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Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

Eqhem8alige3r Nutz%er (#149x187)


Nä, das klappt nicht. Auf eine Mrd. Chinesen können 300 Mio US-Amerikaner m.E. keinen Druck ausüben.

Tjourixst


Der Chilcot Bericht befasst sich ausdrücklich nicht mit der Frage der Legitimität, sondern mit dem dem Agieren der britischen Regierung in der Sache. Zb ob der Einsatz militärischer Mittel wirklich alternativlos war, wie es von der britischen Regierung dargestellt wurde. Das ist aber nun mal eine andere Frage, als die Frage, ob die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen völkerrechtlich legitim war.

TVourxist


Nä, das klappt nicht. Auf eine Mrd. Chinesen können 300 Mio US-Amerikaner m.E. keinen Druck ausüben.

werden wir ja sehen

viel von Wirtschaft verseihst du jedenfalls nicht

...ok. Trump leider auch nicht. :-/

E1hemal>iger Nutfzer ("#149x187)


Depp, arroganter. Als ob die Chinesen auf die USA angewiesen wären.

BylAackX Gun


selbstverständlich sind chinesen und amerikaner gegenseitig aufeinander angewiesen. sowohl wegen des handelsvolumens als auch wegen der währungsreserven. werfen die chinesen ihre ich glaub 2 billionen an US-dollar auf den markt, schmiert der dollar zwangsläufig ab und die usa gehen zwangsläufig in die staatspleite. UND die chinesen würden durch diesen schritt zwangsläufig einen großteil dieser 2 billionen verbrennen. umgekehrt können die amis mit einer notenbankpolitik druck ausüben, die sich negativ auf diese 2 billionen der chinesen auswirkt. auch gibt es mittlerweile ziemlich viele chinesen, die in den usa leben oder dorthin auswandern wollen. schieben die amis dem einen riegel vor, rumort es in der chinesischen mittelschicht gewaltig, was die KP überhaupt nicht brauchen kann.

im kalten krieg hatten wir die gegenseitig zugesicherte militärische zerstörung. zwischen den usa und china hat man heutzutage gegenseitige möglichkeiten der wirtschaftlichen zerstörung. folgerichtig denke ich, dass auf beiden seiten keiner zum äussersten greifen wird. geplänkel, druck ausüben, klar. aber die höchste ökonomische eskalationsstufe wäre für BEIDE seiten so verheerend, dass es dazu nicht kommen wird.

S[c+hrund


werden wir ja sehen

viel von Wirtschaft verseihst du jedenfalls nicht

...ok. Trump leider auch nicht. :-/

Ja, das stimmt. Es dürfen Zweifel angemeldet weren, dass der Duce die Gesetzmäßigkeiten des allerelementarsten Warentausches verstanden hat. Eine Gewähr für marktwirtschaftlich einwandfreie Lösungen in allen Lebenslagen gibt es daher bei ihm nicht. Das ist aber nicht weiter schlimm. Dafür gibt es solche wie dich, die wissen, wie es läuft. Das reicht völlig aus.

Obwohl Saddam Hussein inzwischen wahrscheinlich zu Staub zerfallen ist und die damaligen Akteure allesamt aus öffentlichen Ämtern entfernt sind, muss man doch nicht jeden Schwachsinn unkommentiert stehen lassen. Es ist nunmal so, dass im Abschlussbericht der United Nations Monitoring, Verification and Inspection Commission (UNMOVIC) unter Leitung von Hans Blix am 7. März 2003 festgestellt wurde, dass nach über 500 Inspektionen keine verbotenen Waffen und keine Spuren ihrer Herstellung, auch nicht an Orten, die die CIA als wahrscheinliche Waffenfabriken angegeben hatte, gefunden wurden. Der Bericht bestätigte frühere Angaben der nach dem zweiten Golfkrieg eingesetzten UN-Sonderkommission, wonach der Irak bis 1995 alle seine B- und C-Waffen zerstört und die Programme dafür eingestellt hatte.

Die gegenteiligen Behauptungen waren reine Erfindungen der damaligen US-Regierung und ihrer britischen Vettern, die den Krieg gegen den Irak zum Sturz Saddams unbedingt wollten und finster enstchlossen waren, diesen Krieg vom Zaun zu brechen, gleichgültig ob sie dafür ein UN-Mandat bekamen oder nicht. Das ist die historische Wahrheit und alles andere ist Fake.

Tco,uDrixst


Es ist nunmal so, dass im Abschlussbericht der United Nations Monitoring, Verification and Inspection Commission (UNMOVIC) unter Leitung von Hans Blix am 7. März 2003 festgestellt wurde, dass nach über 500 Inspektionen keine verbotenen Waffen und keine Spuren ihrer Herstellung, auch nicht an Orten, die die CIA als wahrscheinliche Waffenfabriken angegeben hatte, gefunden wurden.

