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Ehe für Alle

MAuf!fO Pot\ter


Oh Lord. Werft m+s keine Fische vor, das bringt nichts und kostet nur Lebenszeit.

eJnigmatticx1606


Nein, für das was ich Ehe nenne, nämlich einen Lebensbund zwischen Mann und Frau, habt Ihr kein eigenes Wort, weil ihr das Wort Ehe in der Bedeutung dauerhafte Partnerschaft zweier Personen benutzt.

Dass du grundsätzlich etwas sehr speziell bist, ist ja nun nix Neues und den meisten hier wohlbekannt. Wenn du also in Zukunft zur Ehe für Alle "Malakamacfluniblu" (das wäre, btw, ein "eigenes" Wort) sagen willst, ist das allein deine Sache. Wunder dich aber dann nicht, wenn dich alle Nicht-Verrückten, die nicht in ihrer eigenen Welt sondern in deselben wie der Großteil der Menschheit leben, in Zukunft etwas seltsam bzw. noch seltsamer angucken.

Wir anderen hingegen benutzen derweil weiterhin die Worte, die im Duden stehen. Und an der Stelle befolge ich dann auch den Rat von Muff und hör auf, [...]

B&eHl)alfKontxe


Komisch, dass du nie so argumentiert hast (obwohl es immer noch ein komplett beknackte Argument wäre die Ablehnung damit zu begründen, dass man selbst nicht betroffen ist) sondern mit solchem Quatsch wie der "Fackel des Lebens" und im Verlauf davon mehrfach Homo-Ehen im VErgleich zu Hetero-Ehen als minderwertig bezeichnet hast.

@ enigmativc

Eine Warnung: Ich dulde keine herabwürdigenden Äußerungen über mich.

Fackel des Lebens: Die Symbolik scheinst du nicht deuten zu können. Ich lasse es mal dabei.

IRcho_T}olxot


Jetzt wird’s interessant. :)D

eCnigmJatic716x06


[...]

Und kein Sorge, deine Symbolik zu deuten ist nicht weiter schwer, denn ich befürchte dass sie nicht auch nur annähernd so intelligent oder tiefsinnig sind, wie du dir dass über deine Ergüsse vielleicht selber einredest. Sie sind nämlich auch nicht weniger beknackt wenn man sie versteht.

Daher hier kin Symbol, sondern ein Wortspiel für dich. "I leave symbols to the symbol minded."

mwondw+sGterne


@ enigmatic1606

Ich habe auch noch ein Anliegen.

Aber ich warte damit einmal, bis die Sache mit Belafonte sich abgekühlt hat.

B\elZafoxnte


Ich bezeichne es als engstirnig, einen Menschen auf seine sexuelle Orientierung zu reduzieren und die Eigenschaft auszublenden, die wirklich wichtig sind.

Wenn wir über Fußball reden, dann reden wir über Fußball. In wiefern reduzieren wir die Spieler damit zu Funktionsfiguren?

Ihr habt keine Nachteile wenn Schwule und Lesben heiraten können, oder? Wo ist dann das Problem?

Ich sehe ein Problem bei denen, die sich aus der Fülle der Beiträge hier etwas zusammendichten. Hier wiederhole ich noch einmal meine Sichtweise: Mit der "Ehe für alle" bekommt der klassische Ehebegriff eine andere Dimension. Die verschiedenen Paar-Konstellationen stehen damit rechtlich und gesellschaftlich auf gleicher Höhe. Was sich nicht ändert, ist die Bedeutung der Rolle von Mann und Frau für die Weitergabe des Lebens in ihrer Zweisamkeit. Hier ist der kulturhistorische Ursprung der Ehe.

efn}igm,ati%c1x606


Danke für die Rücksichtsnahme, aber da muss sich nichts abkühlen, da sich zumindest auf meiner Seite auch nichts erhitzt hat.

Davon abgesehen habe ich auch schon gesagt, dass ich auf deine besondere Art der Diskussionspervertierung keine besondere Lust mehr habe. Das führt ja doch zu nichts.

BoelMaf8onte


Frage zum Dritten Geschlecht: Wie wird die offizielle Anrede derjenigen Menschen sein?

In TV- und Zeitungsbeiträgen wird das noch ausgespart. Es heißt lediglich "Vanja klagte vor dem Verfassungsgericht".

mdond+stxerne


@ enigmatic1606

Mich hätte interessiert, warum Du in Deinem Beitrag von 11:46 persönlich geworden bist.

s2ensibeLlma(nn9x9


[...]

