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Ehe für Alle

d_anaex87


Ich denke "Amtsehe" wäre gerade noch so durchgegangen. ;-D ;-D

m\ondb+sterxne


Die ganze Diskussion hier handelt also quasi nur von einem staatlichen Etikettenschwindel.

Wozu dann die ganze Aufregung? Haben wir keine anderen Probleme mehr?

Wir haben andere Probleme: Pflegenotstand, zerfallende Infrastruktur, unsichere und schlecht bezahlte Arbeit, Langzeitarbeitslosigkeit, eine EU mit Reformbedarf, ...

Das sind leider alles sehr anspruchsvolle Aufgaben, die eine große Herausforderung darstellen.

Anstatt sich dieser Herausforderung zu stellen, wurde am Ende der vergangenen Legislaturperiode noch mal schnell die "Ehe für alle" beschlossen.

Das war richtig schön einfach und diente der Profilierung.

Gebracht hat es höchstens wenig, weil das Volk nicht so dumm ist, wie die Volksvertreter es bräuchten.

mjond+Jstxerne


Ich glaube, hätte man die Ehe umbenannt, hätte man wirklich ernsthaften Ärger mit sehr vielen Leuten bekommen. Das ist als Konzept viel zu aufgeladen und überfrachtet um es einfach umzubenennen. ;-D ;-D

Meiner Ansicht nach wäre es richtig gewesen, die Gesetzgebung zu gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften durch einen Satz zu ersetzen: Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften sind mit der Ehe gleichgestellt.

Damit hätte man sich den Widerspruch zwischen dem Ehebegriff im Grundgesetz und im BGB erspart.

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Meiner Ansicht nach wäre es richtig gewesen, die Gesetzgebung zu gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften durch einen Satz zu ersetzen: Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften sind mit der Ehe gleichgestellt.

Damit hätte man sich den Widerspruch zwischen dem Ehebegriff im Grundgesetz und im BGB erspart.

... und dafür die Diskriminierung fortgesetzt. Denn genau dieser Drang, sich abzugrenzen und ein "wir hier und die da" aufrechtzuerhalten, nur weil es einem die eigenen schiefen Wertvorstellungen so diktieren, genau das ist Diskriminierung.

Eine Ehe, im rechtlichen Sinne, ist die staatlich anerkannte Lebenspartnerschaft zwischen zwei Menschen. Und das trifft sowohl auf Hetero- als auch auf Homopärchen zu, es ist also, rechtlich gesehen, das gleiche. Es braucht schlicht keine abgetrennten Begriffe. Schon gar nicht, nur weil sich irgendwelche homophoben Ewiggestrigen von den Tucken und Kampflesben und ihrer Möchtegernheiraterei abgrenzen wollen.

R-eizexnde


Wir haben andere Probleme: Pflegenotstand, zerfallende Infrastruktur, unsichere und schlecht bezahlte Arbeit, Langzeitarbeitslosigkeit, eine EU mit Reformbedarf, ...

Das sind leider alles sehr anspruchsvolle Aufgaben, die eine große Herausforderung darstellen.

Anstatt sich dieser Herausforderung zu stellen, wurde am Ende der vergangenen Legislaturperiode noch mal schnell die "Ehe für alle" beschlossen.

Das war richtig schön einfach und diente der Profilierung.

Das sehe ich allerdings genauso.

m[ondC+steVrne


Dann kommt die nächste Frage: Wozu die ganze Aufregung? Warum diskutieren wir hier wochenlang, obwohl wir ganz andere Probleme haben?

Darauf habe ich noch keine schlüssige Antwort.

Es braucht schlicht keine abgetrennten Begriffe. Schon gar nicht, nur weil sich irgendwelche homophoben Ewiggestrigen von den Tucken und Kampflesben und ihrer Möchtegernheiraterei abgrenzen wollen.

Kannst Du mir da weiterhelfen? Warum diese Aufregung?

Ich meine selbstverständlich braucht man keine unterschiedlichen Begriffe, weil "sich irgendwelche homophoben Ewiggestrigen von den Tucken und Kampflesben und ihrer Möchtegernheiraterei abgrenzen wollen".

Man braucht unterschiedliche Begriffe, weil es ein Akt der Aufklärung ist.


Damit hätte man sich den Widerspruch zwischen dem Ehebegriff im Grundgesetz und im BGB erspart.

... und dafür die Diskriminierung fortgesetzt. Denn genau dieser Drang, sich abzugrenzen und ein "wir hier und die da" aufrechtzuerhalten, nur weil es einem die eigenen schiefen Wertvorstellungen so diktieren, genau das ist Diskriminierung.

Ich diskriminiere niemanden. Das ist in diesem Zusammenhang ganz einfach: Ich unterscheide nicht zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen.

Erst diese Unterscheidung macht Diskriminierung möglich.

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Man braucht unterschiedliche Begriffe, weil es ein Akt der Aufklärung ist.

Ich weiß, ich weiß, Wikipedia, aber egal:

Der Begriff Aufklärung, auch für das "Aufklären" von beliebigen Sachverhalten und über beliebige Sachverhalte verwendet, bezeichnet die um das Jahr 1700 einsetzende Entwicklung, durch rationales Denken alle den Fortschritt behindernden Strukturen zu überwinden.

An der alten Denke, dass es eine Abgrenzung zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen braucht, festhalten zu wollen, nur weil einem der Glaube oder die eigenen Gefühle das so diktieren, hat weder etwas mit rationalem Denken, noch mit dem Aufheben der den Fortschritt behindernen Strukturen zu tun. Es ist das genaue Gegenteil davon.

Ich diskriminiere niemanden. Das ist in diesem Zusammenhang ganz einfach: Ich unterscheide nicht zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen.

