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Ehe für Alle

m)ond+GstPerxne


Mir ist noch ein Argument eingefallen, das dafür spricht, sich der Meinung zu enthalten.

Meiner Ansicht nach ist es Sache der Homosexuellen, es unter sich auszumachen, ob sie Teil der Mehrheitsgesellschaft sein wollen, oder ob sie eine eigene Kultur der homosexuellen Minderheit bevorzugen.

Da ich für eine Multikulturelle Gesellschaft bin, wäre mir die zweite Möglichkeit lieber.

Ich betrachte es allerdings nicht als meine Aufgabe, den Homosexuellen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Wenn sie sich anpassen, um ein Teil der Mehrheitsgesellschaft zu sein, ist es ihre Entscheidung.

Das spricht dafür, sich der Meinung zu enthalten, wenn man nicht selbst homosexuell ist.

q1uacksLalbexrei


Ich betrachte es allerdings nicht als meine Aufgabe, den Homosexuellen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

Es geht nicht darum, jemandem vorzuschreiben, wie er zu leben hat, schließlich wird niemand zur Heirat gezwungen. Es geht darum, ihnen, wie Heterosexuellen auch, dieselben Möglichkeiten zu geben, selbst zu entscheiden, wie sie leben möchten.

I$cho>_ToRlot


@ quacksalberei

Es geht darum, ihnen, wie Heterosexuellen auch, dieselben Möglichkeiten zu geben, selbst zu entscheiden, wie sie leben möchten.

:)^

Ich möchte noch hinzufügen:

oder ob sie eine eigene Kultur der homosexuellen Minderheit bevorzugen.

Zitat m+s

Das ist genau dass, was sie nicht tun sollten, vor allem nicht aus Angst vor homophoben Minderheiten.

SrhoMjo


Meiner Ansicht nach ist es Sache der Homosexuellen, es unter sich auszumachen, ob sie Teil der Mehrheitsgesellschaft sein wollen, oder ob sie eine eigene Kultur der homosexuellen Minderheit bevorzugen.

Da ich für eine Multikulturelle Gesellschaft bin, wäre mir die zweite Möglichkeit lieber.

Mir erschließt sich nicht, wie "homosexuelle Paare können heiraten, aber haben dadurch nur Pflichten, keine Rechte, und dürfen Pflegekinder haben, die ihnen jederzeit weggenommen werden können, aber kein Kind adoptieren" in irgendeiner Weise dazu beiträgt, eine Gesellschaft multikulturell zu machen.

Skilb0erm+ondaxuge


oder ob sie eine eigene Kultur der homosexuellen Minderheit bevorzugen.

Was ist das bitte ?

SAilbeGrmond:auge


Ich betrachte es allerdings nicht als meine Aufgabe, den Homosexuellen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben

Oh wie "nett". Dafür wird dir auch jede/r Homosexuelle seeehr dankbar sein *Ironie off*

maoKnd+sxterne


Es geht darum, ihnen, wie Heterosexuellen auch, dieselben Möglichkeiten zu geben, selbst zu entscheiden, wie sie leben möchten.

Die "Ehe für alle" gibt ihnen die Möglichkeit, in einer bürgerlichen Kleinfamilie zu leben.

Denjenigen, die sich andere Möglichkeiten wünschen, gibt sie nichts.

Das ist so ähnlich als wenn der Staat eine Bäckerei eröffnen würde, in der es nur Schwarzbrot gibt.

Diejenigen, die lieber Weißbrot essen, müssen es sich selbst backen.

Im Prinzip kann dann jeder selbst entscheiden, was er isst.

Klar ist aber auch, dass dann viele notgedrungen Schwarzbrot essen, weil selbst backen vergleichsweise aufwändig ist.

@ quacksalberei

Dein Beitrag zum Referendum in Irland hatte mich zu dem Argument für Enthaltung inspiriert.

