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Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

eZniPgm&atice160x6


Trump ist einfach wie er eben ist. Er ist eben niemand, der auf Knopfdruck die Tränendrüse anwirft.

"Auf Knopfdruck heulen" und "Unfähigkeit, Empathie und Mitgefühl zu zeigen und sich dementsprechend angemessen zu verhalten" sind aber nochmal zwei komplett unterschiedliche Dinge.

Ich hatte bei Obama immer das Gefühl, dass er ein sehr guter Schauspieler ist. Ich erinnere an seine Rede und das "Amazing Grace" in der Schwarzen-Kirche in Charleston.

Ja, es ist wirklich extrem unwahrscheinlich, dass ausgerechnet ein Schwarzer bei einer Trauerfeier für die/ein Opfer eines rassistisch motivierten Terrorakts, bei dem unter anderem ein bekannter Bürgerrechtler starb (der mal so ganz nebenbei ebenfalls Politiker und Mit-Demokrat war), ehrliche und aufrichtige Trauer zeigt und sich so ganz nebenbei noch seinem Amt entsprechend präsidial verhält und an seine Nation appelliert %-| %-| %-| Andererseits klar, für Fans des Trumpltiers sicher schwer vorstellbar ...

Oder seine "Tränen" während einer Pressekonferenz zum Thema "Waffen". Obama war da echt ein Meister darin emotionale Auftritte zu inszenieren.

Als ob das inszeniert gewesen wäre. Man musste nun wirklich kein Psychologe sein um zu erkennen, dass Obama mit jedem neuen Statement, dass er in Folge von irgendwelchen Mass Shootings oder ähnlichen Vorfällen abgeben musste, mehr und mehr resigniert hat. Da war nix gespielt, dass waren besonders zuletzt die Bilder eines Mannes der einsieht, dass die Umstände ihn eingeholt und in einem Erdrutsch besiegt haben, die deutlich spürbare Machtlosigkeit des mächtigsten Mannes der Erde.

JKezeibexl


das mit der empathie hat sich schon bei seinem besuch in texas nach hurrikan harvey gezeigt: trump ist gut darin, leute aufzuputschen, kampfgeister zu wecken, die typisch amerikanischen "wir lassen uns von nichts unterkriegen"-geister zu beschwören.

Das die Leute zusammengehalten haben, wildfremde Menschen sich in Lebensgefahr begeben haben, um andere zu retten, private Spendentransporte organisiert worden sind, die Menschen gespendet haben (Sach- und Geldspenden), hatte sehr wenig mit Trump zu tun und seinem angeblichen Talent, Kampfgeist zu wecken. %-|

Wie jetzt auch in PR sind schon in TX (Harvey) und FL (Irma) war es vor allem den lokalen Politikern, die wirklich engagiert waren. Trump hat ein wenig getwittert, viel Glück gewünscht und ist irgendwann kurz mal in sicherer Entfernung kurz angetanzt. Und anscheinend hat er nichts aus den Fehlern gelernt, die Bush nach Katrina begangen hat, gelernt. %-|

Aber immerhin hat das Internet ein verdammt langes Gedächtnis, wenn es um [[https://www.popsugar.com/news/Donald-Trump-Old-Tweet-About-Obama-Hurricane-Sandy-43951502 Pfützen]] und [[https://www.popsugar.com/news/Old-Trump-Tweet-About-Obama-Louisiana-Floods-44096797 Golf]] geht. ;-D

d$anaex87


Es ist halt auch einfach schwer Gefühle zu zeigen die man nicht hat. Oder um es mit der Freundin zu sagen die mitten im Hurricanegebiet wohnt und alles verloren hat:"Haben wir hier nicht genug Ärger? Muss der auch noch auftauchen und Leute von den Rettungen abziehen? Und wenn er schon da ist, kann er nicht in irgendein Loch fallen?"

Texas war vorher schon Cruz Land, nach seinen Auftritten da hat er kaum Fans gewonnen.

Enigmatic

Nein, ich hoffe darauf das er zu abgelenkt ist von irgendeiner anderen Beleidigung mit seinem Namen drinne, als das er die Provokation bemerken würde. Seine Aufmerksamkeitsspanne ist ja zum Glück begrenzt, vielleicht verrät ihm einfach irgendwann sein Umfeld nicht, wenn irgendwas passiert ist und es läuft sich tot. (Nein, das ist keine ernsthafte Hoffnung, aber die einzige Chance die ich da sehe)

dvanaxe87


Ich finde das um so erstaunlicher, Jezebel, als der Mann soviel Mist twittert. Das man sich da noch an einzelne erinnert. :-o

e9nigm'atici1606


Nein, ich hoffe darauf das er zu abgelenkt ist von irgendeiner anderen Beleidigung mit seinem Namen drinne, als das er die Provokation bemerken würde. Seine Aufmerksamkeitsspanne ist ja zum Glück begrenzt, vielleicht verrät ihm einfach irgendwann sein Umfeld nicht, wenn irgendwas passiert ist und es läuft sich tot. (Nein, das ist keine ernsthafte Hoffnung, aber die einzige Chance die ich da sehe)

Ich weiß, so hab ich dich verstanden. Aber wie gesagt, die Chancen dafür schätze ich als relatig gering ein. Er muss auf Provokationen einfach eingehen und kann sie nicht so stehen lassen und selbst wenn er selber mal übersieht, gibt es garantiert Leute, die ihn auf alles hinweisen. Und wenn es um ihn selbst geht, ist seine Aufmerksamkeitsspanne ja top ... es gibt da ja Gerüchte über seine täglichen Intelligence Briefings, die wären geradezu unterhaltsam, wenn sie nicht so traurig wären.

