Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

BVroderxick


Schuld an einem Präsidenten Trump haben nicht die Wähler die Ihn gewählt haben, sondern...

Natürlich haben ausschließlich die Wähler die Verantwortung, wen sie wählen. Da gibts keine faulen Ausreden.

B^lacRk Gxun


Natürlich haben ausschließlich die Wähler die Verantwortung, wen sie wählen. Da gibts keine faulen Ausreden.

irgendjemand von denjenigen politikern, die die großen parteien zur auswahl stellen, muss aber nun mal die wahl gewinnen, egal wie scheisse das wahlvolk sie womöglich findet. in der tat waren die amis ja über das angebot "entweder trump oder clinton" wenig begeistert, wie die unterirdischen beliebtheitswerte beider kandidaten belegen. jeder halbwegs normale kandidat hätte beide besiegt. sagen wir einfach mal die demokraten stellen joe biden auf statt hillary clinton - dann wäre biden nun höchstwahrscheinlich präsident und die welt wäre sozusagen noch in ordnung.

dass die demokraten aus lauter korruption und verfilzung zielsicher die eine extrem unpopuläre und angreifbare kandidatin nominert haben, die es fertigbringen konnte gegen donald trump zu verlieren, ist nicht schuld der wähler. ja, die wähler haben trump im vergleich mit clinton für das geringere übel gehalten, das ist ihre verantwortung. genauso teil der geschichte ist aber, dass die führung der demokraten trump locker hätte verhindern können, wenn man nicht die ungeeignetste kandidatin aufgestellt hätte.

rqespe5k^txloser


@ Black Gun

:)^ :)^ :)^

Und nochmal, Donald Trump hat den vollen Durchblick und bringt sein Land wieder satt nach vorne.

90% aller unserer Experten und Schlecht-Redner liegen doch dauernd falsch.

Während die USA nach vorne gehen, was der Dow-Jones-Index mit seinen ständigen All-Time-Highs deutlich anzeigt, werden nur diejenigen ebenfalls mithalten können, die sich den USA anschließen und auf den fahrenden Zug aufspringen.

So wie unsere deutschen Politker ständig Panik-Szenarien um Trump ausmalen, ist zu befürchten, dass Frau Merkel und ihre trübe Truppe noch nicht mal auf dem Weg zum Bahnhof sind und das Schlusslicht bleiben werden. Sehr zum Leidwesen der Bevölkerung. Multi-Kulti-Wahn und Globalisierungs-Wahn sei Dank !! :-o :-/

B lacxk Gun


Und nochmal, Donald Trump hat den vollen Durchblick und bringt sein Land wieder satt nach vorne.

90% aller unserer Experten und Schlecht-Redner liegen doch dauernd falsch.

Während die USA nach vorne gehen, was der Dow-Jones-Index mit seinen ständigen All-Time-Highs deutlich anzeigt, werden nur diejenigen ebenfalls mithalten können, die sich den USA anschließen und auf den fahrenden Zug aufspringen.

naaaja, den vollen durchblick würde ich trump nicht attestieren. er hat sicherlich mehr durchblick und kompetenz als ihm seine extrem übelmeinenden kritiker zugestehen, aber für ein politisches genie halte ich ihn nicht...

und dass es mit den usa bergauf gehen soll, kann man auch nicht am dow-jones festmachen - dessen jüngste rally ist vor allem die vorfreude auf die von trump angekündigten steuersenkungen und deregulierungen. diese maßnahmen wären nämlich kurzfristig ohne zweifel gut für die firmen. ob diese maßnahmen für das land als ganzes langfristig gut sind, ist eine viel schwierigere frage, die man jetzt noch nicht beantworten kann.

was man ebenfalls nicht ausser acht lassen sollte: trump hat in seinen ersten wochen im amt klargemacht, dass er es mit seinem programm ernst meint. fein. das bedeutet aber noch lange nicht, dass er auch wirklich alle punkte seines programms tatsächlich durchbringen wird. es ist durchaus möglich, dass bei punkten wie einer anderen handelspolitik oder einem kurswechsel in der bevölkerungspolitik die kräfte des alten kurses den kampf aufnehmen und siegen.

wir haben nun jemanden, der die kuh auf dem eis erstens wahrnimmt und zweitens wirklich da runterholen will. aber noch ist die kuh eben nicht vom eis, also ist es auch noch zu früh zum jubeln.

