Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

eenigm1aticx1606


Mal so meine ganze ehrliche Meinung zum Thema Alter - Ich bezieh es jetzt mal auf Trump, das geht allerdings diesmal nicht persönlich gegen ihn, sondern allgemein, er dient nur als Beispiel: Ich persönlich finde 70 schon zu alt. Barrack Obama war bei Amtsantritt 47, das finde ich persönlich genau richtig.

Oder um es etwas zynischer auszudrücken - Niemand sollte Entscheidungen treffen dürfen die die Zukunft eines Landes betreffen, wenn er höchstwahscheinlich nicht mehr da sein wird um die Folgen mitzuerleben ]:D

B1lackx Gun


Barrack Obama war bei Amtsantritt 47, das finde ich persönlich genau richtig.

finde ich ok, aber schon am unteren ende dessen was passt. für ein derart wichtiges amt finde ich ein alter von 55 bis anfang 60 ideal. da ist man körperlich und geistig noch auf der höhe, hat aber schon sehr viel lebenserfahrung.

Niemand sollte Entscheidungen treffen dürfen die die Zukunft eines Landes betreffen, wenn er höchstwahscheinlich nicht mehr da sein wird um die Folgen mitzuerleben

würdest du das auch auf kinderlose politiker wie merkel beziehen?

bei trump muss man sagen, dass er viele kinder und vor allem enkelkinder hat, die ihm eindeutig am herzen liegen. man mag von trump als mensch und von seinen politischen ansichten ja halten was immer man will, aber ich habe keinerlei zweifel daran, dass er seine enkelkinder liebt und ihnen eine gute, eine lebenswerte zukunft hinterlassen möchte. die ansichten darüber, wie man das erreicht, gehen natürlich meilenweit auseinander. ;-)

duanxaex87


Natürlich ist er dann alt, deswegen kriegt er ja auch den Job des Gandalf auf den kein Schwein hört. 8-) 8-)

e+nigm[atic1)60x6


finde ich ok, aber schon am unteren ende dessen was passt. für ein derart wichtiges amt finde ich ein alter von 55 bis anfang 60 ideal. da ist man körperlich und geistig noch auf der höhe, hat aber schon sehr viel lebenserfahrung.

Lebenserfahrung wird massiv überschätzt. Weisheit kommt leider nicht so selbstverständlich mit dem Alter wie das gerne behauptet wird. Da räume ich persönlich tatsächlich nachweisbarer Erfahrung auf dem politischen Parkett schon eine höhere Priorität ein.

würdest du das auch auf kinderlose politiker wie merkel beziehen?

Nein. Kinder zu haben macht einen nicht automatisch zu einem verantwortungsbewussten, rücksichtsvollen, vorausschauend denkenden Menschen. Des weiteren würde das ja zB auch alleinstehende oder homosexuelle Politiker betreffen.

bei trump muss man sagen, dass er viele kinder und vor allem enkelkinder hat, die ihm eindeutig am herzen liegen. man mag von trump als mensch und von seinen politischen ansichten ja halten was immer man will, aber ich habe keinerlei zweifel daran, dass er seine enkelkinder liebt und ihnen eine gute, eine lebenswerte zukunft hinterlassen möchte. die ansichten darüber, wie man das erreicht, gehen natürlich meilenweit auseinander. ;-)

Kann man sehen wie man will. Ich bin weder von der einen noch der anderen Alternative wirklich überzeugt. Davon abgesehen befürchte ich, dass Trump es schon als "lebenswert Zukunft" gilt, wenn er seinen Kindern sein Geschäft und Kohle hinterlässt. Zumindest schätze ich ihn so ein, aber da kann ich mich natürlich täuschen.

SOhojo


Lebenserfahrung wird massiv überschätzt. Weisheit kommt leider nicht so selbstverständlich mit dem Alter wie das gerne behauptet wird.

Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen. Im Gegenteil werden meiner Beobachtung nach viele Menschen ab, was weiß ich, dem mittleren Erwachsenenalter nicht nur nicht mehr schlauer, sondern einfach nur auf ihre gewohnt dumme Art immer halsstarriger. Keine neuen Erfahrungen mehr machen, immer nur den gewohnten Turf abreiten, mentale Arterienverkalkung, ichhabschonimmergesagtunddavonweichichauchnichtabbisichtotbin.

d\anaex87


In meiner Familie lässt sich mit steigendem Alter sogar eine große Regression bemerken. MIt Mitte 60 began mein vorher eher linker Großvater plötzlich von der Zuchtauswahl beim Menschen zu schwafeln und das wurde immer schlimmer.

fBootxy


wie alt wäre sanders dann? 79 oder gar 83? bei aller liebe, aber das wäre imho zu alt.

