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Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

B9lacqk Guxn


der schuss kann aber auch gewaltig nach hinten gehen. wer will in einem land, das "family values" noch hoch hält, einer frau ernsthaft vorwerfen, dass sie zu ihrem mann gehalten hat und bei unklarer faktenlage geneigt war, ihm statt fremder frauen zu glauben? ausserdem wirkt es doch reichlich kleinlich, im jahr 2016 persönliche affären aus den frühen 90ern aufzukochen.

vor allem: wären aus den damaligen vergewaltigungsvorwürfen gegen bill clinton irgendein berechtigter zweifel ihm gegenüber zu ziehen gewesen, hätten das schon damals seine politischen gegner genutzt, um ihn zu fall zu bringen. soll heißen: diese "munition" ist erwiesenermaßen ein blindgänger.

GPrayf Eff Tvoin Ickxs


Ich denke, was Donald Trump von der Lewinsky-Affäre ansprechen könnte, ist Folgendes:

Warum hat Hillary Clinton ihren Mann damals trotz der öffentlichen Demütigung nicht verlassen?

Ich habe mir 1998 diese Frage gestellt; und mir ist schon damals klargeworden: Sie will selbst einmal Präsidentin werden und braucht dafür die Unterstützung ihres Mannes Bill Clinton, der über ein großes Netzwerk von Kontakten verfügt. Deshalb hat sie die ganze Sache zähne-knirschend hingenommen und ist bei ihrem Mann geblieben.

Damit kann Donald Trump zeigen, wie kalt, berechnend und machtgierig Hillary Clinton ist.

BHela'fonte


Aus ihrem Verhalten in den aufgeführten Fällen wird aber deutlich, dass sie im Zweifelsfall sich eher für den eigenen Machterhalt als für das Schicksal von anderen Frauen interessiert...

Deutlich wird zu allererst, dass sie trotz der Verfehlung zu ihrem Mann gehalten hatte, als Ehefrau! Was für eine Frau! Aber wie ich sehe, kann sogar ihre große Haltung ins Negative gedreht werden. Trump wird sich den üblen Versuch, den schlechten Ruf Bill Clintons nun Hillary überzustülpen, hoffentlich reiflich überlegen. Hillary dürfte vorbereitet sein. Argumentativ steckt sie Trump jederzeit in die Tasche - und auch in seiner Vergangenheit gibt es dunkle Punkte. Die der Hillary sind dagegen nur Peanuts.

r)espe'ktloxser


Clinton wird sich beim nächsten Duell kaum noch verbessern können. Sie war beim ersten TV-Duell ja schon weitgehend souverän, während Trump etwas trumpelig erschien und immer die gleichen Sprüche drauf hatte.

Allerdings ist die Wahrnehmung in Deustchland einen andere als in USA.

Dort soll die Clinton bei weitem nicht so gut abgeschnitten haben wie man hierzulande behauptet.

Z.B hatten die Leser des Wall-Street-Journal zu 93% Trump vorn gesehen und nur magere 7% Clinton.

.

Trump könnte sich noch verbessern wenn er gut beraten ist.

Am 8. Oktober ist das nächste Duell.

:-D

hwaveun't_waixted


Allerdings ist die Wahrnehmung in Deustchland einen andere als in USA.

Dort soll die Clinton bei weitem nicht so gut abgeschnitten haben wie man hierzulande behauptet.

Habe ich anders gelesen. Sie soll jedenfalls bei den Umfragen seitdem vorn liegen. Allerdings heißt das wirklich nichts für den Wahlausgang.

f?ootxy


Wenn man hier so mitliest ist es immer wieder lustig zu sehen, wie die deutschen Medien erfolgreich die Leute Brainwashen. Wie schon gesagt wurde, haben die Menschen in den USA und auch viele Medien dort das Meeting anders wahrgenommen als unsere Medien. Damit erfüllen unsere Medien nicht Ihre Aufgaben. Es sind US Wahlen nicht unsere, es sind Amerikaner die dort wählen und eine Meinung haben und nicht wir, deshalb zählt auch nur was die Menschen dort denken, fühlen und darüber diskutieren und nicht wir. Deutsche Medienwelt 6 setzen. :(v

fxootxy


Habe ich anders gelesen. Sie soll jedenfalls bei den Umfragen seitdem vorn liegen. Allerdings heißt das wirklich nichts für den Wahlausgang.

Das liegt daran, dass man sich nur die Mühe macht die landesweiten Umfragen und zu zitieren in den Medien. Wer aber das US Wahlsystem kennt, weiß das es auf die Swing-States bei der Wahl ankommt und da sieht die Lage schon wieder ganz anders aus. Da führt Trump teilweise in Swing States, die vor Monaten noch rein blau waren, das würde auch ein Wahlergebnis vollkommen verändern. Die Mühe so eine ausgefuchste Analyse zu machen ist der hiesigen Medienwelt allerdings schon viel zuviel Arbeit, aber eben bitter nötig bei diesem Wahlsystem, sonst sind die Artikel für die Tonne.

h(av2en't_w@aited


Überheblichkeit 6, setzen. :-p

Ajliceim\Wonderlxand


Hab eben einen interessanten Kommentar von Clemens Wergin zu dem Duell gelesen, mit einigen lustigen Bemerkungen, etwa...

Dass Trump Clinton immer wieder rüde unterbrach und gefühlt sehr viel mehr Redezeit beanspruchte, dürfte gerade bei Frauen nicht gut angekommen sein, aber auch bei all jenen Männern nicht, denen ein ziviler und höflicher Stil wichtig ist.

