» »

Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

dBanaxe87


Wäre aber ein schönes themenspezifisches Gruselkabinett. Geschichte erleben, quasi. :=o

elnigBmatic8160x6


dafür war obama ein linksintellektueller snob, bush junior war intellektuell sehr limitiert und teilweise die marionette seines stabs, bill clinton war ein weiberheld, der ständig mit dem schwanz gedacht hat, bush senior war das personifizierte mittelmaß, reagan war dement, carter war inkompetent, ford ebenso, nixon war paranoid und unmoralisch, johnson war ebenfalls unfähig, und kennedy war korrupt, untreu und schwer krank.

Lustigerweise trifft fast alles davon AUCH auf Trump zu ... neben seiner Empathielosigkeit und einem kompletten Mangel an Feingefühl, versteht sich 8-(

B+laMck aGuxn


also ein snob ist er nicht, mit dem schwanz denkt er auch eher nicht (dafür mit dem 'egozentrum'). eine marionette seiner berater ist er ebenfalls nicht, und paranoid wohl auch nicht. schwer krank scheint er auch nicht zu sein. lahmarschiges mittelmaß ist er ebenfalls nicht. du hast ein etwas seltsames verständnis des begriffs "fast alles".

e nigmCatic1606


Die Definition von Snob kennste aber, oder ? Von Trumps hochgradig sexistischen Tendenzen und fast schon obsessiv-impulsiven Verhalten in Gegenwart hübscher Frauen hast du sicher auch schon mal gehört, auch wenn Trumpfans das gerne leugnen. Auch psychische Störungen sind Krankheiten. Bleiben von den von dir aufgezählten noch die Paranoia und das Mittelmaß. Trifft für mich die Definition von 'fast'.

TbimbmatUuxku


enigmatic1606

dafür war obama ein linksintellektueller snob, ...

Lustigerweise trifft fast alles davon AUCH auf Trump zu ...

Ein Snob sicher, aber das Adjektiv "linksintellektuell" auf Trump anzuwenden wäre eine Beleidigung aller Linksintellektuellen. ;-D ;-)

e)nigmatvic]16x06


Ein Snob sicher, aber das Adjektiv "linksintellektuell" auf Trump anzuwenden wäre eine Beleidigung aller Linksintellektuellen. ;-D ;-)

Wie gesagt, fast alles ;-) Davon abgesehen halte ich "Linksintellektuell" auch für ein sehr ... seltsames negatives Merkmal.

Bzlac]k Guxn


Davon abgesehen halte ich "Linksintellektuell" auch für ein sehr ... seltsames negatives Merkmal.

es wird erst ein negatives merkmal, wenn es mit snob einhergeht. ;-)

e nigm`atic1x606


Mag sein. Ich finde halt persönlich, dass Obama nicht wirklich viel von einem Snob hat. Aber vielleicht ist das auch eine Frage des politischen Blickwinkels.

DnieZaubterfee


Mag sein. Ich finde halt persönlich, dass Obama nicht wirklich viel von einem Snob hat. Aber vielleicht ist das auch eine Frage des politischen Blickwinkels.

Obama verkörpert eher das linksliberale Ostküsten-Establishments, das sich gegenüber dem "normalen Volk" in der weiten Mitte des Landes zwischen Boston und L.A. für moralisch überlegen hält.

Trump finde ich als Person auch nicht gerade sympathisch. Egomanische Züge hat er auf jeden Fall und ich glaube auch nicht, dass er politisch von allem überzeugt ist, was er so sagt. Das ist sehr viel Opportunismus.

George W. Bush wurde oft unterstellt "dumm" zu sein. Ich mochte seine einfache, bodenständige Art und das "Cowboy-Image". Genau der Typ Ami, mit dem man gerne mal einen Whiskey trinken oder Steaks essen möchte. ;-D

BalaYck G=un


George W. Bush wurde oft unterstellt "dumm" zu sein. Ich mochte seine einfache, bodenständige Art und das "Cowboy-Image". Genau der Typ Ami, mit dem man gerne mal einen Whiskey trinken oder Steaks essen möchte. ;-D

bush junior war ein typ mit dem man sich gut vorstellen kann, mal abends ein bier trinken zu gehen und einen lockeren, entspannten männerabend zu verbringen. ich denke, so sehen das sehr viele menschen, auch in den usa. heisst aber nicht, dass er nicht trotzdem ein lausiger präsident war.

was obama angeht: mir ist das auch erst im wahlkampf letztes jahr wirklich aufgefallen, mit was für einer moralischen selbstgefälligkeit obama unterwegs ist. immerhin: es wird wohl jahrzehnte dauern, bis die usa wieder einen präsidenten bekommen, der derart eloquente und schöngeistige reden schwingen kann wie obama. wäre er als präsident auch nur halb so gut gewesen wie als redner, würde man ihn in einer reihe mit washington, lincoln und roosevelt nennen.

S?chrUunxd


wäre er als präsident auch nur halb so gut gewesen wie als redner, würde man ihn in einer reihe mit washington, lincoln und roosevelt nennen.

Es ist vorbei und ich will an der Stelle nicht über eine Bewertung der Obama-Präsidentschaft diskutieren. Aber eines muss klar sein, wenn in dem Zusammenhang über Erfolg bzw. Misserfolg gesprochen wird. Es hat zumindest in der neueren amerikanischen Geschichte kaum einen Präsidenten gegeben, dem vom Tag des Amtsantritts an mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen wurden als Obama. Das hatte weniger mit den von ihm verfochtenen Vorstellungen zu tun, als mit dem Umstand, dass er halt ein Schwarzer war. Das war den in Washington und anderswo durchaus präsenten Rassisten von Anfang ein Dorn im Auge. Der Nigger hatte aus deren Sicht nichts auf dem Präsidentenstuhl verloren und musste so schnell wie möglich dort weg. Nachdem klar war, dass das nicht so einfach geht, haben sie ihn eingekeilt und blockiert, wo immer es ging. Wenn also über Obamas Präsidentschaft geurteilt wird, sollte das nicht unterschlagen werden.

