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Ehe für Alle

mNond;+stemrne


Dass die "Ehe für alle" dazu führt dass Argumente für "Ehe mit Objekt / Tier" ernster genommen werden ist mehr als nur unrealistisch.

Ich würde sagen, das ist eine Frage des zeitlichen Rahmens, in dem man denkt.

Wenn dieses Jahr aus der Ehe eine Lebenspartnerschaft für zwei Personen geworden ist, dann könnte man sich als nächstes Gedanken darüber machen, ob nicht auch eine Gemeinschaft von drei oder mehr Personen denkbar wäre.

Also, die Ehe für Bisexuelle könnte von mir aus auf der Agenda 2025 stehen.

Auf die Agenda 2050 kommt dann die Möglichkeit für Hundeliebhaber, ihren Hund zu heiraten.

;-D

Dafür braucht man dann doch noch einiges an Überzeugungsarbeit. Aber es sind ja auch noch einige Jahre bis dahin...

:)D

Bei manchen frage ich mich echt, ob sie hier satirisch schreiben oder das echt ernst meinen, was sie von sich geben.

Ja, das kann ich verstehen. Ich halte schon die Propaganda "Ehe für alle" für Realsatire.

E2hemali9ger NuMtzer (#15x)


Und, doomhide:

Wie genau wird daraus denn bitte der Gedanke dass man möglicherweise auch Zwangsehen (was es ja wäre wenn nicht alle Beteiligten ihre Zustimmung geben können) erlauben sollte? Das ist doch schon sehr weit hergeholt.

Weil sich im Moment immer mehr Menschen hierherbegeben die genau das fordern könnten bei denen das total normal ist.

Ist etwas völlig Anderes.

Denn das würde in der Tat die "Ehe" wie wir sie bisher kennen neu definieren.

EWhemaJligerT kNut)zer x(#15)


m+s

Wenn dieses Jahr aus der Ehe eine Lebenspartnerschaft für zwei Personen geworden ist,...(...)...

Die Ehe war und ist eine Lebenspartnerschaft für zwei - inwiefern ist sie dieses Jahr erst "geworden"???

L0aska2jedna


Endlich kommen auch Schwule und Lesben in den Genuss des Steuervorteils der für die gedacht war die in der Lage sind Kinder zu bekommen.

Richtig, denn Schwule und lesbische Menschen sind schließlich genau so in der Lage Kinder zu bekommen :-)

Wenn die nicht wollen dann wollen die eben nicht. Nicht können ist aber etwas anderes und die (hetero) Paare die es nicht können dürften Anteilig im Vergleich zu (homo) Paaren eher gering sein.

Nicht WOLLEN ist doch in dem Zusammenhang (Förderung) aber viel entscheidender. Denn was nutzt es dem Sozialstaat die zu fördern, die könnten, aber nicht wollen? KÖNNEN tun es homosexuelle Menschen wie gesagt genau so. In meinem Bekanntenkreis sind inzwischen die meisten Homosexuellen Eltern und das nicht durch Adoption, sondern künstliche Befruchtung. Wenn man nun noch die Versuche genau so unterstützen würden wie bei unfreiwillig kinderlosen heterosexuellen Paaren, wäre m.E. alles bestens.

Ansonsten finde ich die "Ehe für alle" gut, würde Kinder(kriegen und großziehen) aber unabhängig davon noch viel stärker fördern. Das sind schließlich zwei unterschiedliche Paar Schuhe: Zwei Menschen, die gegenseitig Verantwortung füreinander übernehmen möchten, gilt es m.E. zu fördern, ganz unabhängig davon, ob sie sich fortpflanzen (können und wollen) - so wie man es in diesem Staat schon immer tut, wenn es sich bei den Personen um Mann und Frau handelt. Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist es, Familien zu fördern.

Es wäre aber tatsächlich nur konsequent, die Ehe für mehr als nur zwei Menschen zu öffnen. Wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen möchten, finde ich das grundsätzlich begrüßenswert und ich sehe keinen Grund, das Modell auf zwei Personen zu begrenzen.

dmoom'hide


Richtig, denn Schwule und lesbische Menschen sind schließlich genau so in der Lage Kinder zu bekommen :-)

Entschuldige wenn ich so blöd frage... aber wie soll das genau bei z.b. Schwulen funktionieren? Wenn du von Leihmutterschaft redest dann ist dir aber klar dass das in Deutschland verboten ist? Soll das auch gleich erlaubt werden damit homosexuelle nicht benachteiligt werden?

