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Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

G&raf EfJf von DIc&ks


Trumps Rede zur Außenpolitik

Hier zur Information ein Link zu Trumps Rede zur Außenpolitik am 15.08.2016 in Youngstown, Ohio:

[[https://www.youtube.com/watch?v=bpLR4GgAL2g]]

Sie stammt von dem YouTube-Kanal "Donald Trump Speeches & Events". Sie bringen dort alle Trump-Reden sowohl als Livestream als auch als Video. Vor Trump spricht der frühere Oberbürgermeister von New York, Rudy Giuliani und danach Mike Pence, Trumps Vizepräsidentschafts-Kandidat (ab ca. 12.40 min). Trump spricht ab ca. 17.50 min.

Ich finde, Trump hat sich mit dieser Rede wacker geschlagen! :)^

sFev[enthhree


"Berechenbar" war, wie er der Welt die Pistole auf die Brust gesetzt hatte: Wer nicht mein Freund ist, der ist mein Feind! So schuf er die "Allianz der Willigen" - zu der Deutschland zum Glück nicht gehörte - die gegen die "Achse des Bösen" einen Angriffskrieg startete. Ein Schurkenstaat war der Irak gewiss, aber der Kriegsgrund, er arbeite an Atomwaffen, war frei erfunden. Die USA waren einfach nur auf Raubzug gegangen.

@ Belafonte

immerhin hat er nicht nach dem 9/11 wahllos seine Schürkenstaaten bombardiert und Hussein hatte 1000 und 1 Möglichkeit gehabt einzulenken und Beobachter ins Land zu lassen. Damit hätte er den Einsatz sofort beenden können. Und unsere Merkel hätte Deutschland sehr gern in der Allianz der Willigen gesehen obwohl sie mitbekommen hat das die angeblichen Beweise ne windige Sache waren.

Man wusste das Bush ganz wild war nach Afgahnistan auch in den Irak einzumarschieren, das war berechenbar.

S6cJqo&ul.s0 R|aspxs


Wer Mauern bauen will und Waffengewalt grundsätzlich befürwortet - und dass Trump das tut, kann selbst der gutwilligste Mensch nicht übersehen und auch keine böse Presse einfach nur so behaupten - sorgt damit nur dafür, dass zumindest innerlich immer weiter hochgerüstet wird, Das Klima, das dadurch geschaffen wird, ist ein Klima der Angst, sicher kein Klima des Friedens. So etwas hat der kranken Welt noch nie gutgetan, im Gegenteil.

Boe}lafgonte


@ seventhree

immerhin hat er nicht nach dem 9/11 wahllos seine Schürkenstaaten bombardiert

Wir können eine Selbstverständlichkeit nicht ins Positive für Bush wenden: Die Angriffe von 9/11 - mögen das auch kriegsähnliche Aktionen gewesen sein - wurden von keinem Staat ausgeführt.

Und unsere Merkel hätte Deutschland sehr gern in der Allianz der Willigen gesehen obwohl sie mitbekommen hat das die angeblichen Beweise ne windige Sache waren.

wenn wir spekulieren wollen, gäbe es ganz andere Möglichkeiten, abgesehen davon, dass Schröder damals Bundeskanzler war.

Hussein hatte 1000 und 1 Möglichkeit gehabt einzulenken und Beobachter ins Land zu lassen

Er war doch in keiner Beweispflicht! Am Beispiel des Iran sehen wir, dass es keine Inspektoren braucht, um einem Staat den Bau einer Bombe nachzuweisen. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Vorwürfe erfunden und konstruiert waren, und wer so vorgeht, will auf jeden Fall den Krieg.

B^ela:fontxe


Trump unterstellt nun nicht mehr Obama und Clinton, den IS gegründet zu haben. Eine Läuterung ist das dennoch nicht. Sie hätten durch Untätigkeit im syrischen Bürgerkrieg und frühzeitigen Truppenabzug im Irak die Bildung begünstigt. Nun, auf diese Weise könnte man jedem Präsidenten jede beliebige Schuld zuweisen.

