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Sind einige Studenten durch Bafög benachteiligt?

Gkraógrdamáxn


Als Masterstudent sollte man schon mindestens 15€/h anpeilen, wenn es denn eine fachbezogene Stelle ist.

Brutto oder Netto? Mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder ohne? Masterstudent in welchem Fachbereich? Und in welcher Stadt / Gegend?

m=nexf


2. Fragst du besser mal dort nach, bevor du hier Halbwahrheiten postest.

Apropos Halbwahrheiten:

Bitte belest euch.

Hierzu konnte ich nichts finden:

Das ist so nicht richtig, denn bei 800 Euro fliegst du aus der studentischen KV und muss dich wie ein Arbeitnehmer versichern, daher ist es wenig sinnvoll.

Für eine solche KV fallen dann locker mal knapp 200 Euro an.

Woher hast du die Grenze "800 Euro"?

Darüber kann man als Vollzeitstudent in die freiwillige Versicherung, die keine 200 Euro kostet.

hRikleixnes


Die Grenze liegt, soweit ich weiß, bei 850 Euro z. Z.

LVilaxLina


Grad bei meiner Krankenkasse geschaut - keine Obergrenze, nur die Bedingungen: Unter 30 Jahre alt, maximal im 14. Fachsemester und nicht mehr als 20h/Woche.

m\nexf


Für die studentische Versicherung gibt es keine Verdienstgrenze.

Bedingung ist, dass du unter 30 bist, nicht weiter als im 14. Fachsemester und maximal 20h/Woche arbeitest.

Ja, so ist es. Wobei man natürlich im Hinterkopf haben sollte, dass ab einem bestimmten Einkommen fraglich ist, ob man wirklich nur 20 Stunden arbeitet oder ob da getrickst wurde. Betrifft aber auch eher Studenten, die sich selbständig was dazuverdienen.

Wobei man auch über 30 noch studentisch versichert sein kann, wenn man seine Hochschulzugangsberechtigung später auf dem zweiten Bildungsweg erlangt hat, also schon deshalb auch erst später zu studieren beginnen konnte. Ziemlich fair sogar.

d5um7mscPhmarrxer74


Aber Ihh Aldi... Ihh...nachts arbeiten... ihh... 5h am Stück körperlich arbeiten.

ich wiederhole mich, aber egal: ziel sollte nicht sein, nach 15-20 semestern die uni als lebenskünstler zu verlassen, sondern zügig durch das studium zu kommen (also das, was oben jemand turbostudium nannte). nachts arbeiten ist (auch wenn man noch jung ist), nicht gerade ideal, um am nächsten morgen voll aufnahmefähig an der uni zu sein ... dank bologna-verschulung ist ja auch die flexibilität etwas aus dem studi-alltag entfleucht.

dsummscPhmarrxer74


ps: 20h arbeit pro woche ist nun mal eine halbe vollzeitstelle, d.h. man studiert dann nur 1/2.

GDraNógr&amáxn


ziel sollte nicht sein, nach 15-20 semestern die uni als lebenskünstler zu verlassen, sondern zügig durch das studium zu kommen (also das, was oben jemand turbostudium nannte

Wessen Ziel? ;-)

ps: 20h arbeit pro woche ist nun mal eine halbe vollzeitstelle, d.h. man studiert dann nur 1/2.

Bei mir ist das so, ja. Aber die verschiedenen Fächer sind auch SEHR unterschiedlich aufwändig.

daum.msc6hmarre@r74


Wessen Ziel?

das ziel jedes studenten im eigenen und volkswirtschaftlichen interesses ;-)

S'unfl{owner_x73


ps: 20h arbeit pro woche ist nun mal eine halbe vollzeitstelle, d.h. man studiert dann nur 1/2.

Das hängt doch vom Studiengang und der eigenen Belastbarkeit ab... Ich habe ab dem 3. Semester immer das Maximum garbeitet, d.h. um die 15 Stunden pro Woche. Im Hauptstudium sogar auf 2 HiWi-Jobs verteilt. Studiert habe ich 12 statt der angezeigten 9-10 Semestern Regelstudienzeit, das lag aber an div. OP's und nicht am Job.

Studiengang: Verschult und ziemlich durchgängig Anwesenheitspflicht. Ferienjobs wären nicht möglich gewesen, da ich in den Semesterferien gurndsätzlich Prüfungen hatte oder Praktika.

Vorteil der Jobs: An der Uni und im HomeOffice. Zeitlich flexibel und die "Hochzeiten" der Jobs liefen versetzt zu meinen Prüfungszeiten.

dsumms]chmarlre r74


Das hängt doch vom Studiengang und der eigenen Belastbarkeit ab...

ja, aber hinsichtlich der eigenen belastbarkeit ist es ja auch nicht gerade sinnvoll, aus der ausbildung schon mit einem burn-out herauszukommen ...

und zumindest zu meiner studienzeit und den mir bekannten studiengängen hätte man bei mangelnder auslastung problemlos studienleistungen vorziehen können. die inhaltliche abstimmung zwischen den fächern war eh oft nicht gut.