Lyaska.jednxa


Entschuldige wenn ich so blöd frage... aber wie soll das genau bei z.b. Schwulen funktionieren? Wenn du von Leihmutterschaft redest dann ist dir aber klar dass das in Deutschland verboten ist?

Homosexuelle Männer haben es da hierzulande in der Tat etwas schwerer als homosexuelle Frauen, die sich einfach einen Samenspender suchen können. Aber auch für sie gibt es Möglichkeiten wie Co-Parenting. Gute Freunde von mir haben ihren Kinderwunsch z.B. mit einem lesbischen Paar verwirklicht.

dFoomihpide


Tja... da liegt es ja nahe das man das Verbot der Leihmutterschaft nochmal überdenkt damit Männer gegenüber Frauen nicht benachteiligt werden, hm?

Es ist ja so unwahrscheinlich dass bestehende elementare Verbote in der Diskussion "Ehe für Alle" überdacht und oder gekippt werden. Geradezu absurd...

PXlaneYtenwxind


Ich finde Ehe für Alle eine richtig gute und längst überfällige Sache. :)^ :)= Und ich wundere mich echt über die Beiträge hier, dachte gerade in Bezug auf Homosexualität wären die meisten Med1ler sehr offen und tolerant. ":/ Anscheinend nicht so. ]:D

E hezmaligeEr Nut1zer6 (#x15)


Ich war ehrlich gesagt auch recht überrascht...

FTizzly!puzzxly


Ich finde Ehe für Alle eine richtig gute und längst überfällige Sache. :)^ :)= Und ich wundere mich echt über die Beiträge hier, dachte gerade in Bezug auf Homosexualität wären die meisten Med1ler sehr offen und tolerant. ":/ Anscheinend nicht so. ]:D

Ich hoffe die toleranten User melden sich noch zu Wort - wenn die anderen ihr Pulver verschossen haben :)D

c;riewch;arliWe


hat der Status Ehe nicht deswegen alle möglichen Vorteile, weil die daraus resultierenden Kinder nicht nur den Staat erhalten, sondern auch potentiell teuer sind?

Und deswegen kommt ihnen der Staat entgegen und unterstützt sie auf verschiedene Art?

Und was ist dann die Berechtigung der monetären Vergünstigungen für gleichgeschlechtliche Paare?

c<rie&c!harlxie


.... und spannend finde ich, dass es eigentlifch ständig heißt, dass die Ehe als Institution überholt ist...

und dass es mittlerweile eingetragene Lebenspartnerschaft (deren Sinn sich mir nicht mal ansatzweise erschließt, das ist iwie so wie: ein bisschen schwanger sein wollen....)

gibt, Ehe light, für die Leute, die immer noch Bammel vor dem schrecklchen "ja" haben, aber trotzdem Vorteile haben möchten...

und nun auf einmal ist die Ehe wieder gesellschaftsfähig? Ich glaube, das mit der Realsatire trifft es gut....

c'riech arxlie


wie Co-Parenting.

gibt es dafür ein deutsches Wort?

Fkizzl;ypuxzzly


Sorry, auch die toleranten User haben sich schon zu Wort gemeldet. Diese Meinungen gehen leider nur etwas unter, was ich sehr schade finde. Aber Hoffnung behalten, Tee trinken und abwarten.

LDask0aj6exdna


Und was ist dann die Berechtigung der monetären Vergünstigungen für gleichgeschlechtliche Paare?

Gleichgeschlechtliche Partner verpflichten sich genau so füreinander aufzukommen wie verschiedengeschlechtliche Partner. Und was ist denn die Berechtigung der monetären Vergünstigungen für kinderlose verschiedengeschlechtliche Paare?

[[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ehegatten-splitting-das-ehegatten-splitting-benachteiligt-familien-1.3446907 Das Ehegatten-Splitting benachteiligt Familien]]

Es wäre höchste Zeit, ein Familiensplitting einzuführen, denn Familie definiert sich schon längst nicht mehr über die Ehe. Warum aber kinderlose heterosexuelle Ehepaare gefördert werden sollen und kinderlose homosexuelle Paare wiederum nicht, das muss mir bitte mal jemand erklären. Noch absurder wird es, wenn man kinderlose heterosexuelle Paare den homosexuellen Lebenspartnerschaften gegenüber stellt, aus denen Kinder hervorgegangen sind. Aktuell genießen erstere Steuervorteile und letztere nicht. Das verstehe wer will %:|

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