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05.10.05 17:19
Vorweg: Das hier wird lang – aber es lohnt sich zu lesen, um einen Blick hinter das Medientheater werfen zu können.
Es ist alles fundiert, es gibt Zeugen, ich kenne die Leute und es ist bereits Gegenstand mehrere Anzeigen. Die erste Verhandlung ist Freitag.
SUGAR – Deutschlands gefährlichster Hund!
Jeder erinnert sich an Sugar, die "Kampfhündin", die den Kinderwagen "angriff"?
Nun hat sich bewahrheitet, was ich und viele andere schon die ganzen letzten Monate vermutet haben.
Vom ersten Tag an, als man die Bilder von Sugar sah, die beim Wesentest auf den Kinderwagen sprang und ihn umstieß, gab es Zweifel, ob das so mit rechten Dingen zuging.
Je öfter der Fall aufgerollt wurde, je größer das Medienspektakel wurde, desto deutlicher wurde, dass hier ein Exempel statuiert werden sollte! An einem Hund, der noch NIE einen Menschen verletzt hatte, der überhaupt nur ins TH-Süderstraße in die Fänge des mehr als zweifelhaften Tierheimchefs Wolfgang Poggendorf (Hasser aller "Kampfhunde") geriet, weil der Halter die Auflagen nicht erfüllte bzw. er die Hundesteuer nicht zahlte - aber selbst dazu gibt es nur sich widersprechende Angaben - jedenfalls nicht, weil der Hund Fehlverhalten zeigte.
Von da an begann Sugars Odyssee. Sie wurde zur Bestie hochstilisiert. Wohl jeder kennt die Bilder von ihr auf dem Kinderwagen, weswegen sie durch den Wesenstest fiel (in anderen Situationen des Tests war Sugar sehr friedlich, lediglich zu einem anderen Hund ist sie aggressiv). Das Durchfallen durch den Wesenstest ist in Hamburg ein Todesurteil für den Hund. Der Gutachter war Poggendorf selbst (ausgebildeter KAUFMANN – mit welchem Recht darf er über Leben und Tod von Hunden entscheiden?) TÄGLICH fallen zig Hunde aller Rassen durch den Wesentest. Regelmäßig werden Menschen tatsächlich von Hunden verletzt, aber das interessiert kaum jemanden - NEIN - DIESE Hündin, die nie jemanden verletzt hat und nur als eine von vielen durch den Wesenstest fiel, wird plötzlich zu "Deutschlands gefährlichstem Kampfhund". Wie absurd… (Und das in Zeiten, wo mehrere Beißattacken anderer Hunde durch die Presse gehen – aber klar SUGAR ist Deutschlands gefährlichster Hund).
Die Bild titelt: "Wann wird die Bestie endlich tot gespritzt?" Günther Jauch rollt den Fall in Stern-TV wieder und wieder auf, der WT wird extra für Stern-TV noch mal NACHGESTELLT (und als echt verkauft!).
Eine Pflegerin des TH wird nicht müde zu sagen, dass sie Todesangst vor Sugar hätte, dass niemand zu ihr in den Zwinger kann, dass sie nur durch eine halb geöffnete Klappe Futter gereicht bekommt und niemand mit ihr Gassi geht, weil man sich sonst in Lebensgefahr befindet. Der Tierheimchef selbst hetzt am meisten ("Sugar ist das gefährlichste Tier, das wir hier je hatten, eine tickende Bombe. Wer sich ihr ungeschützt nähert, ist in Lebensgefahr. Sie gehört dringend eingeschläfert" – da fragt sich doch, wie man ohne Verletzungen Sugar den Maulkorb anlegen und ausziehen konnte), fordert immer wieder die Tötung, lässt Sugar immer wieder den Medien als Bestie vorführen – Bild und RTL haben die nächsten Monate ausgesorgt. Dem Halter wird der Kontakt zum Hund verboten, er kommt in Isolationshaft, ohne jeden Kontakt zu Menschen oder Artgenossen, ohne Gassi-Gänge, ohne Zuwendung – für 15 Monate. In diesem Zwinger us.f3.yahoofs.com/users/4238e13bz261f18f2/38ad/__sr_/aafc.jpg?phsc7QDB34AkyvpY
Der Halter klagt. Ein Gericht befindet, dass der durch die Presse gegangene WT nicht aussagefähig ist, da er unter völlig falschen Bedingungen gemacht wurde (mit Maulkorb und ohne Halter – WT müssen OHNE Maulkorb und unter Führung des Halters durchgeführt werden). Der Richter ordnet einen neuen WT an - unter korrekten Bedingungen!
Was macht Poggendorf? Zunächst weigert er sich den Test zu wiederholen und kritisiert die Richterentscheidung. Dann führt er einen zweiten WT durch, erneut unter den falschen Bedingungen! Zieht dazu eine mit ihm GUT befreundete Gutachterin heran (eigentlich eine extrem fähige Frau, aber eben eine gute Freundin von ihm, die ihm schon öfter Gefälligkeiten erwies und Missstände verschwieg). Und läd dazu erneut die Presse ein. Da der Test WIEDER mit Maulkorb und wieder ohne Halter durchgeführt wird, endet er natürlich wie der erste: Sugar fällt durch: Erneut die Kinderwagenszene… Die befreundete Gutachterin Dorit Feddersen-Petersen, die Pogges Hintern schon öfter aus der Schlinge zog, attestierte Sugar – ganz im Sinne Poggendorfs – übersteigerte Aggressivität und empfahl sie sofortige Einschläferung, da der Hund eine Gefahr für Leib und Leben sei.
