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Ehe für Alle

SDhojxo


Aber natürlich akzeptieren die Tanten sie voll und ganz, sind total tolerant und haben rein gar nichts gegen ihre langjährige Beziehung einzuwenden. %-|

Ja. Also, sie verurteilen das nicht, sie verstoßen das Kind nicht, o nein, sie sind ja auch total modern, aber es wäre doch schön, wenn das Mädchen sich allmählich doch mal besinnt und sich was Richtiges sucht, weil doch die biologische Uhr, mein Kind, tickticktick, tickticktick, hörsu die gar nicht? Wie, das ist die Meise in meinem Kopf, die rauswill? Na erlaube mal, ich bin SO tolerant, und du wirst einfach frech! Dabei solltest du doch froh sein, dass wir dich nicht verurteilen! Und ein bisschen dankbar!

Hab die ganze Zeit einen [[https://www.youtube.com/watch?v=7Dv2p3j-KKA/ Ohrwurm]] wegen diesem Faden.

C`hom5sky


Shojo, genau so! {:(

Meiner Mutter ist auch einmal ziemlich der Kragen geplatzt, das war lustig. Schon ne Weile her, es wurde irgendein Geburtstag gefeiert und die Tanten waren, wie jedes Mal, ziemlich enttäuscht, dass meine Schwester schon wieder die Freundin dabei hatte und "Wohin soll das denn führen?" und "Wie schade, noch immer kein zukünftiger Schwiegersohn für die Eltern, blabla". Irgendwann ließ meine Mutter nen ziemlich unfeierlichen Brüller los, von wegen die Tanten sollten endlich ihre Klappe halten, drüber wegkommen, die jungen Leute in Ruhe lassen und sich um ihren eigenen Kram kümmern.

Hat sogar ganze fünf Minuten gewirkt, bevor die Ladies sich voller Fürsorge und Verständnis über meine arme, bemitleidenswerte Mutter austauschen mussten. Immerhin geht so ne lesbische Tochter ja total auf ihr Konto, kein Wunder wenn man da mit den Nerven am Ende ist. %-|

d&anxae8x7


Geschloßene eigene Welten haben schon was für sich. Hut ab das deine Schwester und ihre Freundin sich das weiterhin antun.

C~homsxky


Nur der Oma zuliebe! :-)

dman1ae8y7


Ich wäre ja in Versuchung einen Stoffhasen mitzubringen und vor die Tante zu stellen damit sie jemanden haben der dabei ein freundlichen Gesicht aufsetzt. o:)

mgondm+s+ternxe


@ Chomsky

Ich finde es bemerkenswert, wie emotional Du auf eine in meinen Augen harmlose Frage reagiert hast.

Ich glaube, der Wunsch nach Akzeptanz ist einfach der Wunsch danach, dass es im Alltag und für die Gesellschaft piepegal ist, ob du nen gleichgeschlechtlichen oder gegengeschlechtlichen Menschen liebst.

Mir ist das piepegal. Für mich hat das etwas mit Respekt vor dem Privatleben anderer zu tun.

Mit Akzeptanz hat das nichts zu tun.

Mir persönlich ist es nicht egal, ob ich einen Mann oder eine Frau liebe. Das möchte ich ebenfalls respektiert wissen.

Dass du frei und fröhlich damit umgehen kannst ohne dir Sorgen zu machen, dass du belächelt, kritisiert, benachteiligt, beschimpft oder anderes wirst, vor allem, weil es für die Mitmenschen doch gar keinen Unterschied macht, mit wem du dein Privatleben teilst.

Das wiederum hat alles nichts mit Homosexualität zu tun.

Meiner Ansicht nach hat jeder das Recht nicht beschimpft oder benachteiligt zu werden.

Insbesondere hat Naples das Recht, nicht beschimpft zu werden. Aber Du nimmst Dir dieses Recht heraus.

Umgekehrt hat jeder das Recht zu lächeln und im Rahmen der Redefreiheit zu kritisieren. Ich muss mir hier doch auch immer wieder Kritik gefallen lassen, weil ich so bin wie ich bin. Warum meinst Du, Homosexuelle sollten mit Samthandschuhen angefasst werden, während andere es sich gefallen lassen müssen, wenn sie belächelt oder kritisiert werden?