Das trägt meines Erachtens nicht zu einer guten Diskussionskultur bei, auch wenn deine Meinung stark von Belafontes abweicht. Ich verstehe Belafontes Anliegen, auch wenn ich es nicht teile- das als "Stuss" zu bezeichnen ist aber kein Argument, sondern nur eine Herabwürdigung. Ein Argument wäre es, wenn du Belafontes Ansichten widerlegst oder wenn du begründest, warum du seine Ansicht nicht teilst- das sollte dann aber schon reichen, auch wenn es einfacher ist, etwas als Blödsinn oder Stuss zu bezeichnen, als einen Widerspruch sachlich zu begründen.

Ok, ich habe es da etwas leichter, weil für mich eine Ehe eher unwichtig und unwesentlich ist.

Wer am traditionellen Ehebegriff festhält, kommt notwendigerweise in Widerspruch zum heutigen Eheverständnis vieler Menschen. An der Stelle sehe ich aber es eher als eine Diskussion um die Definition des Ehebegriffs- diesbezüglich verstehe ich auch das Anliegen von Mond+Sterne.

Worte wandeln sich mitunter historisch in ihrer Bedeutung dramatisch.

einig\matiQc160x6


Das trägt meines Erachtens nicht zu einer guten Diskussionskultur bei, auch wenn deine Meinung stark von Belafontes abweicht. Ich verstehe Belafontes Anliegen, auch wenn ich es nicht teile- das als "Stuss" zu bezeichnen ist aber kein Argument, sondern nur eine Herabwürdigung. Ein Argument wäre es, wenn du Belafontes Ansichten widerlegst oder wenn du begründest, warum du seine Ansicht nicht teilst- das sollte dann aber schon reichen, auch wenn es einfacher ist, etwas als Blödsinn oder Stuss zu bezeichnen, als einen Widerspruch sachlich zu begründen.

Wer seine "Argumente" hauptsächlich damit begründet, dass die Homoehe in seinen Augen weniger wert ist als die von Heteros und das wiederrum mit Aussagen begründet, die der modernen Lebensrealität schon lange nicht mehr entsprechen oder noch schlimmermit Glauben begründet, dem ist mit Argumenten nicht beizukommen, egal wie lange man sich den Mund fusslig bzw. die Finger wund schreibt - was hier ja auch schon zur Genüge getan worden ist, möchte ich anmerken, und das durchaus sachlich und das nicht nur von mir.

sten:sibeelmanbn99


dem ist mit Argumenten nicht beizukommen

Dann lass es doch dabei.

dass die Homoehe in seinen Augen weniger wert ist als die von Heteros

Du hast doch deine Argumente dagegen vorgebracht, dann reicht es doch?

LsovHuxs


Nein, für das was ich Ehe nenne, nämlich einen Lebensbund zwischen Mann und Frau, habt Ihr kein eigenes Wort, weil ihr das Wort Ehe in der Bedeutung dauerhafte Partnerschaft zweier Personen benutzt.

Letzteres ist der Allgemeinbegriff und ersteres eine besondere Ausprägung. Hinzu kommt bei beiden noch verheiratet zu sein.. Modell: Jeder Mops ist ein Hund, aber nicht alle Hunde sind Möpse. Übertragen: Jede Ehe(m+s) ist eine Ehe für alle, aber nicht jede Ehe für alle ist eine Ehe(m+s). Das Verhältnis ist nicht entweder-oder (so wie richtig-falsch immer entweder-oder ist) sondern Obermenge-Teilmenge.

Da ich als Mann mit einer Frau verheiratet bin, führen wir sowohl eine Ehe(m+s), als auch eine Ehe für alle. Da wir kirchlich geheiratet haben, führen wir auch eine Ehe(christlich). Und mit drei Kindern auch noch die Ehe(Basis für Nachwuchs). In diesem Sinne, nicht im wertenden Sinne, ist es eine besondere Ehe. Ich könnte die Besonderheiten weiter runterbrechen, bis ich bei der Menge mit nur einem Element angekommen bin: Unsere Ehe, die so niemand anderes führt.

M6ufXf Poottxer


Alles richtig LovHus aber geht diese hierarchische Begriffsdiskussion nicht am Thema vorbei? Ehe für alle: zwei (!) Individuen verbinden sich vor dem Gesetz mit allen Rechten und Pflichten wie es die "klassische" Ehe bisher schon getan hat.

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