Die Diskriminierung des Alters... nee nee nee. Er macht mir nicht den Eindruck, dass er morgen ablebt und das ist doch hauptsächlich zu betrachten.

Der Gesundheitszustand ist gut, er hatte in den Primaries keinen Schwächeanfall und musste ins Auto getragen werden, wie seine jüngere Kontrahentin im Wahlkampf und ist geistig mehr auf der Höhe, besonders was die sprachliche, rhetorische Eloquenz angeht, wie die meisten US-Amerikanischen Politiker.

Man bedenke auch, dass die allermeisten deutschen noch einen Kanzler Schmidt jedem amtierenden Kanzler vorgezogen hatten und bessere Arbeit zugetraut hätten, als er schon über 80 war. Weisheit und Lebenserfahrung schlägt oft so manch andere Unzulänglichkeit.

Er müsste nur bei der Wahl seines Vizes der amerikanischen Öffentlichkeit das Gefühl geben, dass sie in guten Händen wären und das Altersthema wäre erledigt, bei seiner Anhängerschaft sowieso kein Thema.

Und die große Hürde von eigenem Vermögen, um sich einen Wahlkampf leisten zu können, braucht er auch nicht fürchten, schließlich hatte er es, als außerhalb Vermonts völlig unbekannter Senator, geschafft mehr Geld in den Primaries durch Kleinspenden zu sammeln, als Clinton mit Ihren Super-Pacs im Rücken. Auch das würde er mit seinem jetzigen Bekanntheitsgrad wieder spielend hinbekommen.

Die Bewegung ist ebenso da, seine Thesen im Raum und äußerst populär (vieles davon auch bei Rep-Anhängern), er hätte nichts zu verlieren, aber darum geht es dem Mann sowieso nicht. Weder um persönliche Macht, noch Karrieregeilheit. Er ist schlicht seit 40 Jahren überzeugt davon, dass die Amerikaner eine bessere Politik verdient haben und mit etwas mehr social democracy auch bekommen würden und das bekommt man eben nur wenn man Ihn wählt.

Wenn eine der beiden Clintons antritt in 2020, ob Mutter oder Tochter ist dabei egal, wird er es rein aus Prinzip schon noch mal versuchen, oder den passenden Kandidaten aus seinem Flügel aufbauen, wobei ich bei letzterem denke, dass diese noch nicht so weit sind. Und dieses Mal würde er die Primaries gewinnen, da er nun landesweite Popularität genießt und aktuell der mit Abstand beliebteste Politiker in den USA ist, mit weitem Abstand vor allen anderen.

Also halten wir fest, sein eigenes Risiko ist gering, die Hürde für einen Run in 2020 nicht hoch und außer seinem Alter haben sich alle nennenswerten Kriterien für Chancen erhöht (Beliebtheit, Bekanntheit, Clinton-Frust und bis dahin vielleicht auch Trump-Frust in großem Ausmaß) :)D

e2nigGmateicx1606


Keine neuen Erfahrungen mehr machen, immer nur den gewohnten Turf abreiten, mentale Arterienverkalkung, ichhabschonimmergesagtunddavonweichichauchnichtabbisichtotbin.

In Bayern bekannt als "Mach ma ned", "Brauch ma ned!", "Hama no nia ned ghabt" :-D

SpchYr%und


Zum Thema alte Säcke in der Politik, fällt mir auf, dass das in den USA offenbar anders gesehen wird als andernorts. Im Kabinett von Trump hocken neben dem Duce noch ein paar rum, die nicht mehr ganz taufrisch sind. Auch sonst sind drüben ein paar durchaus markante Figuren unterwegs, die ihre besten Zeiten weit hinter sich haben, etwa Warren Buffett, die Gebrüder Koch oder auch George Soros. In Europa ist das nicht so.

In D z.B. ist in der Wirtschaft zumindest bei Aktiengesellschaften auch aus statuarischen Gründen irgendwann mal Feierabend. Auch in der Politik sind richtig Alte eher Exoten, zumindest an exponierter Stelle. Schäuble ist der einzige Ü70er im Regierungsrang, der mir gerade einfällt. Woran diese offenkundigen Diskrepanzen zwischen den USA und Europa und vielen anderen Weltgegenden liegen, weiß ich nicht. Aber bemerkenswert ist es schon, zumal die Amis diejenigen sind, die den sog. Jugendwahn erfunden haben.