G(r7a(ó`gramxán


das ziel jedes studenten im eigenen und volkswirtschaftlichen interesses ;-)

;-D ;-D ;-D ;-D Das kann man so nicht verallgemeinern. Wenn / Falls ich nach dem Studium in den von mir studierten Beruf einsteigen sollte, wäre mein Nettostundenlohn niedriger als jetzt. Ich hätte bezahlten Urlaub, das wäre zwar fein, dafür wäre ich, was Arbeitszeit- und -ort angeht, nicht mehr ungebunden und frei.

Und dass man mit einem Studium notwendigerweise mehr verdient als ohne, kann man so auch nicht sagen. Mein Partner hat eine abgeschlossene technische Ausbildung und ein abgeschlossenes technisches Studium. Und auch sein Nettostundenlohn liegt nur geringfügig über meinem.

Die Zeiten, in denen man nach einem Studium als Großverdiener irgendwo einsteigt, sind, glaube ich, so ziemlich vorbei.

Mein Ziel ist es jedenfalls mich finanziell über Wasser halten zu können und dabei ein paar Rücklagen bilden zu können, mein Studium so schnell wie es mir gut tut vorantreiben, damit ich irgendwann mal nen Abschluss in der Tasche habe und dabei das Leben genießen.

Sicher, ich habe auch schon darüber nachgedacht mein Studium so schnell wie möglich fertig zu machen. Dann müsste ich meinen Job an den Nagel hängen, und den mache ich echt nicht ungern und er liegt mir. Ich müsste meine ganzen Ersparnisse aufbrauchen. Und dann nach dem Studium würde ich in einen Beruf einsteigen, der mir voraussichtlich weniger Spaß macht, als das, was ich jetzt mache, und ich würde dabei auch noch schlechter verdienen.

Deshalb bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es zumindest nicht mein Ziel ist im eigenen Interesse so schnell wie möglich zu studieren. Im volkswirtschaftlichen Interesse wäre es, denke ich, auch nicht. Denn dann würde ich eine gewisse Zeit lang keine Steuern und Sozialversicherungsabgaben mehr zahlen.

Ob, wie und was man neben dem Studium arbeiten möchte oder muss, das ist doch so unterschiedlich wie die Studenten untereinander verschieden sind.

dpummsnchm[ardrrerx74


Wenn / Falls ich nach dem Studium in den von mir studierten Beruf einsteigen sollte, wäre mein Nettostundenlohn niedriger als jetzt.

für mich käme solch ein studium nicht in betracht, das absehbar eine so schlechte finanzielle perspektive bildet. was mich jetzt aber doch stutzig gemacht hat, ist, dass dir der studierte beruf noch dazu weniger spaß machen wird. wozu studierst du grad nochmal? ;-)

Mein Partner hat eine abgeschlossene technische Ausbildung und ein abgeschlossenes technisches Studium. Und auch sein Nettostundenlohn liegt nur geringfügig über meinem.

der techn arbeitsmarkt ist z.z. nicht schlecht. ich vermute, dein partner ist nicht örtlich flexibel?

d3aQnEae87


blucapart

Ja, der Wohnungsmarkt ist wirklich fies geworden. In Halle an der Saale ging das noch ganz gut, bei einer Freundin, aber überall im Westen waren alle ziemlich am Strampeln.

Coralin

Solange ich kein Bafög hatte, also solange ich meinen 2 jährigen Klagenmarathon nicht durch hatte (jaha, zwei Jahre) und kein Kind da war, habe ich schön gearbeitet. Das war schon in Ordnung. Nur mit Kind und Uni geht das nicht. Ich nehme mal an mit Pflege zusammen geht das auch nicht. An meiner Uni gibt es übrigens Regelungen für pflegende Studenten, ist halt auch ein wenig glückssache.

Es wäre natürlich schön wenn man konsequent durchstudieren kann, aber da muss man halt Prioritäten setzen und die eigenen Möglichkeiten ausschöpfen. Und natürlich ist es nicht schön Eltern zu verklagen mit denen man sich bis dato ganz gut vertragen hat, aber auch da muss man eben Prioritäten setzen.

mDnxef


Naja, 10 Jahre bis zum Bachelor studieren kann sicherlich nicht das Ziel sein. Aber Turbo-Studium hat auch eine Menge Nachteile. Weder die Volkswirtschaft noch der Student haben was von Absolventen, die viel auswendiggelernt und vergessen haben, im Berufsleben aber praktisch nicht / noch nicht brauchbar sind.

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