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Ehe für Alle

EJhemaligder Nut-ze>r A(u#15x)


m+s

In diesem Zusammenhang wird unter einer Ehe eine Lebenspartnerschaft zwischen zwei Personen verstanden, die auch das gleiche Geschlecht haben dürfen.

Insofern wurde das Wort umdefiniert. Es wurde eine Bedingung abgeschafft, um den Stempel vom Standesamt zu bekommen.

Die Bedingung, dass dieser Vertrag nur von Mann/Frau geschlossen werden kann? Inwiefern ändert sich dadurch inhaltlich etwas an diesem Vertrag?

Er, also ein allgemeingültiger, rechtlicher Vertrag, wird dahingehend lediglich erweitert, dass nun nicht mehr nur Frau/Mann, sondern auch Mann/Mann sowie Frau/Frau ihn nutzen können.

Das ist eine ganz einfache Sache, die Du Dir auch selbst hättest überlegen können. Ich verstehe nicht, woran es hakt.

Der ist gut ;-D. Du sagst mir damit, ich hätte mir auch selbst überlegen können doch mal eben Deine Meinung anzueignen, denn dann wären wir uns einig? ;-)

Es "hakt" an gar nichts, außer, dass ich nicht Deiner Meinung bin.

Für mich wird die Institution der Ehe nicht neu definiert, nur wenn der Vollzug auf Mann/Mann, Frau/Frau, erweitert wird.

Wolltest Du eventuell gar keine Antwort auf Deine Frage? Ging es Dir darum, mir etwas zu sagen? Was?

Sorry, meine Frage stand da und es ging mir rein darum. Deswegen nennt man sowas wie hier auch "Diskussion"/"Austausch" etc..

Awlfre^do xC.


@ mond+sterne!

Es gibt auch genug gegengeschlechtliche Paare,die zusammen keine Kinder bekommen können.

Einen Lebensbund,egal ob zwischen Mann und Frau,oder zwischen zwei Frauen oder zwischen zwei männlichen Partnern sollte man allgemeingültig Ehe nennen.Basta.Klare Definition,keine Unterschiede!

a-ugb23x3


Den Ausführungen von Evoluzzer kann ich voll zustimmen. Warum in aller Welt musste es immer um den Begriff "Ehe" gehen? Nennt Ehe nur noch das, was sowohl auf dem Standesamt wie auch in der Kirche geschlossen wurde und dem Rest gebt einen anderen Namen! Wenn sich die Kirchen dann unterscheiden und sich fragen wie sie die alte Lehre neu auslegen müssen oder auch nicht, dann ist es Sache der Kirche. Wenn es die eine Kirche nicht übernimmt, dann ist es eben so. Glaube wird mit dem Lebenslauf erworben, da muss ein Wechsel möglich sein.

aRug2!3&3


Isabell, der Wunsch nach dem Namen "Ehe" für alles ruft dann Begriffsverwirrungen hervor. Was ist gemeint wenn jemand von "Ehe" spricht? Vor 1945 geschlossen, danach, ??? in BRD, DDR (Scheidung sehr unterschiedlich!!!); nach 1990? Mit Vertrag, ohne? Aus der bloßen Angabe: "dies ist mein Ehepartner" ist was herzuleiten? Welcher Name, welche Rechtsbeziehung? Es wird Jahrzehnte dauern bis jeder Außenstehende relativ sicher einzuordnen weiß, wie er mit einer solchen Partnerschaft umzugehen hat.

L`ilGaLina


Aus der bloßen Angabe: "dies ist mein Ehepartner" ist was herzuleiten? Welcher Name, welche Rechtsbeziehung?

Wofür ist die Angabe relevant?

Bei Formularen ist es jetzt schon eindeutig.

Im Gespräch ist der genaue Unterschied unwichtig.

Ich nenn meinen Mann oft im Gespräch mit anderen Mitbewohner, Kerl, "der Mann"...weiß auch niemand, wie unsere Rechtsbeziehung ist. Interessiert aber auch niemanden.

m,ondW+stWernxe


@ Isabell

Ich hatte mir in meinem vorangehenden Beitrag Mühe gegeben, eine gemeinsame Gesprächsgrundlage zu schaffen. Ist das rüber gekommen?

Jedenfalls ist es mir nicht gelungen.

Also, mir ist das zu blöd.

@ Alfredo C.

Es gibt auch genug gegengeschlechtliche Paare,die zusammen keine Kinder bekommen können.

Ja, das stimmt, diese Paare sind individuell benachteiligt. Gleichgeschlechtliche Paare sind grundsätzlich benachteiligt.

Einen Lebensbund,egal ob zwischen Mann und Frau,oder zwischen zwei Frauen oder zwischen zwei männlichen Partnern sollte man allgemeingültig Ehe nennen.Basta.Klare Definition,keine Unterschiede!