Ich bin selber ein alter Knacker, will es mir an dieser Stelle aber schenken, nähere Ausführungen über die Befindlichkeiten von über 70-jährigen zu machen. Ich kann dazu nur sagen, Umtriebe eines Regierungschefs, noch dazu im nach wie vor mächtigsten Land der Welt, gehören nicht zu Zutaten eines geruhsamen Lebensabends. Der Duce mag von robuster Statur sein und auch noch einen einigermaßen definierbaren Strahl ablassen können, aber unverwüstlich und uneingeschränkt belastbar ist er unter Garantie nicht. Seinem Naturell entsprechend wird er das natürlich niemals zugeben. Aber dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, ist ja auch nicht ganz neu.

d=annae87


Wobei das ja schon der jugendliche KEnnedy trefflich versteckte. Genau wie die Tatsache, dass er ohne Drogen die einen risikofreudiger agieren lassen kaum stehen konnte. Jugend ist da kein Garant. Und Wahrheit genau wie gesunde Selbsteinschätzung in dem Punkt offenbar schon ewig total überbewertet.

B&lac&k Guxn


Die Diskriminierung des Alters... nee nee nee. Er macht mir nicht den Eindruck, dass er morgen ablebt und das ist doch hauptsächlich zu betrachten.

Der Gesundheitszustand ist gut, er hatte in den Primaries keinen Schwächeanfall und musste ins Auto getragen werden, wie seine jüngere Kontrahentin im Wahlkampf und ist geistig mehr auf der Höhe, besonders was die sprachliche, rhetorische Eloquenz angeht, wie die meisten US-Amerikanischen Politiker.

Man bedenke auch, dass die allermeisten deutschen noch einen Kanzler Schmidt jedem amtierenden Kanzler vorgezogen hatten und bessere Arbeit zugetraut hätten, als er schon über 80 war. Weisheit und Lebenserfahrung schlägt oft so manch andere Unzulänglichkeit.

Er müsste nur bei der Wahl seines Vizes der amerikanischen Öffentlichkeit das Gefühl geben, dass sie in guten Händen wären und das Altersthema wäre erledigt, bei seiner Anhängerschaft sowieso kein Thema.

der job des us-präsidenten ist ein absoluter knochenjob, der sowohl mental als auch physisch eine hohe belastung darstellt. auch wenn bernie sanders aktuell noch sehr fit zu sein scheint, ist es einfach ein großes fragezeichen, wie jemand seines alters diese belastung wegstecken würde. auch ist in diesem alter das risiko für diverse plötzlich auftretende krankheiten oder gar todesfälle deutlich höher als noch mit ende 60/anfang 70.

bei adenauer damals war sein alter übrigens sehr wohl ein großes thema, und wiedergewählt wurde er damals zum ende hin auch nur, weil keine plausible alternative verfügbar war. so wie später bei kohl und merkel... das politische system der usa ist viel älter und ausgebildeter als das der damals noch sehr jungen BRD. in den usa gibt es deutlich mehr konkurrenz um die kandidatur. auch wenn das diesjährige angebot, trump vs clinton, dem eigentlich widerspricht.

unterm strich denke ich auch, dass bernie das beste wäre was den usa passieren könnte und dass er durchaus eine chance im wahlkampf hätte. nur denke ich eben, dass sein alter sehr wohl ein thema und ein nachteil wäre.

übrigens hätte seine kandidatur 2020 noch einen weiteren vorteil: gerade wegen des altesthemas stünde sein vizekandidat verstärkt im rampenlicht; das wäre also die ideale möglichkeit, einen ideologischen nachfolger aufzubauen. gerade weil die dafür infragekommenden kandidaten aktuell noch etwas zu grün sind, wäre das ein riesenschritt, selbst falls man am ende die wahl verlieren sollte.

S2chr0uxnd


Es musste natürlich die größte Bombe aller Zeiten unterhalb der Nuklearschwelle sein, die [[https://www.youtube.com/watch?v=i9H50tHiHjs Mutter aller Bomben]], die der Duce über Afghanistan abwerfen ließ. In dieses Land wird übrigens fleißig abgeschoben, weil es nach der äußerst erfolgreichen Kriegführung des Westens als sicher gilt. Der Trump kriegt jetzt bestimmt noch mehr Beifall als nach seiner militärisch nutzlosen Bombardierung des syrischem Militärflugplatzes. Sein mancherorts so überaus bewunderter Instinkt hat ihn gelehrt, dass es für Bombenabwürfe viele Punkte gibt. Wo das hinführen soll, behält er natürlich wohlweislich für sich. Man kann freilich getrost davon ausgehen, dass die anderen, wenn das so weitergeht, früher oder später auch ihre Spielzeuge auspacken und auf die Party mitbringen werden. Das wird dann richtig great.

dbanWa^e87


Ja, ein wahrer Friedensapostel...

