündig" findest Du eine Reihe von Beiträgen, die auch für Dein Problem zumindest interessant sein könnten.

Viele Grüße

Herbert

D,igge;83


Marcoumar und Alkohol wie verhält sich das ?

Wie ist das bei euch ?

Ich nehme das Medi jetzt seit 14 Monaten und wenn ich Alkohol trinke dann immer nur in kleinen Mengen, es spult mich immer sehr stark wenn ich kleine Mengen an hichprotzntigem trinke !!!

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