Hinter Trump steht sein oberster Wahlkampfmanager Paul Manafort, eine zwielichtige Figur, die auch schon den früheren ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch beraten hatte. US-Medien sehen seine Tage an der Spitze der Wahlkampfmaschine gezählt. "Ohne Manafort ist Trump führungslos", so ein Parteiinsider.

Hoffentlich bedeutet das etwas Gutes.

duerGeduuldige


Zwar vermisse ich schon ein präsidiales Verhalten, aber das erwartet man von Trump doch gar nicht mehr.

Also ich erwarte von einem/einer deutschen Bundeskanzler(in) schon, dass er in der Welt ein Verhalten an den Tag legt, dass man sich für diese Person, der/die mit dem wichtigsten Posten den es zu besetzen gibt, nicht weltweit schämen muss. Das würde ich auch von einem US-Präsidenten Donald Trump, was er hoffentlich niemals werden wird, erwarten.

Vielleicht ist das seine geheime Stärke, nicht so zu tun wie man es gerne hätte, dafür so wie er eben ist.

Kann dann natürlich andere potentielle Wähler wieder abschrecken. ":/

Ich kann in Trumps Verhalten keine Stärke erkennen. Auf mich macht er eher den Eindruck, dass er selber von der ganzen Materie Weltpolitik zu gestalten, von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, und sich auch deshalb pausenlos solche rhetorische Rundumschläge leistet. Für mich ist Trump, das wiederhole ich gerne, eine Gefahr für die ganze Welt.

Denn ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass sich Trump als US-Präsident jemals ändern würde. Besser, er bekommt erst gar nicht die Chance, auch nur kurz US-Präsident spielen zu dürfen, denn dieses Amt staatsmännisch auszuüben, ist kein Spiel.

B]lackg GGuGn


Wer Mauern bauen will und Waffengewalt grundsätzlich befürwortet - und dass Trump das tut, kann selbst der gutwilligste Mensch nicht übersehen und auch keine böse Presse einfach nur so behaupten - sorgt damit nur dafür, dass zumindest innerlich immer weiter hochgerüstet wird, Das Klima, das dadurch geschaffen wird, ist ein Klima der Angst, sicher kein Klima des Friedens. So etwas hat der kranken Welt noch nie gutgetan, im Gegenteil.

nicht trump erzeugt innere hochrüstung, sondern die polarisierung und innere hochrüstung, die es unter den amerikanern schon seit langem gibt, hat trump überhaupt erst seinen erfolg ermöglicht. gäbe es in den usa nur verschwindend geringe bevölkerungsanteile, die waffen und mauern befürworten, wäre trump schon vor 14 monaten sang- und klanglos in den ersten runden des vor-vorwahlkampfes untergegangen. auch schafft trump durch seine reden kein klima der angst, er verschärft keine polarisierung, nein, er gibt nur einem teil der bevölkerung eine stimme, die es vorher so nicht gab, und macht dadurch die innere zerissenheit der usa deutlicher sichtbar. wut, frust, hass und angst, die unter der oberfläche schon längst da waren, sichtbar zu machen ist etwas völlig anderes als diese dinge durch eigenes handeln zu erzeugen.

wie alle überbringer schlechter nachrichten bezieht auch trump prügel für das was er sichtbar gemacht hat; für die stimme, die er den menschen auf der schattenseite der entwicklungen der vergangenen jahrzehnte gibt. das erklärt auch, weshalb viele trump-anhänger aus neutraler sicht so seltsam unempfindlich auf seine eskapaden, ausrutscher und seine inhaltsleere reagieren: er sieht wenigstens die probleme dieser menschen und spricht sie klar und deutlich, ohne scheuklappen an. selbst falls trump keine lösungen für diese probleme haben sollte, bietet er diesen menschen alleine dadurch dass er sie und ihre sorgen wahrnimmt schon mehr als all die mainstreampolitiker.

SNcqouls FRPasps


Ich sagte nicht, dass Trump diese Stimmung erzeugt, sondern dass er für noch "mehr vom selben" sorgt. Was ein feiner, aber deutlicher Unterschied ist. Du benennst die Gründe dafür. Klar, dass nichts aus dem luftleeren Raum entsteht.