;-D :)^

oder:

Trump war 90 Minuten lang sehr ausführlich darin, Amerika in den düstersten Farben zu malen, und gleichzeitig sehr geizig bei den Details, wie er das ändern wolle.

;-D :)^ :)^

[[https://www.welt.de/politik/ausland/article158391447/Schlagfertig-und-informiert-Clinton-gewinnt-gegen-Trump.html]]

DCi\eZauobexrfee


Ich denke, was Donald Trump von der Lewinsky-Affäre ansprechen könnte, ist Folgendes:

Warum hat Hillary Clinton ihren Mann damals trotz der öffentlichen Demütigung nicht verlassen?

Ich habe mir 1998 diese Frage gestellt; und mir ist schon damals klargeworden: Sie will selbst einmal Präsidentin werden und braucht dafür die Unterstützung ihres Mannes Bill Clinton, der über ein großes Netzwerk von Kontakten verfügt. Deshalb hat sie die ganze Sache zähne-knirschend hingenommen und ist bei ihrem Mann geblieben.

Damit kann Donald Trump zeigen, wie kalt, berechnend und machtgierig Hillary Clinton ist.

Naja, Clinton spielt doch gerne die "Frauenkarte". Frauen sollen sie wählen, nur weil Clinton auch eine Frau ist und weil sie die erste Frau im Weissen Haus wäre.

Ihr Mann Bill hat mindestens eine, wahrscheinlich sogar mehrere ihm untergebene Frauen am Arbeitsplatz sexuell belästigt. Und sie hat zu ihrem Bill gehalten und sich gegen die untergebenen Frauen von Bill gestellt. Wie passt das mit ihrer "Ich als Frau trete für Frauen ein"-Masche zusammen?

Und ausserdem ist Clinton doch nur deshalb bekannt, weil sie die Frau von Bill ist und weil sie den Namen von Bill trägt. Eine "Hillary Rodham", die nicht die Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton ist, wäre doch heute niemals Präsidentschaftskandidatin.

In diese Kerbe würde ich an Trumps stelle schon eher rhetorisch hauen.

Bclack hGxun


Und ausserdem ist Clinton doch nur deshalb bekannt, weil sie die Frau von Bill ist und weil sie den Namen von Bill trägt. Eine "Hillary Rodham", die nicht die Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton ist, wäre doch heute niemals Präsidentschaftskandidatin.

In diese Kerbe würde ich an Trumps stelle schon eher rhetorisch hauen.

das ist inhaltlich komplett falsch. in den 90ern und frühen 2000ern ging ein beliebter witz (sinngemäß) folgendermaßen:

"Bill und Hillary Clinton fahren mit dem auto quer durch arkansas. an einer tankstelle bleiben sie kurz stehen um aufzutanken. als der tankwart kommt, begrüßt er hillary, meint dass sie sich lange nicht gesehen haben und die beiden halten ein paar minuten freudigen smalltalk. als die clintons weiterfahren fragt bill: 'wer war das; woher kennst du ihn?' 'ach, das war mein highschool freund.' bill grinst und sagt: 'tjaja, stell dir mal vor, du hättest ihn geheiratet... dann wärst du jetzt die frau eines tankwarts statt die first lady.' hillary lächelt nur müde und entgegnet: 'hätte ich ihn damals geheiratet, wäre er jetzt der präsident.'"

es war schon immer klar, dass bill clinton der bessere politiker ist, ein echter menschenfänger. genauso klar war aber auch immer, dass hillary die bessere ist, wenn es ums fachliche und ums strippenziehen geht. die beiden haben sich stets gut ergänzt und gegenseitig ihre karrieren angeschoben. alleine bzw mit einem anderen partner wären beide nicht so erfolgreich geworden wie zusammen.

ändert leider alles nichts daran, dass hillary machtgeil und korrupt ist. nur mal ein beispiel: gerade wir europäer, die wir eine krankenversicherung für jeden für selbstverständlich halten, loben obama mehrheitlich sehr für sein obamacare. was viele nicht wissen oder wieder vergessen haben: schon 1993 wäre eine ähnliche gesundheitsreform möglich gewesen; als leiter der task force wurde von president bill clinton die first lady hillary clinton eingesetzt. letztenendes ist diese reform dann nie gekommen, wobei es starke indizien dafür gibt, dass hillary sich von der gegen die pläne sturmlaufenden versicherungsbranche und pharmaindustrie kaufen ließ. mit anderen worten: hillary's korrumpierbarkeit trägt erhebliche mitschuld daran, dass zig millionen amerikaner weitere 17 jahre (!) auf eine krankenversicherung warten mussten.

hillary hat, mehr noch in den usa als hier in deutschland, ein gewaltiges glaubwürdigkeitsproblem - und das kommt nicht von ungefähr.

hjave.n'It:_watitexd


dass hillary machtgeil und korrupt ist.

Und ein 70jähriger arroganter, pöbelnder Schnösel mit gelegentlich geradezu irren Äußerungen und enormem Wutpotential ist die bessere Wahl?

S,talSf=yr


Und ein 70jähriger arroganter, pöbelnder Schnösel mit gelegentlich geradezu irren Äußerungen und enormem Wutpotential ist die bessere Wahl?

Wenn er das internationale Mit- und Einmischen der USA und insbesondere die Befeuerung außenpolitischer Konflikte (Russland, Nordkorea) deutlich reduziert? Ja, ohne Frage.

haarven't=_wxaited


Und wenn er den "Roten Knopf" drückt in seinem angekratztem, rechthaberischen Ego auch?

Bxater+ W.


Und wenn er den "Roten Knopf" drückt....?

Dazu wird es sicher nicht kommen. Vorher wird er von seinen Beratern eingefangen.

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