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Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

C"he


die araber müssen um uns zu vernichten nur einen einzigen krieg gewinnen. wir müssen um zu überleben jeden krieg gewinnen.

Diese Logik gilt für jeden. Klingt schlüssig, spricht aber für keine Seite.

ednigma3tic160x6


Selbstverständlich sind Kriege schmutzig und dreckig und waren das schon immer. Aber das ändert nichts daran, dass wir gar nicht wissen was da in diesem Reaktor gebaut wurde oder das wir gar nicht bestimmen können ob nicht sogar eine Bombe etwas bewegt hätte

Und darauf soll man es wirklich ankommen lassen, auf ein mögiches Gleichgewicht der Schrecken oder die unwahrscheinliche Möglichkeit eines besseren Status Quo ? Wir reden hier von Atombomben, nicht von ein paar Gewehren oder Panzern - wenn die erst mal benutzt worden ist, ist es zu spät. Und doch, das wissen wir - in den sog. Saddam-Papers ist nicht nur die Rede davon, dass dort eben durchaus an Nuklearwaffen gearbeitet worden ist/wäre, sondern dass diese auch nicht nur der Abschreckung, sondern einem Präventivschlag gegen Israel dienen sollten (zumindest meinem Wissensstand nach - ist jetzt schon ein paar Jährchen her, dass ich davon gehört habe).

Im Angesicht der Tatsache, dass Hussein sich im Vergleich zu Bush Junior sich ausgesprochen vernünftig verhalten hat, lässt jedenfalls die Frage aufkommen wieso die mit einer Bombe soviel gefährlicher sind als die Amis, die Russen oder die Isrealis mit Bombe. Potential für die ultimative Katastrophe bieten die doch alle.

Deinem letzten Satz stimme ich zu. Idealerweise würden alle nuklear abrüsten. Aber genau das ist auch der Grund, warum es halt nicht noch eine Atommacht mehr geben muss - und wenn das mit gezieltem Bombardement verhindert werden kann, dann ist das eine Überlegung wert.

Und ich bin sicherlich nicht der Meinung man könne Krieg sauber führen. Ich bin nur dafür zu denken und dann zu handeln. Eine Bombadierung kann sinnvoll und nützlich sein, aber eingebettet in ein Konzept, in einen Plan der langfristig eine Verbesserung hervorbringt. Einfach nur mal irgendwo was drauf werfen ist aber kein Plan. Es mag einen in Afghanistan gegeben haben, aber für Syrien sehe ich gar kein Konzept oder Plan. Und dann kann man sich die Bombe auch schenken.

Ich bin jetzt verwirrt - von welcher Bombe reden wir gerade ? Die MOAB wurde doch über Afghanistan abgeworfen, nicht Syrien ":/

Ansonsten stimme ich dir hier natürlich zu. Und ich glaube auch, dass der Abwurf dieser Riesenbombe hauptsächlich öffentlichkeitswirksame Schwanzwedelei war und man das gleiche Ergebniss, wahrscheinlich sogar mit weniger Oberflächenschaden, auch durch herkömmliche Bunkerbrecher hätte erzielen können.

BDlack| TGun


@ danae:

Im Angesicht der Tatsache, dass Hussein sich im Vergleich zu Bush Junior sich ausgesprochen vernünftig verhalten hat

bei vielen punkten sind wir einfach verschiedener meinung kommen auf keinen gemeinsamen nenner, deshalb sag ich dazu nichts mehr. aber an dieser stelle muss ich schon noch mal dazwischengrätschen: saddam hussein war ein brutaler diktator, der sein eigenes volk unterdrückt und mit waffengewalt und sogar giftgas massakriert hat! willst du so jemanden allen ernstes auf eine ebene mit einem george w bush stellen? oder gar noch behaupten, saddam stünde auf einer höheren stufe als bush? :-o :-o :|N

übrigens hat ein teil des irakischen bürgerkriegs nach der US-invasion auch mit den politischen fehlern saddams zu tun gehabt. und mit dem uralten konflikt zwischen sunniten und schiiten. die US-invasion im irak war ein schlimmer fehler und ein klarer völkerrechtsverstoß, ja. dass sich die lage in der region in der folge derart katastrophal entwickelt hat, ist aber nicht die alleinige schuld der amis.

dBanaxe87


Und darauf soll man es wirklich ankommen lassen, auf ein mögiches Gleichgewicht der Schrecken oder die unwahrscheinliche Möglichkeit eines besseren Status Quo ?