(Und womit Naples Deiner Meinung nach ihr Recht verwirkt hat, nicht beschimpft zu werden, will ich nicht wissen, weil ich es für Humbug halte.)

@ enigmatic1606

Ich weiß ich werde es bereuen und ich entschuldige mich schon mal bei allen anderen Teilnehmern dieses Fadens, aber was sind denn die ominösen Ziele der Gleichsetzungsbefürworter, mond+sterne ?

:-)

Ich weiß es nicht. Ich habe den Eindruck, die Gleichstellungsbefürworter laufen dem Zeitgeist hinterher und wissen selbst nicht, welches Ziel er hat.

Es würde mich freuen, wenn das mal jemand reflektierte.

@ paint-it-colourful

Solange man darüber diskutieren muss, ob Homosexualität akzeptiert oder toleriert werden kann/soll, ist noch viel zu tun.

Auf der anderen Seite gibt es viel zu tun, solange es Leute gibt, die Diskussionen überflüssig machen wollen, weil sie meinen, sie hätten die einzig wahre Meinung.

DXieTZEauberxfee


Meiner Mutter ist auch einmal ziemlich der Kragen geplatzt, das war lustig. Schon ne Weile her, es wurde irgendein Geburtstag gefeiert und die Tanten waren, wie jedes Mal, ziemlich enttäuscht, dass meine Schwester schon wieder die Freundin dabei hatte und "Wohin soll das denn führen?" und "Wie schade, noch immer kein zukünftiger Schwiegersohn für die Eltern, blabla".

Naja, jeder hat ein Recht auf seine Meinung, oder? Und jeder sieht die Dinge eben anders.

Für die Tanten ist das halt wahrscheinlich keine positive und erstrebenswerte Lebensform. Ist doch in Ordnung. Niemand kann erwarten, dass die ganze Menschheit seine spezielle Lebensform für gut befindet.

Ich habe es in der Schulzeit auch erlebt, dass Mädels, die auf Partys miteinander geknutscht haben total abgefeiert wurden und alle das mega cool und toll fanden. Und wenn ich oder andere Mädels dann dazu aufgefordert wurden auch mal irgendwas in die Richtung zu machen und es abgelehnt haben, weil wir es abstossend und ekelhaft fanden, wurde wir als verklemmt und prüde hingestellt.

mOiri780


@ Belafonte

Viele haben unschöne Bilder im Kopf von einschlägigen Homo-Treffs wie den in Köln, wo die sich öffentlich unter aller Sau benehmen. Das ist nicht homo-typisch, aber dennoch prägend.

Ich denke nicht, das sich Homo-Treffs groß von heterosexuellen Etablissement unterscheiden. Was dort hinter verschlossenen Türen stattfindet ist ja an sich kein öffentliches Problem.

Ansonsten, hat jemand zufällig den letzten Tatort mit dem schönen Thema "Hardcore" gesehen? Oder was sagen einem Begriffe wie Flatrate-Bordell, Rotlichmilieu oder Straßenstrich? Die Pornoindustrie floriert, in den Medien gilt nach wie vor "Sex sells" und auch der gute alte Sexismus begegnet einem im Alltag.

Eine schrille Gay-Parade ist doch eher harmlos dagegen. Aber gut. Als Faschingsmuffel kann ich es schon nachvollziehen, wenn es einen da teilweise etwas schüttelt. Man muss ja zum Glück nicht mitlaufen.

S\h|o7jo


Für die Tanten ist das halt wahrscheinlich keine positive und erstrebenswerte Lebensform. Ist doch in Ordnung. Niemand kann erwarten, dass die ganze Menschheit seine spezielle Lebensform für gut befindet.

Sie müssen das ja auch nicht selbst so leben. Aber die Klappe halten und sich aus dem Privatleben anderer Leute raushalten können sie schon, das ist nicht zu viel verlangt. Es fragt sie ja offenbar keiner nach ihrer Meinung, es wird niemandem geschadet, also geht es sie ganz schlicht überhaupt nichts an.