Ja, das ist Deine Meinung. Ich bin dafür, die Bedeutung des Wortes Ehe so zu lassen, wie sie bisher im Wörterbuch stand. Eine gleichgeschlechtliche Ehe bezeichne ich auch kurz als Homo-Ehe.

So hat jeder seine eigene Sprache. Warum nicht?

I!m)m,a


@ Mond+Sterne,

mir und meiner Partnerin fehlt persönlich nichts, wir sind glücklich und zufrieden und bestens akzeptiert.

Wir werden ohne große Probleme Spendersamen bekommen und wahrscheinlich auch Kinder, wenn wir uns dafür entscheiden. Selbst wenn eine von uns unfruchtbar wäre, könnte immer noch die andere das Kind austragen.

Darum geht's also gar nicht - ich will lediglich aufzeigen, dass das Argument "Ihr könnt nicht auf natürlichem Wege zu zweit Kinder zeugen und solltet daher auch nicht die gleichen Rechte haben" Schwachsinn ist. Weil eben auch nicht jedes verheiratete heterosexuelle Paar Kinder hat.

"Wir" (ich kann natürlich nicht für alle sprechen) wollen einfach die gleichen Rechten und Pflichten wie andere Paare auch. Weil bei uns nichts anders ist, wie bei anderen Paaren auch.

Ibmmxa


Ja, das stimmt, diese Paare sind individuell benachteiligt. Gleichgeschlechtliche Paare sind grundsätzlich benachteiligt.

Wir sind grundsätzlich nicht benachteiligt, wenn die Gesellschaft uns die gleichen Rechte zugesteht.

EDhemali^ger Nut-zer. Y(#15)


aug233

Isabell, der Wunsch nach dem Namen "Ehe" für alles ruft dann Begriffsverwirrungen hervor. Was ist gemeint wenn jemand von "Ehe" spricht? Vor 1945 geschlossen, danach, ??? in BRD, DDR (Scheidung sehr unterschiedlich!!!); nach 1990? Mit Vertrag, ohne? Aus der bloßen Angabe: "dies ist mein Ehepartner" ist was herzuleiten? Welcher Name, welche Rechtsbeziehung? Es wird Jahrzehnte dauern bis jeder Außenstehende relativ sicher einzuordnen weiß, wie er mit einer solchen Partnerschaft umzugehen hat.

Aber darum geht es doch gar nicht?

Es geht darum, dass Mann/Mann und Frau/Frau gleichberechtigt den rechtlich festgesetzen partnerschaftlichen "Vertrag" einer "Ehe" eingehen können.

Um einen zusätzlichen Ehevertrag geht es dabei gar nicht.

Sondern, dass die Paarungen Mann/Mann und Frau/Frau gleichberechtigt den Paarungen Mann/Frau sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Schnurzegal was "Die Ehe" als Solches insgesamt nun sein mag.

m+s

Ich hatte mir in meinem vorangehenden Beitrag Mühe gegeben, eine gemeinsame Gesprächsgrundlage zu schaffen. Ist das rüber gekommen?

Offenbar sieht eine gemeinsame Gesprächsgrundlage bei Dir so aus, dass Dein Gegenüber Dir zustimmt.

Für mich ist eine Gesprächsgrundlage die, dass ich meinem Gegenüber auch Fragen stellen darf zu dem was er äußert und er dann willens ist diese zu beantworten, im Gegenzug dann im Fall der Fälle selbst Fragen stellt usw....aber nicht, dass der eine Gesprächspartner die Wahrnehmung/Meinung/Einstellung des Anderen annehmen muß damit überhaupt erst mal eine Grundlage da ist.....

Von daher:

Also, mir ist das zu blöd.

Dito.

m9ond+mstxerne


Darum geht's also gar nicht - ich will lediglich aufzeigen, dass das Argument "Ihr könnt nicht auf natürlichem Wege zu zweit Kinder zeugen und solltet daher auch nicht die gleichen Rechte haben" Schwachsinn ist. Weil eben auch nicht jedes verheiratete heterosexuelle Paar Kinder hat.

Nein, das ist kein Schwachsinn. Du hältst dieses Argument nicht für stichhaltig.

Ich halte es für stichhaltig. Wenn Du verstehen willst, warum man dieses Argument für stichhaltig halten kann, wirst Du Dir einen anderen Austauschpartner suchen müssen. Ich möchte mich nicht weiter dazu äußern, weil mir Dein Diskussionsstil nicht gefällt.

Mit Deiner beleidigenden Wortwahl zeigst Du mir lediglich auf, dass Du andere Meinungen nicht gelten lässt.

Und darum geht es mir. Um Meinungsfreiheit.