Die Möglichkeit eines besseren Status quo war doch gar nicht gegeben. Das durch die Bombadierung sich der status quo in jedem Fall verschlechtert war doch klar. Und ein Ungleichgewicht des Schreckens ist auch nicht erstrebenswert, ist aber faktisch der Status Quo.

Deinem letzten Satz stimme ich zu. Idealerweise würden alle nuklear abrüsten. Aber genau das ist auch der Grund, warum es halt nicht noch eine Atommacht mehr geben muss

Ja, aber wieso sollten die anderen nuklear abrüsten solange sie durch dies alleinstellungsmerkmal so einen Vorteil haben? Über leg mal was passiert, wenn Nordkorea nun wirklich die langstreckenraketen fertig stellt die NY erreichen können, glaubst du er wird dann noch angegriffen?

Mit ziemlicher Sicherheit nicht. Das bedeutet, er wird mit der Fertigstellung beweisen, dass es am Ende nur darauf ankommt die Bombe gegen alle Widerstände zu bauen. Mit der jahrzehnte langen Taktik die Nordkoreaner mit dem Rücken zur Wand zu stellen, sie mit Sanktionen klein zu halten, hat man am Ende den Bau der Bombe nicht verhindern können, aber man hat dafür gesorgt, dass große Zielpunkte auf den eigenen Städten liegen, man hat dafür gesorgt, dass aus der Nummer niemand mehr richtig rauskommt. Das ist doch unfassbar contraproduktiv.

Ich bin jetzt verwirrt - von welcher Bombe reden wir gerade ? Die MOAB wurde doch über Afghanistan abgeworfen, nicht Syrien

Richtig über Syrien gingen die indianischen Kriegsbeile runter. Die Frage ist doch nach der Sinnhaftigkeit der Abwürfe. Und zu meinem Erstaunen wird die sehr häufig positiv bewertet und ich weiß nicht wieso. Ich sehe keinen tieferen Sinn, mir erschließt sich nicht, was da nun gewonnen wurde. In welchem Zusammenhang bringt das nun irgendwen einem Frieden in Syrien näher oder einem Ende des IS?

und man das gleiche Ergebniss, wahrscheinlich sogar mit weniger Oberflächenschaden, auch durch herkömmliche Bunkerbrecher hätte erzielen können.

Und weniger zivilen Opfern, denn das Märchen das alle Opfer nur IS Kämpfer waren, glaub ich im Leben nicht. Und damit mit weniger wütenden und trauernden Angehörigen, deren Bereitschaft sich dem IS anzuschließen oder ihn immerhin zu unterstützen zumindest hier und da wohl gerade angestiegen ist. Voller Erfolg.

Black Gun

willst du so jemanden allen ernstes auf eine ebene mit einem george w bush stellen? oder gar noch behaupten, saddam stünde auf einer höheren stufe als bush?

Interessante Denkweise, Menschen auf einem Stufensystem als höher oder niedriger anzuordnen. Meine Denkweise ist es nicht. Ich finde das Bush Junior nicht gerade den Beweis angetreten hat, dass amerikanische Präsidenten per se super vertrauenswürdig sind und man ihnen bedenkenlos die Rolle einer ordnenden Staatsmacht zubilligen kann und sollte. Immerhin handelt es sich bei Amerika um die einzige Macht die überhaupt schonmal ein anderes Land mit der Atombombe bedacht hat. Gerade erst haben die Leute einen Mann gewählt, der fand man solle die Bombe auch benutzen wollen, wenn man sie schon hat. Mich beruhigt das nicht.

BplackN Gun


Interessante Denkweise, Menschen auf einem Stufensystem als höher oder niedriger anzuordnen. Meine Denkweise ist es nicht. Ich finde das Bush Junior nicht gerade den Beweis angetreten hat, dass amerikanische Präsidenten per se super vertrauenswürdig sind und man ihnen bedenkenlos die Rolle einer ordnenden Staatsmacht zubilligen kann und sollte.

dass bush junior viel schaden angerichtet hat bestreitet doch niemand. du hast meine frage nicht beantwortet: du selbst hast auf der letzten seite geschrieben:

Im Angesicht der Tatsache, dass Hussein sich im Vergleich zu Bush Junior sich ausgesprochen vernünftig verhalten hat

wie soll man das verstehen? du schreibst hier, dass saddam vernünftiger war als bush junior. der mann, der mutwillig sein eigenes volk mit sarin vergast hat, ist laut dieser aussage von dir vernünftiger als der mann, der gute intentionen hatte und dabei in seiner einfalt und kurzsichtigkeit einen schlimmen fehler beging. ... nope, sorry, wirklich nicht.

dpavnaex87


In der einen Situation zur Eskalation hat er sich vernünftiger verhalten. Er hat vollkommen kooperiert und sogar die unverschämte Forderung erfüllt, er müsse die LEute da frei rumwurschteln lassen. Ich hätte das präzisieren sollen: ich meinte ausschließlich die Situation vor dem Ausbruch des zweiten Iraqkrieges.