G,rau.e Sogcke


Während die USA nach vorne gehen, was der Dow-Jones-Index mit seinen ständigen All-Time-Highs deutlich anzeigt, werden nur diejenigen ebenfalls mithalten können, die sich den USA anschließen und auf den fahrenden Zug aufspringen.

;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

Da werden sich die Protestwähler aber freuen, dass das verhasste Establishment ein paar Milliarden Dollar auf ihr Vermögen drauf gepackt bekommt!

Wie schön, dass man jetzt den allgemeinen Wohlstand und die Zufriedenheit der Bevölkerung eines Landes am Kurs seiner führenden Aktiengesellschaften ablesen kann - das macht Politik einfach: Alles für glückliche Großkonzerne tun und es wird alles gut!!!

ffootxy


Natürlich haben ausschließlich die Wähler die Verantwortung, wen sie wählen. Da gibts keine faulen Ausreden.

;-D

Also mal bildhaft gesprochen..., wenn ich eine Maus in einem Käfig bin und ich bekomme da 2 Schalen reingestellt und in der einen ist Katzenkot und in der anderen ebenso und ich bekomme nichts anderes zu fressen, dann bin ich am Ende Schuld wenn ich mich für Katzenkot zum essen entschieden habe und nicht den Hungertod gestorben bin (nicht zu wählen) ?

Oder sind am Ende nicht vielleicht die Köche schuld, die als Menü nichts besseres hinbekommen haben, als zwei Schälchen Katzenkot? *:)

l=erch9enzRungxe


@ footy

Ist jetzt schon etwas her, aber darauf wollte ich noch kurz eingehen:

Ich meine das grundlegende Ziel, den Fluss und das Wasser zu schützen betrifft ja letzen Endes Flußabwärts 14 Mio- Menschen. Das wird ja auch nicht dadurch außer Kraft gesetzt, dass manche Protestler Ihren Müll nicht weggeräumt haben, oder sich an der logistischen Aufrechterhaltung des Camps nicht beteiligt haben. Das sind Nebenkriegsschauplätze. Aber sie werden thematisiert.

1) Über die Sinnhaftigkeit der Proteste wollte ich mich gar nicht äussern, mir ging es nur um die Frage der öffentlichen Wahrnehmung der Proteste.

2) Es nicht zu thematisieren, würde den Begriff "Lügen- oder Lückenpresse" -zu Recht- befeuern! Sowas muss auch thematisiert werden!

3) In der öffentlichen Wahrnehmung spielt sowas eben eine sehr große Rolle. Daher erstaunt eben die schwindende Zustimmung zu den Protesten micht nicht.

4) Ein Kernproblem war offenbar, und das sollte man sich für die Zukunft merken, dass die Indianer, also die für die und in deren Namen und Interesse die Proteste stattfanden, die Kontrolle darüber verloren haben, wer in ihrem Namen dort demonstriert! Und dass das Fehlverhalten einiger Demonstranten eben auf die gesamten Proteste ausgestrahlt hat. Im Grunde dem Sprichwort entsprechend "Sie wurden die Geister, die sie gerufen haben, nicht wieder los"...

Dies sollte eine Lehre sein, in Zukunft vorsichtiger zu sein hinsichtlich eines Aufrufs an die Öffentlichkeit, für oder gegen etwas zu demonstrieren, man kann leicht die Falschen damit anlocken und die Kontrolle verlieren. Das gilt übrigens auch in Deutschland: auch hier gibt es sehr berechtigte Demos, denen sich dann wahlweise Antifa, Nazis oder Hooligans anschliessen, die die ganze Demo diskreditieren!

