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Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

EFhemalkiger Nutze6r (#y59068x6)


Ich wäre ja auch gegen Trump....wenn denn die Gegnerin halbwegs "tragbar" wäre! Ist sie aber leider nicht....also: Pest oder Colera? :=o

gutes beispiel für deutschland 2017 :)=

würde in den usa kermit der frosch gegen santa claus kanidieren würde er auch gewählt. und es wäre nichtmal ein problem, da mr. president ohnehin von wirtschaft und lobby gesteuert wird.

wäre es anders hätte spätestens obama etwas ändern können.

bXla6dxe19


Und selbst wenn Trump nicht so doof ist, so ist es doch unfassbar erschreckend wieviele Leute es sind und ihm folgen und von seinen Ideen total begeistert sind. Allzuweit kann er gar nicht abrücken, wenn diese Leute, die ihn als ihre letzte Chance vor dem Absturz sehen, nicht enttäuscht werden sollen. Und enttäuschte Idioten sind gefährliche Menschen.

Weil die Menschen genug von der politischen Elite haben. Der US-Wahlkampf ist geprägt von Anti-Establishment Kandidaten. Sanders und Trump sind quasi verfeindet mit der Parteispitze und beide haben mächtig Steine in den Weg gelegt bekommen. Die Basis hat diese beide Kandidaten getragen und auch finanziert, insbesondere Sanders. Clinton ist ein Relikt aus der (vor-)letzten Wahl und auch dort ging es im Wahlkampf primär darum sich von der alten Politik (Bush) zu distanzieren. Deswegen hatten die Demokraten auch zwei Kandidaten die ein absolutes Novum im Amt gewesen wäre, nämlich eine Frau (Clinton) und ein Afroamerikaner (Obama) und beide haben damit auch in ihrem Wahlkampf gespielt; bzw. wer kann "Change" besser verkörpern als ein z.B. Afroamerikaner; das ist quasi die personifizierte politische Botschaft.

Trump weiß genau, wie auch seine Wähler, dass er nicht alle Versprechen einlösen kann. Aber darum geht es vielen auch nicht, sondern es ist Gefühl, dass man nicht mehr seine Meinung äussern darf aus Angst gegen die political correctness zu verstossen. Aber genau das macht Trump, er hält sich nicht an irgendwelche Etiquette und sagt damit halt hier und da auch (sehr!) dumme Sachen. Damit erzeugt er ein Gefühl von Authentizität und eine Identifikationsbasis, genau das fehlt Clinton, die eine gemachte künstliche Kandidaten ist.

Ausserdem darf man nicht vergessen, dass es schon ähnliche Präsidenten wie Trump gab. Ich erinnere an Ronald Reagan der ebenfalls einen umstrittenen Wahlkampf geführt hat, Präsident wurde und jetzt nicht als besonders negativer US-Präsident gilt.

EalafRlemicth08x15


Unter Republikanern gilt Ronald Reagan sogar als der beste Präsident seit dem Ende des zweiten Weltkriegs.

EpvoTluzzxer


Man muss sich doch nur daran erinnern, dass George W. Bush wiedergewählt wurde. Den konnten die Wähler sogar nach einer vollen Amtszeit beurteilen.

Und warum sollten ausgerechnet die Amerikaner "vernünftiger" wählen, als wir hier? Das muss mir mal einer erklären.

GsrafM Eff vonh Icks


Gründe für die Unterstützung von Donald Trump

Ganz besonders stark ist die Ablehnung der Parteispitze durch die Parteibasis bei den Republikanern. Aber auch bei den Demokraten ist dieses Phänomen - in deutlich schwächerer Ausprägung - vorhanden, wie die große Unterstützung für Bernie Sanders zeigt. Und der Teil der Sanders-Unterstützer, der nicht so links ist wie Sanders selbst, wird wahrscheinlich am 8. November größtenteils Donald Trump wählen, weil sie Wert legen auf einen Präsidenten, der nicht zur politischen Elite gehört.

Außerdem spricht Donald Trump eine klare Sprache und hält nichts von Political Correctness. Das kommt bei vielen Wählern gut an.

Bei den Bergarbeitern in West Virginia hat er große Unterstützung, weil er die dortigen geschlossenen Kohleminen wieder aufmachen will. Hillary Clinton dagegen lehnt das ab. Deshalb bekommt Trump dort auch Unterstützung von denen, die sonst die Demokraten wählen.

Er will Handelsabkommen wie z.B. NAFTA (USA/Kanada/Mexiko), die viele Jobs in den USA gekostet haben, neu verhandeln. (changing bad trade deals into good trade deals).