Der Richter ist natürlich nicht blöd, er erklärt den zweiten Test ebenfalls für nichtig und bestimmt eine andere Gutachterin für den dritten Test. Nicht nur eine Unabhängige, sondern eine Expertin auf dem Gebiet, die andere Gutachter selbst ausbildet und Vorsitzende der Tierärztekammer ist: Barbara Schöning. Diesmal wird der Test unter Ausschluss der Presse durchgeführt und ohne dass der Tierheimchef genau weiß wann. Der Halter führt seinen Hund und zwar ohne Maulkorb. Und – welch Wunder – Sugar besteht. Sie ignoriert den Kinderwagen, ist freundlich zu anderen Hunden – Ergebnis: Bestanden! Aber die Frau geht noch weiter: Sie sagt, selbst auf den Videoaufnahmen von den ersten Tests, wo Sugar den Kinderwagen "attackierte" kann diese Frau keine Aggressivität erkennen, sondern nur Unsicherheit und Neugierde = Erkundung. Das, was viele von Anfang an sahen, wenn sie nicht zu RTL- und Bildgeschädigt waren… Selbstverständlich geht Sugar ohne Maulkorb problemlos in den Zwinger zurück und zeigt sich zu jedem freundlich, schon komisch für einen Hund, dem sich keiner nähern kann…
Was geschah nun? Skandal! Dorit Feddersen-Petersen säuselt was von Befangenheit der Gutachterin (WAS für ein Witz – gerade von ihr!), Poggendorf mutmaßt, der Hund sei unter Drogen ruhig gestellt gewesen (was durch Blutproben widerlegt wurde!), Günther Jauch und viele andere zweifeln immer wieder das 3. Testergebnis an – WARUM? Der DRITTE Test war der einzige, der unter vernünftigen Bedingungen stattfand? Mit welchem Recht wird DER angezweifelt? Warum zweifelt man nicht viel eher die ersten beiden Ergebnisse an
Die Tierheimmitarbeiter bleiben bei ihrer Version, Sugar gehöre getötet, sie sei eine Bestie. BILD und RTL blasen mit in das Horn – man kann natürlich auch schlecht zugeben 1 Jahr lang Mist berichtet zu haben…
Zu diesem Zeitpunkt ist den meisten klar, die nicht völlig Jauch-Geschädigt sind, dass da in Hamburg was schief läuft. Ich kenne 2 Leute, die zu Sugar fuhren, um die Bestie mit eigenen Augen zu sehen – den Hund, bei dem jeder in Lebensgefahr ist. Eine war bereits vor dem 3. WT da, die andere danach. Diese beiden Frauen konnten problemlos mit Sugar durch die Gitter spielen und sie streicheln. Sugar war sehr anlehnungsbedürftig, genoss die Zuwendung, die ihr seit Monaten niemand gab. Gehorchte aufs Wort und schlechte die Finger ab… Die TH-Mitarbeiter sahen all das – keiner griff ein. Eigentlich komisch, wenn sie den Hund doch für so gefährlich halten, oder? Eine der Frauen beschrieb Sugar so:
"Vorab, ich habe nach der zeit den Trakt verlassen, weil ich heulen musste, wie ein Schlosshund. Aber eins nach dem anderen:
Da saß sie, Sugar, die Hündin, die wohl nie wieder aus diesem länglichen, kleinen Zwinger rauskommen wird, und wohl außer von Besuchern keine streichelnde Hand mehr spüren wird 
Eine wunderschöne Red Nose-Staff Mix Dame, die aus ihrem Innenzwinger kam, als ich sie rief. Den Kopf schief gehalten, als sie ihren Namen hörte, kam sie ans Gitter. SEHR vorsichtig und misstrauisch beäugte sie mich. Sie fing an mich anzubellen, ging dabei ein paar Schritte zurück.
Ich setzte mich vor den Zwinger und sprach leise auf sie ein. Sugar, Sugarmaus.. immer wieder. Bis sie leicht anfing zu wedeln.
Ich hielt meine Hand ans Gitter, ohne durchzufassen (denn wie steht dort so schön an den Zwingern? Anfassen der Hunde auf eigene Gefahr... )
Sie schnüffelte und ich redete mit ihr. Ich fragte sie, ob sie Sitz kann *lach*.
Sugars Reaktion: Kopf schief, sitz.
Meine Reaktion darauf:
Feeeeeeeiiiiiiiiiiine Sugaaaaar...
Ich wurde mutiger und fing sie an zu kraulen (die Gitter sind sehr eng). Sie genoss es merklich. Zwischen Zwingertür und Boden gibt es einen Spalt, der ca. 5 cm hoch ist.
Ich spielte vor dem Spalt mit meinen Fingern auf den Boden, als sie schnüffeln kam und anfing meine Hand zu lecken.
Das tat sie auch, als ich irgendwann meine Finger etwas durch die Stäbe steckte.
MIR GEGENÜBER fletschte sie weder die Zähne, noch kam nach anfänglichen Bellen auch nur eine böse Reaktion.
Was soll ich nun denken über Sugar, wenn ich sie so sehe?
Ich weiß zwar nicht, wie sie auf der Strasse ist, aber das niemand zu ihr reingehen kann, kann ich mir einfach NICHT vorstellen."
05.10.05 17:20
Woher diese gegenteiligen Einschätzungen?
Im Nachhinein kamen folgende ungeheuerliche Details über den WT raus:
1) Die zuerst im TV gezeigten Bilder waren gar nicht von einem WT, sondern von einer Nachstellung
2) Teilweise wurde ein Hund auf dem Kinderwagen gezeigt, die gar nicht Sugar war! Sie war auch eine Am-Staff/PitBull rednose Hündin, aber mit weißer Brust. Es war aber kaum zu erkennen
3) Es wurde von mehreren Augenzeugen bestätigt, dass Sugar vor dem Test aggressiv gemacht wurde. Es wurde mit Eisenstangen gegen die Gitter des Zwingers geschlagen, die Hündin wurde herum geschleudert, in entgegen gesetzte Richtungen gezerrt, angeschrieen. Auch bei den Filmaufnahmen anderer Hunde fuchtelte z.B. hinter der Kamera jemand mit einem Stock rum, um den Hund anzustacheln oder es wurden Zerrspiele gemacht und als Aggressivität erklärt, obwohl der Hund gar keinen Befehl zum Auslassen erhielt.