Du benennst ferner die Gründe, auf ihn abzufahren; die bestreite ich nicht. Dass es all diese Voraussetzungen gibt, ist tragisch. Für mich sind die Amerikaner mit oder durch Trump verblendet, nicht ganz unähnlich übrigens damals den Deutschen mit Hitler. Wollen wir hoffen, dass es weniger übel ausgeht.

BElcackL Gxun


Ich sagte nicht, dass Trump diese Stimmung erzeugt, sondern dass er für noch "mehr vom selben" sorgt.

ich seh das eher andersrum: dadurch, dass trump viele dinge anspricht, die vielen menschen in den usa seit langem sauer aufstoßen, gibt er der mainstreampolitik die gelegenheit, auf diese probleme einzugehen; den kurs ein stückchen zu korrigieren um dadurch wieder mehr menschen 'mitzunehmen'. ohne einen trump, sagen wir wenn dieses jahr der republikanische kandidat ein jeb bush oder ein marco rubio gewesen wäre, würden diese probleme weiter gären und in ein paar jahren mit noch mehr gewalt aufbrechen. ausserdem ist anzunehmen, dass trump im sieg wie in der niederlage zu einer entzauberung der tea-party-strömung und -ideale beiträgt. insofern sehe ich trump als ventil, das kurzfristig vielleicht druck verstärkt, aber langfristig eher für einen druckabbau sorgen wird.

der vergleich mit hitler ist in meinen augen unpassend, weil trump zu allererst ein narzisst und selbstdarsteller ist, aber eher unideologisch und ohne einen pathologischen zerstörungswillen daherkommt.

Sucqoul@s Rasps


Mein Vergleich mit Hitler bezieht sich nicht auf die Person Trump - da käme Erdogan schon eher hin - als auf die Verblendung, mit der ihm die US-Amerikaner hinterherlaufen.

Sicher stimmt es auch andersherum, also dass Trump ein Ventil für Frustration und Ängste darstellt. Ohne das wäre seine Präsenz in der Form gar nicht möglich. Spiralförmig verstärkt sich beides gegenseitig.

BJlacOk Guxn


als auf die Verblendung, mit der ihm die US-Amerikaner hinterherlaufen.

hmmm.... ansätze in dieser richtung sind erkennbar, ja.

fIoo txy


ich seh das eher andersrum: dadurch, dass trump viele dinge anspricht, die vielen menschen in den usa seit langem sauer aufstoßen, gibt er der mainstreampolitik die gelegenheit, auf diese probleme einzugehen; den kurs ein stückchen zu korrigieren um dadurch wieder mehr menschen 'mitzunehmen'.

Ein ganz wichtiger Punkt. Habe vorhin ein Interview gesehen mit einem US Konservativen, der irgendeine news-show oder sowas betreibt. Der hat sinngemäß eingestanden, dass sie die Konservativen selbst schuld daran seien, dass so jemand wie Trump groß werden konnte. Irgendwann finden die konservativen in den USA an alles und jeden in Frage zu stellen, sei es Wissenschaftler in Ihren Elfenbeintürmen, die den Klimawandel prophezeiten, oder große Medien, denen man auschließlich Lügen nachsagte. Dies hat man über 20 Jahre hinweg zu einem immer stärkeren Mantra gemacht und alle haben mitgezogen. Solange bis die Konservativen, wirklich nichts mehr glaubten, was irgendwo ein Wissenschaftler sagte, schrieb oder eine Zeitung wiedergab. Man hat sie dazu erzogen, alles was auf Papier steht, grundsätzlich anzuzweifeln. Diese Entwicklung geht soweit, dass 2016 37% der Amerikaner glauben, dass Obama in Wahrheit ein Moslem ist %-|

In dieses Wahrheitsvakuum ist quasi Trump hineingesprungen und bedient genau die Klavitatur, die die Konservativen den Menschen im Land anerziehen wollte. Das grundsätzliche Hinterfragen der Regierenden, der Wissenschaft usw.