Ich habe es in der Schulzeit auch erlebt, dass Mädels, die auf Partys miteinander geknutscht haben total abgefeiert wurden und alle das mega cool und toll fanden. Und wenn ich oder andere Mädels dann dazu aufgefordert wurden auch mal irgendwas in die Richtung zu machen und es abgelehnt haben, weil wir es abstossend und ekelhaft fanden, wurde wir als verklemmt und prüde hingestellt.

Das ist genauso scheiße wie das, was die Tanten da machen. Und siehste - dir gefällt es auch nicht, wenn man so mit dir umgeht. Wobei ich das hier übrigens unnötig finde:

und es abgelehnt haben, weil wir es abstossend und ekelhaft fanden

Ist egal, warum, ihr habt es abgelehnt, das haben die anderen zu akzeptieren. In der Schule sind die meisten Leute aber leider noch mittelmäßig bis schwer bescheuert, bei vielen verwächst sich das zum Glück noch.

eCnig4matich1x606


Naja, jeder hat ein Recht auf seine Meinung, oder? Und jeder sieht die Dinge eben anders.

Für die Tanten ist das halt wahrscheinlich keine positive und erstrebenswerte Lebensform. Ist doch in Ordnung. Niemand kann erwarten, dass die ganze Menschheit seine spezielle Lebensform für gut befindet.

Klar haben die Tanten das Recht darauf, die lesbische Beziehung ihrer Nichte für eine Phase zu halten oder zu denken, dass sich das schon noch legen wird, wenn ihr erst mal der richtige Kerl begegnet. Worauf die Tanten allerdings kein Recht haben, ist in die Lebensgestaltung der Nichte einzugreifen, nur weil ihnen nicht gefällt, wie diese ihr Leben lebt. Und ja, das fängt auch schon bei so kleinen Sticheleien und Kuppelversuchen an. Die Freiheit eines Einzelnen hört immer da auf, wo die eines anderen unterminiert werden soll.

mwi(ri830


Auf der anderen Seite gibt es viel zu tun, solange es Leute gibt, die Diskussionen überflüssig machen wollen, weil sie meinen, sie hätten die einzig wahre Meinung.

Naja, aber wie willst du denn mit einem Religiösen Menschen mit ablehnender Haltung vernünftig diskutieren, wenn er davon ausgeht das seine Lehre einen Absolutheitsanspruch hat. Da werden Verbote aus dem Buch einer 2000 Jahre alten Hirtenkultur hergeleitet und als der unantastbare Wille einer höheren Macht dargestellt. Das macht einen Austausch stellenweise ziemlich schwierig.

Und wenn man selbst einen festen Standpunkt hat und diesen auch konsequent verteidigt bedeutet das nicht, das man die einzig wahre Meinung hat. Zumindest falls man nicht einfach alle Gegenargumente abschmettert/ignoriert und sich nur die zur eigenen Meinung passenden Argumente rauspickt. So ein Verhalten macht eine Diskussion unmöglich.

C0h-omsxky


Naja, jeder hat ein Recht auf seine Meinung, oder? Und jeder sieht die Dinge eben anders.

Für die Tanten ist das halt wahrscheinlich keine positive und erstrebenswerte Lebensform. Ist doch in Ordnung. Niemand kann erwarten, dass die ganze Menschheit seine spezielle Lebensform für gut befindet.

Das erwartet auch keiner, aber etwas Respekt wäre schön und sollte im Idealfall selbstverständlich sein.

Ich finde die Frisur meiner Tante auch ziemlich grauenvoll, aber mir würde nicht im Traum einfallen, das offen und vor allem ständig rauszuposaunen. Wenn ich ihr bei jedem, wirklich jedem Treffen schon bei der Begrüßung sagen würde, wie jammerschade ich es finde, dass sie noch immer diesen furchtbaren Kakadu auf dem Kopf trägt und ich gehofft hatte, dass sie ihn endlich los sei, wäre das einfach respektlos. Genauso, wenn ich ihr die Telefonnummer von einem hervorragenden Friseur geben würde, der im Gegensatz zu ihrem etwas drauf hat und ihr endlich nen richtigen Haarschnitt verpasst, den man allgemein akzeptieren kann.

Die Tanten können denken was sie wollen, die müssen nichts, was andere Leute tun mögen oder toll finden. Aber ist es nötig zu spotten und im Beisein der Partnerin meiner Freundin Verkupplungsversuche zu starten?