4) Im Kinderwagen lag KEINESFALLS nur das Tonband und eine Windel – im Kinderwagen lagen MAULKÖRBE, die für Sugar deutlich sichtbar hinein gelegt wurden. Sugar hat eine extreme Aversion gegen Maulkörbe, höchstwahrscheinlich reagierte die DARAUF und nicht auf das Kindergeschrei oder den Geruch
5) Sugar war hochgradig scheinträchtig (unbehandelt), außerdem auch sonst krank und vernachlässigt (Ohrentzündung). Sie wurde im Tierheim in keinem Fall adäquat medizinisch versorgt – warum auch? Es war ja eh beschlossen, dass sie sterben sollte… Sie wurde z.B. auch niemals geimpft, obwohl die Impfung obligatorisch vorgesehen ist, da Sugar über ein Jahr dort war.
6) Sugar wurde auch während des zweiten WT misshandelt, nicht nur die TH-Mitarbeiter, sondern sogar Frau Feddersen-Petersen machte mit, stachelte die Hündin an, trat in ihre Richtung. Die Hündin wurde gewürgt, von 4 Männern am Halsband in die Luft gerissen, rumgeschleudert. Ausschnitte davon sind in diesem kurzen Video zu sehen: www.maulkorbzwang.de/Briefe/vdh/Hamburg/Poggendorf_wesenstest_Sugar.html
Das alles erklärt, warum Sugar den 3. WT bestanden hat: Keine Misshandlungen vor und während des Tests, keine Maulkörbe im Kinderwagen und sie hatte auch keinen um, den sie doch so offensichtlich nur versuchte sm Kinderwagen ABZUSTREIFEN!!! So sieht doch kein aggressiver Hund aus! Zumal getitelt wurde, Sugar hätte sich ins Gestänge verbissen und die Kissen zerfetzt – WAS GAR NICHT MÖGLICH WAR, bei einem völlig geschlossenen Maulkorb! Aber das stellte ja keiner in Frage – sagt man nicht, wer einmal lügt…?
Ganz davon ab, ist es ABSURD anzunehmen, eine Hündin – noch dazu eine so sensible, anhängliche und liebesbedürftige Hündin, wie Sugar es ist, würde nach monatelanger Einzelhafthaltung ohne jede Zuwendung und ohne jede Beschäftigung ein NORMALES Sozialverhalten zeigen!!! Es ist unmöglich – selbst WENN sie sich falsch benommen haben sollte – daraus Rückschlüsse auf die Gefährlichkeit zu ziehen!
Trotz allem stellten die Medien den dritten WT als den falschen dar – warum? Weil sie keinen Fehler zugeben konnten! Weil die Artikel "Bestie endlich eingeschläfert" schon fertig in den Schubladen lagen. Weil Poggendorf und Feddersen-Petersen sich im Zuge des neuem Hamburger Hundegesetztes noch sehr viel Profit von dem von F.-P. entwickelten Test versprechen (der, wie sie inzwischen selbst offen zugibt "unwissenschaftlich" sei! (Aha, aufgrund eines unwissenschaftlichen Tests fällt man also Todesurteile. Interessant). Es gibt in Hamburg 2 Parteien: Pro Wesenstest und Contra Wesentest. F.P. und Pogge sind natürlich pro und konnten daher natürlich nicht riskieren, dass der Fall Sugar ihren WT im schlechten Licht stehen lässt – dabei geht es um Hunderttausende Euro! Geld regiert die Welt, was sind da schon Hundeleben… Nur sollte spätestens mit dieser Info auch klar sein, dass Frau F-P. NICHT neutral ist! Eigentlich beweist das schon das Video oben, dies ist nur der Grund für ihre Entgleisung…
So, nun wurde es heiß. Nachdem der 3. WT – also der einzig juristisch gültige! - bestanden war, hätte Sugar SOFORT ihrem Halter ausgehändigt werden müssen (der alle nötigten Papiere hatte und noch immer klagte!). Aber man weigerte sich einfach – ungeheuerlich. Die Stadt Hamburg – Angehöriger beider großen Parteien – setzten sich über den Richterspruch und das Gutachterergebnis hinweg und entschieden, entweder der Hund wird eingeschläfert oder außerhalb von Hamburg verbracht. Das alles natürlich weiterhin unter Hetze der Medien, die weiterhin die Todesspritze fordern, den 3. Test anzweifeln und wirklich billigste Wortwahlen wie "Killermaschine" "Beißbestie" etc. für Sugar anwenden, grad so, als ginge es um einen Hund, der schon zig Menschenleben auf dem Gewissen hätte.