Der Trump hat es da wesentlich komfortabler. Dass er trotzdem nichts hinkriegt hat andere Ursachen, von denen sein Außenminister Tillerson eine genannt hat.

dPanWae8*7


Das sehe ich wie Schrund. Dafür, dass sie ihm kaum einen Cm Luft gelassen haben, hat Obama sich nicht so schlecht gehalten.

exnigm_atic160x6


Dem schließe ich mich auch. Hätte Obama gekonnt wie er gewollt hat, wer weiß was er alles hätte erreichen können. Spielt jetzt natürlich keine Rolle mehr.

B)lVaKck HGun


Es hat zumindest in der neueren amerikanischen Geschichte kaum einen Präsidenten gegeben, dem vom Tag des Amtsantritts an mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen wurden als Obama. Das hatte weniger mit den von ihm verfochtenen Vorstellungen zu tun, als mit dem Umstand, dass er halt ein Schwarzer war.

ach gottchen, als ultralinker sieht man natürlich immer und überall rassisten am werk. %-|

dass er 6 seiner 8 regierungsjahre einen republikanisch dominierten kongress gegen sich hatte, hat natürlich nichts damit zu tun, nein, es war natürlich rassismus. und dass während seiner amtszeit seine partei quer durchs land massenweise gouverneursposten und mehrheiten in den parlamenten der gliedstaaten verlor, hatte natürlich auch nichts mit seiner politik und der seiner partei zu tun sondern nur mit seiner hautfarbe. wie stellt ihr euch das vor? dass sich der wähler in north dakota natürlich denkt: "bah, mir stinkts, dass ein schwarzer in washington präsident ist. also wähle ich lieber den demokratischen gouverneur hier in north dakota ab, obwohl ich seine politik gut finde, nur um es dem bimbo im weißen haus mal so richtig zu zeigen"?

und was ist mit der aussenpolitik - mit seinem versagen in syrien und libyen, seinem verpennen der entwicklung auf der krim und in der ostukraine, seinem verschleppen des nordkoreaproblems? was mit dem überstürzten truppenabzug aus dem irak und afghanistan, der dort große probleme verursacht hat? geschah auch das alles weil ihm rassisten in washington knüppel zwischen die beine geworfen haben?

und was ist mit den ersten zwei jahren seiner präsidentschaft, als er eine mehrheit im kongress im rücken hatte, im senat sogar eine sehr seltene filibuster-proof majority? dass er mit dieser mehrheit ausser dem halbgaren obamacare, das hohe kosten von der (mehrheitlich nicht-weißen, zu den demokraten neigenden) unterschicht auf die (mehrheitlich weiße, zu den republikanern neigenden) mittelschicht umverteilt, wenig nennenswertes gemacht hat, lag sicher auch an den rassisten überall in washington? wobei während dieser ersten zwei jahre ja seine eigene partei überall mehrheiten hatte, so dass die rassisten während dieser zeit gar nicht in der lage waren, ihm knüppel zwischen die beine zu werfen.


also: als er durchregieren konnte, hat er eine mittelmässige gesundheitsreform mit vielen problemen und schattenseiten verabschiedet und sonst wenig. in der aussenpolitik, wo ihm kaum jemand reinreden kann, hat er viel murks fabriziert. quer durchs land wurde seine partei in regionalen wahlen, fernab von washington, vom wähler abgestraft. und das alles passierte laut euch, weil die menschen in den usa halt immer noch verkappte rassisten sind, die keinen - ich zitiere - "nigger im weißen haus" sehen wollen?

das macht keinen sinn und ist absurd. dass rassistische beweggründe auch eine rolle beim widerstand gegen obama gespielt haben, bestreite ich gar nicht. aber als hauptgrund für den widerstand, der ihn die letzten 6 seiner 8 jahre gebremst hat, taugt das nie und nimmer. nein, der hauptgrund ist, dass ein erheblicher teil der wähler seine politik schlicht und ergreifend abgelehnt hat. aber genau diese simple tatsache hat ja auch clinton schon nicht begreifen wollen. mit bekanntem resultat.

diese ganze "alles schuld der rassisten"-these klingt für mich nach einer dieser "einfachen antworten", vor denen mich heribert prantl in der süddeutschen seit jahren warnt. :)D

B&lacFk 3Gun


Das sehe ich wie Schrund. Dafür, dass sie ihm kaum einen Cm Luft gelassen haben, hat Obama sich nicht so schlecht gehalten.

Dem schließe ich mich auch. Hätte Obama gekonnt wie er gewollt hat, wer weiß was er alles hätte erreichen können. Spielt jetzt natürlich keine Rolle mehr.

damit wir uns nicht falsch verstehen: ich selbst halte obama für keinen schlechten präsidenten. es gab licht und schatten, und einfach hatte er es in der tat nicht. dennoch kann man meiner meinung nach kaum abstreiten, dass es obama mit seiner moralischen überheblichkeit, seinem zur schau getragenen bildungsbürger-habitus und seiner linksliberalen identitäts-politik war, der den weg für trump bereitet hat. obama's fehler und schwächen sind imho der haupgrund, aus dem wir uns heute mit einem präsident trump rumschlagen müssen/dürfen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen im Café "Chez Gautier" oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sport


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH