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Ist rechtes Gedankengut per se schlecht und zu verurteilen?

e5stxa1


Aber sie haben das Wahlrecht.

Und welche Partei sollen sie Deiner Meinung nach dann wählen?

Das Wahlrecht nützt dem "Transferleistungs-Empfänger" (blödes Wort) nur etwas, wenn es eine Partei gibt, die sich für seine Belange einsetzt.

Bei dem Anteil den das am Haushalt einnimmt kann man nicht von Peanuts reden. Insbesondere werden dadurch wichtige Zukunftinvestitionen (Infrastruktur, Wissenschaft) staatlich vernachlässigt.

Jetzt muss ich aber lachen. Der Hartz 4 Empfänger ist daran schuld das unsere Straßen so kaputt sind und das zu wenig Geld in die Wissenschaft gesteckt wird.

hahahahaha

Was wäre Dein Vorschlag, was wir mit diesen Menschen machen, in Zeiten von Digitalisierung?

Und unseren aufgeblähten Bundestag, der 75 Millionen im Jahr jetzt mehr kostet und wo Gelder sinnlos verheizt werden, findest Du okay?

suofkia304-3,9 jahr|e alt


heute läuft im ARD fernsehen

die paradise papers teil 1 um 21.45 Uhr und teil 2 um 23.05 Uhr

i*sqtdochMis|tsowxas


Nimm mal nur das Geld, was wirklich beim Leistugsempfänger ankommt und nicht durch Verwaltungsaufgaben sinnlos versackt. Dann relativieren sich die Ausgaben diesbezüglich.

Bleiben wir mal beim Thema und machen kein neues Fass auf. Dass ich das mit den Transferleistungsempfängern habe ich nur gebracht, da du mit der Produktivität in deiner Argumentation gekommen bist.

iQstdocjhMijstxsowas


Und welche Partei sollen sie Deiner Meinung nach dann wählen?

Das Wahlrecht nützt dem "Transferleistungs-Empfänger" (blödes Wort) nur etwas, wenn es eine Partei gibt, die sich für seine Belange einsetzt.

Die Partei von der man glaubt, dass sie etwas verbessert oder wenigstens den geringsten Schaden anrichtet (das ist für jeden was anderes). Durch Wahlen lassen sich Parteien auch in gewisse Richtungen drücken. Ob die kurzfristigen Versprechungen allerdings auf langfristig tragbar sind, ist wieder eine andere Frage.

Jetzt muss ich aber lachen. Der Hartz 4 Empfänger ist daran schuld das unsere Straßen so kaputt sind und das zu wenig Geld in die Wissenschaft gesteckt wird.

Es geht nicht um Schuld. Es geht darum, dass es nur einen begrenzten Haushalt gibt. Und man sollte sich schon langsam mal drauf einstellen, dass es so nicht mehr lange tragbar ist.

Was wäre Dein Vorschlag, was wir mit diesen Menschen machen, in Zeiten von Digitalisierung?

Mal ehrlich, die Digitalisierung und Automatisierung läuft doch schon seit Jahrhunderten. Man rechne nur mal hoch wie viele potentielle Jobs nur durch den Computer hypothetisch verschwunden sind in den letzten 40 Jahren. Das Problem ist nicht die Digitalisierung. Das Problem ist eine weltweit wachsende Bevölkerung, die von den auf der Erde vorhandenen Resourcen nicht mehr hinreichend versorgt werden kann. Daraus resultieren Verteilungskämpfe, die eine immer höhere Effizienz fordern um noch an die Resourcen zu gelangen wobei in diesem Effizienzkampf etliche hinten runter fallen werden. Für dieses Problem gibt es auch keine gangbare Lösung, zurück in die gute alte Zeit.

Sinnig fände ich höchstens noch die Leute für staatliche Arbeiten zu rekrutieren. Zur Not müssen wir halt wieder Pyramiden bauen, Steine ziehen kann jeder.

s&e:nsibUelmannx99


die von den auf der Erde vorhandenen Resourcen nicht mehr hinreichend versorgt werden kann.

Doch, das könnte sie.

Daraus resultieren Verteilungskämpfe,

Verteilungskämpfe resultieren nicht vorrangig aus Ressourcenknappheit, sondern aus sehr ungerechter Verteilung der Produktionsergebnisse und des Geldes sowie aus Geld- und Machtgier- das schon über Jahrtausende.

Sinnig fände ich höchstens noch die Leute für staatliche Arbeiten zu rekrutieren.

Man könnte auch einfach weniger Zeit für das Arbeiten aufwenden- nach dem Motto: Jeder braucht für seinen Lebensunterhalt nur einen oder zwei Tage arbeiten.

Man könnte auch Menschen, denen man keine sinnvolle produktive Arbeit mehr zuordnen kann einfach so mitversorgen und sie sich frei beschäftigen lassen.

i;s0tdoSchmMistsxowas


Doch, das könnte sie.

Nein kann Sie nicht, zumindest nach aktuellem Stand der Technik. Wir leben nicht mehr in den 70er.

Verteilungskämpfe resultieren nicht vorrangig aus Ressourcenknappheit, sondern aus sehr ungerechter Verteilung der Produktionsergebnisse und des Geldes sowie aus Geld- und Machtgier- das schon über Jahrtausende.

