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Donald Trump der nächste amerikanische Präsident?

PHa7con


Da habe ich aber schon weit schlimmere Ärzte gesehen.

Auch bei Ärzten gilt meiner Meinung nach, wie sie aussehen ist jetzt kein Beleg für ihre Kompetenz.

Und einem Arzt jetzt die Kompetenz abzusprechen nur Anhand seines Aussehens wäre nicht gerade fair.

Der Bericht sagt ja meines Wissens auch nur etwas darüber aus, wie gesund er medizinisch ist und nicht wie gesund er ist aus Sicht der Psychologie.

R#oadxie


Und einem Arzt jetzt die Kompetenz abzusprechen nur Anhand seines Aussehens wäre nicht gerade fair.

Also, wegen seines Aussehens würde ich das definitiv nicht. ;-)

B|lackd Guxn


glaubt irgendwer, dass trumps leibarzt noch trumps leibarzt wäre, wenn er ihm nicht jederzeit das bescheinigen würde, was er hören will?

imho hätte trump's gesundheitscheck nicht von seinem leibarzt sondern von neutralen und hochrangigen militärärzten durchgeführt werden müssen.

Chhxe


müssen? Er hat das doch freiwillig gemacht, oder?

B<lackx Gun


sorry, das war schlampig formuliert von mir. was ich meinte war: wenn trump durch diesen freiwilligen gesundheitscheck die zweifel an seiner körperlichen wie geistigen fitness hätte ausräumen wollen, dann hätte er sich zwangsläufig von neutralen ärzten untersuchen lassen müssen.

C'he


...dann hätte er sich darum gedrückt ;-D

B3lagck `Gun


ich weiss nicht. ich persönlich glaube nicht, dass er an demenz leidet oder sonstwas. dass er seine gedanken schlecht organisiert und manchmal zu verbaldiarrhö neigt, war vor 2 jahren während des wahlkampfs auch schon so.

Cfhxe


Ja, ein Test lediglich auf Demenz wäre wahrscheinlich unauffällig.

Und ein Test auf z.B. Empathie, das wäre ja ein Eigentor.

Sko]uha


Ein Gaza-Sinai-State als neuer Lebensraum fuer die Palaestinenser wird uebrigens als eine Loesungsmoeglichkeit auf breiter Basis diskutiert:

Ja, aber ich glaub nicht daran, dass das realisierbar ist, nicht mit den Akteuren, die derzeit tonangebend sind, wiewohl Ägypten den Versöhnungsprozess zwischen Hamas und Fatah initiiert hat, der nun aber auch sprichwörtlich im Sande verläuft.

Eine "Rueckfuehrung" von 800.000 Palaestinensern, also der Zahl, die 1949 von dort tatsaechlich geflohen ist, waere sicherlich moeglich, wenn ein Friedensschluss erreicht und damit die Bedrohung Israels verschwunden ist

Ein Frieden, den Israel schließen würde, würde ganz sicher nicht diese Rückführung beinhalten, deswegen ist das leider alles Utopie.

s0ensiDbeltmanxn99


Wenn die Babys dort wegen mangelhaftem Wasser sterben, ist das also nicht existentiell.

Wo? Wann? Wer wohnt dort, wo es kein Wasser gibt und warum?

SQoFuxha


Wo? Wann? Wer wohnt dort, wo es kein Wasser gibt und warum?

Interessiert dich doch gar nicht. Das hast du ja nur zu deutlich gezeigt. Auf herablassende Kommentare kann ich gerne verzichten. Danke sehr.

s}ensiBbel4mann99


Interessiert dich doch gar nicht. Das hast du ja nur zu deutlich gezeigt.

Also trägt deine Aussage offenbar Propagandacharakter ... Mit einem Nachweis hättest du das entkräften können.

ljerche-nzuxnge


@ Souha

ganz so simpel ist das Thema "Wasserversorgung im Gazastreifen" nicht. Tatsächlich liefert Israel, bzw. das Unternehmen Mekorot, fast doppelt soviel Trinkwasser in den Gazastreifen wie die Menge, zu der Israel im Oslo-Abkommen 1994 verpflichtet wurde.