Unternehmen, die nach Mexiko abwandern, weil dort die Löhne niedriger sind; und die dann ihre Produkte in die USA exportieren, will er mit einem 35%-igen Strafzoll auf ihre Produkte belegen, um so den Kostenvorteil der Unternehmensverlagerung zunichte zu machen und sie dadurch veranlassen, in den USA zu bleiben. (America First).

Er will an der Grenze zu Mexiko eine Mauer errichten, um so die Einwanderung von dort besser kontrollieren und begrenzen zu können. Die Kosten dafür soll Mexiko übernehmen; und wenn die sich weigern (was absehbar ist), dann will er alle Überweisungen von in den USA arbeitenden Mexikanern zu ihren Familien nach Mexiko solange sperren lassen, bis Mexiko die Finanzierung der Mauer übernimmt. Da diese Überweisungen in ihrer Summe weit über den Baukosten für die Mauer liegen, ist das ein probates Druckmittel.

Er will in der Außenpolitik viel weniger Eingriffe in andere Länder; und wenn man sieht, welche verheerenden Auswirkungen das amerikanische Eingreifen im Irak und in Afghanistan gehabt hat, könnte das ein wichtiger Beitrag zum Weltfrieden sein.

Dies zeigt auch, daß er – entgegen anderslautenden Gerüchten – sehr wohl ein Programm hat.

Es ist für mich auf jeden Fall klar, daß Donald Trump bei weitem nicht so schlecht ist, wie er hier bei uns in den Medien dargestellt wird. Und Hillary Clinton ist umgekehrt bei weitem nicht so gut.

WSältxi


Widerlich.

L!ittlhe_C)ookxie


Jetzt mal für ganz dumme

Ich dachte immer, die Amerikaner können nur das wählen, wofür sie registriert sind? Sprich, wenn sie als Demokrat registriert sind, können sie auch nur demokratisch wählen? Vielleicht bin ich da fehlinformiert. Ich weiß, es gibt Staaten, da kann man sich als "Parteilos" registrieren und dann entscheiden, aber beim Rest?

Nach dieser Theorie könnten die Sanders Anhänger entweder Clinton wählen oder eben gar nicht

Wie gesagt, kann auch Mist sein, was ich hier erzähle xD

Sanders wäre die bessere Wahl gewesen. Clinton finde ich jetzt nicht so schlimm wie Trump, aber den verachte ich auch sehr. Was er schon alles gesagt hat. Ausländerfeindlich, Frauenfeindlich, die Mauer zwischen den USA & Mexiko und so vieles mehr ... und wie er immer betont, dass er ja "nur" mit 1 Millionen Dollar angefangen hat. Klar hat die Clinton Geld, aber Trump war auch nie arm. Das seine Frau ihre Rede so klar von Michelle Obamas Rede abgekupfert hat fand ich echt beschämend ...

BolaIck Gxun


Ausserdem darf man nicht vergessen, dass es schon ähnliche Präsidenten wie Trump gab. Ich erinnere an Ronald Reagan der ebenfalls einen umstrittenen Wahlkampf geführt hat, Präsident wurde und jetzt nicht als besonders negativer US-Präsident gilt.

der vergleich hinkt, weil reagan schon einige politikerfahrung hatte, immerhin 8 jahre gouverneur von kalifornien. zudem begann unter reagan und thatcher die völlige deregulierung der finanzmärkte, was dann von clinton in den 90ern munter fortgesetzt wurde. die folgen beschäftigen uns noch heute. dass reagan die sowjetunion zu tode gerüstet hat, kann auch ein glücklicher zufall sein, ich denke nicht, dass das so geplant war.

Man muss sich doch nur daran erinnern, dass George W. Bush wiedergewählt wurde. Den konnten die Wähler sogar nach einer vollen Amtszeit beurteilen.

2004 hatte bush gerade eine ganz gute figur als starker führer der nation nach dem schock von 9/11 abgegeben gehabt, die rachegelüste breiter teile der bevölkerung durch den afghanistankrieg befriedigt und hatte gerade erfolgreich den irak erobert. das große desaster des irakkriegs ging erst danach los mit den nicht enden wollenden selbstmordanschlägen in bagdad etc.

ausserdem darf man nicht vergessen, dass bush hervorragend darin war, die wähler der republikaner zu mobilisieren. evangelikale, wirtschaftsliberale, klassische konservative, ungebildeter white trash - all diese gruppen hat er angesprochen. dazu war seitdem kein republikanischer kandidat mehr in der lage. wir in europa sehen bush größtenteils voller abscheu als grenzdebilen vollversager, aber er war unbestreitbar ein guter wahlkämpfer.