Grrau2e Sxocke


Quatsch, das war ein Ausdruck von wahrer Wertschätzung:

Jeder der getöten IS-Kämpfer war den USA fast 400 000 $ wert - mit dem Tarif als Kopfgeld könnte man sich wahrscheinlich zurück lehnen und schauen wie sich die Kameraden da unten selbst erledigen... .

Oder anders gerechnet waren es 236 kg Sprengstoff pro Nase - vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, einfach das gleiche Gewicht an Steinen aus der entsprechenden Höhe abzuwerfen um den gleichen Effekt zu erreichen... .

Aber vielleicht war die strategische Bedeutung des Tunnelsystems ja der Maßnahme angemessen und das MHD der Bombe sowieso bald abgelaufen... .

BMlack0 Guxn


Es musste natürlich die größte Bombe aller Zeiten unterhalb der Nuklearschwelle sein, die [[https://www.youtube.com/watch?v=i9H50tHiHjs Mutter aller Bomben]], die der Duce über Afghanistan abwerfen ließ.

es handelte sich beim ziel dieser bombe um eine bunkeranlage des IS in einer menschenleeren gegend. die IS-kämpfer waren tief im bunker bzw im tunnelsystem, und diese spezielle bombe ist dafür ausgerichtet, genau solche anlagen zu "säubern". laut medienberichten gab es bei dem angriff 34 oder 36 tote IS kämpfer.

zivile siedlungen gab es übrigens in der nähe dieses bunkers keine. und nicht vergessen sollte man, dass das ganze wohl auch ein signal richtung nordkorea senden sollte: seht her, wir können auch eure verbunkerten anlagen ausschalten falls ihr uns dazu zwingt.

und vergessen sollte man ebenfalls nicht, dass es obamas schwäche und zaudern waren, die sowohl den vormarsch der taliban und des IS in afghanistan als auch die eskalation des syrienkriegs stark befeuert haben. ja, vermasselt hat es bush junior mit seinen undurchdachten und hirnrissigen kriegen. sich nachdem der schlamassel angerichtet war einfach zu verdünnisieren wie es obama vorschwebte, hat sich mittlerweile eben auch als undurchdacht herausgestellt, das muss man einfach mal akzeptieren.

unter obama haben sich die usa zunehmend von der rolle des weltpolizisten verabschiedet. so, und jetzt mal ehrlich: ist die welt dadurch ein besserer ort geworden? ist sie sicherer, ist es um die menschenrechte besser bestellt? nein, natürlich nicht. das problem sind nicht amerikanische militäreinsätze an sich, das problem bisher war, dass die amerikanischen militäreinsätze planlos und ohne rücksicht auf zivile und politische kollateralschäden stattfanden. hoffen wir, dass trump und seine militärs, denen er ziemlich freie hand lässt, glücklicher agieren. ja, zweifel sind berechtigt, ich habe auch meine zweifel. bisher hat trump imho militärisch aber noch nichts getan, was ich nicht sinnvoll und vertretbar fand.

und in jedem fall halte ich es für bösartige polemik, trump nun als tumben kriegstreiber hinzustellen nur weil er sich um die konflikte in nahost und afghanistan kümmert, die seine vorgänger verbockt hatten. selbstverständlich wird es mit bomben und raketen alleine nicht getan sein. das chaos und die destabilisation unter obama sollten aber gezeigt haben, dass "keine bomben, niemals, nirgendwo" auch keine lösung ist. gezielte militärschläge und geschickte diplomatie müssen im tandem auftreten um etwas zu bewegen. diplomatie ohne glaubhafte militärische macht im rücken ist wirkungsloses geschwafel. rumbomben ohne diplomatie oder einen plan für die zeit danach ... was dabei rauskommt wissen wir alle. :-/

In dieses Land wird übrigens fleißig abgeschoben, weil es nach der äußerst erfolgreichen Kriegführung des Westens als sicher gilt.

afghanistan ist doppelt so groß wie deutschland, und es gibt mehr als genug landesteile die sicher sind. (dasselbe argument gilt imho auch für nigeria und den irak.)

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