Das erste Problem ist, dass rund 30% des Trinkwassers aufgrund maroder Infrastruktur und aufgrund Wasserdiebstählen zwischen Übergabepunkt an der Grenze und Endverbraucher im Gazastreifen verlorengeht.

Das zweite Problem ist, dass 1994 im Gazastreifen weniger als 1 Mio. Menschen lebten, inzwischen leben dort aufgrund der hohen Geburtenrate rund 1,8 Mio Menschen!

Das dritte Problem ist, dass nach dem Abzug Israels aus dem Gazastreifen 2005 diverse zuvor von israelischen Siedlern betriebene Meerwasserentsalzungsanlagen aufgegeben und verfallen sind, weil sich niemand fand, der die Verantwortung für einen Weiterbetrieb übernahm...

Das allerwichtigste Problem jedoch, nicht nur die Grundwasserentnahme in Israel, auch die im Gazastreifen und im Westjordanland ist weit höher als es die natürlichen Resourcen erlauben, eine wesentliche Ursache für die beständig sinkende Wasserqualität gerade in den Küstenabschnitten wie zB. im Gazastreifen, wo dies ein Absinken des Grundwasserspiegels und dadurch ein Eindringen von Seewasser in das Grundwasser bewirkt.

In der Tat sollte Israel den Wasserverbrauch senken, aber auch in den Palästinensergebieten muss der Wasserverbrauch weiter sinken. Wenn alle zuviel entnehmen, ist das kein Verteilungsproblem mehr!

Da aber die zur Verfügung stehende Pro-Kopf Wassermenge in den Palästinensergebieten schon jetzt sehr niedrig ist, ist dies umso mehr ein Argument dafür, dass eine "Rückkehr" der "Flüchtlinge" in diese Gebiete keine Lösung sein kann, sondern nur eine Umverteilung dieser Menschen in andere Regionen möglich ist. Die betroffenen Gebiete sind bereits jetzt gemessen an den zur Verfügung stehenden Resourcen überbevölkert, die Geburtenrate ist sehr hoch, diese Gebiete brauchen Entlastung und keineswegs weitere Belastung durch Zuzug!

S%ouhxa


ganz so simpel ist das Thema "Wasserversorgung im Gazastreifen" nicht. Tatsächlich liefert Israel, bzw. das Unternehmen Mekorot, fast doppelt soviel Trinkwasser in den Gazastreifen wie die Menge, zu der Israel im Oslo-Abkommen 1994 verpflichtet wurde.

Und es erscheint dir nicht irgendwie ungleich verteilt, dass Israel laut Oslo in der Westbank unbegrenzt auf die Wasserreserven zugreifen kann bzw. auf 80% und gerade mal 20% für die Palästinenser übrigbleiben. Es so darzustellen, als ob Israel gar so großzügig wäre obwohl es das gar nicht bräuchte ist somit ein Hohn. Denn das Recht auf Wasser ist ein fundamentales Menschenrecht, festgelegt in der Menschenrechtskonvention, die auch Israel unterzeichnet hat. Also ist Israel verpflichtet in allen besetzen Gebieten die Versorgung sicherzustellen, ohne wenn und aber.

Ja, auch die Zahl der Bevölkerung in der West Bank ist gestiegen. Aber das als Vorwand zu benutzen um seinen Aufgaben nicht nachzukommen, ist mehr als schäbig. Zumal Israel weiterhin unbegrenzt zugreifen kann und den Palästinensern derzeit weniger als 75 % der vereinbarten Mengen laut Oslo verbleiben. Die Autonomiebehörde muss also von Mekorot mehr als doppelt soviel Wasser wie die Menge die ihnen eigentlich zustehen sollte, kaufen. Das ist kein großzügiger Gefallen von Israel. Und ja, viel geht verloren, aber nicht nur wegen Diebstählen, sondern weil Israel sich weigert,Vorschläge der Autonomiebehörde zu akzeptieren, die Leitungen und Rohre,zu reparieren, die durch die C Gebiete laufen. Du weißt sicher genau, dass ohne die Zustimmung der israelischen Ziviladministration in den C Gebieten gar nichts läuft. Wenn die nicht wollen, sind die Palästinenser machtlos.