05.10.05 17:21
An dieser Stelle schaltete sich Christiane Rohn ein. Sie ist Hundetrainerin (genannt Hundeflüsterin) und hat jahrelange Erfahrung mit der Resozialisierung von aggressiven Hunden aller Rassen. Sie betreibt einen Gnadenhof in Süddeutschland, gibt Seminare über Hundeerziehung, schreibt Bücher darüber und hat eine nahezu 100%ige Erfolgsquote bei Hunden. Sie erklärte sich nach vielen Anfragen von Tierschützern bereit, Sugar zu sich zu nehmen und mit ihr zu arbeiten…
Nun schoss die Presse sich auf diese Frau ein. Öffentlich wurde sie lächerlich gemacht, jeder trat nach. Jauch meinte, er verstehe den ganzen Bohai um das Leben eines Hundes nicht, der doch offensichtlich "nicht ganz dich" wäre usw. Dies alles führte dazu, dass die Spenden und Fördermitgliedschaften für den Verein drastisch zurück gehen und der Hof heute in ärgsten Existenzängsten steckt
Dann der Tag des Umzugs von Sugar: Seltsame Dinge geschehen… Trotz der Zusage, die Presse rauszuhalten, hat Poggendorf natürlich die ganze Journaille eingeladen. Wie die Geier lauern sie bei der Übergabe darauf, dass Sugar sich bösartig zeigt: www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/neuzug9.JPG
UND? NICHTS dergleichen geschah!!! Was geschah stattdessen? Man sah einen Herrn Poggendorf, der an dem Hund rumriss, eine Sugar, die von allen Seiten angebrüllt wurde, eine zutiefst verängstigte Hündin, folgsam und nicht verstehend, wofür sie so gescholten wird. Während der Übergabe reißt Poggendorf derartig an Sugars Halsband, dass sie gewürgt wird und heizt sie an, während er in die Kamera fragt "gut so?" in der Hoffnung, Sugar würde sich doch bitte bitte als die Bestie zeigen, zu der er sie ernannt hat. Was tut Sugar? Sie BESCHWICHTIGT! Die ganze Zeit – egal was man tut, sie beschwichtigt nur.
Schließlich greift Christiane Rohn ein, hält die Leine fest, damit Sugar nicht mehr gewürgt werden kann, streichelt Sugar beruhigend.
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Das erstaunliche: Dies alles – das würgen, das anstacheln, das anschreien geschieht während Sugar OHNE MAULKORB in einer Menschenmenge sitzt, mittendrin Herr Poggendorf. Dafür dass doch "jeder in Lebensgefahr ist" der sich Sugar nähert und dass sogar die Tierpfleger in Todesangst leben. Warum hatte er keine Angst? Sugar Kopf direkt an seinem Oberschenkel – auf Höhe seiner Kronjuwelen – und er zerrt an dem Hund rum… Komisch… Hatte da jemand vielleicht gar keine Angst, weil er wusste, dass Sugar lammfromm ist? Aber er hört nicht auf. Obwohl Sugar völlig freiwillig in de Box geht, reißt er an ihr rum, schiebt, drückt, schreit… Effekthascherei vom Feinsten. Nachdem Herr Poggendorf auch beim Transport der Box zum Auto so einem Mist machen, nimmt Christiane Rohn das ganze schließlich selbst in die Hand und ab geht die Reise. Die Presse – sichtlich enttäuscht – bekundet noch, dass sie dann wohl nix darüber schreiben werden "denn das will ja keiner lesen". Pogge sagt zum Abschluss noch, dass er jetzt froh ist, di Verantwortung für dieses gefährliche Tier los zu sein, bestärkt aber noch mal, dass sie eingeschläfert gehört, da die Leute auf dem Gnadenhof in Gefahr seien und da Sugar ja fliehen könnte.
All das weiß ich von jemandem persönlich, der bei der Übergabe von Sugar mit dabei war bzw. von Christiane Rohn und von Fotos!
Von Hamburg zum Gnadenhof sind es über 800 km. Da das nicht gut an einem Stück bewältigbar ist, wurden mehrere Zwischenstationen eingelegt, jeweils bei Leuten, die sich freiwillig dazu bereit erklärt hatten, dass Sugar bei ihnen pausieren, fressen und trinken kann. Alles für Sugar völlig fremde Leute. Ich kenne auch diese Leute zum teil, ALLE diese Leute haben mit Sugar geschmust, gespielt. Alle diese Leute beschreiben Sugar als lieb, freundlich, ängstlich, aber zu keinem Zeitpunkt aggressiv. Auf den Zwischenetappen entstanden folgende Fotos:
us.f3.yahoofs.com/users/4238e13bz261f18f2/38ad/__sr_/cc25.jpg?phEm7QDBNTFoLQxd
img211.imageshack.us/img211/5113/sugar0023lk2ez.jpg
img218.imageshack.us/img218/2868/sugar0036xt2sq.jpg
img218.imageshack.us/img218/73/sugar0043xz2ml.jpg
img236.imageshack.us/img236/8312/sugar0062os9ea.jpg
img236.imageshack.us/img236/8679/sugar0080aj8dx.jpg
www.hirtenhunde-liptak.de/blaettle/images/anderehunderassen/2005-09/sugar-07.jpg]2. Station[/url]
www.hirtenhunde-liptak.de/blaettle/images/anderehunderassen/2005-09/sugar-09.jpg]2. Station[/url]
www.hirtenhunde-liptak.de/blaettle/images/anderehunderassen/2005-09/sugar-10.jpg]2. Station[/url]
www.hirtenhunde-liptak.de/blaettle/images/anderehunderassen/2005-09/sugar-11.jpg]2. Station[/url]
www.hirtenhunde-liptak.de/blaettle/images/anderehunderassen/2005-09/sugar-13.jpg]2. Station[/url]
www.hirtenhunde-liptak.de/blaettle/images/anderehunderassen/2005-09/sugar-14.jpg]2. Station[/url]
www.hirtenhunde-liptak.de/blaettle/images/anderehunderassen/2005-09/sugar-15.jpg]2. Station[/url]
Auf dem Hof angekommen schließt Sugar sofort Freundschaft mit allen Menschen und den anderen Hunden. Ich denke, ab jetzt reicht es, wenn ich Christiane Rohn selbst zu Wort kommen lasse und Bilder sprechen lasse. Das sagt Christiane Rohn über Sugar:
"Ich kann manchen Menschen verstehen, der nach diesen Pressebildern davon ausgeht, einen unberechenbaren Hund vor sich zu haben. Besonders dann, wenn man eigentlich mit Hunden nicht viel zu tun hat. Ich kann jedoch absolut nicht verstehen, dass vor allem mancher Hundeexperte, Tierschützer und die Presse jegliche Objektivität verloren hat und dass es einige Reporter gab, die nachdem sie gesehen haben, dass Sugar bei uns gar nicht so ist, wie behauptet wird, keine Berichterstattung mehr machen wollten. Es ist wohl die Sensationslust unserer Gesellschaft, dass eine Beißmaschine, die Kinderwägen zerfetzt, mehr Geld einbringt, als eine Sugar, wie sie wirklich ist."