Und da komme ich noch auf eine generellere Frage, die vielleicht jemand mit Lokalkenntnis USA zu beantworten vermag:

Verfolge ich die öffentlichen Nachrichten, so gewinne ich den Eindruck, dass Demos in den USA weit weniger friedlich ablaufen als wir das in Deutschland kennen, es eine Kultur des friedlichen Protestes nicht zu geben scheint.

Während Demos in D eigentlich überwiegend friedlich ablaufen, scheint mir in den USA fast jede Demo regelmäßig in Gewalt, Plünderungen, Brandstiftungen, Vandalismus, mindestens aber bewusste Konfrontation etc. auszuarten. Straßenbarrikaden aus brennenden Autos aufzubauen, zufällige Passanten zu verprügeln, Polizisten anzugreifen, anliegende Geschäfte zu plündern, das ist doch in Deutschland immer eine höhere und damit seltenere Eskalationsstufe der Demos (mal abgesehen von Hafenstraße und 1.Mai in Kreuzberg), man gewinnt aber den Eindruck, dass das in den USA fast schon "zum guten Ton" der Demos gehört.

Demos scheinen in den USA schon von der Grundanlage aggresiver zu sein. Man denke zB. an "Critical Mass", eigentlich ein gutes Ziel, eine friedliche, fröhliche Sache, in seiner ursprünglichen Form in Schweden und in der Adaption in den meisten europäischen Ländern und in Asien verkehrsgesetzestreu und auf gemeinsamen Spass, Sicherheit und ein gutes Verhältnis aller Verkehrsteilnehmer abzielend (in D zB. die Fahrrad-Sternfahrten in Berlin), so scheint es in den USA von Anfang an darum gegangen zu sein, andere Verkehrsteilnehmer bewusst zu blockieren, sich bewusst über Regeln hinwegzusetzen, bewusst um Provokation und Konfrontation gegangen zu sein! Die Gegenbewegung "Critical Manners", die nach europäischem Vorbild vorging, ist hingegen leider schnell wieder eingeschlafen.

Wieviel mehr dann kritischere Demos wie Occupy und Black Lives Matter und ähnliche Demos, die auch wichtige und gute Themen haben, auch regelmäßig in Gewalt ausgeartet sind...

Daher meine Frage: ist es so oder entsteht nur durch die Filterung der öffentlichen Medien dieser Eindruck, dass Demos in den USA viel weniger bzw. seltener als in D dem Ideal der friedlichen Demo entsprechen? Fehlt da eine Kultur des friedlichen Protestes?

f|ootxy


Dies sollte eine Lehre sein, in Zukunft vorsichtiger zu sein hinsichtlich eines Aufrufs an die Öffentlichkeit, für oder gegen etwas zu demonstrieren, man kann leicht die Falschen damit anlocken und die Kontrolle verlieren. Das gilt übrigens auch in Deutschland: auch hier gibt es sehr berechtigte Demos, denen sich dann wahlweise Antifa, Nazis oder Hooligans anschliessen, die die ganze Demo diskreditieren!

Also wie gesagt, außer wirklich sehr vereinzelten Dingen ist dort "nichts aus dem Ruder" gelaufen und wird heftiger dargestellt, als es tatsächlich ist. Die überwältigende Mehrheit der Völker dort ist für die Unterstützung durch Water-Protectors, mehr als dagegen sind. Ja, die Pipeline geht zwar durch Indianer-Land, welches eigentlich durch einen Vertrag geschützt ist, die drohende Verschmutzung flußabwärts betrifft aber auch Millionen Amerikaner, also muss man diesen auch einfach zustehen, dagegen zu demonstrieren. Die einen wollen eben hauptsächlich, dass Ihre heiligen Grabstätten nicht ausgehoben werden und die anderen Sorgen sich hauptsächlich um die Sicherheit der Wasserversorgung. Zwei völlig legitime Gründe, dass unterschiedliche Bevölkerungsgruppen sich an ein und demselben Ort einfinden und gegen das gleiche ankämpfen.