Und gute Absichten? Nun, wenn man einen niedrigen Ölpreis für eine gute Absicht hält, dann vielleicht.

E!hemalige!r Nut=zer (g#149187)


Klar, Bush hatte gute Intentionen. Oh Mann.

B7lack rGun


Ich hätte das präzisieren sollen: ich meinte ausschließlich die Situation vor dem Ausbruch des zweiten Iraqkrieges.

ok, das hättest du wirklich dazusagen sollen. macht halt schon einen unterschied. ;-)

Und gute Absichten? Nun, wenn man einen niedrigen Ölpreis für eine gute Absicht hält, dann vielleicht.

Klar, Bush hatte gute Intentionen. Oh Mann.

ach bitte, der einfaltspinsel bush hat doch geglaubt was ihm seine kriegslüsternen berater ins ohr gesetzt haben. der dachte halt wirklich, mit seinem war on terror und der invasion im irak sein land zu beschützen. vermutlich hat colin powell seine berühmte powerpoint-präsentation vor dem auftritt bei der UN schonmal bei george dablju getestet. :=o

bush's berater und minister waren es, die einen niedrigeren ölpreis und reibach für die waffenindustrie im blick hatten. und die destabilisation des ganzen nahen osten auf viele jahre hinaus, das hatte niemand von ihnen im blick. %-| %-|

G(raueZ Sxocke


Entscheidungen und Handlungen sollten vielleicht grundsätzlich unabhängig von der ausführenden Person bewertet werden - die persönliche (Entscheidungs-)Vergangenheit des Entscheiders hat prinzipiell nichts mit der Richtigkeit einer Handlung zu tun... .

So kann jemand sich hundertmal falsch entschieden haben, eine richtige einhundertunderste Entscheidung wird dadurch nicht falsch! Und auch die möglicherweise folgenden hundert falschen Entscheidungen ändern nichts daran... .

Wollen wir hoffen, dass das Huhn Trump auch das eine oder andere Korn findet... .

T;o[uri;st


die US-invasion im irak war ein schlimmer fehler und ein klarer völkerrechtsverstoß

anders als von danae weiter unten behauptet, hat der Irak eben nicht ausreichend mit den Waffenispektoren kooperiert. Dies hat die UNO in mehreren Resolutionen festgestellt und damit hat der Irak eindeutig gegen die Waffenstillstandsvereinbahrung von 1991 verstoßen. Eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen war also jederzeit möglich und völkerrechtlich einwandfrei.

SQoxuha


Dass immer noch auf abstruseste Art und Weise versucht wird, den US Imperialismus zu rechtfertigen und den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Kriegsverbrecher Bush, Blair, Rumsfeld und Powell zu rechtertigen ist unfassbar. Die Massenvernichtungswaffen waren wahrscheinlich auch nur zu gut versteckt um sie zu finden.

Die USA würden sich gut machen im anderen Faden, wo es um Terror geht. Kein anderes Land der Erde bringt es nämlich auf eine so blutige Bilanz, wie die USA. In 201 Konflikten seit 1945 hat das US-Regime über 30 Millionen Menschen für die eigenen geopolitischen Zwecke töten lassen.Und das dauert bis heute an.

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Militäroperationen_der_Vereinigten_Staaten]]

Tmouri7st


argumentfreies geblubber vom bösen ami. zzz

EDhemaPliger =NutzeBr (#I14C9187x)


Was meinst Du denn, sollte Trump bzw. sollten die USA Nordkoreas Dickerchen umnieten, das Land platt machen, alles belassen und nur die Waffen und Waffenproduktionsstätten auslöschen oder gar nix machen?

Ssouhxa


argumentfreies geblubber vom bösen ami.

Ach, falls du noch ein paar Argumente brauchst um dein Gedächtnis aufzufrischen, lies dir den Chilcot Bericht durch.

[[http://www.iraqinquiry.org.uk]]

T+ouri%sxt


zu meiner Überraschung geht Trump die Sache recht geschickt an: Auf China wirtschaftlichen Duck ausüben, damit die Chinesen ihrem Dickerchen ein bisschen die Luft raus lassen.

wenn das klappt: super !

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