Bereits die erste Nacht schläft Sugar mit im Bett, sie lebt völlig frei im Hunderudel mit im Haus, sie ist ein völlig normaler Hund. Sehr verschmust, sehr unsicher.
Das sagt Christiane Rohn, als Sugar eine Woche bei ihr war:
"Mein erster Eindruck von Sugar im Tierheim Hamburg Süderstraße zeigte mir einen verzweifelten, traurigen und sehr hilflosen Hund. Sie wirkte in keiner Weise gefährlich auf mich. Mein erster körperlicher Kontakt mit Sugar war gekennzeichnet durch eine unermessliche Sehnsucht nach Geborgenheit. Sie kroch in meine Arme und schleckte meine Hände. Unsere erster Spaziergang zeigte mir, wie wenig sie in den letzten Monaten erlebt haben muss, denn sie war nervös, neugierig und suchte ständig den Blickkontakt zu mir. Vom ersten Moment an wollte sie mir alles recht machen. Kleinste Handzeichen und Körpersprache meinerseits genügten, um Sugar zu führen. Unsere Ankunft auf dem Gnadenhof erlebte ich mit Tränen in den Augen, denn Sugar verhielt sich genau gegenteilig zu den Berichten und Gutachten.
Sie begrüßte alle Menschen und Hunde hier auf dem Hof unglaublich freundlich und vorsichtig. Sien, mein kleiner Dackelmischling, wurde zu ihrer besten Freundin (beide sitzen ständig auf meinem Schoß), und auch das gesamte andere Rudel (mehrere Hündinnen und Rüden) akzeptierte sie sofort. Sugar verhält sich auch im Spiel mit anderen Hunden oder Menschen und bei der Fütterung nicht übererregt.
Auffällig für mich ist ihre große Trennungsangst. Sie zeigt Stresssymptomatiken, wenn ich nicht in ihrer Nähe bin und deutliche Erregungszustände, sobald eine unsichere Person sie führt. Sugar ist überfordert, wenn sie selbstständig Entscheidungen treffen muss und neigt in solchen Situationen zu Ersatzhandlungen. Aber nicht einmal dann wirkt sie auf mich unberechenbar oder unkontrolliert. Ihr körperlicher Zustand war vom ersten Tag an geprägt von einer Scheinträchtigkeit, zu wenig Kondition, einer Ohrenentzündung und einer Schürfstelle auf dem Rücken und an der Nase. Sugar wurde tierärztlich behandelt und lebt in unserer Privatwohnung mit anderen Hunden im Rudel zusammen. Sie schläft am allerliebsten auf dem Sofa oder in meinen Armen. Katzen und Gänse würde sie gerne jagen, aber auch hier hat sie sich sofort meiner Meinung angeschlossen, dass wir hier friedlich miteinander leben. Ich habe Sugar auf meine ganz individuelle Art einen Weg gezeigt, ohne jegliche Härte oder Gewalt, einfach mit Verständnis, Klarheit, Vertrauen und Liebe.
Zu jedem Pol gibt es einen Gegenpol. Was bei dem einen Menschen aussehen kann, wie eine Bestie, ist bei dem anderen Menschen besonders feinfühlig."
Eine Mitarbeiterin sagte folgendes:
"…Die Beiden leben nun miteinander, als hätten sie sich gesucht und gefunden. Sugar ist in Christianes Alltag eingebettet und lernt von neu auf, was es heißt, nicht in einem Zwinger leben zu müssen. Sie tobt in Christianes Wohnung, schläft bei ihr im Schlafzimmer und versteht sich super mit Sien und den anderen Hunden.
05.10.05 17:21
Lassen wir Bilder sprechen:
www.fressnapf.de/pics/community/homepage/galerie/tier/upload/pic_big_VampirBarbie_3_cbcd13aa.jpg
www.fressnapf.de/pics/community/homepage/galerie/tier/upload/pic_big_VampirBarbie_3_37e8e42a.jpg
www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/P1010041.JPG
www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/P1010058.JPG
www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/P1010029.jpg
www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/neuzug4.JPG
www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/neuzug1.JPG
www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/neuzug3.JPG
www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/neuzug10.JPG]Sugar und Sien[/url]
www.der-gnadenhof.de/Unsere_Tiere/Neuzugaenge/neuzug8.JPG
us.f3.yahoofs.com/users/4238e13bz261f18f2/38ad/__sr_/4baf.jpg?phtc7QDBhb7TNVz6
Christiane Rohn wiederholte den WT bzw. vor allem die Kinderwagenszene mit Sugar. Sugar blieb völlig ruhig.
Zunächst trat die Presse trotzdem noch nach. Die BILD mutmaßte, Sugar würde auf dem Hof unter Dauermedikation stehen (wie absurd!) Sat1 kommentiert: "Hoffentlich kommt am Hof nie ein Kinderwagen vorbei." Immerhin kommen aber wohl Zweifel auf, folgender Artikel erschien: www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/08/05/beissmaschine__schosshund__sugar/beissmaschine__schosshund__sugar.html (man beachte unbedingt das Foto von Sugar und dem Dackel ganz friedlich im Kinderwagen).