Erst diese Unterscheidung macht Diskriminierung möglich.

Natürlich unterscheidest du. Hier:

Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften sind mit der Ehe gleichgestellt.

Deiner Idee nach sollte dieser Satz Einzug ins BGB halten. Du bist für die Aufrechterhaltung zweier Begriffe für die rechtlich gleiche Sache. Das ist Unterscheidung und diese Unterscheidung ist Diskriminierung, ganz egal, wie du es dir jetzt sicher wieder hindrehst.

MsuffM Pottxer


Ja, irgendwo anders ist immer noch irgendein Problem noch gravierender. Aber dann kommen wir gar nicht mehr von der Stelle, wenn wir immer nur sagen: "Herrje, wir können wir hier zusammen wenn woanders Kinder sterben".

B*elayfonxte


An der alten Denke, dass es eine Abgrenzung zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen braucht, festhalten zu wollen, nur weil einem der Glaube oder die eigenen Gefühle das so diktieren, hat weder etwas mit rationalem Denken, noch mit dem Aufheben der den Fortschritt behindernen Strukturen zu tun.

Warum operierst du dann mit zwei Begriffen (hetero und homo), wenn doch nur die Aufhebung rational sein soll? Wem willst du einreden, dass sie sich nicht unterscheiden?

meondd+stekrne


Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften sind mit der Ehe gleichgestellt.

Deiner Idee nach sollte dieser Satz Einzug ins BGB halten. Du bist für die Aufrechterhaltung zweier Begriffe für die rechtlich gleiche Sache. Das ist Unterscheidung und diese Unterscheidung ist Diskriminierung, ganz egal, wie du es dir jetzt sicher wieder hindrehst.

Ja, ich unterscheide zwischen einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft und einer Ehe, auch wenn es im BGB nur noch eine einheitliche Gesetzgebung zu Lebenspartnerschaften gibt.

D.h. das was die Befürworter der "Ehe für alle" inzwischen als Ehe bezeichnen, bezeichne ich als Lebenspartnerschaft.

Ich kann darin keine Diskriminierung einer Personengruppe erkennen.

Meine nächste Frage ist deshalb: Wer von uns beiden hat sich etwas hingedreht?

KYulturcsc~haTffnendexr


Schlussendlich ist es doch völlig egal, wie wir das nennen bzw. unterscheiden. Wir können doch nur verschieden interpretieren, was (gesetzlicher) Fakt ist.

*:)

eunigmhatic.16x06


Meine nächste Frage ist deshalb: Wer von uns beiden hat sich etwas hingedreht?

Nach wie vor du ? Weil du dir deine Unterscheidung so hindrehst, dass dass sie dir selbst nicht als Unterscheidung anerkennst ? Weil du nach wie vor für die Verwendung von begriffen bist, die seit dem Beschluss der Ehe so nicht mehr akzeptieren

Warum operierst du dann mit zwei Begriffen (hetero und homo), wenn doch nur die Aufhebung rational sein soll? Wem willst du einreden, dass sie sich nicht unterscheiden?

Ee ist eindeutig Herbst, die faulen Äpfel und Birnen fallen reihenweise von den Bäumen.

mLond+s+tern4e


Weil du nach wie vor für die Verwendung von begriffen bist, die seit dem Beschluss der Ehe so nicht mehr akzeptieren

Ja, ich benutze das Wort Ehe weiterhin in der Bedeutung, die ich gelernt habe.

Und ich finde es eine bemerkenswerte Neuerung, dass ein Wort per Beschluss des Deutschen Bundestags in seiner Bedeutung geändert wurde.

In dieser Hinsicht gab es zur Zeit Martin Luthers mehr Demokratie. Er hat die Wörter in seiner Bibelübersetzung in der Bedeutung benutzt, die vom Volk festgelegt wurde.

Auch Konrad Duden hatte einen dementsprechenden Ansatz, obwohl die Demokratie damals noch nicht ausgerufen war.

DFieZaMube<rfexe


Und ich finde es eine bemerkenswerte Neuerung, dass ein Wort per Beschluss des Deutschen Bundestags in seiner Bedeutung geändert wurde.

Ja das sehe ich ähnlich und ich finde das liegt des Pudels Kern. Der Staat missbraucht einen jahrhunderte alten Kulturbegriff und definiert ihn aus ideologischen Gründen vollkommen um. Und das in einer absolut würdelosen, rein wahltaktisch motivierten Hau-Ruck-Aktion im Bundestag mit 60:40 Mehrheit. Das ist doch völlig absurd.

eCnigmMaticx1606


@ mond+sterne

Ich muss meinen Beitrag von heute nachmittag um 15:32 abändern. Da hab ich ganz offensichtlich Unsinn geschrieben, der so keinen Sinn ergibt. Keine Ahnung, wie das passiert ist :-/ Dafür entschuldige ich mich. Was ich hiermit

Nach wie vor du ? Weil du dir deine Unterscheidung so hindrehst, dass dass sie dir selbst nicht als Unterscheidung anerkennst ? Weil du nach wie vor für die Verwendung von begriffen bist, die seit dem Beschluss der Ehe so nicht mehr akzeptieren

eigentlich schreiben wollte, ist dass du sehr wohl diskriminierst, wenn du weiterhin zwei verschiedene Begriffe - die Ehe und die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft - für etwas benutzen willst, was halt seit dem Beschluss der Ehe für Alle schlicht als "Ehe" zusammengefasst wird, ganz egal ob sie nun von Homos oder Heteros geschlossen wird. Denn gerade das Aufheben dieser Unterscheidung ist ja das Beenden der Diskriminierung.

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