Zumal die Tanten die Beziehung meiner Schwester nichts angeht und auch nicht betrifft. Die sehen einander zwei- oder dreimal im Jahr.

Zauberfee, wie würdest du es denn finden, wenn die Familie deines Partners (oder deiner Partnerin ;-) ), eure Beziehung nicht gutheißt und es bei jedem Zusammentreffen öffentlich bedauert, dass du mit dabei und weiterhin mit deinem Freund zusammen bist? Wenn sie auf eine Trennung hoffen? Wenn sie Vorschläge für besser passende Partnerinnen machen, darüber spotten, dass eure Beziehung nichts Ernstes ist, usw.?

Fändest du das nicht zu viel des Guten?

Ich habe es in der Schulzeit auch erlebt, dass Mädels, die auf Partys miteinander geknutscht haben total abgefeiert wurden und alle das mega cool und toll fanden. Und wenn ich oder andere Mädels dann dazu aufgefordert wurden auch mal irgendwas in die Richtung zu machen und es abgelehnt haben, weil wir es abstossend und ekelhaft fanden, wurde wir als verklemmt und prüde hingestellt.

Finde ich im Übrigen total daneben. Wenn jemand etwas nicht möchte, sollte das akzeptiert werden.

N|aples. x17


@ mond +sterne

Besser hätte Ich es nicht formulieren können, sehe sich genau so.

@ Chomsky

Du plädierst hier seitenlang für Toleranz und Akzeptanz, dann solltest Du auch Menschen akzeptieren die eine andere Meinung haben als Du akzeptieren. Genau das forderst Du doch von andere..

Ich habe eine ganz normale Frage gestellt und Du fühlst dich sofort beleidigt und diskriminiert.. Vollkommen überflüssig.

Ich habe immer wieder feststellen müssen, dass genau die Gruppen die Akzeptanz und Respekt fordern, selber große Schwierigketen damit haben andere Meinungen zu akzeptieren.. Es wäre ab und zu nicht schlecht ein bisschen objektiv zu reflektieren, statt ständig davon auszugehen dass andere Menschen nur das eine oder andere gesagt hat um zu diskriminieren.

Übrigens, dass Familienmitglieder oft meinen dass der Partner nicht der richtige ist, oder es werden nachgefragt wann endlich Nachwuchs zu erwarten ist, kommt doch auch häufig in Familien vor, wo der Sohn oder die Tochter nicht homosexuell ist. Finde Ich auch anmaßend, hat aber nicht unbedingt was mit Homosexualität in der Familie zu tun..

M)uff 9Potxter


Ich habe immer wieder feststellen müssen, dass genau die Gruppen die Akzeptanz und Respekt fordern, selber große Schwierigketen damit haben andere Meinungen zu akzeptieren.

Dies ist eine Diskussion in einem Diskussionsforum. Meinungen werden diskutiert. Wenn man eine eine Auffassung postet und die wird von den Mitdiskutanten kritisch hinterfragt und dann wird aber gesagt: Akzeptiere gefälligst unwidersporchen meine Meinung, dann ist der Sinn des Diskutierens nicht erfasst worden.

Sehojxo


Ich habe immer wieder feststellen müssen, dass genau die Gruppen die Akzeptanz und Respekt fordern, selber große Schwierigketen damit haben andere Meinungen zu akzeptieren.

Ach du liebe Zwetschge. Es ist folgendermaßen: Wenn du heterosexuell leben willst, dann mach das. Wenn du den Haushalt schmeißen willst, statt zu arbeiten, dann mach das. Wenn du arbeiten willst, statt den Haushalt zu schmeißen, dann mach das. Willst du beides: nur zu. Wenn du deinem Mann den Hintern versohlen willst und ihm das gefällt: feel free. All das geht nur dich und die Beteiligten etwas an - zum Beispiel die Nachbarn, wenn dein Mann beim Hinternversohlen immer so laut schreit, dass es sie stört, wären sie "beteiligt" und dürften was sagen. Aber nicht übers Hinternversohlen, das geht sie nix an, sondern nur über die Lautstärke.

Sich das ungebetene Reinquatschen und die ungerechtfertigte Andersbehandlung zu verbitten ist keine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

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