Dann sind noch mehrere Leute, die ich kenne, Sugar auf dem Gnadenhof besuchen gefahren – alle zogen das selbe Resümee. Ein freundlicher, lieber, verschmuster Hund, der auf jeden zugeht und keine Anzeichen von Aggressivität zeigt. Dabei entstanden u.a. diese Fotos:
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us.f3.yahoofs.com/users/4238e13bz261f18f2/38ad/__sr_/5602.jpg?phS07QDBwCemw4ku
Eine Besucherin beschrieb Sugar so:
eine Besucherin des Gnadenhofes berichtet über ihr "Treffen" mit Sugar:
"Es ist unglaublich für mich und 'alle anderen', die die Hündin 'Sugar' kennen lernen durften! "Sugar" kam sofort freudewedelnd auf uns zu als wir, zwei Tage nach ihrem Eintreffen auf Christianes Hof die Freude hatten, sie 'LIVE' zu erleben.
Sie ließ sich 'problemlos' knuddeln und leckte allen 'menschlichen Zweibeinern' das Gesicht! Zweibeinern, die sie vorher 'niemals' in ihrem bisherigen Leben sah. Wir waren vollkommen Fremde für Sugar!
Die Beurteilung der Hündin 'Sugar', die beim ersten Test von Herrn Poggendorf im Tierheim getestet wurde und beim zweiten Test durch Frau Feddersen-Petersen, ist für mich und "alle" die die Hündin Sugar kennen gelernt haben "nicht im Ansatz" nachvollziehbar! ..."
Eine weitere sagte folgendes:
"Am Sonntag den 14. August hatte ich das Vergnügen und die Ehre, Sugar kennen lernen zu dürfen. Auf eine Schilderung der Hündin mit Tränendrüse und Gefühlen möchte ich verzichten. Aber eines ist mir aufgefallen: Man kann einem Hund durchaus aggressives Verhalten abtrainieren, wenn man genug Zeit und viel, viel Geduld hat.
Aber Sugar hat ein Verhalten gezeigt, dass ihren wahren Charakter darstellt. Sie benimmt sich gemäß ihrer Vererbung und ihren Erfahrungen (Sozialisierung), die sie erfahren hat. So ein Verhalten ist bei einem angeblich aggressiven Hund nicht in einem derart kurzen Zeitraum erlernbar, ich möchte behaupten, eigentlich gar nicht.
Sugar hat, als sie in die "Galerie" von Christiane Rohn gelassen wurde, acht völlig fremde Menschen vor sich gehabt. Wir wurden alle freudig begrüßt und "abgeschleckt".
Meiner Meinung nach ist Sugar ein völlig normaler Hund und hätte sie nicht alle Auflagen der Welt, was ihre Haltung angeht, würde ich mit ihr überall hingehen."
Plötzlich ist Sugar für die Medien uninteressant, bringt keine Schlagzeilen mehr. An ihre Stelle tritt Chico – auch ein vermeintlicher "Kampfhund", auch im Hamburger TH. Plötzlich ist er "Hamburgs gefährlichster Hund" der dringend eingeschläfert gehört. Auch Chico fiel durch den WT von Pogge
Auch Chico wird einer neutralen Gutachterin (einer anderen als Sugar!) vorgeführt – auch Chico besteht den Test von Poggendorfs Abwesenheit!
Allmählich werden die Stimmen gegen Wolfgang Poggendorf lauter. Tierärzte – auch die Präsidentin der TÄ-Kammer - kritisieren ihn offen, erstatten gar Anzeige wegen Tierquälerei und Verstoß gegen das Tierschutzgesetzt. Immer mehr Dreck kommt ans Licht – der Wind dreht sich!
Ein Bild Reporter kommt auf den Hof von Frau Rohn, schmust dort mit Sugar, überzeugt sich davon, dass Sugar völlig friedlich ist und es erscheint folgender Artikel: www.maulkorbzwang.de/Briefe/presse/poggendorf_sugar.jpg
ENDLICH mal ein vernünftiger Bericht – manche schließen sich an. Poggendorf bleibt hingegen dabei, dass er recht hatte. Frau Feddersen-Petersen ist plötzlich untergetaucht und nicht zu sprechen… Nun ja, alles geht seinen Gang. Es liegen mehrere Anzeigen gegen Poggendorf vor – und weitere werden folge, auch gegen andere Leute.
Heute Abend ist das Thema bei Stern-TV, einem der Hauptbrandstifter. Ich bin gespannt, was das gibt. Ich bin skeptisch. Ich kann nicht wirklich glauben, dass die die Courage haben, einzugestehen, dass sie einen riesen Mist gebaut haben. Ich befürchte, das wird so ein Wischi-Waschi-Kram, der sich Hintertürchen offen lässt. Bin gespannt, wen sie als Diskussionspartner haben – jedenfalls nicht Christiane Rohn. Die wusste bis gestern nämlich gar nicht, dass die Sendung heute läuft. Ich würde mich gerne eines besseren belehren lassen und hoffen, dass Jauch und Konsorten, endlich mal fair berichtet – allein mir fehlt der Glauben.
Wir werden sehen.
Alles was zählt, ist, dass Sugar dort bis an ihr Lebensende leben darf und glücklich sein wird, nachdem ihr im Tierheim soviel Leid widerfahren ist. Ich freue mich unglaublich für sie. Ich werde sie auch noch besuchen fahren – sobald mein Freund Urlaub bekommt. Dann mache ich auch schöne Fotos.
Am Herzen liegt mir nun eines:
Wegen der ganzen Schmutzkampagnen steht der Gnadenhof kurz vor dem Aus. Schaut euch die Seite an (daher sind auch die Fotos verlinkt und die Texte von Frau Rohn entnommen!) www.der-gnadenhof.de
Wenn es euch irgendwie möglich ist, spendet etwas. Auf dem Hof leben so viele Tiere (nicht nur Hunde, auch Katzen, Esel, Gänse usw.) und Christiane Rohn und ihr Team leisten hervorragende Arbeit. Es wäre schade, wenn diese Schmierfinken dies alles zunichte machen könnten…
Wer übrigens noch weitere Backgroundinfos zu der ganzen Hamburger Sache wünscht, sollte sich diesen Link anschauen:
www.hirtenhunde-liptak.de/blaettle/pages/anderehunderassen/2005-09-sugar.html
Ich hoffe, dies hat jemand zu ende gelesen – falls ja, behaltet es bitte m Hinterkopf, wenn ihr euch heute Abend anschaut, was Stern-TV aus der Geschichte macht…
Liebe Grüße
Cynthia
05.10.05 22:51
Cynthia ich bin erschüttert. Hatte selber mal einen ganz lieben, großen, schwarzen Hund.. damals ging das mit der "Kampfhund"debatte erst richtig los. Und ich weiß aus dieser Zeit, wie Panikmache funktioniert.