Es solltem seinem Beispiel mehr folgen, dann könnte vielleicht irgendwann der politische Konservatismus in den USA wieder ein respektabler Block werden und nicht eine Lachnummer, aus Klimawandelleugnern, Verschwörungsanhängern usw. Man darf gespannt sein. :)D

Btlac]kA Gun


Irgendwann finden die konservativen in den USA an alles und jeden in Frage zu stellen, sei es Wissenschaftler in Ihren Elfenbeintürmen, die den Klimawandel prophezeiten, oder große Medien, denen man auschließlich Lügen nachsagte. Dies hat man über 20 Jahre hinweg zu einem immer stärkeren Mantra gemacht und alle haben mitgezogen. Solange bis die Konservativen, wirklich nichts mehr glaubten, was irgendwo ein Wissenschaftler sagte, schrieb oder eine Zeitung wiedergab.

das stimmt, was da seit jahren zb auf fox news abgeht und abging, geht echt auf keine kuhhaut.

aber: solch eine gezielte verdummungskampagne hatten wir in deutschland nie und dennoch geht bei uns die entwicklung in die selbe richtung. wissenschaftler sind bei deutschen konservativen noch besser gelitten als in den usa, aber den mainstream-medien und den politikern vertrauen auch bei uns viele menschen, mehrheitlich aus dem konservativen lager, nicht mehr. bei uns liegt das allerdings eher an den gezielten lügen, lücken und an ideologie-gesteuerten meinungsmacheartikeln, die sich in den deutschen medien allesamt seit jahren häufen.

Diese Entwicklung geht soweit, dass 2016 37% der Amerikaner glauben, dass Obama in Wahrheit ein Moslem ist %-|

[...]

dann könnte vielleicht irgendwann der politische Konservatismus in den USA wieder ein respektabler Block werden und nicht eine Lachnummer, aus Klimawandelleugnern, Verschwörungsanhängern usw. Man darf gespannt sein.

das liegt aber nicht nur an den konservativen amerikanischen politikern und medien sondern auch an großflächig mangelnder bildung. ich muss es einfach so direkt sagen: der anteil der ignoranten und/oder dummen menschen liegt in den usa spürbar höher als hierzulande.

B&eQlaNfjonte


der vergleich mit hitler ist in meinen augen unpassend, weil trump zu allererst ein narzisst und selbstdarsteller ist,

so schief ist dieser Vergleich gar nicht. Kaum zu überbieten ist die Selbstdarstellung Hitlers bei den Nürnberger Parteitagen, auf denen er als Halbgott agiert. Angetan von den Wagneropern mit ihren tragischen Helden sah er sich beim Zusammenbruch des Reiches in einer Götterdämmerung: die Götter müssen scheitern an der Welt, sie müssen untergehen, damit die Welt bestehen bleibt.

Seine "Masche" verfängt auch den USA! Vor Jahren machten Psychologen dort ein Experiment in Sachen Massenpsychologie. Sie stellten eine "charismatische Figur" auf mit visionären Versprechungen, und die Leute folgten ihm mit Begeisterung.

Trump ist auch so einer, aber bei ihm ist es ernst.

BalaUck GYun


naja, die psychoanalytische einstufung hitlers ist ziemlich umstritten und müßig. es scheint aber konsens zu herrschen, dass narzissmus nicht sein primärer antrieb war. bei trump hingegen halte ich genau diesen narzissmus für die haupttriebfeder.

was man auch sehen muss ist, dass hitler die spitze und führungsfigur einer breit aufgestellten organisation war. der schnelle umbau des staates in eine diktatur, das ausschalten der politischen opposition, gefolgt von kriegsvorbereitung, krieg sowie die verfolgung und vernichtung unliebsamer personen und minderheiten - all diese gräuel der nazizeit konnten nur geschehen, weil hitler einen großen personellen und organisatorischen unterbau hatte. genau das fehlt trump hingegen, vielfach wird ja bemängelt, seine ganze kampagne wäre eine art familienbetrieb, den seine kinder und kumpels im kleinen kreis im alleingang schmeißen. ein präsident trump, der den kongress, die meisten gouverneure, den supreme court und alle state congresses gegen sich hat, kann der demokratie in den usa im ganzen kein stückweit gefährlich werden.

so zu tun als drohe bei der wahl trumps eine art hitler 2.0, halte ich daher nach wie vor für völligen blödsinn. unter heutigen politikern sind durchaus kandidaten, bei denen man diese befürchtung haben muss - die findet man aber eher in südöstlicher richtung.

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