Das ist zwar alles richtig … und der politische Flurschaden den die Bush Regierung mit dem lächerlichen Chemiewaffenbericht (uÄ) angerichtet hat, war immens und ist immer noch nicht bereinigt …. aber es tut gar nichts zur Sache, ob die Behauptungen über irakische Massenvernichtungswaffen nun korrekt waren oder nicht, denn der Punkt ist ein anderer. Der Punkt ist, dass der Irak wiederholt gegen die Waffenstillstandsvereinbarung von 91 verstoßen hat, indem er nicht ausreichend mit den UNO Inspektoren kooperiert hat. Die wurde von der UNO festgestellt und damit war der Kriegsgrund gegeben. Der Irak hat die Waffenstillstandsvereinbarung auf diese Weise gebrochen.

Offenbar ging man aber davon aus, dass es in der Bevölkerung nicht genügend Rückhalt für eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen geben würde. Darum hat man … aus rein innenpolitischen Gründen … um mehr Rückhalt in der Bevölkerung zu erzeugen … die angebliche Bedrohung durch irakische WMDs konstruiert. Ein politisches Desaster.

Srouhxa


Das ist aber nun mal eine andere Frage, als die Frage, ob die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen völkerrechtlich legitim war.

Jaja, von der Leyen meinte ja kürzlich auch, der Raketenangriff Trumps auf Syrien sei völkerrechtlich gedeckt. Absoluter Schwachsinn, war er natürlich nicht. Genauso wie es der Irakkrieg nicht war.

Selbst der damalige UN Generalsekretär Annan hat den Krieg als völkerrechtswidrig eingestuft, ebenso das deutsche Bundesverwaltungsgericht 2005: "Ein Staat, der sich – aus welchen Gründen auch immer – ohne einen Rechtfertigungsgrund (UN-Charta Kap. VII und Art. 51) über das völkerrechtliche Gewaltverbot der UN-Charta hinwegsetzt und zur militärischen Gewalt greift, handelt völkerrechtswidrig. Er begeht eine militärische Aggression." Dass die alte Resolution wieder aufgelebt ist, aus der verstaubten Mottenkiste geholt, wurde nachträglich als Rechtfertigungsgrund genommen, von fast allen Völkerrechtlern aber zurückgewiesen. Denn Hussein hatte mit den Waffeninspektoren schlußendlich kooperiert.

TGou6rist


Depp, arroganter. Als ob die Chinesen auf die USA angewiesen wären.

ach, troll dich. Alle nationalen Sozialisten träumen zwar davon den Konsum im eigenen Land so anzukurbeln, dass eine witschaftliche Blüte daraus ensteht, aber glaubst du wirklich daran, eine Mrd. Chinesen mit chinesischen Plastikproduktren beglücken zu können? Natürlich sind die Chinesen auf die USA als Absatzmarkt angewiesen. (wie auch die USA auf China. siehe Black Gun)

E?hema5ligYer NutzeAr 6(#149187x)


Ist schon gut. Die Amerikaner sind auf China angewiesen, ja. Aber umgekehrt nicht, absolut Null.

Bjlacgk Guxn


Die Amerikaner sind auf China angewiesen, ja. Aber umgekehrt nicht, absolut Null.

blödsinn, natürlich sind auch die chinesen auf die amis angewiesen. wenn die FED beispielsweise absichtlich inflation herbeiführt, schmilzt der wert der chinesischen dollarreserven dahin ohne dass sie was dagegen tun können.

führen die usa einfuhrzölle auf chinesische billigprodukte ein, verteuern sich viele waren in den usa, während in china arbeitslosigkeit und verarmung um sich greifen. nach einer gewissen übergangsphase würden die chinesischen billigimporte durch heimische produkte oder durch billigimporte aus beispielsweise indien ersetzt, während die chinesen den absatzmarkt usa nicht so leicht ersetzen könnten. zahlungskräftige kunden sind auf der welt ein rareres gut als billige arbeitskraft. die politische führung in china würde das vermutlich nicht lange durchhalten, da ihr ganzes system auf beständiges wachstum und beständige wohlstandsgewinne ausgerichtet ist. hätte die breite der masse der chinesen einen wirklichen grund, gegen die KP aufzubegehren - wie eben eine plötzlich um sich greifende arbeitslosigkeit und wohlstandsverluste - könnte diese das unmöglich unter kontrolle halten.

Sbchruxnd


wenn die FED beispielsweise absichtlich inflation herbeiführt, schmilzt der wert der chinesischen dollarreserven dahin ohne dass sie was dagegen tun können.