Ich hoffe, es helfen Menschen. Fedderson-P. ist doch eigentlich eine anerkannte Fachkraft, oder nicht? Wieso das ganze? Brauchte man mal wieder was, um die "Zeitungen" zu füllen? Oder braucht man mal wieder "nur" ein Hassobjekt in der BRD?
05.10.05 23:03
Wegen der ganzen Schmutzkampagnen steht der Gnadenhof kurz vor dem Aus.
Das wäre mir nun aber neu
Der Gnadenhof ist bei mir um die Ecke und ein Bekannter arbeitet dort, er hätte das sicher erfahren 
05.10.05 23:03
ein äußerst interessanter Beitrag!!!!!!! Bravo! Gut geschrieben!
Und er bestätigt meinen Verdacht, den ich hatte, als ich den Beitrag von Sugar sah, wie sie sich auf den Hundewagen stürzte und zielgerichtet IN den Wagen biss... das ist total untypisch, denn es würde voraussetzen, dass sie Wagen und Inhalt von einander in ihrer "Rage" zu unterscheiden weiß!
Wo hast du den Beitrag schon alles veröffentlicht?
Liebe Grüße
05.10.05 23:33
ich habe den Bericht bisher nur hier und in einem anderen Forum veröffentlicht...
Gleich kommt es ja in Stern-Tv.
Leute, ich hab dabei ein GANZ übles Gefühl!
Ich fand es schon merkwürdig, dass Christiane Rohn nicht nur nicht ins Studio eingeladen wurde (wohlmöglich haben die den Pogge oder Frau F.-P. da sitzen). Noch merkwürdiger fand ich, dass Christiane Rohn gestern Abend nicht mal wusste, dass sie heute Gegenstand der Sendung ist.
Klar, es gab Dreharbeiten, aber man ihr nix vom Ausstrahlungstermin gesagt...
Soeben habe ich erfahren, dass die Leute von Stern-TV darauf bestanden haben, die Kinderwagenszene nochmal zu drehen und zwar UNBEDINGT mit dem von ihnen mitbegrachten Kinderwagen und insbesondere mit dem von ihnen mitbrgrachten Tonbad und Babyattrappe! Ganz explizit sollen sie darauf bestanden haben, dass IHR mitgebrachtes Material verwendet wird... Nun großes Getöne von exklusiven Bildern... Da ist doch was im Busch...
Ich hoffe so sehr, dass ich unrecht habe... aber mir schwant böses... Die Schweinepriester haben das 2 mal vor der Kamera manipuliert, denen trau ich nahezu alles zu... Naja wir werden sehen.
Entscheidend finde ich, dass Sugar sowohl im 3. WT, als auch bei Christianes Test, als auch beim BILD-Test nicht auf den Kinderwagen reagiert hat... Letztlich ist das für mich ausschlaggebend und vor diesem Hintergrund werde ich alles, was ich heute zu sehen bekomme, bewerten. Zumal Stern-TV unf auch G. Jauch im Vorfeld sehr sehr Poggendorf-freundlich waren... Es war ja quasi deren gemeinsames Projekt "Kill Sugar".
Ich hoffe so sehr, dass ich mich irre und dass es ein positiver Bericht wird - aber ich glaub es nicht...
LG
Cynthia
05.10.05 23:40
es sieht wirklich alles andere als rosig aus.
Wennd ein bekannter da arbeitet, weiß er doch bestimmt von der Anzeige gegen den Gnadenhof und von der Durchsuchung, oder?
Zwar haben die Ermittlungen NATÜRLICH nix ergeben, aber sowas schxädigt ja nunmal das Image. Hinzu komme eben, dass wegen Sugar zwar viele einmalige Spenden von Listenhundfreunden gekommen sind, langjährige Fördermitglieder, die nur die RTL-Breichte kannten, aber haufenweise abgesprungen sind, weil sie es eben nicht gut hießen, dass Sugar aufgenommen wurde...
Ich hab das auch von jemandem, der in regelmäßigem Kontakt zum Hof steht, und meine Info ist, dass es selten so schlecht aussah.
Ich weiß das allerdings nicht von Frau Rohn selbst, sondern von jemandem, der mit ihr in Verbindung steht... Kann es also nur weiter geben...
ich muss übrigens einen Fehler aus meinem bericht richtig stellen, im Eiger des Schreibens hab ich etwas durcheinander gebracht. Die Gutachterin des 3. WTs war nicht Barbara Schöning, sondern Dr. Bettina Christian. Allerdings ist es widerum richtig, dass Barbara Schöning sich wie von mir beschrieben zu den Videoaufnahmen geäußert hat - was ja auch in dem verlinkten Video zu sehen ist.
LG
Natalie
06.10.05 00:19
Tja, wir werden alle nur noch verarscht; Aufklärung ist eine Sysiphusarbeit oder Kampf wie gegen eine Hydra...
Allerdings hatte ich schonmal einen (Nicht-Kampf-)hund an den "Kronjuwelen" und - ich hoffe auf Verständnis - seitdem eine tödliche Waffe griffbereit in der Jackentasche - der Nächste, der mir nur nahe kommt ist fällig und Herrchen/Frauchen kommt auch nicht ungeschoren davon 
06.10.05 01:31
Ich bin momentan etwas fertig. ich kann mir nicht erklären, warum Sugar dort so anders reagiert hat, als sie es in den letzten Wochen wieder und wieder tat.