Ganz besonders stark ist die Ablehnung der Parteispitze durch die Parteibasis bei den Republikanern. Aber auch bei den Demokraten ist dieses Phänomen - in deutlich schwächerer Ausprägung - vorhanden, wie die große Unterstützung für Bernie Sanders zeigt.

diese ablehnung haben wir in deutschland doch auch. ginge merkel ohne bodyguards in ein csu-bierzelt, könnte sie froh sein, wenn sie nur rausgebuht würde und nicht rausgeprügelt. es dürfte auch viele wahlkreise geben, in denen sich ein gabriel gar nicht erst blicken lassen bräuchte. diese entfremdung zwischen basis und elite ist in allen westlichen demokratien zu beobachten, und ich finde die basis hat für ihre wut und ihren frust allen grund.

Bei den Bergarbeitern in West Virginia hat er große Unterstützung, weil er die dortigen geschlossenen Kohleminen wieder aufmachen will. Hillary Clinton dagegen lehnt das ab. Deshalb bekommt Trump dort auch Unterstützung von denen, die sonst die Demokraten wählen.

reichlich nutzlos, weil west virginia so oder so für die republikaner gestimmt hätte.

Es ist für mich auf jeden Fall klar, daß Donald Trump bei weitem nicht so schlecht ist, wie er hier bei uns in den Medien dargestellt wird. Und Hillary Clinton ist umgekehrt bei weitem nicht so gut.

das sicherlich, aber im grunde sind beide ziemlich scheisse.

Ich dachte immer, die Amerikaner können nur das wählen, wofür sie registriert sind? Sprich, wenn sie als Demokrat registriert sind, können sie auch nur demokratisch wählen? Vielleicht bin ich da fehlinformiert. Ich weiß, es gibt Staaten, da kann man sich als "Parteilos" registrieren und dann entscheiden, aber beim Rest?

Nach dieser Theorie könnten die Sanders Anhänger entweder Clinton wählen oder eben gar nicht

Wie gesagt, kann auch Mist sein, was ich hier erzähle xD

das betrifft die vorwahlen, wo je nach bundesstaat nur parteimitglieder oder für die partei registrierte wähler über die kandidaten abstimmen dürfen. bei der general election im november darf aber jeder wählen, der dafür registriert ist.

die einschränkung der abstimmungsberechtigten bei den parteiinternen vorwahlen dienen vor allem dazu, dass nicht der politische gegner auftaucht und mit absicht für den in der general election weniger aussichtsreichen kandidaten stimmt.

E;voDluzzxer


aber im grunde sind beide ziemlich scheisse.

Ich würde es weniger drastisch formulieren. Man muss doch auch sehen, dass es nirgends auf der Welt, für welches Amt auch immer, das gilt sogar für die Papstwahl eine Person gibt, deren Gesamtpaket so toll ist, dass eine breite Mehrheit sie gerne wählt.

Ist doch bei uns nicht anders. Wir sagen dann immer, da ist ein toller Politiker - leider in der falschen Partei. Tja, wat willste machen? Wenn man stets das kleinere Übel wählt, hat man schon mal keinen großen Fehler gemacht. ;-D

B re)vixs7


Ich denke ein Teil...

...des Problems ist das amerikanische System an sich; irgendwie scheinen sie dort nur so eine Art Zwei-Parteien-System zu haben, Demokraten und Republikaner, jedenfalls habe ich in all den Jahren noch nie gehört daß sie so etwas haben wie "Öko"-Parteien a la Grüne, linke nach Art der LINKEN oder völkisch-nationalistische a la AfD, NPD (gut, die werden vielleicht mit von den Republikanern abgedeckt), aber eine "richtige" Opposition scheint es so nicht zu geben...wenn sich, so wie in Europa, sagen wir mal zwölf Parteien im Kapitol etablieren würden gäbe es vielleicht auch mehr als zwei Kandidaten...

Andererseits wird es ja mehrheitlich ein amerikanisches Problem werden, hoffe ich... ":/

ESlafRBemichx0815


Auch in den USA gibt es mehr Parteien.

Es gibt nicht nur die beiden großen, Demokraten und Republikaner.

Das wäre so was wie bei uns CDU und SPD. Nur vom Programm her weiter auseinander und von Größe und Bedeutung mit sehr viel mehr Abstand nach unten zu allen anderen Parteien.

Es gibt auch eine grüne Partei, die Green Party, eine Art fundamentalistische Bibelpartei, die Constitution Party und eine neoliberale Partei, die Libertarian Party.