So simpel ist es nicht. Währungsbestände kann man umschichten, wenn sich irgendwo Risiken zusammenklumpen. Das wird auch gemacht, auch von China. Soweit sie offengelegt werden, kann man heute zum Beispiel von einem Anteil des EUR an den Weltwährungsreserven von etwa 23 vH ausgehen. Leider macht China keine Angaben über die Zusammensetzung seiner Währungsreserven. Der EUR-Anteil dürfte angesichts der hohen chinesischen Handelsüberschüsse mit der EU jedoch beträchtlich sein. Es kann aber gleichwohl als ausgemacht gelten, dass der größte Teil der trotz sinkender Tendenz immer noch knapp drei Billionen Dollar in USD besteht. Mit diesen Währungsreserven finanzieren die Chinesen einen erheblichen Teil des gewaltigen amerikanischen Leistungsbilanzdefizits. Darauf sind die Amis in der Tat angewiesen, während die Chinesen durchaus über Altrernativen verfügen.

Bislang haben sich die Chinesen mit niedrigen, aber stabilen Dollarzinsen zufriedengegeben. Würden die Amis eine Dollarschwemme inszenieren und damit eine Flucht aus dem Dollar provozieren, bekämen sie wahrscheinlich wegen der gestiegenen Importpreise eine Inflation, die die Fed mit steigenden Zinsen bekämpfen müsste. Das wiederum würde die Aussichten auf eine Rezession samt all den damit verbundenen Nettigkeiten wie Arbeitslosigkeit, Firmenpleiten, Steuerausfälle etc. erhöhen. Ich nehme mal an, dass das dem Duce jemand gesteckt hat, denn irgendwas wird den neuerlichen Sinneswandel in Sachen China ja ausgelöst haben. Vor kurzem waren sie jedenfalls noch nicht so ziemlich beste Freunde.

Im übrigen kann die Fed keine auf die Chinesen gemünzte Inflation inszenieren. Davon wären alle Länder und Zentralbanken betroffen, die ihre Währunsgreserven in USD halten, darunter auch die saudischen Freunde, die Japaner und die Europäer, allen voran die Deutschen. Nun hat der Duce zwar ein Naturell, das ihn dazu prädestiniert, es sich mit allen zu versauen. Aber ich nehme an, dass die im nahestehenden Wall Street-Kumpels das eine oder andere Wörtchen mit ihm reden werden, bevor er in seiner schier grenzenlosen Weitsicht womöglich noch ihre Geschäfte versaut.

B*lackS Gun


na gut, währungspolitik ist ein weites und ausserordentlich komplexes feld. ich bezweifle, dass es allzu sinnvoll wäre, wenn wir als laien darüber diskutieren. du hast aber sicherlich in dem punkt recht, dass die amis ihre dollarpolitik nicht zielgerichtet gegen die chinesen einsetzen könnten sondern den rest der welt dabei in mitleidenschaft ziehen würden.

davon, dass amerikanische einfuhrzölle auf chinesische importe die chinesen deutlich härter treffen würden als die amis selbst, bin ich allerdings weiterhin überzeugt. insbesondere da wir ja in einer welt des anlagenotstands leben, so dass es den amis zumindest aktuell recht leicht fallen dürfte, ihr leistungsbilanzdefizit auch von anderen als den chinesen finanzieren zu lassen.

Ich nehme mal an, dass das dem Duce jemand gesteckt hat, denn irgendwas wird den neuerlichen Sinneswandel in Sachen China ja ausgelöst haben. Vor kurzem waren sie jedenfalls noch nicht so ziemlich beste Freunde.

trump braucht die chinesen aktuell vor allem, um das nordkorea-problem zu lösen. das BFF getue halte ich für show. ;-)

dianaex87


Ich habe ja das dumpfe Gefühl, dass der Einfluß der Chinesen auf die Nordkoreaner überschätzt wird. Ich glaube solange die Amis im Süden stehen, können die Chinesen dem Norden gar nicht soviel Unterstützung entziehen, wie sie müssten um Druck aufzubauen, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Und irgendwie wage ich zu bezweifeln, dass dies für die Chinesen in harte Währung umrechenbar ist.

BClKack Guxn


Ich glaube solange die Amis im Süden stehen ....

das ist wohl die große frage: ist heutzutage der koreakonflikt primär ein vorwand für die amis, um in der nähe des chinesischen territoriums eine starke militärpräsenz zu unterhalten, oder ist die militärpräsenz in südkorea primär ein mittel, um die nordkoreaner in schach zu halten? ich weiss es ehrlich nicht...

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