Ich möchte aber sagen, dass ich die Aussagen der Experten, es würd sich zweifelsfrei um Jagdverhalten und Beutetrieb handeln Unfug finde (Sorry). Erregung, Neugierde, Aufmerksamkeit - JA! Aggressivität? Nein! Jagtrieb? Möglicherweise, aber das kann man nach dem heute gesehenen unmöglich zweifelsfrei sagen...
Meine Hündin reagiert wenn sie irgendwo unbedingt hin will (Katzen, Kaninchen, Kinder) GANZ GENAU SO. Selber Gesichtsausdruck, selbe Körperhaltung, ziehen an der Leine... manchmal zittert sie gar am ganzen Körper und versteift sich... Wenn sie dann aber da ist, wo sie hi will (also an der Urasche der Erregung), ist sie immer freundlich - schleckt, grunzt, wedelt heftig
Sie lebt hier mit 5 Katzen und 2 Kaninchen sowie diversen Kleintieren. Sie hat regelmäßig Kontakt zu Kindern zwischen 15 Monaten und 14 Jahren. Noch nie hat sie jemandem ein haar gekrümmt und das obwohl sie laut diesen Experten heute auch "ganz klares Jagdverhalten und Beutrerieb" zeigt. ja, sie zieht zu Katzen und Kaninchen, sobald sie sie erreicht, schleckt sie ihen die Ohren ab...
Weiß man, ob Sugar das nicht auch tun würde? Alles was wir heute sehen konnten, war eine erregte Hündin, die zum Kinderwagen wollte. Aggressivität konnte ich nicht erkennen... Aufregung ja... Zeitweise auch Angst (sie hat beschwichtigt, als der Kinderwagen auf sie zu gefahren wurde). Fakt ist auch, selbst als der kinderwage einmal direkt vor ihrem Maul stand, hat sie nicht zugebissen...
Weiterhin ist zu sagen, dass ich aus sicherer Quelle weiß, dass Sugar NICHT auf den Kinderwagen an sich oder auf den Babygeruch reagierte, sondern auf das GESCHREI vom Band. Kinderwagen ohne Geschrei werden ignoriert...
Welches Rsümee man daraus zieht... Nun das muss jeder selbst für sich enstscheiden.
Bisher haben 4 Expertengruppen sich über Sugars verhalten bei Kindewagen ausgelassen, alle 4 kamen zu gänzlich verschiedenen Ergebnissen: das reichte von gezielter Aggressivität, über Angst, über bloße Exploration bis zu Jagdtrieb. Wer hat nun recht?
Was meiner meinung nach aber gut gezeigt wurde, ist dass es keinesfalls so ist, dass Sugar für jeden eine lebensbedrohliche Gefahr darstellt. Der bericht zeigte einen freundliche, ausgeglichene Hündin, die verschmust und verspielt ist und lediglich ein Problem mit Kindergeschrei hat - an dem man doch bestimmr gezielt arbeiten kann.
LG
Cynthia
06.10.05 12:53
Habe eben bei RTL einen Beitrag über Sugar gesehen.
Ehrlich mal: Wo soll denn der Hung aggressiv sein? Der hat weder geknurrt noch sonstwas... Ich fand, dass sie sehr neugierig ausgesehen hat... Wie die Moderatorin das Gesicht verzogen hat als sie "aggressiv" gesagt hat... 
Gut, dass Sugar jetzt auf dem Gnadenhof bleiben kann. 
06.10.05 13:02
ist der von meinem Freund 
Dem sieht man nicht an das er gerne in Waden zwickt 
06.10.05 13:06
Egal, wie groß oder klein ein Köter sein mag. Es muß Leinenzwang und Maulkorb nebst Windel eingeführt werden. Ich bin ein strikter Gegner privater Hundehaltung. Ein Hund müßte 20000€ Steuern kosten. Es ist einfach eine Frechheit, wie Hundebesitzer, ihre Umwelt terrorisieren. Überall laufen Hunde rum, scheißen alles voll und wenn man dann die Besitzer anspricht, warum sie díe Töle nicht vor sein eigenes Haus scheißen lassen, werden die auch noch frech.
06.10.05 13:16
Ich bin Hundebesitzerin. Habe einen Mops (den man kaum als normalen Hund bezeichnen kann). Ich akzeptiere deine Einstellung, aber ich lass mich nich mit anderen Hundebesitzern über einen Kamm schären. Unser Mops (ganz gefährlicher Hund
) ist IMMER an der Leine, außer auf unserem umzäunten Grundstück. Kaka wird IMMER von uns entfernt, aber leider müssen wir es hinnehmen, wenn die Nachbarskatzen in unser Grundstück machen. Ein Maulkorb ist bei einer Rasse, wie dem Mops unmöglich, es sei denn mir zeigt jemand mal einen Maulkorb für Möpse und andere Rassen mit "Plattschnautze". Ich hätte nichts dagegen, wenn mein Hund so clever wäre und einfach in unser Grundstück kacken könnte. Nur leider braucht auch ein Hund Bewegung, sonst wird er fett. Und wenn ihm dann mal so ein kleines Würschtel aus dem Hintern fällt?! Na mein Gott, dann mach ich´s weg. Wo ist das Problem. Leider haben das noch nicht alle erkannt.
Wenn ich in der Stadt mit meinem Hund unterwegs sein sollte (was ich ihm aber lieber erspare), dann halte ich ihn von anderen Leuten fern. Es sei denn sie kommen auf ihn zugerannt und schreien "Ah ein Mops, wie süß" Letzteres überwiegt.
Wollt das nur mal los werden.
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