Im Übrigen sind die Indianer aus Sicht der Amerikaner so unwichtig, dass diese alleine, ohne jegliche andere Unterstützung schon längst alle im Knast sitzen würden, so hat man sie früher behandelt, so würde man sie heute behandeln, wenn sie nicht unterstützung hätten. Man denke nur an das nationale TV, welches erst vor Ort aufgetaucht ist, als 4.000 Veteranen vor Ort auftauchten, die die Indianer beschützen wollten.

Verfolge ich die öffentlichen Nachrichten, so gewinne ich den Eindruck, dass Demos in den USA weit weniger friedlich ablaufen als wir das in Deutschland kennen, es eine Kultur des friedlichen Protestes nicht zu geben scheint.

Da habe ich keine validen Zahlen, aber vom Gefühl her hätte ich gesagt, dass es umgekehrt ist. In den USA gibt es viel mehr "kleindemos" von 20-100 Menschen, die meist allesamt friedlich ablaufen, als es hier der Fall ist. Man bedenke allein die Anti-Abortion Demos vor Kliniken, die landauf und landab ständig stattfinden ;-D

Bei Großdemos in Großstädten mag das anders aussehen, aber Zahlen hab ich da nicht, nur mein Gefühl.

l*erchen=zunFge


@ footy

1) es ging ja gerade um die Frage, warum eben mehr Menschen Trumps Politik in Sachen DAPL befürworten als ablehnen! Siehe Link von @Black Gun :

[[http://imgur.com/JGjiZIM]]

46% wollen "fast approval of DAPL", nur 39% lehnen das ab

2)

außer wirklich sehr vereinzelten Dingen ist dort "nichts aus dem Ruder" gelaufen und wird heftiger dargestellt, als es tatsächlich ist

kann ich so nicht unterschreiben. Natürlich sind es einzelne Dinge, aber doch viele und heftige!

Vergleichen wir mal mit Stuttgart 21 Protesten, welche für deutsche Verhältnisse schon groß und heftig waren: in Stuttgart wurde die Polizei mit Kastanien beworfen, an der Blackwater Bridge mit Molotov Cocktails, mindestens von einem Demonstranten wurden sogar Gewehrschüsse abgegeben; in Stuttgart Sitzblockaden, an der Blackwater Bridge Strassenbarikaden aus gestohlenen und inbrandgesetzten Fahrzeugen; in Stuttgart keine Übergriffe auf Bahnmitarbeiter, an der Blackwater Bridge wurde ein Mitarbeiter der DAPL aus seinem Auto gezerrt, verprügelt und sein Wagen abgebrannt; in Stuttgart kurze, symbolische Besetzung des leerstehenden Nordflügels des Bahnhofs und des öffentlichen Geländes (Park), bei der DAPL wochenlange Besetzung benachbarter, privater, nicht in Zusammenhang mit der DAPL stehenden Grundstücke.

Natürlich ist das immer Fehlverhalten Einzelner und nicht der Mehrheit der Demonstranten, aber jeweils so heftig, dass man eigentlich erwarten muss, dass die anderen Demonstranten den/die jeweiligen Täter selbst stellen, aussondern und selbst der Polizei übergeben müssten...

aber vom Gefühl her hätte ich gesagt, dass es umgekehrt ist. In den USA gibt es viel mehr "kleindemos" von 20-100 Menschen, die meist allesamt friedlich ablaufen, als es hier der Fall ist.

das war eben meine Frage, entsteht bei mir der Eindruck einer mangelnden Kultur friedlichen Protestes nur aufgrund des Filters der Auswahl der Berichterstattung der Medien?

fmoot/y


es ging ja gerade um die Frage, warum eben mehr Menschen Trumps Politik in Sachen DAPL befürworten als ablehnen! Siehe Link von @Black Gun :