Also so was wie die Grünen, die FDP usw. bei uns.

Daneben gibt es noch eine Reihe sehr kleiner Parteien, die in etwa der Wichtigkeit der "sonstigen" Parteien bei uns entspricht. Da ist dann alles mögliche vertreten, von Kommunisten über eine Prohibitions-Partei die Alkohol verbieten will bis zu Piraten uvm.

Und regionale Parteien wie bei uns z.B. die dänischen Minderheit gibt es natürlich auch.

Wenn es aber darum geht den Präsidenten zu stellen, spielen nur die Demokraten und die Republikaner eine Rolle weil alle anderen Parteien in Vergleich dazu verschwindend klein sind.

Und weil die Frage aufkam, die Bevölkerung kann natürlich wählen wen sie will. Wobei das dortige System mit Wahlmännern sich doch sehr stark von unserem unterscheidet und man sich da doch mal einlesen müsste...

Da es aber in den USA keine Einwohnermeldeämter gibt muss sich jeder Bürger der wählen möchte vorab registrieren.

GTraf lEff Fvon xIcks


@ Wälti

Widerlich.

Ich bin immer dankbar für solche ausführlichen Reaktionen voller sachlicher und fundierter Argumente.

Vielen Dank! :)=

Gnraf Ef-f vo"nL Icxks


Hillary Clinton und Donald Trump

Hillary Clinton und ihr Familienclan mit ihrem Ehemann Bill Clinton (früherer Präsident, davor Gouverneur des Staates Arkansas) gehören seit Jahrzehnten zum politischen Establishment. Donald Trump und sein Familienclan dagegen gehören nicht dazu. Und viele Amerikaner haben von der Establishment-Politik die Schnauze voll, weil sie über ihre Köpfe hinweg gemacht wird. Deshalb unterstützen sie Donald Trump.

Hillary Clinton ist machtgierig. Mir ist das schon 1998 während der Lewinsky-Affäre klargeworden: Sie hat nämlich ihren Ehemann, den damaligen Präsidenten Bill Clinton, trotz seines Fremdgehens nur deshalb nicht verlassen, weil sie als spätere Gattin eines Ex-Präsidenten viel bessere Chancen hat, selbst Präsidentin zu werden (worauf sie immer schon scharf war). Sie kann dann nämlich auf die Unterstützung des weitverzweigten Netzwerks von Bill Clinton zurückgreifen, was sie heute auch tut. Dies zeigt ganz deutlich, daß sie machtgierig, kühl kalkulierend und durchtrieben ist.

Ganz anders Donald Trump: Ein Freund hat ihm schon in den 80-er Jahren vorgeschlagen, für das Amt des Präsidenten zu kandidieren. Er hat das damals abgelehnt. Erst als er die Fehlentwicklungen unter Obama erlebt hat, hat er sich zur Kandidatur entschlossen, um diese zu korrigieren.

Er versteht sich gut mit Wladimir Putin; und dieser auch gut mit Donald Trump. Wenn sich die Führer der beiden wichtigsten Weltmächte gut miteinander verstehen, dann dient das dem Weltfrieden.

A+lic>eimWon[derland


Sie hat nämlich ihren Ehemann, den damaligen Präsidenten Bill Clinton, trotz seines Fremdgehens nur deshalb nicht verlassen, weil sie als spätere Gattin eines Ex-Präsidenten viel bessere Chancen hat, selbst Präsidentin zu werden

So, so.

AOnon%y+mus


Donald Trump ist keine Alternative. Was er fordert wie eine Mauer zu Mexiko ist astreiner rechter Populismus. Denn in den USA ist es nicht anders wie hier auch: Die Immigranten machen die Arbeit für die sich der Rest zu schade ist. Ich wage mal zu behaupten, das die Amerikaner garantiert nicht die Jobs machen wollen welche die Mexikaner erledigen...

Die Amerikaner haben im Gegensatz zu anderen Staaten mit eines der strengsten Einwanderungsgesetze die es überhaupt gibt, deswegen braucht man keine weitere Beschränkung. Wo wäre denn beispielsweise das Silicon Valley wenn es keine Einwanderer geben würde ? Dann hätte man keine oder nur sehr wenige IT-Spezialisten, keinen Satya Nadella als Microsoft Chef, keinen Google Chef Namens Sundar Pichai, keine lebendige Start-Up Kultur. Womöglich gäbe es auch kein Google, denn Sergey Brin ist auch Einwanderer.

Macht Trump dann auch Außenpolitik wie George Bush ? Instabilität und Terror im Nahen Osten; Groß angelegte Überwachung Marke NSA ?

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