Pelanet'enwinxd


Fizzlypuzzly

Sorry, auch die toleranten User haben sich schon zu Wort gemeldet. Diese Meinungen gehen leider nur etwas unter, was ich sehr schade finde. Aber Hoffnung behalten, Tee trinken und abwarten.

Ja, ich wollts auch nicht so hinstellen, als ob nur negatives gekommen wäre. Bin froh um jeden, der hier aufgeschlossen und tolerant ist. :)^

Ich hatte meine Jugend in den 90ern und damals stand regelmäßig in der Bravo, dass Homosexualität genauso normal ist wie Heterosexualität und genauso akzeptiert werden sollte. Auch im Bio-Unterricht wurde das im Sinne des Aufklärungsunterrichts von unseren Lehrern betont. Und dann findet man sich 20 Jahre später in einem Forum wieder in dem nicht wenige User entsetzt sind, weil homosexuelle wohl demnächst heiraten dürfen. %:| Als ich gestern Nacht gelesen hatte, dass die Ehe für Alle kommen soll, war ich sehr erfreut (auch wenns mich nicht betrifft). Ja mir war auch klar, dass da der Wahlkampf mit rein spielt, aber dennoch mal eine tolle Sache. :)^ Ich kenne auch ein Männer-Pärchen, die warten schon seit Jahren drauf, dass sie heiraten können. Mir wurde sogar schon erzählt, was sie zur Trauung anziehen wollen. Ich freue mich für die beiden, wenn es dann möglich ist. :-)

T}our}ist


Einen Lebensbund,egal ob zwischen Mann und Frau,oder zwischen zwei Frauen oder zwischen zwei männlichen Partnern sollte man allgemeingültig Ehe nennen.Basta.Klare Definition,keine Unterschiede!

keine Unterschiede? Von wegen.

Mit dieser diskriminierenden Definition werden alle Menschen ausgegrenzt, die eine Ehe zu dritt führen wollen.

Was soll diese durch nichts zu rechtfertigende Einschränkung auf "zwei" Personen?

FFizMz0lypSuzzly


Planetenwind

Hätte niemals gedacht, das mich Meinungen so schlauchen können. Dein Post macht mir das gerade so richtig bewusst. Einfach schön um kurz vor 00.00 Uhr eine Meinung lesen zu können, die auch eine wirkliche Meinung ist :)^ .

Ja ich hatte meine Jugend in den sechzigern. Da wurden Menschen, die nicht der sexuellen Norm entsprachen, an den Pranger gestellt und erhielten dafür auch nicht selten einen Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen. Schlichweg hieß das Knast. So ca. 1978 wurde dann der § 175 - glaube ich - dann endlich gecäncelt. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, nach der ich mich wirklich nicht sehne. Umso unverständlicher, ne im Grunde bin ich entsetzt darüber, wie im 21. Jahrhundert teilweise Meinungen gepostet werden, die ich in jenen Jahren so extrem nicht wahrgenommen habe. Nun ja, es gab auch im Grunde nur die stille Post. Wenn ich nicht so lange für meine Schreiben brauchen würde, hätte ich gerne noch ein wenig mehr gepostet. So beschränke ich mich darauf - ja es wird allerhöchste Zeit das jeder Mensch heiraten darf mit allen Rechten und Pflichten wie sie z. Zt. gültig sind. Das überhaupt noch von "schwul" oder "lesbisch" gesprochen wird, ist mMn schon diskriminierend.

So habe ich damals auch schon Menschen kennen gelernt, die anders veranlagt waren. Tolle Menschen, die ich in ihrer Toleranz immer bevorzugt habe. Da hatten dann ganz andere den Pfurz im Kopp. Oh ich glaube ich muss aufhören, sonst kommt noch was falsch rüber - erschöpft bin.

Nur noch soviel, auch mich betrifft es nicht und der Wahlkampf machts möglich. Irgendwer hat hier gepostet - aber dadurch passiert wenigstens was. Waren zwar nicht genau diese Worte, ich fand die Äusserung aber super. Der User, die Userin möge sich bitte melden zwecks :)_ . Auch für dich eine :)_ und eine gute Nacht.

P~lane~tenwinxd


Tourist

Mit dieser diskriminierenden Definition werden alle Menschen ausgegrenzt, die eine Ehe zu dritt führen wollen.

Was soll diese durch nichts zu rechtfertigende Einschränkung auf "zwei" Personen?

Das wäre aber vielleicht an sich eine eigene Diskussion und hat meiner Meinung nach mit dem Thema, dass Homosexuelle heiraten können sollen, erst mal nichts zu tun.

Pjlanete1nwinxd


Fizzlypuzzly

Danke schön. |-o Ich verstehe es echt auch nicht, es hat sich doch so viel getan in Sachen Toleranz in den letzten Jahrzenten.....und dann anscheinend doch nicht. ":/ Dir auch einen :)_ und gute Nacht. *:)

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