Ungleiche und ungerechte Verteilung sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Mal ganz davon abgesehen, dass es ja dann anscheinend doch nicht genug ist, wenn es so ungleich verteilt ist. Wenn es genug von allem gäbe hätte ja jeder genug.

Man könnte auch einfach weniger Zeit für das Arbeiten aufwenden- nach dem Motto: Jeder braucht für seinen Lebensunterhalt nur einen oder zwei Tage arbeiten.

In deiner Fantasiewelt ohne Verteilungskämpfe mag das funktionieren, die Realität ist eine andere. Da wirst du mal sehen wie schnell uns andere Länder überholen und es hier nichts mehr gibt, außer einer reichen Vergangenheit.

Man könnte auch Menschen, denen man keine sinnvolle produktive Arbeit mehr zuordnen kann einfach so mitversorgen und sie sich frei beschäftigen lassen.

Das haben wir doch jetzt schon.

KAulturscqhaffxender


Steine ziehen kann jeder.

Du bist u. U. genau zwölf Monate vom Steine-Ziehen entfernt. Vergiss das nicht.

sPensi]belm7ann9x9


In deiner Fantasiewelt ohne Verteilungskämpfe mag das funktionieren

Für Schlafmützen mag das eine Fantasiewelt sein, für Menschen die vorausschauend denken, wird das Realität werden oder es führt in schwerwiegende Konflikte. De Verteilungskämpfe werden abgelöst werden.

soeEnsibelSman'n99


Das haben wir doch jetzt schon.

nur rudimentär und mit viel Bürokratie.

s-ens@ibelman;n99


Nein kann Sie nicht, zumindest nach aktuellem Stand der Technik. Wir leben nicht mehr in den 70er.

Genau wegen dem Stand der aktuellen Technik kann man das.

Für welche Ressourcenknappheit gäbe es keine Lösung bzw. keine Alternative?

Ungleiche und ungerechte Verteilung sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Sie können einander bedingen.

Wenn es genug von allem gäbe hätte ja jeder genug.

Nein wenn es ungerecht und daraus folgend auch ungleich verteilt ist, können die einen zu wenig haben und die anderen im Überfluss schwelgen. Hunger ist z.B. kein Problem fehlender Nahrungsmittel auf der Welt ...

e>stxa1


Man könnte auch Menschen, denen man keine sinnvolle produktive Arbeit mehr zuordnen kann einfach so mitversorgen und sie sich frei beschäftigen lassen.

Das haben wir doch jetzt schon.

Dann bist Du nicht auf den laufenden, kaum ein Hartz 4 schafft es noch 2 Monate zu Hause zu sitzen. Sie werden in Kurse ohne Sinn gesteckt, damit andere verdienen, sind in Ein-Jobs, bekommen einen prekären Job nach dem anderen angeboten.Werden in Pflegeberufe als Hilfskräfte gesteckt.

Außer unsere neuen Mitbürger, die sind jetzt nicht so leicht zu vermitteln. Dafür müssen die anderen jetzt mehr ran, weil die Statistik soll ja stimmen.

Hunger ist z.B. kein Problem fehlender Nahrungsmittel auf der Welt ...

:)^ Das ist für mich eine der größten Ungerechtigkeiten auf der Welt. Wir schmeißen Tonnenweise Lebensmittel weg und woanders (und hier teilweise auch schon) Hungern die Menschen.

Das ist pervers.

e^s!tax1


PS.: Das es immer noch Menschen gibt, die sich Hartz 4 als Idylle vorstellen :|N . Erstaunlich.

e`stax1


"Paradise Papers"

[[http://www.deutschlandfunk.de/paradise-papers-recherchen-enthuellen-steuer-tricks-im.1773.de.html?dram:article_id=399923]]

Darunter auch amtierende Staats- und Regierungschefs und zahlreiche Regierungspolitiker aus aller Welt.....

Ebenso tauchen Sport-, TV- und Musikstars in dem Leak auf, so etwa der Sänger der Popgruppe U-2, Bono.

Also Bono, da bin ich jetzt wirklich entäuscht.

C'om6raxn


In deiner Fantasiewelt ohne Verteilungskämpfe mag das funktionieren

Für Schlafmützen mag das eine Fantasiewelt sein, für Menschen die vorausschauend denken, wird das Realität werden oder es führt in schwerwiegende Konflikte. De Verteilungskämpfe werden abgelöst werden.

Ergo brauchst du erst einen neuen Menschen. Und zwar weltweit.

Wieviele Generationen siehst du als nötig an, um eine Art kollaborative Verantwortung in den Köpfen zu verankern? Also ich und du werden das sicher nicht mehr erleben. Und ich befürchte auch, dass es vor einer von dir prophezeihten globalen Einsicht erst einmal zu einer großen Katastrophe kommen wird, die (wie auch immer geartet) die Anzahl der Menschen deutlich reduziert, bevor man zu einem anderen Modell übergehen kann.

C$omrCan


Also Bono, da bin ich jetzt wirklich entäuscht.

Man sollte sich keinen Illusionen hingeben. ;-)

Auch Altruismus und Philanthropie können zum Big Business werden - vor allem auch egozentrischen Motiven unterliegen. Bono ist auch nur ein Mensch. Und sicher nicht von der Sorte, die sich Sensibelmann für das zukünftige Gesellschaftsmodell wünscht.

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