Die WHO schreibt 100 Liter pro Person für den Eigengebrauch vor. Was den Palästinensern in der Westbank mit viel gutem Willen bleibt, sind rund 80 Liter pro Person, mit dem sie aber alles abdecken müssen. Dazu kommt, dass Mekorot im Sommer die Lieferungen drosselt, was den Wasserdruck in den Rohren reduziert. Das sollte dir auch nicht unbekannt sein. Ganz davon abgesehen, dass manche C Gebiete das Wasser gar nicht erreicht, weil Israel das nicht zulässt. Die müssen das Wasser privat zu hohen Kosten von Tankwägen beziehen, die große Umwege machen müssen, weil Israel es nicht erlaubt, manche Straßen zu pflastern. Zisternen werden oft von israelischen Siedlern mutwillig zerstört, all das um die dort lebenden Palästinenser zum Aufgeben zu bewegen, damit sie schlussendlich ihr Land verlassen.

Um zurück zu Gaza zu kommen, 96 % des Wassers dort, das abgepumpt wird, ist unsicher zu trinken. Man weiß nie, welche Folgen das hat. Also müssen sie es von privaten Verkäufern beziehen. Und selbst da weiß man nie, ob es nicht irgendwie verseucht ist. Das ist russisches Roulette. Ich hab das selbst "genießen" dürfen.

2016 waren es laut Autonomiebehörde gerade mal 18% des zur Verfügung gestellten Wassers, das sicher war zu trinken.

In der Tat, so simpel ist das Wasserproblem also tatsächlich nicht.

l`eNrchcenz'unxge


@ Souha

das ist eben ein komplexes Problem und man kann es unterschiedlich betrachten.

Leider bist Du jedoch nicht auf den wichtigsten Satz überhaupt in meinem Ursprungsbeitrag nicht eingegangen:

Wenn alle zuviel entnehmen, ist das kein Verteilungsproblem mehr!

Eine Diskussion, ob Israel nun zuviel oder genügend Wasser liefert und/oder zuviel oder nicht zuviel für die Landwirtschaft entnimmt, ist solange nutzlos, solange bereits die Entnahme der WHO empfohlenen Menge für den Eigenverbrauch pro Kopf aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte die Resourcen der Region übersteigen würde.

Womit ich eben zurückkomme auf die Eingangsüberlegung: das Westjordanland ist bereits mit der aktuellen Bevölkerungsdichte unter Betrachtung der vorhandenen natürlichen Resourcen dieser Region überbevölkert. Der Gazastreifen ist eine reine Katastrophe. Eine "Rückkehr" der palästinensischen "Flüchtlinge" in diese Gebiete würde daher zwingend in einer humanitären Katastrophe enden müssen. Ein "Palästinenserstaat" auf dem Gebiet des Westjordanlandes könnte nur dann erfolgreich sein, wenn sichergestellt wäre, dass die Bevölkerungszahl dieses Staates die Zahl der Palästinenser, die dort momentan wohnen, niemals überschreiten, besser jedoch noch deutlich unterschreiten wird. Das ist aber unmöglich sicherzustellen!

Eine Lösung kann daher nur in der Umverteilung und Integration der Palästinenser in andere Regionen, deren Resourcen nicht überlastet sind, gefunden werden.

So naheliegend der Gedanke eines Gaza-Sinai-Staates auch ist, so ist jedoch das Territorium Ägyptens auch nicht wirklich dafür geeignet, denn auch Ägypten leidet unter dem gleich Problem: seit 1965 ist die Einwohnerzahl Ägyptens von 29 auf 90 Mio Menschen angestiegen, bei gleichbleibenden Resourcen hat sie sich also verdreifacht! Auch Ägypten ist inzwischen daher hoffnungslos überbevölkert!

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