[[http://imgur.com/JGjiZIM]]

46% wollen "fast approval of DAPL", nur 39% lehnen das ab

Nun ja, die meisten wollen das "fast approval" eher, weil alle Befürworter der Pipeline incl. neuem Präsident, das "Creates Jobs" Argument anführen und damit kann man in den USA bei einer gewissen Bevölkerungsgruppe nahezu alles durchsetzen, weil das deren wichtigste politische Maxime ist. Es erzählt denen ja auch niemand die Wahrheit was die Jobs angeht. Ja, während des Baus gibt es eine Menge "zeitlich befristeter" Construction Worker Jobs, wenn die Pipeline dann mal fertig ist, reichen 30 Leute um so eine Pipeline in Betrieb zu halten, das wars. Bisher musste das Öl eben per Zug oder Trucks transportiert werden, daran waren mehr beteiligt als 30. Man muss also eigentlich ehrlich sagen, dass hier nur kurzfristig Jobs geschafft werden und langfristig Jobs verloren gehen werden, das liest man fast nur fast nirgends.

Vergleichen wir mal mit Stuttgart 21 Protesten

Kann man gar nicht vergleichen, da das Level der Polizeigewalt und Ausrüstung auf amerikanischer Seite ein Niveau erreicht hat, welches nicht mal ansatzweise mit dem Polizeieinsatz in Stuttgart 21 verglichen werden kann und das Gewaltpotential dort von der Polizei ausgehend um ein Vielfaches höher ist. Die Ausbildung ist ja auch eine andere, Shooting first, danach fragen stellen.

l.erFchen0zunge


da das Level der Polizeigewalt und Ausrüstung auf amerikanischer Seite ein Niveau erreicht hat, welches nicht mal ansatzweise mit dem Polizeieinsatz in Stuttgart 21 verglichen werden kann und das Gewaltpotential dort von der Polizei ausgehend um ein Vielfaches höher ist.

aber warum ist dem so? Ist das vom Himmel gefallen oder doch eine Antwort auf die Gewaltbereitschaft von Demonstranten?

Und selbst wenn das vom Himmel gefallen wäre: martialischer Auftritt der Polizei und militärähnliche Ausrüstung sind ja keine Verpflichtung für die Demonstranten, auch aufzurüsten und anzugreifen, es könnte genausogut in einer Selbstverpflichtung resultieren, keine Gewalt auszuüben. Scheint ein kutlureller Unterschied zu sein...

Mir fällt da ein anderes Beispiel ein, die Stonewall Riots. Mir wäre kein Beispiel in Deutschland bekannt, bei dem überhaupt und schon gar nicht mit solcher Gewalt gegen die Polizei für die Belange Schwuler eingetreten wurde.

fZoot8y


ber warum ist dem so? Ist das vom Himmel gefallen oder doch eine Antwort auf die Gewaltbereitschaft von Demonstranten?

Nein, angefangen hat es ja in ganz kleinem Kreis, mit wenigen vor Ort lebenden Indianern und um friedliche Sitzblockaden aufzulösen muss man schon mal von Polizeiseite Gewalt anwenden und die zögern dort drüben nicht lange herum, wenn da jemand nicht sich lösen will aus der Umklammerung von seinen Kollegen bekommt er erst einmal ne Ladung Pfefferspray ins Gesicht, der hält sich vor Schmerzen die Hände vors Gesicht und kann leicht abgeführt werden. Ich finde es dort von Protestseite eigentlich bemerkenswert friedlich. Ich meine das ist keine Sonntagsnachmittags-Demo am 1. Mai, diese Demo geht nun schon über ein halbes Jahr und in spitzenzeiten waren dort zehntausende Demonstranten. Das dann vereinzelte Idioten mist bauen ist vollkommen klar. Die Polizei juckt das nicht, die sprüht halt auch einfach mal hunderte Demonstranten bei 20 Grad minus mit Wasserwerfern voll, so dass diese alle wegen Unterkühlung behandelt werden müssen und Stunden brauchen um zum nächsten Krankenhaus zu kommen. Von wem dort ursprünglich Gewalt ausging liegt eigentlich klar auf der Hand. Die meisten Amerikaner haben ja auch das Recht jemanden über den Haufen zu schießen, der sich unbefugt auf Ihrem Land befindet, die Indianer scheinen dies trotz des Vertrages von 18hundertschießmichtod nicht zu haben. Was die wollen ist einfach nur, dass die Pipeline Ihrer ursprünglich geplanten Route folgt, was die Bürger der Stadt Bismarck nicht wollten und nun haben alle Seiten den Salat.