Denn in der Tat finde ich es etwas seltsam, wenn Bürger über etwas abstimmen, was ihnen im Prinzip egal sein kann.

lUunpus8)6


scheiß vergleich. Sorry

SPhjo%jo


Das ist kein Scheißvergleich, das ist eine völlig verkorkste und am Kern der Sache völlig vorbeisegelnde Möchtegernanalogie. Treffender wäre:

Bisher dürfen die allermeisten Leute in Bäckereien Schwarzbrot kaufen. Einige Bürger sind davon jedoch ausgeschlossen - sie dürfen ansonsten alles kaufen, aber kein Schwarzbrot. Diejenigen, die kein Schwarzbrot mögen, stört das zum Teil nicht, zum Teil aber schon, denn auch wenn sie es nicht kaufen wollen, stören sie sich an der Ungleichbehandlung. Jetzt sagt der Staat, in Zukunft darf niemand mehr vom Schwarzbrotkauf ausgeschlossen werden. Manche der bisher Ausgeschlossenen machen davon freudig Gebrauch, andere nicht. Es gibt Unruhen, denn einige Leute, die bisher sehr zufrieden damit waren, zu den Schwarzbrotkaufberechtigten zu gehören, sagen: "Mir schmeckt es aber nicht mehr so gut, wenn es nichts Besonderes mehr ist und DIE da auch welches kaufen dürfen!"

hZikleyin]exs


Sie stören sich nicht nur daran, dass "die da" das Schwarzbrot jetzt kaufen dürfen, sie stören sich auch daran, weil sie davon ausgehen, dass die anderen nicht die richtige Haltung an den Tag legen, wenn sie das Schwarzbrot essen.

L%ichtAmlHor|izonxt


@ Shojo

Diese Analogie setzt allerdings voraus, dass Schwarzbrot in jedem Fall in unbegrenzten Mengen vorhanden ist und nie einer von den bisher Schwarzbrotkaufberechtigten leer ausgehen wird, nur weil einer von DENEN da sich jetzt auch Schwarzbrot kaufen darf und einen Tick schneller war.

Sihoj`o


Sie stören sich aus diversen saublöden Gründen daran, dass "die da" Schwarzbrot essen. Und auf gar keinen Fall sollen "die da" das aufdringlich in der Öffentlichkeit tun - wenn schon, dann sollen sie bitte ihr Schwarzbrot zu Zeiten kaufen, wo anstüändige Leute es nicht sehen müssen, und es bitte auch da verzehren, wo niemand es mit ansehen muss.

S[h=ojo


Diese Analogie setzt allerdings voraus, dass Schwarzbrot in jedem Fall in unbegrenzten Mengen vorhanden ist und nie einer von den bisher Schwarzbrotkaufberechtigten leer ausgehen wird, nur weil einer von DENEN da sich jetzt auch Schwarzbrot kaufen darf und einen Tick schneller war.

Japp, das muss man noch ergänzen - der einzige Nachteil der bisher Schwarzbrotkaufberechtigten ist der Verlust der Exklusivität.

h)ikle)inexs


ich hasse Schwarzbrot %:|

Schwierig finde ich bei dieser Art Analogie immer, dass "uns" das so lächerlich vorkommt, an solch einer Haltung festzuhalten. Was bedeutet das aber für ein Gespräch mit Menschen, die daran festhalten? Wie kann dann noch eine Diskussion auf Augenhöhe geschehen? Und wenn es nicht mehr zu Diskussionen kommen kann, wie soll dann überhaupt noch was vorangehen? Leider vertreten ja doch eine große Anzahl von Menschen diese Ansicht.

egniggmat*ic16x06


Und auf gar keinen Fall sollen "die da" das aufdringlich in der Öffentlichkeit tun - wenn schon, dann sollen sie bitte ihr Schwarzbrot zu Zeiten kaufen, wo anstüändige Leute es nicht sehen müssen, und es bitte auch da verzehren, wo niemand es mit ansehen muss.

Nö, wenn man mal von der Analogie ausgeht ... die wenigsten der Gegner der Ehe für Alle werden wohl schon bei der Eheschließung von Homosexuellen dabei gewesen sein. Stören tut es sie trotzdem. Da reicht schon alleine das Wissen, dass "die da" jetzt auch ... Schwarzbrot essen können, wenn sie wollen.

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