B!lacbk Guxn


Das die Leute zusammengehalten haben, wildfremde Menschen sich in Lebensgefahr begeben haben, um andere zu retten, private Spendentransporte organisiert worden sind, die Menschen gespendet haben (Sach- und Geldspenden), hatte sehr wenig mit Trump zu tun und seinem angeblichen Talent, Kampfgeist zu wecken. %-|

das habe ich auch nicht behauptet. aber bei seiner rede damals in texas war durchaus eine ansehliche zahl an leuten, die wegen ihm kam und ihm zugejubelt hat. zumindest diesen leuten schien sein auftritt etwas bedeutet zu haben.

Oder um es mit der Freundin zu sagen die mitten im Hurricanegebiet wohnt und alles verloren hat:"Haben wir hier nicht genug Ärger? Muss der auch noch auftauchen und Leute von den Rettungen abziehen? Und wenn er schon da ist, kann er nicht in irgendein Loch fallen?"

genau deshalb ist trump doch erst nach einigen tagen gekommen und nicht nach houston sondern ins weniger stark betroffene corpus christi. in der tat hat das weiße haus das von anfang an so kommuniziert: wir wollen keine lokalen kräfte (polizei, feuerwehr) von aufräum- und rettungsmaßnahmen abhalten. ist er dann letztlich so spät gekommen, dass ihm schon manche wenig wohlgesonnene medien vorwarfen, er würde sich erst viel zu spät blicken lassen. wie man's macht macht man's falsch. ;-D

Es ist halt auch einfach schwer Gefühle zu zeigen die man nicht hat.

ich glaube ehrlich nicht, dass trump ein soziopath ist, der gar nicht in der lage ist, mitgefühl mit anderen zu empfinden. aber zeigen kann er's scheinbar nicht. er ist imho einfach ein alter, starrsinniger mann, der seit 50 jahren im fokus der öffentlichkeit steht und seit 50 jahren an seiner eigenen legende als tougher gewinnertyp strickt. in gewisser weise ist er eins geworden mit der medialen kunstfigur, die er all die jahre über dargestellt hat. öffentlich trauer, niedergeschlagenheit und ähnliches zu zeigen, passt da einfach nicht, und mittlerweile hat er es wohl auch einfach verlernt, solche gefühle zu zeigen.

d)anaex87


Nun, man macht es vermutlich am einfachsten richtig wenn man vorher nicht dieselbe Praktik bei anderen Präsidenten kritisiert. ;-)

J]eze(bxel


Heute wird er PR besuchen, [["das eine Insel ist, die von Wasser umgeben ist. Großes Wasser. Meereswasser."]]Meereswasser."]]ab 0:18

J<e{zeLbexl


"das eine Insel ist,..."

dganaex87


Der geht nicht auf, der Link. :-)

eNni`gmaitixc1606


Nun, man macht es vermutlich am einfachsten richtig wenn man vorher nicht dieselbe Praktik bei anderen Präsidenten kritisiert. ;-)

Und nicht nur er. Auch all die kleinen Trumplinge auf Twitter waren schnell bei der Sache als es darum ging, ihren Donald und sein dezent desinteressiert wirkendes Verhalten im Bezug auf Hurricane-Opfer zu verteidigen und haben dafür u.a. Obamas Desinteresse an den Opfern von Hurricane Katrina angeführt und sich dabei ziemlich sicher waren, dass Obama damals lieber golfen ging ... joa. So weit, so gut ... dumm halt nur, dass Hurricane Katrina 2005 über die USA gefegt ist. Als Bush noch Präsident und Obama nur Senator war. Und dieser Senator Obama durchaus ins Hurricane-Gebiet gereist ist, sich mit Evakuierten getroffen hat, den Anstrengungen zum Wiederaufbau Unterstützung verschafft hat und sich auch sonst ziemlich damit auseinandergesetzt hat.

ich glaube ehrlich nicht, dass trump ein soziopath ist, der gar nicht in der lage ist, mitgefühl mit anderen zu empfinden. aber zeigen kann er's scheinbar nicht. er ist imho einfach ein alter, starrsinniger mann, der seit 50 jahren im fokus der öffentlichkeit steht und seit 50 jahren an seiner eigenen legende als tougher gewinnertyp strickt. in gewisser weise ist er eins geworden mit der medialen kunstfigur, die er all die jahre über dargestellt hat. öffentlich trauer, niedergeschlagenheit und ähnliches zu zeigen, passt da einfach nicht, und mittlerweile hat er es wohl auch einfach verlernt, solche gefühle zu zeigen.

Ah, wäre Puerto Rico eine Insel voller Supermodels, Golfplätze und Trump-Türmen wäre er sicher höchstpersonlich angereist und hätte Wasser abgepumpt und Strassen freigeräumt. Aber wen interessieren schon kleine Leute, die in außerdem nicht wiederwählen können ?

eZnigmaDtic1x606


Der geht nicht auf, der Link. :-)

Sie meint wahrscheinlich [[https://www.youtube.com/watch?v=71rg6jKMd6A das]] oder [[https://www.youtube.com/watch?v=cfAcJ9TNFl4 das]] hier.

JlezebFel


Danke, enigmatic. Der erste Link ist’s. ;-D

dLanYae8x7


Ah, danke. Solange er nun nicht auf die Idee kommt das Meer auspeitschen zu lassen. Wäre er ja nicht der Erste.

JDeYzeb>exl


Im zweiten Link klingt es wenigstens nicht mehr so, als würde ein Erstklässler sprechen. Ich finde, wenn er öffentlich spricht (nicht nur in diesem Fall), merkt man, was für ein Publikum ansprechen will. Das ist wie be den Werbeblöcken, die während einer Fernsehsendung ausgestrahlt werden: man kann sehen, welche Zielgruppe mehrheitlich zuschaut.

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