Und selbst wenn das vom Himmel gefallen wäre: martialischer Auftritt der Polizei und militärähnliche Ausrüstung sind ja keine Verpflichtung für die Demonstranten, auch aufzurüsten und anzugreifen, es könnte genausogut in einer Selbstverpflichtung resultieren, keine Gewalt auszuüben. Scheint ein kutlureller Unterschied zu sein...

Außer ein paar weniger Spinner haben sich auch alle der gewaltlosigkeit Verpflichtet ich weiß also nicht woher Du deinen Eindruck hast. Wenn Du dich mit der Geschichte der indigenen Völker dort aber beschäftigst, hättest Du auch ganz schnell Sympathie dafür, wenn sie aufgrund der letzten 150 Jahre diese Verpflichtung über Bord werfen würden. Das war ein Genozid in Reinform und dieser hält bis heute in Form von Rechteunterdrückung an. Dieser Bevölkerungsteil hätte eigentlich allen Grund dazu äußerst gewalttätig zu werden. Würden die Meinstreammedien im selben Verhältnis die Polizeibrutalität darstellen, wie die vereinzelt durchgeführten doofen Aktionen einiger Protestler, würde die öffentliche Wahrnehmen völlig anders aussehen.

T4ara>ni$s


ja, die wähler haben trump im vergleich mit clinton für das geringere übel gehalten, das ist ihre verantwortung.

Naja Hillary hat immerhin 3 Millionen Stimmen mehr als Donald. Fakt ist, dass die Demokraten die Wahlen in den "Rost-Belt"-Staaten verloren haben. Auch aus Überheblichkeit, da sie dachten, dass diese Staaten ihnen sicher sind.

Eghem#aliger NutGzer (X#515x610)


Fakt ist auch, dass die Wahlen in den USA nun mal so sind, wie sie nach wie vor sind.

Fakt ist auch, dass es zB in Californien von vorn herein klar war, dass Clinton gewinnen wird und deshalb die Wahlmännerstimmen an Clinton gehen. Das kann dazu führen, dass in solchen für die Democrats sicheren Bundesstaaten potentielle Trump-Wähler gleich zuhause geblieben sind. Weil die Stimme eh nichts bringen würde.

Deshalb ist es, solange das Wahlsystem so ist, wie es ist, auch müßig darüber zu spekulieren wer mehr Stimmen bekommen hat. Es zählt nicht der gefühlte Sieger der Herzen, sondern schlicht der demokratisch gewählte Sieger.

TJarZan4is


Und nochmal, Donald Trump hat den vollen Durchblick und bringt sein Land wieder satt nach vorne.

Donald hat seine Stärken in der Wirtschaftspolitik und teilweise in der Innenpolitik.

Ganz schwach ist er im Bereich Aussenpolitik. Alles was er da probiert geht nach hinten los und er muss zurückrudern: Ein-China-Politik, Moslem-Bann, die "Botschaftsfrage" in Israel, Verhältnis zu Mexiko, übertriebene Putin-Arschkriecherei, NATO abschaffen etc

Ich denke über kurz oder lang wird es eine Arbeitsteilung geben: Donald schafft Jobs und twittert, die Aussen- und Sicherheitspolitik wird von "professionellen Republikanern" übernommen.

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